Windows Update KB3035583: Wie soll "man" sich da verhalten?

MartinB

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Hi,
und erst einmal : Frohe Ostern!

Aber bzgl. folgender Information : Wie soll "man" sich da verhalten?


http://m.heise.de/newsticker/meldun...lliert-Downloader-2595970.html?from-classic=1
Danach befindet sich im Windows-Unterverzeichnis System32 ein neuer Ordner namens "GWX", der neun Dateien und einen Unterordner namens "Download" enthält. Nur eine der vier EXEs verrät, worum es eigentlich geht: Die Beschreibung von GWXUXWorker.exe lautet schlicht und direkt "Get Windows 10". Das erklärt den Verzeichnisnamen: X steht für 10.

Offenbar handelt es sich bei GWX um ein Programm, das Anwender auf die Verfügbarkeit von Windows 10 einstimmt. Das Betriebssystem soll noch im Sommer veröffentlicht werden; das Upgrade soll im ersten Jahr kostenlos sein.

Mit Gruss!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich vermute eher, Du willst Dich um das Eingeständnis, dass Deine Aussage falsch ist, drücken.

Deine Argumentation erinnert, offen gesagt, ein bisschen an einen Funktionär, der seine Schäfchen vom Sieg des Sozialismus bzw. dem Sieg von WINDOWS 10 überzeugen will. Virtuelle Desktops jedenfalls, ob nun ex- oder intern, sind auf allen Betriebssystemen gang und gäbe und kein Grund für ein neues Betriebssystem. Tatsache ist, dass WINDOWS 10 seinen Schwerpunkt auf die plattformübergreifende Kompatibilität legt, was einen ernsthaften Desktop-User nun aber nicht besonders beeindruckt und es ist auch nicht jeder ein Fan davon, seine Daten in einer Cloud zu bearbeiten oder zu speichern. Insofern ist es schon sinnvoll, WINDOWS 7 auf dem Desktop und WINDOWS 8 auf einem Tablet zu installieren, solange ordentliche Hybridgeräte 800 Euro kosten, auf denen WINDOWS 10 durchaus sinnvoll sein kann. Außerdem bin ich von der Informationspolitik nicht besonders begeistert: Wäre sie besser, würden auch wesentlich bessere Artikel und Previews entstehen, als das momentan der Fall ist.
 
Das ist ein uralter Hut
Nein, ist es nicht. Die Virtual Desktop-Implementation in Windows 10 benutzt den DWM, um Fenster zu verstecken, und nicht irgendwelche miesen Tricks mit ShowWindow(), wie sie Dexpot und vergleichbare Programme verwenden. Aus technischer Sicht ist der DWM die einzig richtige Lösung, und die bedurfte eben der Implementation auf Windows-Ebene.

Es gibt übrigens schon seit Windows NT 3.5 (vielleicht sogar 3.1) die Möglichkeit, mehrere Desktops zu erstellen. Die wird z.B. von Sysinternals Desktops benutzt. Allerdings funktioniert die Trennung von Desktops à la NT anders, als man es erwarten würde. Programme "sehen" nur die Fenster auf ihrem Desktop, was bedeutet, daß du auf jedem Desktop eine separate Instanz vom Explorer brauchst. So Sachen wie der Synaptics-Touchpad-Treiber sehen dann halt auch nur einen Desktop => du kannst nur auf einem Desktop mit dem Touchpad scrollen. Außerdem kann man Fenster nicht auf einen anderen Desktop verschieben.

Kurzum, das ist schon eine nennenswerte Neuerung in Windows 10.
 
Nein, ist es nicht. Die Virtual Desktop-Implementation in Windows 10 benutzt den DWM, um Fenster zu verstecken, und nicht irgendwelche miesen Tricks mit ShowWindow(), wie sie Dexpot und vergleichbare Programme verwenden. Aus technischer Sicht ist der DWM die einzig richtige Lösung, und die bedurfte eben der Implementation auf Windows-Ebene.

