Wie habt ihr das Tablet im Studium genutzt?

love.metal

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Hallo,

mich würde es mal interessieren, wie ihr eurer X-Tablet im Studium genutzt habt oder es gerade nutzt.

Genaue Fragen:
- Kommt ihr komplett ohne Papier aus oder druckt ihr das Ganze Mitschrift vor den Prüfungen für das Lernen aus?
- Konvertiert ihr die Handschrift immer in OneNote um oder lasst ihr sie so wie sie ist?
- Kommt ihr mit dem Tablet besser zurecht als mit der Tastatur in den Vorlesungen?

Vorerst fallen mir keine genaueren Fragen ein.

Gruß :)
 
[Hörensagen] Töchterchen "malt" gern handschriftl. in PDFs 'rein.
 
Hallo,

es gibt schon den ein oder anderen Thread mit Erfahrungen:

[X6*] Erfahrungen: Tablets nur Spielzeug?
x200t oder x201t - das ist hier die Frage
Kaufberatung: X200, X201 oder doch ein -t?.

Durch den Trend zu elektronischen Skripten (PDF) macht es aus meiner Sicht Sinn ,in diesen mitzunotieren, ggf. unwichtige Inhalte gleich rauszuschmeissen und sich so schon während der Vorlesungen eine komprimierte Mitschrift zu erstellen. Da diese dann in der Regel weniger umfangreich ist, kann man sich das ein oder andere Dokument schon mal ausdrucken :)

Neben Onenote bieten sich dann auch noch Pdf-Editoren (z.B. Pdf-Annotator) an. Wobei - um auf die Frage zu antworten - die Nutzung der Handschriftkonvertierung aus meiner Sicht noch zu aufwändig und langsam ist.

Grüße, pepun.
 
Da wo es Scripte gibt gibt es kaum Mitschriften aber wie schon erwähnt ist das Anheften kleiner Notizen in PDF Scripte etc wirklich sinnvoll und auch schnell.

Da wo es keine Scripte gibt wie in Mathe lohnt sich eine direkte Mitschrift. Am schnellsten geht das ohne Konvertierung. Ich kenne viele die am Anfang des Studiums gemeint haben sie schreiben mit dem Laptop mit und haben dann besonders in Mathe und Mathe ähnlichen Fächern die Krise bekommen. Das ist wirklich reinster Horror wenn man erst alle Zeichen raussuchen muss oder auf schnellere Ersatzzeichen umsteigt. Jetzt schreiben alle auf Papier oder wer es hat eben Tablet.
 
Bin mittlerweile wieder auf Block und Stift umgestiegen. Im Ingenieursstudiengang einfach praktischer.

Je nach Studiengang mag das anders aussehen. Mittlerweile nutze ich das Notebook nur zum Lernen, in dem ich mir z.B. eine alte Klausur anzeigen lasse und diese dann auf Papier bearbeite.
Auch zum Nachschlagen im Internet ist es natürlich nach wie vor sehr nützlich.
 
Kann ich nur bestätigen - mir dauert des Konvertieren der Handschrift auch zu lange bzw kommt es dann mal zu Fehlern und dann wirds ganz bunt...

Wenn man seine Schrift gut lesen kann (ich hab auf dem Tablet eine weitaus schönere Schrift als auf dem Block, hängt auch damit zusammen das ich Linkshänder bin und auf dem Tablet die Schrift ja nicht mehr verwischen kann und die Hand angenehmer halten kann) dann brauch man das auch nicht unbedingt.

Für längere Texte kann man ja in OneNote wie im Annoator schnell mal mit der Tastatur arbeiten - dafür hat an sie ja.

Muss dazusagen bin noch nicht auf der Uni aber in einer laptopklasse wo eben auch alles mit PDFs gemacht wird aber in den meisten Fächern kommt man wegen Diagrammen und Formeln usw die man braucht nicht um den Collegeblock herrum - so hat man in einem halben Jahr einen ganzen Ordner beisammen und (ich zumindest) trotzdem keine richtige Ordnug. Mit dem Tablet jetzt ist das reduziert auf ein paar mb auf der Platte der Rucksack um einiges leichter und alles schön geordnet mit Datum versehen usw.
Wenn man aber nur in PDFs schreiben will geht das mit dem Annoator oder anderen Programmen ja auch ohne Tablet.

grüße
 
nightoftune' schrieb:
Da wo es keine Scripte gibt wie in Mathe lohnt sich eine direkte Mitschrift. Am schnellsten geht das ohne Konvertierung. Ich kenne viele die am Anfang des Studiums gemeint haben sie schreiben mit dem Laptop mit und haben dann besonders in Mathe und Mathe ähnlichen Fächern die Krise bekommen. Das ist wirklich reinster Horror wenn man erst alle Zeichen raussuchen muss oder auf schnellere Ersatzzeichen umsteigt. Jetzt schreiben alle auf Papier oder wer es hat eben Tablet.

