Lenovo X230 Review
Hallo Leute,
ihr habt mir – was Kaufberatung betrifft – viel geholfen und seid ausführlich auf Fragen eingegangen. Danke dafür.
An dieser Stelle möchte ich nun etwas zurückgeben.
Hier ein kleines Review zum X230.
Bestellung
Bestellt habe ich das Gerät bei Andy (www.ok1.de). Zum Gerät dazu habe ich die Thinkpad-Protection Garantie für 3 Jahre und den Thinkpad Forum Slip genommen. Dann habe ich mir noch die Pixelfehler-Überprüfung gegönnt.
Ich habe extra bei Andy nachgefragt was genau gemacht wird:
Das Gerät wird hierbei nicht nur auf Pixelfehler, sondern auch auf etwaige Schrammen, Kratzer, Risse, Dellen geprüft. Nicht nur am Display selbst, sondern auch am Gehäuse.
Das Display wird hierfür 15 Minuten vor dem Test laufengelassen damit eine normale Betriebstemperatur erreicht wird. Zitat Andy: „…das Display vor dem Test ca. 15 Min laufenlassen damit es die normale Betriebstemperatur erreicht. Das ist um die Jahreszeit noch nicht so dramatisch nur im Winter kann es bedingt durch starke Temperaturschwankungen beim Transport mal dazu führen, dass nicht alle Pixel sofort sauber arbeiten.“
Das Gerät wird zudem nicht nur auf Pixelfehler, sondern auch auf Ghosting und Lichthöfe überprüft. Eine Rundum-Kontrolle sozusagen.
Ich kann an dieser Stelle sagen, dass alles zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt wurde.
Eckdaten:
Schnittstellen:
Optik
Eines vorweg: das X230 ist ein wirklich schönes Gerät. Ich habe schon einige Notebooks gesehen und in der Hand gehabt: Samung und Asus Ultrabooks, MacBook Pro und Air etc. – das Design ist klassisch, simpel und zeitlos. Es braucht sich nicht zu verstecken. Ich bin jetzt kein TP-, Apple- oder Dell-Maniac. Am Gehäuse selbst sind keine Kratzer, Dellen, Risse oder ähnliches zu erkennen – hier hat sich der Pixelfehlertest ausgezahlt! Alles hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck.
Gehäuse, Haptik und Verarbeitung
Das Gerät ist ausgezeichnet verarbeitet. Ich habe jetzt nicht an allen Stellen exzessiv rumgedrückt.^^ Die Spaltmaße passen, nichts wackelt oder klappert. Die Scharniere halten das Display ordentlich in Position und sind streng eingestellt. Zum Öffnen des Displays sind 2 Hände nötig. Die Anschlüsse sind sauber eingelassen und auch sonst ist alles supi. Die Verarbeitung des Gerätes ist top – das betrifft auch die Verarbeitung der Anschlüsse. Einzig zu bekritteln ist der Displaydeckel. Dieser ist leicht konkav gebogen und daher ist ein weniger als 1mm breiter Spalt zwischen Tastatur und Diplay. Diesen Kritikpunkt habe ich hier aber schon irgendwo mal gelesen – bei einer aktuellen Tx30-Serie.
Tastatur
Die Tastatur ist im neuen chicletähnlichen Design gestaltet. Die Hintergrundbeleuchtung ist in zwei Stufen regelbar. Anders als in einigen anderen Berichten der 30er-Reihe blendet die Hintergrundbeleuchtung in diesem Fall jedoch nicht. Auch das Thinklight funktioniert einwandfrei. Die erste Leuchtstufe fällt etwas dunkel aus – hier wäre entweder eine leuchtkräftigere erste Stufe bzw. Eine noch hellere dritte Leuchtstufe erfreulich gewesen (alles Jammern auf hohem Niveau).
An das neue Tastatur-Design hat man sich schnell gewöhnt und nach kurzer Zeit tippt man munter drauflos. So macht Tippen Spaß.^^ Die Tasten sind relative straff eingestellt und es bedarf etwas mehr “Tippschwung” für den Anschlag. Im Vergleich zu anderen Notebooktastaturen – bei welchen man weit weniger in die Tasten hauen muss – bekommt man hier ein sehr schönes Tippgefühl. Die Tastatur fühlt sich wertig an und hat ein klaren, knackigen Druckpunkt. Auch hier sind alle Tasten sauber verarbeitet.
Im Vergleich zur älteren Thinkpad-Generation (kann hier nur von der T420s sprechen) muss sich die aktuelle Tastatur nicht verstecken.