Das ist zwar sehr nett, dass WINDOWS 10 den [FONT=verdana, arial, sans-serif]Desktopfenster-Manager (DWM) benutzt, aber die technische Umsetzung dem Benutzer völlig egal. Die Frage stellt sich nur neu wegen der vielen externen Monitore an einem Gerät, die rein theoretisch als Instanzen so unabhängig auf dem dem System laufen können, wie virtuelle Maschinen. Das ergäbe dann eine neue Konstellation...[/FONT]
 
Das ist zwar sehr nett, dass WINDOWS 10 den Desktopfenster-Manager (DWM) benutzt, aber die technische Umsetzung dem Benutzer völlig egal.
Du solltest meine Argumentation nicht leichtfertig wegwischen, nur weil du sie nicht verstehst :)

Die konventionelle Methode, um virtuelle Desktops zu simulieren, versteckt alle Fenster bzw. macht sie wieder sichtbar, indem sie den jeweiligen Fenstern das entsprechende Kommando schickt. Nicht alle Anwendungen sind darauf vorbereitet, daß ihre Fenster von einer anderen Anwendung unsichtbar gemacht werden. Manche reagieren darauf in unintuitiver/unabsehbarer Weise. Auch im Zusammenhang mit modalen Dialogen kann man so sehr viel Spaßiges erleben.

Dementgegen bekommen Anwendungen überhaupt nicht mit, ob der DWM ihr Fenster gerade anzeigt oder nicht, und auch nicht, wo er es anzeigt (als Fenster, als Taskbar-Preview-Thumbnail, im Alt+Tab-Dialog etc.). Sämtliche Bugs, Problemchen und Unstimmigkeiten, die man bei konventionellen Desktop-Manager-Emulatoren so findet, treten so also prinzipbedingt nicht auf.

Dem Benutzer mag also egal sein, wie das implementiert ist. Aber ihm wird nicht egal sein, daß die eine Variante gelegentlich nervt und schwer definierbare sporadische Fehler verursacht, die andere aber einfach funktioniert.
 
Weil es zum Thema passt.


Neues Windows-Update KB3044374 für Windows 8.1/Server 2012 R2 zur Unterstützung zum Update auf eine aktuellere Version steht optional zum Bezug bereit.

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Ebenfalls neues optionales Windows-Update KB2990214 für Windows 7 verfügbar: "Eine Vorabversion für PC-Experten".
 
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Du solltest meine Argumentation nicht leichtfertig wegwischen, nur weil du sie nicht verstehst :)

Die konventionelle Methode, um virtuelle Desktops zu simulieren, versteckt alle Fenster bzw. macht sie wieder sichtbar, indem sie den jeweiligen Fenstern das entsprechende Kommando schickt. Nicht alle Anwendungen sind darauf vorbereitet, daß ihre Fenster von einer anderen Anwendung unsichtbar gemacht werden. Manche reagieren darauf in unintuitiver/unabsehbarer Weise. Auch im Zusammenhang mit modalen Dialogen kann man so sehr viel Spaßiges erleben.

Dementgegen bekommen Anwendungen überhaupt nicht mit, ob der DWM ihr Fenster gerade anzeigt oder nicht, und auch nicht, wo er es anzeigt (als Fenster, als Taskbar-Preview-Thumbnail, im Alt+Tab-Dialog etc.). Sämtliche Bugs, Problemchen und Unstimmigkeiten, die man bei konventionellen Desktop-Manager-Emulatoren so findet, treten so also prinzipbedingt nicht auf.

Dem Benutzer mag also egal sein, wie das implementiert ist. Aber ihm wird nicht egal sein, daß die eine Variante gelegentlich nervt und schwer definierbare sporadische Fehler verursacht, die andere aber einfach funktioniert.
Die WinAPI stellt entsprechende Funktionen bereit, das zu prüfen. Außerdem muss ich als Anwendung immer damit rechnen, in den Hintergrund verschoben zu werden. Das Abhandeln von Prozeduren nach Klick auf den in der eigenen GUI befindlichen "Minimieren-Button" sollte sowieso immer vermieden werden, da eben nicht geprüft werden kann wer die Anwendung gerade minimiert hat (das kann nämlich auch der Win-eigene "Desktop-anzeigen"-Button sein!). Sowas ist schlechte Anwendungsprogrammierung, meiner Meinung nach.
 
Du solltest meine Argumentation nicht leichtfertig wegwischen, nur weil du sie nicht verstehst :)

Ich verstehe Deine Argumentation sehr gut, und es ist mir ein tiefes Bedürfnis, dies mit aller gebotener Empathie auf die herzlichste Weise auszudrücken: WINDOWS hat endlich einen professionellen Mehr-Desktop-Manager in seinen DWM eingebaut, und damit diese weltverändernde, epochale Innovation nicht einfach so untergeht, hat man dem Betriebssystem einen neuen Namen namens "10" gegeben. ;)

... Außerdem muss ich als Anwendung immer damit rechnen, in den Hintergrund verschoben zu werden. ...

