LOL. Linux hatte fast zwanzig Jahre lang das Shellshock-Loch drin. Aber klar, ist vieel sicherer. Träum weiter.
Freut mich auch, dich kennen zu lernen.
Nein, die wurden kritisiert, weil da jemand keine Ahnung hatte. Ein selbstentpackendes Programm kann weitere Programme ausführen. Das ist der Sinn der Sache. Es könnte auch bösartige Dinge ausführen. Das ist logisch. Deswegen ist die Funktion des Selbstentpackers nicht gefährlicher, als würde man ein Programm so starten. Mit dem IE hat das nichts zu tun. Der IE hat auch nicht mehr Sicherheitslücken als andere Browser. Man liest nur eher mal drüber.
Das Problem ist, dass im Selfextractor Webseiten dargestellt werden (mit dem IE), mit einem iframe der z.B. ein Javascript ausführt und so Schadware auf den Computer einschleust. Wenn der Selfextractor einfach nur Viren auf den Rechner kopiert, sollte doch normalerweise ein AV darauf anspringen.
Hm? Bitlocker ist ein natives Windows Feature und natürlich ist es sinnvoll, die Platte zu verschlüsseln. Damit läuft nämlich dein Umbenennen der utilman.exe ins Leere.
Ich kann meine XP Partition auch mit TrueCrypt verschlüsseln, da bringt mir BitLocker keinerlei Vorteile, die 7.1a von TrueCrypt ist sicher, wie sich in diesem
Audit nachlesen lässt. Eine diesbezügliche Sicherheit habe ich mit BitLocker nicht.
Im übrigen halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in meine Wohnung einbricht und dann per Linux-Boot-CD den utilman-Trick auspackt für wesentlich geringer als dass mich von einem automatisierten Exploit übers Internet erwischt werde. Und an der Stelle macht es sehr wohl einen Unterschied, ob ich mit einem System unterwegs bin, das nicht mehr gepatcht wird oder nicht.
Das streitet doch niemand ab. Aber heutzutage nutzt doch kaum mehr jemand Lücken im OS selbst, sondern Lücken in Java und Flash oder das blauäugige Erlauben von JavaScript sind ein wesentlich schwerwiegenderes Sicherheitsproblem.
Unabhängig von WinXP: Seinen Rechner/Laptop/Tablet egal was sonst noch OHNE Antivirenprogramm aufs Internet loszulassen, erachte ich als grob fahrlässig... Beim Beispiel XP hat mir mal ein Techniker gesagt: Wenn du mit XP SP1a ohne Antivirenprogramm oder SP2 Update (war damals das aktuellste) ins Internet gehst, kannst du Windows nochmal installieren...
AVs geben auch nur eine relative Sicherheit, Nutzer von AntiViren Programmen hoffen darauf nicht die ersten zu sein, die es erwischt. Wenn ich jetzt meinetwegen mit Metasploit etwas an eine Datei hänge und das AV kennt die Prüfsumme dieser Datei nicht, dann wird das AV auch einen 3 Jahren alten Exploit nicht erkennen.
Neben den ungepatchten Sicherheitslücken kommt erschwerend hinzu, dass Windows XP an sich einfach unsicherer ist als Nachfolgende Windows Systeme, auch mit SP3, da es von der Sicherheitsarchitektur einfach viel schwächer ist. Deswegen: XP mit dem Internet verbunden zu benutzten ist meines Erachtens wie gesagt unverantwortlich. Warum? Wenn man Viren auf dem eigenen System akzeptiert, dann gefährdet man auch andere über USB Sticks und andere Datanträger.
Aber das kann dir auch mit Windows 10 passieren, wie ich bereits im vorherigen Zitat ausgeführt habe und wenn dich jemand persönlich angreifen will und er ein gewisses Know-How hat, dann schafft er das auch (wie ich in meinem ersten Post schon angemerkt habe), egal ob Win, Linux oder OS irgendwas.
Ich halte das Nutzerverhalten selbst für das größe Risiko, was Schadware angeht. Vorsorge ist besser als Nachsorge. Ich selbst nutze kein AV Programm, aber ich checke jede Datei die ich aus dem Internet herunterlade zuerst bei VirusTotal, wenn ich eine Seite besuche und ich traue den JS-Quellen nicht, dann gehe ich wieder. Ich brauche keine Flash-Videos und Java ist für mich sowieso ein Unding. Damit fahre ich eine sicherere Strategie als mit den besten Anti-Spyware und AV Programmen auch die letzten Winkel webs zu erkunden.