EDIT 1: nach einigen Schreibeinheiten auf der neuen Thinkpad Tastatur kann ich nur sagen: ein Wahnsinn! An alle: probiert es aus – so macht tippen Spaß!
EDIT 2: Auf meiner Tastatur sind zwei Tasten eher gräulich und nicht weiß. Das trifft auf die “E” und “I” Taste zu. Alle anderen Tastenbezeichnungen sind in heller weißer Schrift auf den einzelnen Tasten eingelassen – nur die “E” und “I” Tasten sind etwas blasser. Ist das normal? Kann hier ein anderer X230 User seine Erfahrungen posten?
Touchpad & Trackpoint
Das Touchpad ist im Vergleich zu anderen Notebooks etwas klein geraten (liegt auch am Fomfaktor von 12.5”) und sicher nicht das Aushängeschild des X230. Es ist nicht das Beste Touchpad, nein, das gibt es bessere (X1 Carbon, MacBook), aber auch nicht grottenschlecht. Ein- und Zweifingergesten funktionieren nach dem Treiber-Update wie sie sollen und es lässt sich akzeptabel damit arbeiten.
Neu für mich war der Trackpoint. Bisher ist er für mich ein schönes Spielzeug und es bedarf etwas Eingewöhnungszeit um damit präzise arbeiten zu können. Er ist eine sehr gelungene Alternative zum Touchpad.
Display
Beim Display handelt es sich um die IPS-Variante:
Das Display ist wirklich fantastisch. Die Blickwinkel sind super, Farben invertieren nicht – kein Abdunkeln, nix. Die Helligkeit ist in 16 Stufen einstellbar – selbst mit Stufe 7 lässt es sich problemlos schreiben. Scheint eine Lichtquelle jedoch direkt auf den Screen muss man die Helligkeit weiter nach oben setzen. IPS ist einfach klasse – so weite Blickwinkel hab ich selten gesehen.
Ein häufig bekrittelter Punkt am X230 ist die Auflösung von 1366x768. Eine Kritik die ich nur teilweise nachvollziehen kann. Da das Display eine Diagonale von 12.5 Zoll hat, empfinde ich die Auflösung als passend. Ich weiß nicht ob noch kleiner – zugunsten des Platzes – so viel besser wäre. Zwei-Fenster-Betrieb ist mit Abstrichen möglich (siehe Bild unten). Es ist nicht die optimale Lösung, aber besser
als nichts. Für mich past es einwandfrei.
EDIT 3: An einem großen FHD-Monitor lässt es sich natürlich komfortabler arbeiten, keine Frage. Nur wird das für unterwegs schwer realisierbar sein.
UPDATE: sich mit der Auflösung anzufreunden ist kein Problem - darauf zu schreiben auch nicht. Ein Zwei-Fensterbetrieb mit den Kombinationen Word-PDF, PDF-PDF oder Word-Word ist uneingeschränkt möglich. Lediglich bei der Kombination Browser und anderen Dokumenten muss man Abstriche machen.
Temperatur
Bisher habe ich das System noch nicht exorbitanter Belastung ausgesetzt. Beim Schreiben im Word, gleichzeitig ein paar Tabs im Browser geöffent, ein paar laufenden Downloads und der Windows Installation (105 Updates) gleichzeitig bewegen sich die GPU-Temperaturen bei 48-51 und die CPU-Temperaturen bei 50-51 Grad Celsius.
HDD
Als Festplatte ist bei mir die Standardplatte von Hitachi verbaut. Diese arbeitet mit 7200 Umdrehungen. Ein Systemstart dauert bei mir gute 2 Minuten (2:10 Minuten). Warum so lange weiß ich nicht – hängt vielleicht mit den Programmen zusammen die beim Systemstart automatisch laufen (sind sehr viele).
Akku
In meinem Gerät ist der 6 Zellen Standardakku verbaut. Ich habe den Akku mal auf 89% geladen. Dann hatte ich 4 ½ Stunden Laufzeit auf der Anzeige stehen. Stromsparmechanismen des Energiemanagers sind eingeschaltet. Der Energiemanager ist auf lange Akkulebensdauer eingestellt, LenovoTurbo-Boost ist aus (habe ich aber nicht im BIOS deaktiviert). Die Helligkeit des Bildschirms ist auf 7/15 eingestellt.
Der Stromverbrauch liegt zwischen 10 und 14 Watt. W-lan ist eingeschaltet. Ich schätze, dass hier eine reine Arbeitszeit von 3 Stunden + möglich ist.
