Ok blödes Beispiel, zugegeben.
Was ich versucht habe zu verdeutlichen, war lediglich der Fakt dass der Trend zu RAM-hungrigen Applikationen, mehr browserbasiertem Arbeiten, mehr progressiven Webapps etc geht. Und das Schlagwort Office impliziert auch nicht mehr das Gleiche wie vor 10 Jahren. Office Applikationen reichen inzwischen von bis. Wenn man sich CRM, diverse Task Management, Projektmanagement und Kollaborations Tools anschaut, die 8h aktiv auf dem Desktop laufen, dazu zwei verschiedene Browser, Konferenzsoftware und und und, dann schafft man das vielleicht auch mit 16GB Ram, aber komfortabel ist das nicht, wenn die ganze Zeit hin und her geswapped wird im Hintergrund.
Ich tue mich schwer damit im Jahre 2026 eine neue Maschine mit nur 16GB verlöteten RAM anzuschaffen, wenn ich nicht absehen kann, welche Compute Power ich wirklich abrufen werden muss. Und keiner kauft wirklich gerne alle 18-24 Monate ein neues Gerät.
Eine 256GB SSD die im Benchmark 1% Mehrleistung zeigt, hilft jemandem der mehr als 256GB braucht kein bißchen
Benchmarks in allen Ehren, aber das ist nur ein Aspekt von vielen. Die Performance der SSD nimmt auch graduell ab, umso voller sie ist. Und 256 GB werden bekanntlich ja auch schneller voll. In meinem x220 reichen mir 256GB allemal als Systemplatte. Jeder kennt seine eigenen Pappenheimer. Aber im starken Kontrast zu einer Maschine anno 2011, denke ich dass wenn jmd einen zeitgemäßen Ferrari kauft, dann muss er ihn auch gelegentlich auf die Piste schicken.