Windows XP, später auch Vista/7: Was nach Ende der Sicherheitsupdates machen?

dark_rider

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Hallo zusammen,

wie bekannt, stellt Microsoft ja für XP seit einiger Zeit keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung. Für Vista soll es irgendwann auch so weit sein, und auch Windows 7 wird nicht mehr ewig aktualisiert.

Ist es eigentlich aus Eurer Sicht - bei gutem Virenschutz, Firewall und aufmerksamem User - vertretbar, XP trotzdem noch weiter zu verwenden, und macht das hier noch jemand bzw. nutzen eventuell auch Firmen mit großem Umstellungsaufwand XP nach wie vor?

Mir graut es nämlich auch schon vor dem Ende der Vista-Sicherheitsupdates, da der Umstellungsaufwand aufgrund diverser Spezialsoftware bei mir ziemlich hoch ist.
 
Da fehlt noch ne Option: NEIN, habe umgestellt auf Linux und MS den Rücken zugedreht!
 
Nutze es immer noch. Es ist einfach das beste und sympa Windows von allen. alles nur panikmache. kein virenscanner oder sonstiges gedöns. läuft perfekt und geht mir nicht aufn sack.
 
Würde XP nicht mehr nutzen. Abgesehen von den (im Vergleich zu neueren Versionen) fehlenden Sicherheitsfeatures und Updates ist es auch von der Bedienung her schlechter.
Fenster links- / rechts pinnen und Suche im Startmenü z.B. sind Features, die ich ständig nutze, und die bei XP einfach fehlen. Obendrein sieht's hässlich aus.
 
Ist es eigentlich aus Eurer Sicht - bei gutem Virenschutz, Firewall und aufmerksamem User - vertretbar, XP trotzdem noch weiter zu verwenden, und macht das hier noch jemand bzw. nutzen eventuell auch Firmen mit großem Umstellungsaufwand XP nach wie vor?

Moin

Auf zwei Rechnern läuft bei mir immer noch XP und das wird auch so bleiben, solange die Hardware nicht schlapp macht.

Einen Virenscanner habe ich noch nie benutzt und habe das auch in Zukunft nicht vor. Nur den Firefox schütze ich mit Noscript vor allzu großen Übergriffen der Webseitenbetreiber.

Seitdem keine Sicherheitsupdates mehr erscheinen, lasse ich vorsichtshalber alle paar Wochen mal den Adwcleaner laufen um sicher zu gehen.

http://www.heise.de/download/adwcleaner-1191313.html

Bisher hat er aber nie etwas gefunden, deshalb mache ich mir keine Sorgen um meine Sicherheit.


Was die Stabilität angeht, ist XP einfach nur gut. Installiert sind die Systeme Anfang 2009 und seitdem hatte ich nicht einen einzigen Bluescreen. Längste Laufzeit des Desktop-Rechners ohne Reboot waren über 6 Monate.

Also ich sehe keinen Grund damit nicht auch sensible Dinge wie Bankgeschäfte oder ähnliches zu erledigen. Jegliche Hysterie bei diesem Thema ist fehl am Platze und man sollte sich davon nicht irre machen lassen.

Gruß
Michael
 
Habe Ende 2013 den letzten Rechner im Freundeskreis auf Win 7 umgestellt. Bis auf absolut exotische Spezialsoftware sehe ich keinen Grund jetzt immer noch auf Win XP zu beharren. Selbst auf einem T42 mit 2GB läuft Win 7 mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Onlinebanking würde ich mit XP sicher nicht mehr machen wollen...
 
ich benutze nicht aktivierte Windows 7 VM-Ware Images um die letzten verbleibenden Aufgaben unter Windows zu bewältigen. Beruflich nutze ich weiterhin Windows.

