Wireless Maus ruckelt wenn an Monitor angeschlossen

Andi_162

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Hallo zusammen, hoffe ihr wisst weiter.
Habe nen Kunden bei dem habe ich insgesamt nun vier ThinkPads und auch ThinkCentre im Einsatz. Alles mit ThinkVision Monitoren und Lenovo Professional Wireless Keyboard and Mouse Combo.
Das erste Setup vor knapp zwei Jahren und das jüngste vor einer Woche ausgeliefet.

Die Problematik ist das wenn man den Dongle für Maus und Tastatur am Monitor an schließt es manchmal zu so komischen Microrucklern kommt. Kaum spürbar und gelegentlich aber mega nervig. Man kanns fast nicht provozieren. Bei der Einrichtung dachte ich das halt viel Updates gerade ordentlich Leistung ziehen oder ich spinne aber der Kunde bemängelt es nun beim ganz neuen System auch schon...
Sobald man den Dongle am ThinkPad direkt an schließt ist ruhe. Das ganze kann ja wegen Hot Desking nicht Sinn der Sache sei. Bei dem neuesten Monitor gibts sogar extra ne USB Buchse gekennzeichnet mit Maus und Tastatur.
Im Netz liest man was von Störungen bei 2,4 Ghz und USB 3.0. Man soll eine kurze Verlängerung für den Dongle nehmen. Hab das mal bestellt und werde es testen.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Problem und vielleicht dem Workaround? Generell scheint mir das aber recht unglücklich gelöst von Lenovo...
Was denkt ihr?

Danke für die Unterstützung
 
Hi

Ich nutze selbst eine Dell Precision T5820 und hatte ein sehr ähnliches Problem mit solchen kurzen, nervigen Aussetzern bei Maus und Tastatur.

Bei mir lag es offenbar daran, dass die vorderen USB-Anschlüsse nicht genügend Strom geliefert haben, wenn alle Ports belegt waren. Sobald ich eines der angeschlossenen Geräte abgezogen habe, waren die Mikroruckler verschwunden und Maus sowie Tastatur funktionierten wieder normal.

Ob das bei dir ebenfalls die Ursache ist, kann ich natürlich nicht sagen. Es wäre aber vielleicht einen Versuch wert, den Monitor testweise mit weniger angeschlossenen USB-Geräten zu betreiben beziehungsweise zu prüfen, ob die Stromversorgung des USB-Hubs ausreicht.
 
Hi

Ich nutze selbst eine Dell Precision T5820 und hatte ein sehr ähnliches Problem mit solchen kurzen, nervigen Aussetzern bei Maus und Tastatur.

Bei mir lag es offenbar daran, dass die vorderen USB-Anschlüsse nicht genügend Strom geliefert haben, wenn alle Ports belegt waren. Sobald ich eines der angeschlossenen Geräte abgezogen habe, waren die Mikroruckler verschwunden und Maus sowie Tastatur funktionierten wieder normal.

Ob das bei dir ebenfalls die Ursache ist, kann ich natürlich nicht sagen. Es wäre aber vielleicht einen Versuch wert, den Monitor testweise mit weniger angeschlossenen USB-Geräten zu betreiben beziehungsweise zu prüfen, ob die Stromversorgung des USB-Hubs ausreicht.
Der Witz is am Monitor hängt sonst nix...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auf die Schnelle habe ich das gefunden:
Das wirst Du vermutlich auch schon gefunden haben.

Dongle weiter weg von bestückten USB-Ports einstecken.
Ja so ähnlich... https://www.intel.de/content/www/de...-on-2-4-ghz-wireless-devices-white-paper.html
 
Könnte ein Powersave Feature von Thunderbolt sein. Voraussetzung ist aktives TB und das Systemlog wird dann mit "hci" Meldungen geflutet, die keine Fehler sind, sondern Statusmeldungen An/Aus/An.

Ich hatte diese Ruckler aber mit ner BT Maus übers Notebook-BT, das intern über USB angebunden ist und hatte mangels Thunderbolt-Geräten die Wahl zwischen TB aus und Deaktivierung vom Powersave für das BT vom MediaTek Wifi Modul im Gerätemanager
 
Der Weg vom Monitor zum Gerät ist nochmal eine Verzögerung. Monitor USB-Hubs haben ein paar klassische Probleme mit low-latency (oder auch high polling rate!), da zählen Mäuse auch dazu. Deswegen ist direkt am Gerät immer besser wenn's drauf an kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liebe Mäuse und Tastaturen mit USB-Kabelanschlüssen - die bereiten nie Probleme ;)

Richtig so. Man kann es auch übertreiben, mit dem USB-Gelumps.

