Win 7 vs. Win 10?

julius347

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Hallo! :-)

Ich werde nicht so wirklich mit der WIN 10 Oberfläche warm. Ich finde es unübersichtlich im Gegensatz zu der Oberfläche von WIN 7. Ich nutze einen T410/510 täglich, mache allerdings damit hauptsächlich Officearbeiten. Was könnt ihr empfehlen? Und wie sieht es mit WIN 7 und Sicherheit aus? Würde mich freuen über eine Einschätzung.
 
Das stimmt zwar, aber ich entscheide gerne selbst, wann ich Updates installieren möchte. Und wenn das erst nach 2 Monaten ist, dann sei mir das gegönnt.
Nichts ist nerviger, als das Thinkpad in der Firma auszupacken und erstmal warten zu müssen, bis die Updates durchgelaufen sind.
Habe ich dich richtig verstanden: du zögerst auch Sicherheitsupdates raus?
Falls ja: ich lese da "Firma". Bist du Selbständiger? Oder hast du eine Freifahrkarte von der IT-Abteilung (oder gibt es das bei euch nicht?) Während ich Feature-Updates um Monate rauszögere, sind Sicherheitsupdates sofort Pflicht. Die Frequenz in der Cyberkriminelle Windows-Lücken ausnutzen ist einfach zu krass geworden.
Bei uns in der Firma würdest du mächtig Ärger bekommen, wenn du kein aktuell gepatchtes System und zumindest aktuelle Browser-/PDF-Updates hast.

Ich würde sagen nichts ist nerviger als verlorene Daten oder ein infiziertes System oder Netzwerk. Und sobald dabei Kundendaten abfließen ist der Ärger noch viel größer. Da zählt Warten auf eine Installation nicht, zumal eigentlich nur die ganzen dicken Updates zu wirklichen Verzögerungen führen.
 
Bei uns in der Firma würdest du mächtig Ärger bekommen, wenn du kein aktuell gepatchtes System und zumindest aktuelle Browser-/PDF-Updates hast.
Kommt dann die Browserpolizei und verhaftet mich, weil mein Chromium eine Versionsnummer hinterherhängt? :D

Natürlich lese ich die einschlägigen News-Seiten wie heise, golem und Co. und versuche, so schnell wie möglich nach einem Patchday die Updates zu installieren. Allerdings habe ich nicht immer die Zeit dazu und manchmal vergesse ich es auch. Shit happens.

Die Frequenz in der Cyberkriminelle Windows-Lücken ausnutzen ist einfach zu krass geworden.
Kann ich so nicht bestätigen.
 
Leider ist die Qualität der Windows-Updates so schlecht geworden, daß ich die Installation bei uns in der Firma auch hinauszögere. Lieber die eventuell vorhandene Gefahr, daß eine Sicherheitslücke ausgenutzt wird, die es aber schon länger gibt als den Patch, als den Betrieb lahmzulegen.
Sorry, aber so ist die Realität.
 
Eigentlich Schade was da MS so abliefert. Mit Win2k und WinXp hatte ich nie Probleme, auch auf alten Rechnern nicht.
 
Natürlich lese ich die einschlägigen News-Seiten wie heise, golem und Co. und versuche, so schnell wie möglich nach einem Patchday die Updates zu installieren. Allerdings habe ich nicht immer die Zeit dazu und manchmal vergesse ich es auch. Shit happens.
Und genau deswegen hat Microsoft die Update-Pflicht eingeführt: Weil zu viele Leute wie du meinen, Updates installieren zu können, wenn es genehm ist (oder halt garnicht, "shit happens"), und nicht bedenken, daß sie dabei nicht nur ihr eigenes System sondern potentiell auch alle anderen, mit denen sie kommunizieren/im selben lokalen Netz sind, gefährden.
 