Windows ist in meinen Augen auch mit vollem Support kein sicheres Betriebssystem, die Architektur selbst macht es anfällig. Warum kann man von Windows XP bis Windows 10 durch entführen der utilman.exe, sich allmächtige Systemrechte verschaffen und jedes Windows-Passwort problemlos überschreiben (um einfach mal ein generell bekanntes Problem anzusprechen)? Außerdem lauern die weit größeren Gefahren im Internet durch Java und Flash. Sollte es jemand auf mich abgesehen haben, dann wird mich auch ein Windows 10 nicht retten (wahrscheinlich auch kein Linux).

Die eigentlichen Probleme werden durch Updates ja nicht gelöst und sollte morgen tatsächlich die schlimmste Sicherheitslücke aller Zeiten in Windows XP entdeckt werden, würden wir es recht schnell erfahren. Ich halte die schwindende Unterstützung bzgl. Treiber und Software für ein weit größeres Problem.

Verzeihung, falls ich zu sehr ins Off-Topic abgedriftet bin.
 
Warum kann man von Windows XP bis Windows 10 durch entführen der utilman.exe, sich allmächtige Systemrechte verschaffen und jedes Windows-Passwort problemlos überschreiben (um einfach mal ein generell bekanntes Problem anzusprechen)?

Wenn du das tun kannst bist du sowieso schon Administrator auf dem Rechner.
 
nein, dann bin ich mit Systemrechten angemeldet, die sogar weitreichender als Administratorrechte sind und statt über die Registry die utilman.exe mit der cmd.exe zu entführen, kann ich auch eine bootfähige Windows oder Linux CD/DVD nehmen und die cmd.exe einfach in utilman.exe umbenennen, dann kann ich beim Willkommenbildschirm auf erleichterte Bedienung klicken und öffne cmd.exe. Dann bin ich mit Systemrechten angemeldet (lässt sich mit dem Befehl whoami überprüfen) und kann mit "net user %username %neues-passwort", das bestehende Passwort nach persönlichem Geschmack überschreiben. Ist ganz leicht und bekommt fast jeder Dau hin, wenn man es einmal gesehen hat.
 
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Ja, das geht. Sehe aber darin kein Problem, das geht mit jedem Betriebssystem.
 
ich bezweifle, dass das mit Linux in einer ähnlich einfachen Weise geht, zumindest kenne ich keine derartig leichte Methode um an so allumfassende Rechte zu kommen, das mag jetzt kein Angriffspunkt aus dem Internet sein. Nehmen wir dagegen den Internet Explorer, der ist auch bei Windows 10 noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, lässt sich nicht deaktivieren und die Schnittstelle zum IE kann noch heute jeder Dorfprogrammierer ausnutzen. In letzter Zeit waren die selbstentpackenden RAR - Archive deswegen in der Fachpresse kritisiert worden.

Kannst Du. Aber nur wenn die Festplatte nicht verschlüsselt ist - was sie bei jedem sein sollte, der sich um Sicherheit schert.

das stimmt natürlich, aber das ist kein natives Windows-Feature und man hat keinerlei Vorteil davon seine HDD oder SSD mit einer neueren Windows-Version zu verschlüsseln.
 
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ich bezweifle, dass das mit Linux in einer ähnlich einfachen Weise geht, zumindest kenne ich keine derartig leichte Methode um an so allumfassende Rechte zu kommen, das mag jetzt kein Angriffspunkt aus dem Internet sein. Nehmen wir dagegen den Internet Explorer, der ist auch bei Windows 10 noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, lässt sich nicht deaktivieren und die Schnittstelle zum IE kann noch heute jeder Dorfprogrammierer ausnutzen. In letzter Zeit waren die selbstentpackenden RAR - Archive deswegen in der Fachpresse kritisiert worden.

LOL. Linux hatte fast zwanzig Jahre lang das Shellshock-Loch drin. Aber klar, ist vieel sicherer. Träum weiter.
 