Sind wir schon so weit, dass wir uns nicht mehr als Menschen, sondern als Anwendung begreifen? Wird man zu einem schreienden Säugling künftig sagen: "Du, die Max-APP hat einen schwerwiegenden Audioausgabe-Bug, da seine seine Magen-Darm-Ressourcen nicht ausreichend konfiguriert wurden?" :D
 
Zuletzt bearbeitet:
weltverändernde, epochale Innovation
Die 9 wurde wohl eher weggelassen um Probleme mit Programmen zu vermeiden, die auf Windows9X (also 95/98) prüfen ;) Ansonsten ist der Sprung gleichwertig zu anderen Versionssprüngen zu sehen.
Sicherlich ändert sich etliches unter der Haube (wie bei jedem so großen Versionssprung) und selbst sichtbar wird sich einiges tun http://www.tecchannel.de/pc_mobile/...0_die_neuerungen_fuer_unternehmen_und_profis/
Modularere Updates, neue Biometriefunktionen, neues Startmenü, neue Suche, verbesserte Bitlocker-Integrierung, Apps im Fenstermodus, Holo-Lens...

"Du, die Max-APP hat einen schwerwiegenden Audioausgabe-Bug, da seine seine Magen-Darm-Ressourcen nicht ausreichend konfiguriert wurden?"
Ich glaube eher, es handelt sich um einen aufdringlichen 404 ... Schnulli not found :p

Zurück zum Thema: Ich wäre vorsichtig beim Weglassen der genannten Updates, denn mich würde es nicht wundern, wenn Microsoft auf Dauer auch für Nichtumsteiger das Updatesystem etwas modifiziert/erneuert und Teile eben dieser Funktionalität im Rahmen der Upgradefunktionen mit aufspielt!
 
Ist es nicht "ein klein wenig" engstirnig, davon auszugehen, dass alle NutzerInnen, die sich für Windows 7 und gegen Windows 8(.1) entschieden haben, kein Interesse an Windows 10 haben?

Du hast mich unvollständig zitiert. Ich schrieb "bewußt für Windows 7 und gegen 8(.1) ...". Wenn die Gründe für den Verzicht auf Windows 8(.1) die Apps, der Appstore, das Design des Desktops und insbesondere das Live-Konto waren, treffen diese Vorbehalte nach derzeitigem Informationsstand auch auf Windows 10 zu.

Guido
 
Du hast mich unvollständig zitiert
Geschenkt.
Wenn die Gründe für den Verzicht auf Windows 8(.1) die Apps, der Appstore, das Design des Desktops und insbesondere das Live-Konto waren, treffen diese Vorbehalte nach derzeitigem Informationsstand auch auf Windows 10 zu.
Seltsamerweise hast Du aber in Deiner Empfehlung folgendes
Wer sich seinerzeit bewußt für Windows 7 zuungunsten von Windows 8 entschieden hat und diese Meinung nicht geändert hat, der ist gut beraten, dieses Update zu deinstallieren und bei kommenden Updates einschlägige Nicht-MS-Quellen zu konsultieren, um ggf. weitere Versuche von MS abzuwehren, ihn mit Win 10 zu beglücken.
und nicht folgendes
Wer sich seinerzeit aufgrund der Apps, des Appstores, des Designs des Desktops und insbesondere des Live-Kontos bewußt für Windows 7 zuungunsten von Windows 8 entschieden hat und diese Meinung nicht geändert hat, der ist gut beraten, dieses Update zu deinstallieren und bei kommenden Updates einschlägige Nicht-MS-Quellen zu konsultieren, um ggf. weitere Versuche von MS abzuwehren, ihn mit Win 10 zu beglücken.
geschrieben. In ihrer Pauschalität bleibt diese Empfehlung aus meiner Sicht weiterhin zweifelhaft, da es auch andere Gründe geben kann, weshalb sich jemand bewusst für Windows 7 und gegen Windows 8(.1) entschieden hat.
 
die Apps, der Appstore,[-]und insbesondere das Live-Konto
Ok, das sind dann auch Gürnde gegen Windows 10 ;) da geb ich dir recht.

das Design des Desktops
Hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht großartig ändern! Wenn du hingegen auf die Kacheloberfläche anspielst(das ist aber nicht der Desktop), die wird ja mit Win 10 deutlich entschärft.