Der akku hebt das Thinkpad zudem etwas an. Das kommt einerseits der Lüftung und den Temperaturen, andererseits aber auch der Schreibynamik entgegen.
Lüfter
Das Lüfterverhalten ist mehr als unauffällig. Wenn man nicht mit dem Ohr an den Lüfter geht, nimmt man gar nicht wahr, dass dieser läuft. Das Rauschen der HDD ist lauter als der Lüfter auf der ersten Lüfterstufe. Ein sehr leises Gerät – so soll es sein.
Fazit
Ich war lange auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Diese gibt es bis heute nicht – jedenfalls nicht für mich. Ich habe lange gesucht, mich viel informiert und eine überlegte Entscheidung getroffen.
Das X230 stellt eine Mischung aus potentem Arbeitsgerät und portable Ultrabook dar. Einiziger Kritikpunkt mag die Auflösung sein. Dennoch: alles Jammern auf hohem Niveau. Auch mit 1366x768 lässt es sich angenehm arbeiten. Wem das zu wenig ist, der sollte einfach einen externen Screen dranhängen – läuft auch. ;-)
Wer ein Notebook für unterwegs und alltägliche Aufgabenbereiche sucht, ist mit dem X230 bestens beraten. Einzig bei GPU zehrenden Anforderungen hat das X230 – auf Grund der fehlenden dedizierten GPU – einen Nachteil gegenüber anderen Notebooks.
Was ich gelernt habe: dass 12.5 Zoll nicht zu klein zum Arbeiten sind. ^^









Als Tasche bzw. Case habe ich eine ELECOM ZEROSHOCK NB 12.1 SLEEVE black gewählt. Bei dieser Tasche ist, wie am Foto zu erkennen, noch Platz nach hinten (ca. 2 cm), sodass man hier auch noch einen 9 Zellen Akku unterbringen kann. Das werde ich in naher Zukunft noch testen.
Hallo Leute,
ihr habt mir – was Kaufberatung betrifft – viel geholfen und seid ausführlich auf Fragen eingegangen. Danke dafür.
An dieser Stelle möchte ich nun etwas zurückgeben.
Hier ein kleines Review zum X230.
Bestellung
Bestellt habe ich das Gerät bei Andy (www.ok1.de). Zum Gerät dazu habe ich die Thinkpad-Protection Garantie für 3 Jahre und den Thinkpad Forum Slip genommen. Dann habe ich mir noch die Pixelfehler-Überprüfung gegönnt.
Ich habe extra bei Andy nachgefragt was genau gemacht wird:
Das Gerät wird hierbei nicht nur auf Pixelfehler, sondern auch auf etwaige Schrammen, Kratzer, Risse, Dellen geprüft. Nicht nur am Display selbst, sondern auch am Gehäuse.
Das Display wird hierfür 15 Minuten vor dem Test laufengelassen damit eine normale Betriebstemperatur erreicht wird. Zitat Andy: „…das Display vor dem Test ca. 15 Min laufenlassen damit es die normale Betriebstemperatur erreicht. Das ist um die Jahreszeit noch nicht so dramatisch nur im Winter kann es bedingt durch starke Temperaturschwankungen beim Transport mal dazu führen, dass nicht alle Pixel sofort sauber arbeiten.“
Das Gerät wird zudem nicht nur auf Pixelfehler, sondern auch auf Ghosting und Lichthöfe überprüft. Eine Rundum-Kontrolle sozusagen.
Ich kann an dieser Stelle sagen, dass alles zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt wurde.
Eckdaten:
- i5-3320 2.6GHz
- 4GB-RAM
- 500GB HDD
- 12.5“ IPS-Premium Screen
- Intel HD Graphics 4000
Schnittstellen:
- 1 x ExpressCard 34/54
- 2 x USB 3.0
- 1 x USB 2.0 (powered)
- 1 x RJ-45 Gigabit LAN
- 1 x VGA DB 15
- 1 x mini Display Port
- 1 x Line Out / Mic-In Combo
- 1 x DockingPort
- 1 x Kensington Slot
- 1 x 4-in-1 Card Reader (MMC, SD, SDHC, SDXC)
Optik
Eines vorweg: das X230 ist ein wirklich schönes Gerät. Ich habe schon einige Notebooks gesehen und in der Hand gehabt: Samung und Asus Ultrabooks, MacBook Pro und Air etc. – das Design ist klassisch, simpel und zeitlos. Es braucht sich nicht zu verstecken. Ich bin jetzt kein TP-, Apple- oder Dell-Maniac. Am Gehäuse selbst sind keine Kratzer, Dellen, Risse oder ähnliches zu erkennen – hier hat sich der Pixelfehlertest ausgezahlt! Alles hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck.