Die eigentlichen Probleme werden durch Updates ja nicht gelöst und sollte morgen tatsächlich die schlimmste Sicherheitslücke aller Zeiten in Windows XP entdeckt werden, würden wir es recht schnell erfahren. Ich halte die schwindende Unterstützung bzgl. Treiber und Software für ein weit größeres Problem.
Dass deine "eigentlichen Probleme" jedes System betreffen, auf das man physikalischen Zugriff hat und welches dann nicht verschlüsselt ist, wurde ja schon berichtet. Es gibt kein generelles Problem in Sachen Sicherheit bei Windows. Im Gegenteil. Bei den Hack-Wettbewerben wird doch immer gesagt, dass es Spaß sei, OS X zu hacken und harte Arbeit, das bei Windows zu tun. :) Es gab aber seit dem Supportende einige ordentliche Sicherheitslücken, die in allen unterstützten Windows Versionen gefixt wurden. Wenn eine Lücke von Windows Vista bis einschließlich 8.1 vorhanden ist, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie in XP auch vorhanden ist. Nur wird sie dort eben nicht mehr gepatcht und steht offen. Damit darf man gut und gerne XP mittlerweile als ziemlich löchriges Gebilde bezeichnen und die Nutzung am Netz als ziemlich unverantwortlich. Wenn hier manch einer meint, ab und zu mal mit Adwcleaner zu scannen würde ausreichen, ist das meines Erachtens eine Mischung aus Selbstüberschätzung ("mir passiert doch nix"), Ignoranz ("mich greift doch keiner an") und Unwissenheit ("alle Fehler in XP wurden schon gefunden"). Dummerweise werden eventuelle Schäden durch Malware sich nicht nur bei den XP Nutzern auswirken, sondern auch bei anderen Usern, wenn die Kiste erst mal als Teil eines Botnetzes Spam verschickt oder DDoS Angriffe fährt.

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ich bezweifle, dass das mit Linux in einer ähnlich einfachen Weise geht, zumindest kenne ich keine derartig leichte Methode um an so allumfassende Rechte zu kommen, das mag jetzt kein Angriffspunkt aus dem Internet sein.
Auch ein Linux System kann ich von CD booten, Systemdateien verändern und damit das root Passwort neu setzen. Ist doch Unfug, sowas nur auf Windows zu sehen.
Nehmen wir dagegen den Internet Explorer, der ist auch bei Windows 10 noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, lässt sich nicht deaktivieren und die Schnittstelle zum IE kann noch heute jeder Dorfprogrammierer ausnutzen. In letzter Zeit waren die selbstentpackenden RAR - Archive deswegen in der Fachpresse kritisiert worden.
Nein, die wurden kritisiert, weil da jemand keine Ahnung hatte. Ein selbstentpackendes Programm kann weitere Programme ausführen. Das ist der Sinn der Sache. Es könnte auch bösartige Dinge ausführen. Das ist logisch. Deswegen ist die Funktion des Selbstentpackers nicht gefährlicher, als würde man ein Programm so starten. Mit dem IE hat das nichts zu tun. Der IE hat auch nicht mehr Sicherheitslücken als andere Browser. Man liest nur eher mal drüber.
das stimmt natürlich, aber das ist kein natives Windows-Feature und man hat keinerlei Vorteil davon seine HDD oder SSD mit einer neueren Windows-Version zu verschlüsseln.
Hm? Bitlocker ist ein natives Windows Feature und natürlich ist es sinnvoll, die Platte zu verschlüsseln. Damit läuft nämlich dein Umbenennen der utilman.exe ins Leere.
 
ich bezweifle, dass das mit Linux in einer ähnlich einfachen Weise geht, zumindest kenne ich keine derartig leichte Methode um an so allumfassende Rechte zu kommen, das mag jetzt kein Angriffspunkt aus dem Internet sein.

Ich starte mit einer Linux CD, ändere das Linux-Passwort für den root-User. Starte den Rechner neu, bin root. Das ist das Szenario was du hier beschreibst.