Wozu Zeichen raus suchen? Nach paar Mal anwenden kann man die auch so in LaTeX setzen, da braucht es keine Menüstruktur mehr um irgendwas zu suchen. Ein guter Editor bietet auch Auto-Vervollständigen, da brauchts bei längeren Befehlen nur noch die ersten paar Buchstaben und dann gibt es nur noch eine kleine Auswahl. Setzt allerdings voraus, dass man einigermaßen zügig tippen kann (aber das muss man so oder so, wenn man mit tippen will), dann geht alles bis auf die Grafiken schon mal nebenher. Ich selbst war mal soweit, nur noch die Grafiken auf Papier mitzunehmen, den Rest direkt im TeX. Aber da kannte und konnte ich noch kein TikZ, sonst wären einige Grafiken nicht mehr auf Papier gelandet (Okay, manche waren so simpel, die konnte man setzen als der Prof die Tafel gewischt hat)... Naja, und jetzt muss ich keine Vorlesungen mehr mit tippen und damals hatte ich noch kein Tablet, sonst hätte ich mir die Skripte sicherlich gespart.
 
Ich kann nur vom Blatt Papier lernen und somit sind für mich Tablets während dem Studium nur Spielzeug. Ausgedruckte Skripte + Stift sind viel praktischer.
Außerdem zieht für mich das Argument der Kostenersparnis, weil man ja nix ausdrucken muss, nicht. Man zahlt schließlich für das Tablet auch paar hundert Euro mehr und im Endeffekt, muss man es dann doch wieder ausdrucken.... :rolleyes:
 
studium ist zwar nicht, dafür aber häufig im job und bei lehrgängen. hier wird mit onenote mitgeschrieben, die handschrifterkennung wird bei der nachbearbeitung häufig genutzt.
bei pdf werden handschriftliche notizen in das script eingefügt.

ohne papier geht das bei mir auch nicht, ich nutze immer wieder den laserdrucker im büro.

trotzdem bringt das tablet eine menge, da ich alle pdf (incl. meiner eigenen ideen und notizen) aller lehrgänge immer am mann habe.

gruß in't huus

gatasa
 
Ich benutzt zwar kein Tablet, aber gern mein X61. Denn beim Tippen schreibe ich schneller, als wenn ich etwas von Hand (und damit auch auf dem Tablet) notieren würde. Gerade in mitschreibintensiven Vorlesungen (mit wenig/gar keinen Formeln) ist das gut. Da annotiere ich direkt die PDFs, was auch den Vorteil hat, dass man getippt mehr auf einer Folie unterbringt als handschriftlich.
Ich würde vor dem Studium oder ganz am Anfang kein Tablet "auf Verdacht" kaufen. Wenn sich der Studiengang so gestaltet, dass man wirklich einen großen Vorteil hat, dann kann man ja eines kaufen.
Richtig Lernen kann ich auch besser von Papier, daher mache ich anhand der annotierten PDFs immer handschriftliche Zusammenfassungen zum Lernen.

Grüße
bassplayer
 
Naja wir hatte z.b. viele verschiedene A's etc wenn man dann beim a immer autovervollständigen macht dann kommt nur stuss raus. gibt aber bestimmt n paar gute editoren die das drauf haben das bezweifel ich nicht aber so aus dem stehgreif war da nix zu machen.

Kommt eh stark drauf an was man Studiert. Bei Informatik kann ich es empfehlen aber sich nur deswegen ein Tablet zu kaufen ist nicht der Sinn der Sache weil man mit Papier genau so gut arbeite kann.
 
Im Studium habe ich kein Tablet einsetzen können.
Damals gab es diese Technologie noch nicht.
Für meine Arbeit ist es heute sehr nützlich.
 
Ich nutze mein Tablet jeden Tag in der Schule, ich habe (bis auf ausgeteilte Unterlagen) nichts mehr in Papierform.
In allen Fächern in denen ich direkt auf dem Keyboard mitschreiben kann tue ich dies auch. In Chemie zeichne ich Diagramme und Formeln von Hand und der Rest wird als Textblöcke mit der Tastatur dazwischen gesetzt. In Mathe schreibe ich alles handschriftlich mit. Die wichtigsten Sachen schreibe ich mir dann kurz vor Arbeiten nochmal raus und fasse sie in einem kleinen Skript zusammen.
Generell drucke ich alles vor Arbeiten aus, und ist es dann gelernt wird es abgeheftet. So entsteht nach und nach ein dickes Computergeschriebenes Archiv von all meinem Abiturstoff.
Backups mache ich mindestens 2mal in der Woche oder z.B. wenn ich grade ein größeres Projekt fertig gestellt habe.