Und genau deswegen hat Microsoft die Update-Pflicht eingeführt: Weil zu viele Leute wie du meinen, Updates installieren zu können, wenn es genehm ist (oder halt garnicht, "shit happens"), und nicht bedenken, daß sie dabei nicht nur ihr eigenes System sondern potentiell auch alle anderen, mit denen sie kommunizieren/im selben lokalen Netz sind, gefährden.

die gefahr sich mit einem "sicherheitsupdate" die kiste lahm zu legen
ist bei weitem größer als die gefahr der ausgenutzten lücke

bei einem dringend benötigten system würde ich den teufel tun sofort alles drüberzubügeln was neu raus kommt
erst mal abwarten und informieren ob das sicherheitsupdate sicher ist
 
die gefahr sich mit einem "sicherheitsupdate" die kiste lahm zu legen
ist bei weitem größer als die gefahr der ausgenutzten lücke

bei einem dringend benötigten system würde ich den teufel tun sofort alles drüberzubügeln was neu raus kommt
erst mal abwarten und informieren ob das sicherheitsupdate sicher ist


Die Folgen, die einer ausgenützten Lücke sind deutlich größer, als Folgen einer zeitweise lahm gelegten Kiste.

Grüße Thomas
 
Gutes Argument. Lieber eine Kiste selbst lahmgelegt als durch einen Crypto-Schädling.
 
Genau, Hauptsache die Kiste rennt und der Admin hat nicht zu viel Arbeit damit. Ob der Bahnverkehr dabei zusammenbricht, die Produktion einer großen Fabrik nicht läuft, wenn die medizinischen Geräte im Krankenhaus verrückst spielen oder uns aus versehen Raketen um die Ohren fliegen, ist nicht so wichtig.

Grüße Thomas
 
mit euren thinkpads kann man thermonukleare erstschläge auslösen?
fetter respekt!
 
Bisher habe ich den Patchday immer so gehandhabt (bei mehreren PCs/Laptops funktioniert das ja):
Alle Geräte, die nicht aktiv im Einsatz sind laden nach und nach die Updates - Gibt es da keine Probleme, folgen die zwei hauptsächlich genutzten Geräte.

Wobei ich sagen muss, dass mir bisher weder unter 7 und 10 noch kein Update das System zerschossen hat. Ein Update hat sich auf Teufel komm raus nicht installieren wollen unter 10, aber sonst gab es nach einem Update nie Probleme mit den PCs/Laptops.

Ich verstehe aber, dass ein Update auch Systeme lahmlegen kann und das es einigen von Euch passiert ist! Nur würde ich die Updates spätestens 7 Tage nach dem Patchday installieren. Bis dahin sind entweder die Fehler schon bekannt und behoben oder das entsprechende Update wurde zurückgerufen.
 
Die Folgen, die einer ausgenützten Lücke sind deutlich größer, als Folgen einer zeitweise lahm gelegten Kiste.

Wenn eine Lücke ausgenutzt wird, kommt es immernoch darauf an, wie das passiert. Wenn die Mitarbeiter ordentlich geschult sind, das Netzwerk soweit sicher und abgeschirmt, dann ist diese Gefahr sehr begrenzt.
Wenn dagegen das Büro steht, weil man ein potentiell defektes Update sofort und ohne Prüfung einspielt, ist der Schaden weit größer.

Die Sicherheitslücken gibt es ja nicht erst mit Erscheinen der Updates, sondern eine Weile länger, also muß man das Netzwerk eh so absichern, daß auch zwischen Bekanntwerden und Behebung der Lücke alles möglichst sicher ist. Das bedeutet zb alle nicht benötigten Dienste abzuschalten.
Die größte Lücke sitzt vor dem Computer!

Wenn man das alles tut, kann man die Updates auch ruhigen Gewissens eine Woche später einspielen, nachdem keine Hiobsbotschaften zu vernehmen sind und alles getestet wurde.
 