Edit: F5 hilft, der_ingo hat es schon genau so beschrieben.
 
daber das ist kein natives Windows-Feature
Na und? Ist mit Truecrypt einfach genug. Und wenn man Pro hat, dann ist's nativ.

und man hat keinerlei Vorteil davon seine HDD oder SSD mit einer neueren Windows-Version zu verschlüsseln.
Na und? Nach Verschlüsselung geht der utilman-Trick trotzdem nicht mehr, ob mit alter oder neuer Version.

Im übrigen halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in meine Wohnung einbricht und dann per Linux-Boot-CD den utilman-Trick auspackt für wesentlich geringer als dass mich von einem automatisierten Exploit übers Internet erwischt werde. Und an der Stelle macht es sehr wohl einen Unterschied, ob ich mit einem System unterwegs bin, das nicht mehr gepatcht wird oder nicht.
 
Wenn hier manch einer meint, ab und zu mal mit Adwcleaner zu scannen würde ausreichen, ist das meines Erachtens eine Mischung aus Selbstüberschätzung ("mir passiert doch nix"), Ignoranz ("mich greift doch keiner an") und Unwissenheit ("alle Fehler in XP wurden schon gefunden"). Dummerweise werden eventuelle Schäden durch Malware sich nicht nur bei den XP Nutzern auswirken, sondern auch bei anderen Usern, wenn die Kiste erst mal als Teil eines Botnetzes Spam verschickt oder DDoS Angriffe fährt.

Unabhängig von WinXP: Seinen Rechner/Laptop/Tablet egal was sonst noch OHNE Antivirenprogramm aufs Internet loszulassen, erachte ich als grob fahrlässig... Beim Beispiel XP hat mir mal ein Techniker gesagt: Wenn du mit XP SP1a ohne Antivirenprogramm oder SP2 Update (war damals das aktuellste) ins Internet gehst, kannst du Windows nochmal installieren...
 
Neben den ungepatchten Sicherheitslücken kommt erschwerend hinzu, dass Windows XP an sich einfach unsicherer ist als Nachfolgende Windows Systeme, auch mit SP3, da es von der Sicherheitsarchitektur einfach viel schwächer ist. Deswegen: XP mit dem Internet verbunden zu benutzten ist meines Erachtens wie gesagt unverantwortlich. Warum? Wenn man Viren auf dem eigenen System akzeptiert, dann gefährdet man auch Andere über USB Sticks und andere Datanträger. Da wird dann der eigene PC buchstäblich zur "Virenschleuder".
 
LOL. Linux hatte fast zwanzig Jahre lang das Shellshock-Loch drin. Aber klar, ist vieel sicherer. Träum weiter.

Freut mich auch, dich kennen zu lernen.

Nein, die wurden kritisiert, weil da jemand keine Ahnung hatte. Ein selbstentpackendes Programm kann weitere Programme ausführen. Das ist der Sinn der Sache. Es könnte auch bösartige Dinge ausführen. Das ist logisch. Deswegen ist die Funktion des Selbstentpackers nicht gefährlicher, als würde man ein Programm so starten. Mit dem IE hat das nichts zu tun. Der IE hat auch nicht mehr Sicherheitslücken als andere Browser. Man liest nur eher mal drüber.

Das Problem ist, dass im Selfextractor Webseiten dargestellt werden (mit dem IE), mit einem iframe der z.B. ein Javascript ausführt und so Schadware auf den Computer einschleust. Wenn der Selfextractor einfach nur Viren auf den Rechner kopiert, sollte doch normalerweise ein AV darauf anspringen.

Hm? Bitlocker ist ein natives Windows Feature und natürlich ist es sinnvoll, die Platte zu verschlüsseln. Damit läuft nämlich dein Umbenennen der utilman.exe ins Leere.
Ich kann meine XP Partition auch mit TrueCrypt verschlüsseln, da bringt mir BitLocker keinerlei Vorteile, die 7.1a von TrueCrypt ist sicher, wie sich in diesem Audit nachlesen lässt. Eine diesbezügliche Sicherheit habe ich mit BitLocker nicht.

