Windows Windows 11-Chaos: Boot-Volume nach Patch-Day-Updates (KB5074109) nicht nutzbar.

Windows Betriebssystem

Isopino

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Guten Abend zusammen.

Ich schiebe das Thema noch mal hoch und gebe ein kleines Update über den weiteren Verlauf der Geschichte:

Der Laptop lief ungefähr einen Monat lang, wurde dabei aber selten genutzt. Danach trat das gleiche Problem wieder auf. Diesmal war er wohl direkt im laufenden Betrieb aus- und anschließend nicht mehr angegangen.

Also wieder Backup eingespielt - kein Erfolg diesmal. 🤦‍♂️ Danach Windows über die Wiederherstellungsumgebung zurückgesetzt unter Beibehaltung der Daten. Das hat funktioniert. Aber da ich faul bin und nicht alle Programme wieder neu installieren wollte, habe ich noch einmal versucht das Backup einzuspielen. Diesmal hat es funktioniert - keine Ahnung warum - und ich war wieder auf dem Stand von Ende Dezember. Leider hat das genau einen Neustart lang gehalten, dann ging das Spiel von vorn los. Irgendwann hatte ich den Laptop dann wieder soweit, dass er zumindest einmal gestartet ist. Dann habe ich die Gelegenheit genutzt und über einen Windows 11 Stick eine Neuinstallation bzw. Reparaturinstallation des Betriebssystems angestoßen. Das scheint geholfen zu haben. Bisher läuft alles. Ich hoffe, dass nun Ruhe ist.

Warum schreibe ich das so auführlich? Gerade habe ich diesen Artikel gelesen: Windows 11-Chaos: Boot-Volume nach Patch-Day-Updates nicht nutzbar. Bei mir trat das Problem zwar schon im Dezember auf, aber wie ich den Kommentaren entnehme, bin ich damit nicht alleine. Vielleicht hilft diese recht ausführliche Schilderung ja irgendjemandem mit einer ähnlichen Thematik.

Zu einer Sache habe ich allerdings überhaupt noch keine Idee: Was hätte ich ohne das Backup gemacht? Selbst wenn MS irgendeine Art von Update veröffentlicht, wäre ich ohne das Backup ja gar nicht mehr dazu gekommen das zu installieren. Der Zugriff auf Windows war schlicht nicht mehr möglich. Bin gespannt, ob man da in den nächsten Tagen noch mal einen offiziellen Workaround liest.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Problem ist, dass die Laiendarsteller in Redmond noch keinen Plan haben, was passiert ist.
"Freuen" wir uns erst einmal über die zahlreichen Beschwerden, wenn morgen früh zahlreiche Rechner nicht hochfahren. - Ich warte ja immer noch auf die erste große Sammelklage auf Schadenersatz gegen M$.

Deinstallieren des KB soll das Problem sogar verschlimmern, wenn man borncity glauben schenken soll, da der KB lauf einem Kommentar auf der Seite "nicht deinstallierbar" sein soll.

Beiträge abgekoppelt von https://thinkpad-forum.de/threads/fehler-nach-bios-update-laptop-startet-nicht-mehr.245758/ und nach "Windows" verschoben
 
Zuletzt bearbeitet:
hm, mein L14 hat gestern ein Update installiert, welches das 2. im Januar war! Der Rechner läuft aber tadellos.

bin gespannt, was heute im Büro los ist. Meine Kiste dort läuft noch mit offiziell gepatchtem Win 10
 
Warum schreibe ich das so auführlich? Gerade habe ich diesen Artikel gelesen: Windows 11-Chaos: Boot-Volume nach Patch-Day-Updates nicht nutzbar.

Also deine Probleme aus dem Dezember sollen auf ein Update zurückzuführen sein, welches im Januar erschienen ist. Was ein einzelner Kommentar unter dem News-Artikel bestätigen soll. Klingt ein wenig dünne.

Vermutlich hatte dein System irgendein anderes Problem. Wenn der Laptop im laufenden Betrieb ausgeht und dann nicht wieder angeht, klingt das nicht nach der Ursache Windows Update.

Zu einer Sache habe ich allerdings überhaupt noch keine Idee: Was hätte ich ohne das Backup gemacht?

Sauber neu installiert. Wenn das System für ein Backup zu unwichtig ist, investiert man halt die Zeit für die Neuinstallation.
Und wenn man kein Backup der Daten hat, waren die Daten offensichtlich völlig unwichtig.

"Freuen" wir uns erst einmal über die zahlreichen Beschwerden, wenn morgen früh zahlreiche Rechner nicht hochfahren.

Warum sollten die das? Das genannte Update kam zum Patch-Day am 13.01.

Hier lief übrigens nach dem Januar Patchday alles wie gewohnt. Keinerlei Beschwerden von den Nutzern, keine auffälligen Meldungen im Helpdesk.
 
Heise hat noch etwas mehr zum Inhalt des Updates geschrieben:

Warum sollten die das? Das genannte Update kam zum Patch-Day am 13.01.
Microsoft hat am Wochenende mehrere Windows-Updates veröffentlicht. Sie beheben teils Probleme mit den Sicherheitspatches vom Januar-Patchday. Außerdem beginnt Microsoft, die im Juni ablaufenden Boot-Zertifikate von Windows mit eigenen Updates auszutauschen. Dabei untersucht der Hersteller nun neu auftretende Probleme.
 