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Ich seh das auch wie sarek und sicher viele andere hier auch: Dass ein Update (egal ob Funktion oder Sicherheit) ein System komplett lahm legt, ist mir bisher nicht wirklich unter gekommen.
Und nun beginne ich mit der Spekulation: Die durch Updates lahmgelegten Systeme, werden zu weit über 90% in privatem Umfeld sein, wo Nutzer = Administrator ist und oftmals mit gesunden Halbwissen und Tuning-Maßnahmen a la Chip versucht wird, das System zu verbessern und jeden Monat mindestens 5 Programme testweise mal installiert werden. Im Business-Umfeld, wo im Normalfall der Benutzer gar nichts darf, und PCs / Laptops der namhaften Firmen in Standard-Konfigurationen zum Einsatz kommen, wird ein Totalausfall wegen firmenweit fehlgeschlagener Updates rar bis sehr rar sein. Die Meldungen in der Presse über lahmgelegte Großkonzerne und Einrichtungen kommen dagegen mit schöner Regelmäßigkeit. Die bekannt gewordenen Angriffe der letztem Monate muss ich heir ja nicht extra aufzählen.

Grüße Thomas
 
Möchte mich mal einklinken. Habe nen x220 mit Win7 überlege ob ich es auf 10 updaten soll. Das x220 ist mehr zum spass, wobei ich ein bisschen drauf proggen muss, aber nix wildes. Habe noch mein MBP als ersatz. Welche vorteile bringt win10 gegenüber 7 auf dem x220?

Habe jetzt öfters gelesen das die Akku laufzeit unter 10 nicht so gut sein soll, gibt es noch andere sachen die beachtet werden müssen?

Lg
 
Und genau deswegen hat Microsoft die Update-Pflicht eingeführt: Weil zu viele Leute wie du meinen, Updates installieren zu können, wenn es genehm ist
Ich finde es nunmal sehr schön, wenn ich als Nutzer die Freiheit habe, selbst entscheiden zu können ob ich gerade arbeiten oder mir lieber einen Kaffee kochen will.

Auf meinem Linux-Server installiere ich Updates auch erst, wenn es auf der Security-Mailingliste meiner Distribution eine Warnung über neue Pakete gibt. Manchmal kommen die erst einige Stunden bis Tage nach dem eigentlichen Release der neuen Softwareversion. Da hätte ich im Vorfeld wohl alles selbst kompilieren müssen, um sofort auf der sicheren Seite zu sein!

Weltuntergangsszenarien herbeizuschwören, weil man Patches nicht eine Sekunde nach Release installiert hat und dann gleich mit dem Finger auf Leute zu zeigen als wären sie Schwerverbrecher sorgt nicht unbedingt dafür, dass die automatische Update-Orgie beliebter bei den Leuten wird, die sie ohnehin schon nicht mögen.
 
Ich finde es nunmal sehr schön, wenn ich als Nutzer die Freiheit habe, selbst entscheiden zu können ob ich gerade arbeiten oder mir lieber einen Kaffee kochen will.
Du kannst ja die Installation der Updates für 7 Tage aussetzen. Sollte doch reichen.

Ausserdem:

Windows 10 Update Features.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Weltuntergangsszenarien herbeizuschwören, weil man Patches nicht eine Sekunde nach Release installiert hat und dann gleich mit dem Finger auf Leute zu zeigen als wären sie Schwerverbrecher sorgt nicht unbedingt dafür, dass die automatische Update-Orgie beliebter bei den Leuten wird, die sie ohnehin schon nicht mögen.

Alles übertriebene Panikmache! Erst wird es verweigert Sicherheitsupdates zu installieren und dann werden total unsichere Passwörter wie der Name der Frau, Kindern oder von Haustieren verwendet. Ich war 12 Jahre IT Verantwortlicher einer Firma mit über 600 Mitarbeitern. Das Gejammer bei jedem Windows Update war immer das gleiche, weil jammern immer leichter ist als sich mit einem neuen Produkt professionell, schnell und effizient auseinanderzusetzen. Klar hat Microsoft immer Fehler gemacht, man sollte sich aber auch mal angucken was die für einen riesigen Hardwarebereich zu unterstützen haben. Ich will jedenfalls auf keinen Fall mehr zu Windows 7 zurück.
 
Alles übertriebene Panikmache!

