X1xxe X121e Standyby-/BIOS-/Energiemanager-Bug? Überhitzung?

fokka

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Moin moin,

der Spaß setzt sich fort mit dem X121e... :eek:

  • Mein Gerät hat sich zweimal ohne Vorwarnung aus Windows in den Standby-Modus verfrachtet. Betrieb auf Akku, Maximale Batterielebensdauer, Kühlung auf Passiv. Mit dem Gerät wurde gearbeitet, beide Male lief Windows-Update. TPFanControl (derzeit nur im Anzeigemodus) lieferte CPU-Temp um die 70°C.
  • Weiterer Vorfall: Im Herunterfahren Vorgang hat das Gerät (ich meine zweimal oder einmal kurz) gepiept, dann hat die LED einmal (oder zweimal) kurz geblinkt und das Gerät war aus. Da ich in dem Moment nicht aufs Display geschaut hab, kann ich nicht sagen, ob der Herunterfahren-Vorgang abgeschlossen war, aber Spanisch kams mir trotzdem vor. Glaube Gerät war im Netzbetrieb, CPU-Temp ca. 45°C.
  • Vierter Vorfall als ich gerade den ersten Absatz dieses Threads schreibe! Gerät geht wieder ohne Vorwarnung in den Standby. Einstellungen sind: Akkubetrieb, Maximal Leistung, Kühlung auf Passiv, CPU-Temp 45°C.
X121e AMD E-350, BIOS Version 1.11, Energiemanager 3.62, Crucial M4 SSD.

Geht mir ziemlich auf den Sender, insbesondere weil ne SSD dranhängt und ich nicht weiß inwiefern "geordnet" der Standby von Statten geht (denn der HDD/SSD wird im Standby doch der Strom abgedreht, oder?). Speziell das Herunterfahren-Szenario war ziemlich merkwürdig und hier war das Gerät ja dann auch aus.

Wiegesagt: Das Blöde ist, dass ich den Fehler nicht reproduzieren kann und derzeit keinen großen Verdacht hab, worans liegt. Dachte erst, es wär ne Überhitzung, aber das scheidet nach den beiden letzten Aktionen aus.

  • BIOS zurück auf v1.09? (Achja: Entgegen der Neuerungen von Lenovo konnte ich in v1.11 bisher keine SSD-Erase-Funktion finden.)
  • Energiemanager runter und Windows-Sparpläne verwenden? (Will ich eigentlich nicht, weil man nur im Energiemanager die Akkuladeschwellen einstellen kann, sonst ist mir kein Tool bekannt, das dies ermöglicht.)
  • ???
Hab ihr ne Idee? Oder ist etwas derartiges schon mal bei Euch aufgetreten bzw. allgemein bekannt?

Viele Grüße
fokka
 
Systemsteuerung - Verwaltung - Ereignisanzeige - Windows Ereignisse - System

Dort mal nach Meldungen schauen, die den Standby betreffen. Klick auf die entsprechende Zeile zeigt Details im Fenster darunter, dessen Inhalt auch markiert und kopiert werden kann.
 
Okay, dort hab ich jetzt geschaut und mal die Warnungen und Fehler rausgefiltert. Führend sind nach den Fehlern/Warnungen im Rahmen der Installation (hier auch ACPI ID 13) die ACPI-Warnungen (Ereignis-ID 15). Zum Teil gab es Windows Windows Update Fehler nach Standby, diese treten zeitlich nach einer ACPI 15-Warnung auf (Windows Update Client Fehler, Ereignis-ID 20). Weiter noch WLAN-AutoConfig (Ereignis-ID 4001). Weiter kommt es zu Disk-Fehlern kurz nach ACPI-15-Ereignis (Disk-Fehler, Ereignis-ID 11), allerdings das letzte Mal vor zwei Tagen aufgetreten, sprich bei den jüngsten Ereignissen zumindest nicht protokolliert.

EDIT: Hab grad diesen Thread zu ACPI und TPFanControl ausgegraben. Gerade der Lösungsansatz bezieht sich aber auf XP. Möglicherweise deutet das aber auf einen Embedded Controller Fehler hin?
TPFanControl läuft im "Active=0"-Modus. Vielleicht mach ichs einfach mal aus?! :eek:

EDIT2: Jetzt hab ich auch die Code-Übersetzungen entdeckt... :pinch:
  • ID 11 (Disk): Der Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\Harddisk1\DR1 [Harddisk1\DR1 bzw. Harddisk2\DR2] gefunden.
  • ID 13 (ACPI): Der eingebettete Controller (EC) hat nicht innerhalb des angegebenen Zeitlimits reagiert. Dies deutet auf einen Fehler in der EC-Hardware oder -Firmware hin bzw. darauf, dass das BIOS auf falsche Art auf den EC zugreift. Fragen Sie den Computerhersteller nach einem aktualisierten BIOS. Dieser Fehler kann in einigen Situationen zur Folge haben, dass der Computer fehlerhaft läuft.
  • ID 15 (ACPI): Der eingebettete Controller (EC) hat Daten zurückgegeben, als keine Daten angefordert wurden. Möglicherweise versucht das BIOS, auf den EC zuzugreifen, ohne mit dem Betriebssystem zu synchronisieren. Diese Daten werden ignoriert. Es ist keine weitere Aktion erforderlich. Sie sollten jedoch den Computerhersteller nach einem aktualisierten BIOS fragen.
  • ID 7030 (Fehler Service Control Manager Fehler): Der Dienst "ThinkPad PM Service" ist als interaktiver Dienst gekennzeichnet. Das System wurde jedoch so konfiguriert, dass interaktive Dienste nicht möglich sind. Der Dienst wird möglicherweise nicht richtig funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin moin,