Heise hat noch etwas mehr zum Inhalt des Updates geschrieben:

Manchmal schreiben die auch maximal umständlich, wenn sie in einem Beitrag drei verschiedene Updates behandeln und am Ende niemand mehr weiß, worauf sich jetzt was bezieht. Neue Probleme mit dem kumulativen Update vom Wochenende wären mir zumindest noch nicht bekannt.
 
wenn sie in einem Beitrag drei verschiedene Updates behandeln und am Ende niemand mehr weiß, worauf sich jetzt was bezieht.
Das hängt natürlich auch mit der Benennung d.h. KB Schema seitens MS zusammen. Ein Paketschema mit einzelnen Systemkomponenten + gepatchte Version wäre übersichtlicher.
 
Eigentlich nicht. Man hätte den Artikel nur so formulieren sollen, dass klar wird, auf welches konkrete Update man sich im jeweiligen Absatz bezieht. Deswegen haben die Updates ja eine KB-Nummer.

Nach der Anwendung eines kumulativen Updates sind alle Pakete auf dem entsprechenden Stand des Updates. Einzelne Versionen zu nennen ist dabei sinnlos.
 
Kenn ich alles (aus früherer beruflicher Tätigkeit). Dennoch finde ich es schon immer äusserst unpraktisch, die Patches mit Quasi-Zufallszahlen aka KB-Nummern zu benennen. So kann man den Unterschied Soll-Ist eines Systems nur mit einem intransparenten Herstellertool nachvollziehen. Das geht definitiv besser, schafft aber immerhin im derzeitigen Zustand eine Menge Arbeitsplätze.
 
Immerhin ist Microsoft aus ihrem Dauerschlaf aufgewacht und hat wohl "etwas" gemerkt.
Dennoch finde ich es schon immer äusserst unpraktisch, die Patches mit Quasi-Zufallszahlen aka KB-Nummern zu benennen.
Das finde ich weniger schlimm - @der_ingo hat nämlich recht, dass in den oben verschiedentlich verlinkten Artikeln keine KB-Nummern erwähnt wurden oder ob ein KB zurückgezogen und nach Korrektur wieder veröffentlicht worden ist. - Interessant wird künftig werden, wie die verschiedenen Berichterstatter die Umstrukturierung der KB-Nummern nach Server und Workstation getrennt umgehen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wundert es gar nicht mehr, woher der Murks stammt. - Wieviele Programmierer hat MS im vergangenem Jahr zugunsten der KI geschasst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, du hast Windows bzw. dessen Update-Verwaltung missverstanden.
Wenn ein kumulatives Update eingespielt wurde, sind alle Systemkomponenten gepatcht. Auf genau diesen Stand des Updates.

Das ist ja gerade der Grund gewesen, dass man damals weggegangen ist von einzelnen Updates für einzelne Komponenten. Vor den kumulativen Updates musste man tatsächlich Versionen einzelner Dateien vergleichen, um zu schauen, ob alle notwendigen Updates installiert waren. Denn es wäre ja möglich gewesen, zwischendrin eines auszulassen.

Die kumulativen Updates aktualisieren das System. Auf den Stand des Updates. Wurde das Update ohne Fehler eingespielt, sind alle Komponenten auf genau diesem Stand. Daher ist es völlig ausreichend, auf die Buildnummer des Systems zu schauen.
 
Bedeutet aber auch, dass im Fall eines Fehlers meist die nachfolgenden kumulativen Updates ebenfalls an der selben Stelle scheitern, bis die Fehlerursache behoben ist.
 
Bedeutet aber auch, dass im Fall eines Fehlers meist die nachfolgenden kumulativen Updates ebenfalls an der selben Stelle scheitern, bis die Fehlerursache behoben ist.
Ein InPlace-Upgrade (mit der Option Daten und Anwendungen zu übernehmen) mit einer ISO, welche dem gewünschten, monatlichen, kumulativen Patch-Level entsprach half bei mir manchmal als einziger Ausweg.
 
Bedeutet aber auch, dass im Fall eines Fehlers meist die nachfolgenden kumulativen Updates ebenfalls an der selben Stelle scheitern, bis die Fehlerursache behoben ist.
Nicht unbedingt. Wenn im neueren Update der Fehler des vorherigen Updates korrigiert wurde, läuft das neue kumulative Update durch, wo sein Vorgänger dagegen noch scheiterte.

Grüße Thomas
 
Wenn im neueren Update der Fehler des vorherigen Updates korrigiert wurde, läuft das neue kumulative Update durch, wo sein Vorgänger dagegen noch scheiterte.
Das Gegenteil habe ich schon oft erlebt (zuletzt bei den letzten Updates vor Upgrade auf Win 11), den von Dir beschriebenen lediglich ein oder zweimal.
 
Als in der IT-Welt Beschäftigter erlebt man sicher mehr als ich in meinem privaten Umfeld. Für in fehlgeschlagenes Update bei mir oder den Rechnern, die ich unter Kontrolle habe, muss ich lange zurück blicken.
Manchmal frage ich mich, warum Firmen mit sowas öfter betroffen sind. Nur die größere Anzahl an Rechnern fällt mir schwer zu glauben, insbesondere wenn ich davon ausgehe, dass in großen Firmen sehr wahrscheinlich viele Rechner sehr ähnlich konfiguriert an die Nutzer gehen. Im Gegensatz zum privaten Umfeld sind die Nutzer da ja auch sehr beschränkt, so dass sie keine Eigen-Optimierung vornehmen können. Also eigentlich paradiesische Verhältnisse für funktionierende Updates.
 
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