love.metal' schrieb:
mich würde es mal interessieren, wie ihr eurer X-Tablet im Studium genutzt habt oder es gerade nutzt.
Nutze ein X60 Tablet nun seit ca. 2 Jahren an der Uni und möchte es nicht mehr missen. Ich komme (fast) kommplett ohne Papier aus. Tätige auf dem X60t meine ganzen Mitschriften und löse damit auch meine Übungsaufgaben. Drucke nur kurz vor der Prüfung noch meine Kurzzusammenfassung (meist 5-10 Seiten) aus. Und für abgabepflichtige Übungsblätter pinsel ich das ganze noch mal auf Papier um jeglichen Stress mit dem Übungsleiter wegen "kopiert" gleich aus dem Weg zu gehen. Ab und an gibt es Unterlagen auch erst direkt und nur in der Vorlesung als Ausdruck. Die lassen sich mit einem normalen Stift natürlich besser annotieren.

Aber das ist selten, meist reicht es einfach vorher oder in der Vorlesung per Wlan das PDF zu ziehen und dann direkt per Tablet dieses zu annotieren. Im allgemeinen hat sich das Chaos durch meine lose Zettelwirtschaft mit dem Tablet deutlich gebessert und ich hab alle Unterlagen immer bei mir. Die Möglichkeit alles als PDF exportieren zu können, mögen meine Studikollegen auch sehr. ^^
Zu OneNote kann ich leider nicht viel sagen. Hab es nur anfangs mal kurz installiert gehabt (als Studi bekommt man es ja kostenlos), aber Windows ist dann rechts schnell von der Platte gewandert und seitdem ist nur noch Linux auf dem Thinkpad. Zum mitschreiben nutz ich da xournal und das unterstützt keine Handschrifterkennung. Die Handschrifterkennung von MS war ansich recht gut, um nicht zu sagen bei meiner Sauklaue, hätte ich deutlich schlechtere Ergebnisse erwartet. ^^ Hab allerdings im Studium viel mit mathematisch technischen und statistischen Ausdrücken zu tun und kann leider nicht sagen ob OneNote damit zurecht kommt. OneNote schien mir etwas umfangreicher und komplexer als eine einfache "note taking"-Anwendung. Aber bin mir nicht sicher ob ich davon profitieren würde. Xournal ist für mich perfekt, da es einfach 'ne gute elektronische Umsetzung von Schreibblock und Federmappe ist und auch mit PDFs umgehen kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ob normales Notebook und Tastatur besser wären kann man so pauschal nicht sagen. Hängt denk ich sehr vom Stoff ab. Viele Diagramme, Formeln und Skizzen sprechen ehr fuers Tablet. Viel "plain text" ehr für Tastatur. Einige tippen auch Mathevorlesungen gleich direkt in Latex mit.
silverbo' schrieb:
Die Schrifterkennung ist aber mies unter Linux, es gibt glaube ich, nur ein Workaround indem man die Schrifterkennung von Windows nutzt und irgendwie ein Win Server im Hintergrund hat (bin mir da gerade unsicher, ich habe es halt verworfen)
Vernünftige Handschrifterkennung gibts durchaus für Linux, nur leider nicht frei und auch nicht kostenlos. Zeitlich beschränkte Trial zum ausprobieren gibts aber.
http://www.visionobjects.com/en/webstore/try-myscript-stylus
Evilandi666' schrieb:
Wie stehts denn um die Zug-Surf-Fähigkeit? Ich finde einen Laptop von der Haltung her (ausser man hat einen Tisch) total unbequem für Surfen im Zug .. nutzt für sowas jemand sein Tablet (Linux?)? Lohnt das?
Nutz es zum lesen und zum schreiben im Zug. Find den Umstand nicht zwangsläufig einen Tisch zu brauchen sehr angenehm. Surfen geht auch, wobei ich da Touchscreen doch bisl angenehmer fänd als nur Stift. Aber man kann sich ja unter Linux vieles passend konfigurieren, insofern tut auch der Stift ganz gut.