Es ist und bleibt immer noch die Entscheidung: Will man auf Zukunftssicherheit durch aktuelle Entwicklungen, auf Updatesicherheit und auf aktuellste Programme verzichten um sich nicht umgewöhnen zu müssen?
(das muss ein jeder für sich entscheiden, spätestens nach 10 Jahren ist aber wohl wieder mit der selben Weltuntergangsstimmung wie bei Win XP zu rechnen :pinch:)

Solange man nicht auf alte nicht Win10-Fähige Programme angewiesen ist (wobei da wohl eher XP die bessere Wahl wäre) und es weiterhin keine eindeutigen Hinweise auf einen Zwangswechsel gibt würde ich persönlich nicht auf Updates verzichten.
Was mich angeht: ich werde auch auf Win 10 wechseln, wenn's dann doch nicht wie gewünscht funktioniert kann ich ja immernoch neu aufsetzen und meine Backups rückspielen :D (das wär dann endlich mal ein Grund auch am Desktop auf 64-Bit zu wechseln :p )
 
Es gibt offenbar wieder einen neuen KB2952664 mit Veröffentlichungsdatum 11. Juli 2015 und 14. Juli 2015, der sich, wenn man nicht aufpasst, auf dem System einnistet. Da es eine neue Version ist, umgeht es das zu einem früheren Zeitpunkt ausgeblendete Update mit gleicher KB-Nummer vom März.
Die Antiviren-Software fragt ggf. nach, ob dem Program COMPATTERUNNER.EXE Zugriff auf das Internet gewährt werden soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt offenbar wieder einen neuen KB2952664 mit Veröffentlichungsdatum 11. Juli 2015 und 14. Juli 2015, der sich, wenn man nicht aufpasst, auf dem System einnistet. Da es eine neue Version ist, umgeht es das zu einem früheren Zeitpunkt ausgeblendete Update mit gleicher KB-Nummer vom März.
Die Antiviren-Software fragt ggf. nach, ob dem Program COMPATTERUNNER.EXE Zugriff auf das Internet gewährt werden soll.
Meinst du nicht eher KB3035583?
 
Beide sind wohl betroffen:
- KB3035583 wurde mir am 10.07. als empfohlenes Update angezeigt.
- KB2952664 folgte am 12.07. als optionales Update.

Beide habe ich zu genannten Terminen installiert.

Grüße Thomas
 
Ok, das sind dann auch Gürnde gegen Windows 10 da geb ich dir recht.

Ja, es muss jeder für sich abwägen, ob er den Download will oder nicht, wie im ganzen Leben werden sich in allem Vor- und Nachteile finden. Ich denke auch, dass ich noch weitere Nutzererfahrungen abwarten werde, der Download steht ja für 1 Jahr zur Verfügung.

Was ich wiederum insbesondere für ThinkPad-Nutzer als überlegenswert ansehe:

IdR ist ja auf allen ThinkPads Win7 Pro dabei, und hier erfolgt der Upgrade dann automatisch auch auf Win10 Pro. Müsste man nach Ablauf der Downloadfrist eine Vollversion kaufen, so sind die Pro-Versionen ja zumeist noch 20-30 € teurer als die Home Premium usw.

Wie seht ihr das?

Gruß Johannes
 
IdR ist ja auf allen ThinkPads Win7 Pro dabei, und hier erfolgt der Upgrade dann automatisch auch auf Win10 Pro. Müsste man nach Ablauf der Downloadfrist eine Vollversion kaufen, so sind die Pro-Versionen ja zumeist noch 20-30 € teurer als die Home Premium usw.

Wie seht ihr das?
Grundsätzlich bleibt Windows 7 Pro auch um einen ähnlichen Betrag wertvoller als die HomePremium Version
=> Die Entscheidung bleibt die Selbe:
- beim alten/erprobten System bleiben und dafür riskieren auf Dauer genauso fallen gelassen zu werden wie mit Windows XP geschehen,
- oder jetzt(bzw. nach ein paar Tagen/Wochen wenn die ärgsten Kinderkrankheiten ausgebügelt sind) upgraden und im schlimmsten Fall ohne Downgrademöglichkeit hängenbleiben.

Ich werde sobald verfügbar upgraden (frickel mir aber auch gern nicht 100%ig stabile Systeme zurecht bis sie stabil laufen), was ihr macht bleibt Geschmackssache ;)
 
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