Windows Lizenz so korrekt?

bertram3

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Hallo Liebes Forum.

Ich habe eine Frage an Euch bezüglich Windows Lizenz.

Ich habe kürzlich für eine bekannte einen Neuen HP-PC gekauft. War preislich seeehr in Ordnung, von einem grossen Händler, der mit Elektro-Retourenware handelt.
PC wurde ohne Betriebssystem verkauft, das war angesichts des Preises völlig ok, ich wollte eh Win7 Home Premium installieren, gibts ja für ca. 30 Euro überall zu kaufen.

PC erhalten, ist tip top, nagelneu etc. Und zu meinem erstaunen sehe ich, dass der PC zwar eine leergeputzte HDD hat, auf dem PC Gehäuse aber der übliche zum System gehörige Lizenz-Key-Aufkleber für Win 7 Home Premium 64 klebt...:huh:

Ist es nun o.k. WIN 7 zu installieren und mit dem Key auf dem Gehause zu aktivieren, oder reicht der Aufkleber nicht aus, dass ich "Nuzungsrechte" an der Software habe. Sprich muss ich trotzdem kaufen oder nicht?

Danke Euch, :thumbsup:
Viele Grüße,
Bertram
 
Lizenz ausprobieren, wenn sie funktioniert freuen, wenn nicht ist es eben so.
Warum sollte die Lizenz nicht funktionieren? Ich hatte jedenfalls noch keinen einzigen Fall. Möglicherweise geht die automatische Aktivierung nicht, dann eben über das automatische Telefonsystem. Auf die Frage auf wie vielen Rechnern das Produkt installiert ist, auf die 1 am Telefon tippen und das wars. Wenn wirklich jemand anderes den Key noch verwendet (was dann unrechtmäßig wäre, da er ja den COA nicht (mehr) hat), hat er eben Pech gehabt.
 
Anders ausgedrückt: Hättest du als nicht im Angebot erwähnte Gratiszugabe eine Dose Erbseneintopf zum Rechner bekommen, könntest du dich jetzt auch nicht beschweren, falls das Mindesthaltbarkeitsdatum um 3 Jahre überschritten wäre

Jetzt braucht er nur das Mindesthaltbarkeitsdatum von Windows 7 Home Premium zu ermitteln, was jedoch gar nicht so einfach sein dürfte (hängt ja wimre davon ab, wann das letzte Servicepack kommt).

Guido
 
ein ganz klein wenig OT dazu:
Vor meiner Thinkpad-Zeit, also vor vielen, vielen Jahren habe ich meist Dell Notebooks gehabt. Da ich Linux-User bin, habe ich für die zwangsweise mit erworbene Windows-Lizenz keinen Bedarf gehabt. Mit Fön und Rasierklinge habe ich jeweils den Windows-Aufkleber entfernt und den zusammen mit der Recovery-CD weiterverkauft.

Die Rechtssprechung dazu (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Gebraucht-Software) erlaubt das, Stichwort Erschöpfungsgrundsatz. Micro$oft kann in seinen Lizenzbedingungen viel reinschreiben, am Ende des Tages zählt, was die Rechtssprechung dazu sagt.

Seit ich die Thinkpads habe, achte ich immer darauf eines ohne vorinstalliertes Betriebssystem zu kaufen.
 
@mornsgrans

Ähh, das ist glaube ich jetzt nicht ganz so....

Bsp. neuer PC ohne Betriebssystem DVD, weil ja auf der FP.
FP crasht, jetzt erlaubt mir MS den Download und die Erstellung eines neuen Datenträger, den ich deshalb verwenden darf, weil ich das COA besitze. Der feine Unterschied zu dem anderen Fall, in diesem Beispiel wurde das Betriebssystem inital expilzit erworben...

MFG
Den Download erlaubt MS nicht- sie dulden es. Die Downloads sind für online erworbene Lizenzen gedacht.

Da Du als umsichtiger User die Recoverymedien erstellt hast, kannst Du das System auf der neuen Platte herstellen.
Bei Weiterverkauf hast Du damit eine vollständige Lizenz.

Schau in unsere Marktplatz- Regeln- dort findest du genau aufgeführt, was zu einer Lizenz gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Key berechtigt Dich, das Betriebssystem Win 7 Home Premium 64 damit zu installieren und zu versuchen, es aktivieren. Wird es aktiviert, ist dies rechtens, denn der Key wird nicht genutzt, aber er gehört zu diesem Gerät. Wird es aber nicht aktiviert, hast Du keinerlei Reklamationsmöglichkeiten, da Du es nicht ausdrücklich für einen Gegenwert per Kaufvertrag erworben hast. Du hast auch kein Recht, diesen Key weiterzuverkaufen oder auf einem anderen Gerät zu nutzen.

Sprich: Der Key gehört dem Gerät, nicht dem Besitzer des Geräts.

Hat nicht gerade ein deutsches Gericht (frag mich nicht welches... :( ) entschieden, dass OEM Versionen von Windows weiterverkauft werden dürfen?
 
Hat nicht gerade ein deutsches Gericht (frag mich nicht welches... :( ) entschieden, dass OEM Versionen von Windows weiterverkauft werden dürfen?
Ja, OEM-Versionen dürfen getrennt vom Notebook/Rechner, mit dem sie gekauft wurden, weiterverkauft werden.
Aber eben nur komplett. Der COA alleine ist (aus Sicht Microsofts, die Gerichte haben m.W. dazu noch nicht geurteilt) keine komplette Lizenz.
Daher: Wenn man ein Notebook mit COA aber ohne Installation oder Installationsmedium erwirbt sollte man vorsichtig sein, weil Microsoft argumentieren könnte, daß man eben nicht die komplette Lizenz erworben hat.
 
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