wollte nur mal kundtun, dass seit dem Abschalten TPFanControl die Fehlermeldungen und Warnungen (bzgl. ACPI > ID 13/15) soweit nicht mehr aufgetreten sind. Auch hat sich das System nicht mehr ungewollt abgeschaltet. Bisher. :)
Der Controller-Fehler (ID 11) ist - wie es aktuell aussieht - nur kurz nach Installation aufgetreten.

Sagt Euch aber dieser Fehlercode etwas?
WMI Fehler (Ereignis ID 10)
Ereignisfilter mit Abfrage "SELECT * FROM __InstanceModificationEvent WITHIN 60 WHERE TargetInstance ISA "Win32_Processor" AND TargetInstance.LoadPercentage > 99" konnte im Namespace "//./root/CIMV2" nicht reaktiviert werden aufgrund des Fehlers 0x80041003. Ereignisse können nicht durch diesen Filter geschickt werden, bis dieses Problem gelöst ist.

Frag ich vielleicht auch besser im Win-Forum... ;-)
 
Die Fehlermeldungen ACPI betreffend stammen indirekt von TPFancontrol und sind unkritisch. Da TPFanControl auf den Embedded Controller zugreift, kann es Windows nicht mehr und erzeugt daher die Ereignis-Einträge.
Im Programmverzeichnis von TPFanControl findest Du den Ordner optional\acpiecnl, in der die acpiecnl.txt beschreibt, wie Du die Warnmeldungen deaktivierst.

Der WMI-Fehler sagt mir leider nichts.

ID 11 (Disk): Der Treiber hat einen Controllerfehler auf \Device\Harddisk1\DR1 [Harddisk1\DR1 bzw. Harddisk2\DR2] gefunden.

Diese Meldung macht mich stutzig. Welche Geräte sind den Festplatte 2 und 3?
 
Genau, die ACPI-Meldungen kommen wohl von TPFanControl, daher hatte ich oben auf den alten Thread dazu verwiesen. Das im ersten Beitrag beschriebene Standby-Verhalten ist jedoch seit Deaktivierung von TPFanControl nicht mehr aufgetreten. Vielleicht gibts da doch einen Zusammenhang?! Ich werds beobachten.

Diese Meldung macht mich stutzig. Welche Geräte sind den Festplatte 2 und 3?
;-) Das wüsste ich auch mal gern. Womöglich warens USB-Festplatten oder -Sticks. Müsste ich demnächst nochmal schaun, ob es sich reproduzieren lässt... Wahrscheinlich wäre Harddisk0\DR0 dann die Systemplatte? :confused: Man weiset nit... :)
 
Harddisk0 ist die eingebaute HDD/SSD.

Zu TPFanControl:
Wenn Du die TPFanControl.ini nicht an Deinen Rechner angepasst hast, könnte hier die Ursache liegen, da die Default-Schwellwerte für die Lüftersteuerung eher auf ein T4* und T6* zutreffen. Übernimmt man die INI ungeprüft, kann es durch die Defaultwerte zu derartigen Reaktionen führen, die Du als Problemstellung geschildert hast.
 
Hi,

hat jemand mittlerweile eine Lösung für das Problem gefunden? Es liegt eindeutig an TPFanControl bzw. am Zusammenspiel mit etwas anderen. Langsam gehts mir ziemlich auf die Nerven, denn teilweise fährt mir das Notebook im Stundentakt runter...


Grüße
 
Jop, klasse Tip! Danke dir.
Bringts natürlich total, wenn man das Programm nutzen möchte, dafür gespendet hat und es keine Alternative gibt.

Sofern es jemand anderen interessiert:
Als notdürftige Lösung ist es möglich das Thinkpad Power Manager Programm und den Thinkpad Power Manager Driver aus dem Autostart zu nehmen. Ohne das Programm kann ich jedenfalls besser leben als ohne TPFC.
 
Daher auch die Empfehlung, den Powermanager zu deinstallieren.

Es wäre mir aber neu, dass der Powermanagement Treiber ebenfalls deaktiviert werden muss.
 
Entschuldige, aber du hast lediglich "deinstalliere es" geschrieben.
Woher soll ich wissen, dass du den Powermanager meinst?

Und ja, der Treiber muss ebenfalls deaktiviert werden. Hatte erst nur das Programm abgeschaltet und weiterhin das Problem.
 
Und ja, der Treiber muss ebenfalls deaktiviert werden. Hatte erst nur das Programm abgeschaltet und weiterhin das Problem.
Was heißt "Programm abgeschaltet"? Schließen der Akkuanzeige beendet den Powermanager nicht, da er als Dienst und über Autostart in Form einiger DLLs läuft.

Der Powermanager muss also wirklich über Systemsteuerung - Programme und Funktionen deinstalliert und der Rechner anschließend neu gebootet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
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