So sehe ich es auch, ich war zwar kein IT Experte sondern verwende meine TPs größtenteils privat, kann aber in meiner gesamten Nutzungszeit die unbeabsichtigten Viren an einer Hand abzählen, und das obwohl ich nie ein extra Antivirenprogramm verwendet habe.

Aber hier im Thread geht es ja nicht um Sinn und Unsinn von Updates sondern um den Vergleich der Windows Versionen und da kann ich sehrwohl Erfahrungen posten.

Diese sind folgendermaßen: Ich installiere grundsätzlich das aktuellste OS mit dem das Thinkpad ausgeliefert wurde, dabei ignoriere ich Vista, also im Falle des T61 habe ich auch 2017 noch ein XP Sp3 hervorgekramt, bei R400 und X200 kommt Windows 7 zum Einsatz und beim T440s ist Windows 10 am Start, da ich es mit Windows 8 gleichsetze.
Ich kann berichten, dass die Akkulaufzeit eines T430 mit offizieller Windows 10 Freigabe etwa 2 Stunden abnimmt beim Vergleich Windows 7 zu Windows 10, beim T440s macht es keinen Unterschied. Da ich meine Laptops eigentlich immer unterwegs benutze ist mir die Akkupower sehr wichtig und davon mache ich das OS abhängig. Damit bin ich bisher immer gut gefahren und kann mich deshalb nicht über ein System beschweren.
Ich bin allerdings keiner, der sein Windows 10 mit Classic Shell XPAntiSpy, Registrytweaks o.ä "verbessert", nicht zuletzt deshalb hatte ich keinen Absturz und Bluescreen, auch kann ich mich nicht über hohen Netzwerktraffic beklagen.

Und bevor jemand schreit: Der Knacker verwendet auf seinem Sandy Bridge HP immer noch Windows 7 obwohl Windows 10 besser neuer sicherer schneller etc. ist! Sage ich gleich schon, das sind allesamt meine Laptops und ICH muss nicht immer die aktuellste Windows Version haben, auch auf meinem Handy verwende ich noch Android 4.4 anstatt des offiziellen 6.0, einfach deshalb weil es schön läuft und ich keinen Grund sehe ein Update zu machen
 
„Dabei ignoriere ich Vista“ = Ich glaube du hattest noch nie ein Vista SP2 gesehen.

Was du mit deiner Strategie bezweckst verstehe ich auch nicht, wer in 2017 ein XP betreibt gehört meiner Meinung nach vom Internet angeschnitten. Später heulen die Leute rum weil Botnetze entstehen etc.
 
Und nun beginne ich mit der Spekulation: Die durch Updates lahmgelegten Systeme, werden zu weit über 90% in privatem Umfeld sein,
Grüße Thomas
Vielleicht nur die Ausnahme von der Regel, aber innerhalb von 1,5 Jahren hatte ich zwei mal den Fall, dass ein Update eine ganze Abteilung (8 Rechner) lahmgelegt hat (identische Rechner, mit dem gleichen Image bespielt). Gerade auch in einer Abteilung bei der es drauf ankommt, und Auszeiten enormen, monetären Verlust bedeuten. Leider kann man auch nicht "Backup" - Geräte in der Hinterhand haben, da darauf Software läuft, bei der der Hersteller extrem darauf achtet, dass kein Lizenzbetrug betrieben wird und die Lizenzkosten 8 "schlafende" Lizenzen nicht rechtfertigen.
Trotzdem bin ich dafür Sicherheitsupdates (beim Rest ist es ja egal) möglichst nah am Erscheinungsdatum einzuspielen, eben weil wir alle in einem Boot sitzen. Allerdings sollte das nicht erzwungen werden, das Bewußtsein für die Problematik schärfen, erscheint mir weitaus sinnvoller.

T61 habe ich auch 2017 noch ein XP Sp3 hervorgekramt
Ich hoffe da läuft nix wichtiges drauf. Aber warum kein Betriebssystem, dass noch aktuell mit Sicherheitsupdates versorgt wird ?
 
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