Gehäuse, Haptik und Verarbeitung
Das Gerät ist ausgezeichnet verarbeitet. Ich habe jetzt nicht an allen Stellen exzessiv rumgedrückt.^^ Die Spaltmaße passen, nichts wackelt oder klappert. Die Scharniere halten das Display ordentlich in Position und sind streng eingestellt. Zum Öffnen des Displays sind 2 Hände nötig. Die Anschlüsse sind sauber eingelassen und auch sonst ist alles supi. Die Verarbeitung des Gerätes ist top – das betrifft auch die Verarbeitung der Anschlüsse. Einzig zu bekritteln ist der Displaydeckel. Dieser ist leicht konkav gebogen und daher ist ein weniger als 1mm breiter Spalt zwischen Tastatur und Diplay. Diesen Kritikpunkt habe ich hier aber schon irgendwo mal gelesen – bei einer aktuellen Tx30-Serie.
Tastatur
Die Tastatur ist im neuen chicletähnlichen Design gestaltet. Die Hintergrundbeleuchtung ist in zwei Stufen regelbar. Anders als in einigen anderen Berichten der 30er-Reihe blendet die Hintergrundbeleuchtung in diesem Fall jedoch nicht. Auch das Thinklight funktioniert einwandfrei. Die erste Leuchtstufe fällt etwas dunkel aus – hier wäre entweder eine leuchtkräftigere erste Stufe bzw. Eine noch hellere dritte Leuchtstufe erfreulich gewesen (alles Jammern auf hohem Niveau).
An das neue Tastatur-Design hat man sich schnell gewöhnt und nach kurzer Zeit tippt man munter drauflos. So macht Tippen Spaß.^^ Die Tasten sind relative straff eingestellt und es bedarf etwas mehr “Tippschwung” für den Anschlag. Im Vergleich zu anderen Notebooktastaturen – bei welchen man weit weniger in die Tasten hauen muss – bekommt man hier ein sehr schönes Tippgefühl. Die Tastatur fühlt sich wertig an und hat ein klaren, knackigen Druckpunkt. Auch hier sind alle Tasten sauber verarbeitet.
Im Vergleich zur älteren Thinkpad-Generation (kann hier nur von der T420s sprechen) muss sich die aktuelle Tastatur nicht verstecken.
EDIT 1: nach einigen Schreibeinheiten auf der neuen Thinkpad Tastatur kann ich nur sagen: ein Wahnsinn! An alle: probiert es aus – so macht tippen Spaß!
EDIT 2: Auf meiner Tastatur sind zwei Tasten eher gräulich und nicht weiß. Das trifft auf die “E” und “I” Taste zu. Alle anderen Tastenbezeichnungen sind in heller weißer Schrift auf den einzelnen Tasten eingelassen – nur die “E” und “I” Tasten sind etwas blasser. Ist das normal? Kann hier ein anderer X230 User seine Erfahrungen posten?
Touchpad & Trackpoint
Das Touchpad ist im Vergleich zu anderen Notebooks etwas klein geraten (liegt auch am Fomfaktor von 12.5”) und sicher nicht das Aushängeschild des X230. Es ist nicht das Beste Touchpad, nein, das gibt es bessere (X1 Carbon, MacBook), aber auch nicht grottenschlecht. Ein- und Zweifingergesten funktionieren nach dem Treiber-Update wie sie sollen und es lässt sich akzeptabel damit arbeiten.
Neu für mich war der Trackpoint. Bisher ist er für mich ein schönes Spielzeug und es bedarf etwas Eingewöhnungszeit um damit präzise arbeiten zu können. Er ist eine sehr gelungene Alternative zum Touchpad.
Display
Beim Display handelt es sich um die IPS-Variante:
- · Monitor ID: LEN40E2
- · Hersteller: LP 125 WH2-SLB1
- · Herstellerdatum: 2010
Das Display ist wirklich fantastisch. Die Blickwinkel sind super, Farben invertieren nicht – kein Abdunkeln, nix. Die Helligkeit ist in 16 Stufen einstellbar – selbst mit Stufe 7 lässt es sich problemlos schreiben. Scheint eine Lichtquelle jedoch direkt auf den Screen muss man die Helligkeit weiter nach oben setzen. IPS ist einfach klasse – so weite Blickwinkel hab ich selten gesehen.