Was mich an Papier irgendwie immer gestört hat ist dass die Blätter beim Umblättern nach den 3. oder 4. mal ausreissen. Anfangs habe ich auch noch alle Arbeitsblätter gescannt, mittlerweile habe ich dafür eine extra Mappe und hefte sie vor Arbeiten zwischen die ausgedruckten Skripte udn Unterlagen.
 
Für Mitschriften nutze ich fast ausschließlich mein Tablet. Generell bin ich eher etwas schlampig veranlagt was meine Notizen betrifft :wacko: , aber seit diesem Semester gehören dank des Tablets, lose, unsortierte und teilweise unvollständige Blättersammlungen und Knitterpapier der Vergangenheit an. Ich schreibe in Fächern ohne vorgebenes Script im wesentlichen alles per OneNote auf, verzichte aber auf die Konvertierung der Handschrift. In Fächern mit Script oder Lückenscript als pdf wird mittels PDF Annotator ergänzt.
Befreundeten Kommilitonen kommt das auch zu Gute: bei Abwesenheit findet sich die entsprechende Mitschrift nach Vorlesungsende in deren Emailpostfach als PDF wieder :) Ein- zweimal im Semester, spätestens vor dem Prüfungszeitraum wird in der Bibliothek der Großteil ausgedruckt, gelernt und abgeheftet. Die Kosten beliefen sich auf etwa 10€.

Gruß
 
Also ich habe ein x200t fürs Informatik Studium (1. Semester) genutzt. Am Anfang habe ich Windows und OneNote genutzt, OneNote ist sehr nobel für Mitschriften, nach dem ersten Monat bin ich auf Ubuntu und Xournal umgestiegen.

Alle Scripte wurden dann mit Xournal bearbeitete (um nützliche Notizen erweitert, Skizzen (Elektrotechnik), wichtige Absätze farblich markiert). Ich nutze aber auch keine Handschrift Erkennung, da meine Schrift gut lesbar ist.

Aber nun verkaufe ich das Tablet, da mir 1280x800 als Auflösung zu klein zum arbeiten ist (meine Augen sind noch zu gut ;) ) und werde auf ein x201s mit 1440x900 umsteigen und ein Grafiktablet nutzen.

Also man kann sehr gut mit einem Tablet, während der Vorlesung mitschriften anfertigen und ich habe ganze 20 Blätter für das Semester abgeheftet ;) die restlichen 3000 Blatt liegen in der Dropbox.

Auf die schnelle hab ich nur was von Elektrotechnik gefunden und zur Zeit hab ich auch kein eigenen PC
 
Thomebau' schrieb:
In Chemie zeichne ich Diagramme und Formeln von Hand und der Rest wird als Textblöcke mit der Tastatur dazwischen gesetzt.
Das hat meine Neugierde geweckt - ich tu mich nämlich immer recht schwer mit dem Wechsel vom Tablet- zum Notebookmodus. Dann bist du ja ständig am Display-rotieren? Bspw. ein gesamter Textblock (k.A. Definition oder soetwas) und dann eine Beispielformel - lohnt das hin und herwechseln im Sekundentakt echt? :blink:
 
Nö, so mache ich das nicht.
Ich lasse es die ganze Zeit aufgeklappt und schreibe so auf dem Display. Da wir in Chemie Hörsäle haben kann ich das Display bequem an die Rückenlehne von dem Platz vor mir anlehnen und das wackelt dann auch nicht.
Hat man sich erst mal dran gewöhnt dass man nicht mehr waagerecht schreibt sondern auf einer Schräge ist es kein Problem mehr.
 
@silverbo wow das sieht echt gut aus. Ich glaub bei meiner Handschrift (auf Papier!) könnte man da nichts mehr lesen nachher. Oder schreibt man auf dem Tablet schöner?

Wie stehts denn um die Zug-Surf-Fähigkeit? Ich finde einen Laptop von der Haltung her (ausser man hat einen Tisch) total unbequem für Surfen im Zug .. nutzt für sowas jemand sein Tablet (Linux?)? Lohnt das?

Dann wäre mein nächstes NB nämlich ein Tablet...
 
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