Meine Nager an den T6x hängen seriell am Dock und das externe Keyboard am PS/2
Scan über PCMCIA-SCSI - Drucker im LAN
Die USB-Signal-Und-Datenzerstörungs-Schnittstelle kommt höchstens für Speicherkärtchen zum Einsatz.

Alles hochgradig Vintage, aber funktioniert störungsfrei.


@Andi_162
Ohne weitere Untersuchung würde ich zunächst einmal entweder auf ein HF-Problem oder Störfrequenzen in der Gerätemasse des Monitors über die Netzversorgung tippen. Wir hatten damals zudem in der Frühzeit der Funkmäuse Probleme durch in der Nähe auf dem Schreibtisch befindliche Mobiltelefone - und sogar der Taxifunk hat uns dabei einmal schlaflose Nächte gekostet.

Hast Du einen HF-Detektor zur Hand?
Prüfe zudem die lokalen Steckdosen.
EMV-Verträglichkeit ist bei solchen Dingen ebenfalls immer ein Thema.
 
Die USB-Signal-Und-Datenzerstörungs-Schnittstelle kommt höchstens für Speicherkärtchen zum Einsatz.
USB nutzt CRC. Auf der Ebene lassen sich Daten also nicht zerstören.

Wir hatten damals zudem in der Frühzeit der Funkmäuse Probleme durch in der Nähe auf dem Schreibtisch befindliche Mobiltelefone - und sogar der Taxifunk hat uns dabei einmal schlaflose Nächte gekostet.
Puh, ich finde nicht heraus, welche Funkfrequenzen Funkmäuse früher verwendet haben könnten. Heutige dürften aber fast ausnahmslos auf 2,4 GHz senden. Damit sind sie weit ab von Taxifunk (~150 und ~450 MHz) und auch von deren harmonischen. Ebenso liegen GSM- und UMTS-Handynetze weit weg (900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz). Da müssten Empfänger aber völlig verkorkst konstruiert gewesen sein, wenn sie Störungen aus Bereichen empfangen haben, die überhaupt nichts mit den verwendeten Frequenzen zu tun hatten.
 
USB nutzt CRC. Auf der Ebene lassen sich Daten also nicht zerstören.
Ich dachte in diesem Zusammenhang auch eher an die fuzzeligen, störanfälligen Steckerchen. Nicht zwingend die an Maus und Keyboard - aber so ziemlich allen externen Speicherkartenlesern.
Puh, ich finde nicht heraus, welche Funkfrequenzen Funkmäuse früher verwendet haben könnten. Heutige dürften aber fast ausnahmslos auf 2,4 GHz senden. Damit sind sie weit ab von Taxifunk (~150 und ~450 MHz) und auch von deren harmonischen. Ebenso liegen GSM- und UMTS-Handynetze weit weg (900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz). Da müssten Empfänger aber völlig verkorkst konstruiert gewesen sein, wenn sie Störungen aus Bereichen empfangen haben, die überhaupt nichts mit den verwendeten Frequenzen zu tun hatten.
Es war ganz in der Anfangszeit. Heute garantiert - oder besser gesagt - hoffentlich nicht mehr relevant. Aber es reicht wohl bestimmt, wenn irgendwo jemand (illegal) mit zu hoher Sendeleistung auf Frequenzen unterwegs ist, auf denen er nichts zu suchen hat.

Es war lediglich als Anregung zur Fehlereinkreisung gedacht.

Damals war wilder Westen. Jeder hat mit Quarzen rumgespielt und teilweise auch "eigene/private" Funknetze eröffnet. Da fuhren die behördlichen Meßwagen mehrschichtig.

Aus Deiner Antwort schließe ich zudem, daß Du Dich im Themenbereich auskennst und Dir somit Resonanzen, analog zu harmonischen Oberschwingungen in der Akustik geläufig sind.
 
Alte Funkmäuse haben im CB-Band auf 27mhz gefunkt.
Wie auch die ersten und bei uns verbotenen Funktelefone(Festnetz), die man mit nem CB-Funkgerät oder nem anderen Fon auf demselben Kanal abhören konnte.
Und Taxifunk folgte mal direkt auf FM so bei110mhz und Polizei knapp unter 87mhz. Bei einem Radio mit Drehkondensator konnte ich Beides rein holen.
 
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