Im übrigen halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in meine Wohnung einbricht und dann per Linux-Boot-CD den utilman-Trick auspackt für wesentlich geringer als dass mich von einem automatisierten Exploit übers Internet erwischt werde. Und an der Stelle macht es sehr wohl einen Unterschied, ob ich mit einem System unterwegs bin, das nicht mehr gepatcht wird oder nicht.

Das streitet doch niemand ab. Aber heutzutage nutzt doch kaum mehr jemand Lücken im OS selbst, sondern Lücken in Java und Flash oder das blauäugige Erlauben von JavaScript sind ein wesentlich schwerwiegenderes Sicherheitsproblem.

Unabhängig von WinXP: Seinen Rechner/Laptop/Tablet egal was sonst noch OHNE Antivirenprogramm aufs Internet loszulassen, erachte ich als grob fahrlässig... Beim Beispiel XP hat mir mal ein Techniker gesagt: Wenn du mit XP SP1a ohne Antivirenprogramm oder SP2 Update (war damals das aktuellste) ins Internet gehst, kannst du Windows nochmal installieren...

AVs geben auch nur eine relative Sicherheit, Nutzer von AntiViren Programmen hoffen darauf nicht die ersten zu sein, die es erwischt. Wenn ich jetzt meinetwegen mit Metasploit etwas an eine Datei hänge und das AV kennt die Prüfsumme dieser Datei nicht, dann wird das AV auch einen 3 Jahren alten Exploit nicht erkennen.

Neben den ungepatchten Sicherheitslücken kommt erschwerend hinzu, dass Windows XP an sich einfach unsicherer ist als Nachfolgende Windows Systeme, auch mit SP3, da es von der Sicherheitsarchitektur einfach viel schwächer ist. Deswegen: XP mit dem Internet verbunden zu benutzten ist meines Erachtens wie gesagt unverantwortlich. Warum? Wenn man Viren auf dem eigenen System akzeptiert, dann gefährdet man auch andere über USB Sticks und andere Datanträger.

Aber das kann dir auch mit Windows 10 passieren, wie ich bereits im vorherigen Zitat ausgeführt habe und wenn dich jemand persönlich angreifen will und er ein gewisses Know-How hat, dann schafft er das auch (wie ich in meinem ersten Post schon angemerkt habe), egal ob Win, Linux oder OS irgendwas.

Ich halte das Nutzerverhalten selbst für das größe Risiko, was Schadware angeht. Vorsorge ist besser als Nachsorge. Ich selbst nutze kein AV Programm, aber ich checke jede Datei die ich aus dem Internet herunterlade zuerst bei VirusTotal, wenn ich eine Seite besuche und ich traue den JS-Quellen nicht, dann gehe ich wieder. Ich brauche keine Flash-Videos und Java ist für mich sowieso ein Unding. Damit fahre ich eine sicherere Strategie als mit den besten Anti-Spyware und AV Programmen auch die letzten Winkel webs zu erkunden.
 
1. XP-Sicherheitsupdates gibts noch bis 2019 (siehe oben "PosReady")
2. 98% der Sicherheitslücken sitzen vor dem Monitor. Gegen ClickiBunti-User, die auf alles Clicken, was bei ..., 3 nicht auf den Bäumen ist, hilft nur das Kappen der Stromversorgung, und die stellen 99,**% der (unfreiwilligen) Zombi-PC-Betreiber.
3. Auch ein SuperDuperSicherheitsLinux kann nur so sicher sein, wie es die Anwendungskenntnisse des Nutzers erlauben, der davor sitzt. Ein ClickiBunti-User mit 20 Jahren Windows-Anwender-Erfahrung wird mit Null Jahren Erfahrung an einem SicherheitsLinux nur zu einer noch größeren Gefahr.

Ich nutze Win7 und werde zu einem Linux wechseln, wenn M$ weiter so nervt. (incl. vermutlich des größten Teils der Leute, die ich supporte)
 
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