Ein häufig bekrittelter Punkt am X230 ist die Auflösung von 1366x768. Eine Kritik die ich nur teilweise nachvollziehen kann. Da das Display eine Diagonale von 12.5 Zoll hat, empfinde ich die Auflösung als passend. Ich weiß nicht ob noch kleiner – zugunsten des Platzes – so viel besser wäre. Zwei-Fenster-Betrieb ist mit Abstrichen möglich (siehe Bild unten). Es ist nicht die optimale Lösung, aber besser
als nichts. Für mich past es einwandfrei.
EDIT 3: An einem großen FHD-Monitor lässt es sich natürlich komfortabler arbeiten, keine Frage. Nur wird das für unterwegs schwer realisierbar sein.
UPDATE: sich mit der Auflösung anzufreunden ist kein Problem - darauf zu schreiben auch nicht. Ein Zwei-Fensterbetrieb mit den Kombinationen Word-PDF, PDF-PDF oder Word-Word ist uneingeschränkt möglich. Lediglich bei der Kombination Browser und anderen Dokumenten muss man Abstriche machen.
Temperatur
Bisher habe ich das System noch nicht exorbitanter Belastung ausgesetzt. Beim Schreiben im Word, gleichzeitig ein paar Tabs im Browser geöffent, ein paar laufenden Downloads und der Windows Installation (105 Updates) gleichzeitig bewegen sich die GPU-Temperaturen bei 48-51 und die CPU-Temperaturen bei 50-51 Grad Celsius.
HDD
Als Festplatte ist bei mir die Standardplatte von Hitachi verbaut. Diese arbeitet mit 7200 Umdrehungen. Ein Systemstart dauert bei mir gute 2 Minuten (2:10 Minuten). Warum so lange weiß ich nicht – hängt vielleicht mit den Programmen zusammen die beim Systemstart automatisch laufen (sind sehr viele).
Akku
In meinem Gerät ist der 6 Zellen Standardakku verbaut. Ich habe den Akku mal auf 89% geladen. Dann hatte ich 4 ½ Stunden Laufzeit auf der Anzeige stehen. Stromsparmechanismen des Energiemanagers sind eingeschaltet. Der Energiemanager ist auf lange Akkulebensdauer eingestellt, LenovoTurbo-Boost ist aus (habe ich aber nicht im BIOS deaktiviert). Die Helligkeit des Bildschirms ist auf 7/15 eingestellt.
Der Stromverbrauch liegt zwischen 10 und 14 Watt. W-lan ist eingeschaltet. Ich schätze, dass hier eine reine Arbeitszeit von 3 Stunden + möglich ist.
Der akku hebt das Thinkpad zudem etwas an. Das kommt einerseits der Lüftung und den Temperaturen, andererseits aber auch der Schreibynamik entgegen.
Lüfter
Das Lüfterverhalten ist mehr als unauffällig. Wenn man nicht mit dem Ohr an den Lüfter geht, nimmt man gar nicht wahr, dass dieser läuft. Das Rauschen der HDD ist lauter als der Lüfter auf der ersten Lüfterstufe. Ein sehr leises Gerät – so soll es sein.
Fazit
Ich war lange auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Diese gibt es bis heute nicht – jedenfalls nicht für mich. Ich habe lange gesucht, mich viel informiert und eine überlegte Entscheidung getroffen.
Das X230 stellt eine Mischung aus potentem Arbeitsgerät und portable Ultrabook dar. Einiziger Kritikpunkt mag die Auflösung sein. Dennoch: alles Jammern auf hohem Niveau. Auch mit 1366x768 lässt es sich angenehm arbeiten. Wem das zu wenig ist, der sollte einfach einen externen Screen dranhängen – läuft auch. ;-)
Wer ein Notebook für unterwegs und alltägliche Aufgabenbereiche sucht, ist mit dem X230 bestens beraten. Einzig bei GPU zehrenden Anforderungen hat das X230 – auf Grund der fehlenden dedizierten GPU – einen Nachteil gegenüber anderen Notebooks.
Was ich gelernt habe: dass 12.5 Zoll nicht zu klein zum Arbeiten sind. ^^








Als Tasche bzw. Case habe ich eine ELECOM ZEROSHOCK NB 12.1 SLEEVE black gewählt. Bei dieser Tasche ist, wie am Foto zu erkennen, noch Platz nach hinten (ca. 2 cm), sodass man hier auch noch einen 9 Zellen Akku unterbringen kann. Das werde ich in naher Zukunft noch testen.
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