Welcher Virenscanner aktuell empfehlenswert?

MavCooper

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31 Mai 2007
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Hallo,
habe mich die letzten Tage mal ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt aber so ne richtige entscheidung konnte ich nicht treffen.
Hatte bisher immer Bitdefender und war eigentlich auch ganz zufrieden mit dem Virenscanner. Jetz hab ich ein paar Tests gelesen und irgendwie wurde eine Empfehlung richtung Gdata AVG und NOD32 gegeben. Vielleicht kann jemand mal ne Empfehlung geben.

Dank und Gruß
 
Ich hatte jetzt 3 Jahre lang Symantec Antivirus Corporate in der Firma im Einsatz und Avira Antivirus auf den Notebooks im Außendienst.

Vor einem Jahr sandte mir ein Außendienstler eine suspekte Email (die berühmte fingierte Telekomrechnung mit Rechnung.pdf.exe im Anhang).
Seitdem lag diese Mail unangetastet im meinem Posteingangsordner. Symantec Antivirus und Antivir haben sich weder bei mir noch bei dem Vertreter, der sie mir sandte, gemeldet.
Letzte Woche installierte ich probeweise Kasperski Corporate, der beim ersten Systemcheck sofort diesen Anhang als Trojan Downloader anzeigte.

Da zum Jahreswechsel in unserer Firma eh die Lizenzen ablaufen, werde ich zu Kaspersky wechseln.
 
Grad auf Firmenclients bevorzuge ich SAV. Weils nicht so penetrant ist wie KIS.
 
Gerade dort ist SAV schlecht:
- miese Erkennungsrate
- Verwaltungskonsole stürzt oft ab
- Signaturupdate relativ selten
 
Dass die Updates nur im 24 stunden Tackt kommen ist richtig. Aber auch nicht weiter schlimm.

Unser Netzwerk, soviel kann ich verraten, arbeitet mit einer Hardware Firewalllösung und auch unser Gateway screent jedes Response im Netzwerk bevor es geroutet wird. Mail geht über den gesicherten Exchange.

Die SAV sind mehr für den Enduser (Mitarbeiter) da, der den USB-Stick von daheim anschließt.

Außerdem habe ich sorgfältig die eingeschränkte Produktivität (durch KIS) im Vergleich zum rel. gutem aber unauffälligem Schutz des SAV abgewogen.

Und ganz im übrigen...ich fahr ein neues Image auf einen Client in 7 Minuten vom RIS-Server aus. Selbst wenn ein Rechner befallen wird, was bis jetzt mit 1,5 Jahren dieser Lösung noch nie so war, fahr ich das neue Image rüber und die Sache ist fertig.

mfG
 
Anderer Ansatz

Gerade im Unternehmensumfeld gibt es inzwischen deutlich vorteilhaftere Lösungen als Virenscanner zum Schutz.

Virenscanner laufen der Realität immer hinterher; es entsteht jedesmal ein zeitlicher Versatz zwischen Programmierung / Modifikation eines Virencodes und dessen Erkennung geschweige denn der Veröffentlichung neuer Virensignaturen.

Ich setze in unserem Unternehmen eine Lösung namens "SecuSurf" ein.
Diese verfolgt einen anderen Ansatz, indem explizit jedes Programm, jede DLL, *.SCR etc. und sogar jedes unbekannte USB-Gerät zunächst vom Admin freigeschaltet werden muß bevor es benutzt werden kann. Der Programmcode wird über seinen Hash-Wert identifiziert, so daß es auch nicht hilft, ein unbekanntes Programm unter einem schon bekannten Programmnamen einzuschleusen. Somit reicht eine Virenscanner-Lizenz an einem Testrechner um neue Programme oder Hardware durchzuprüfen und im Lernmodus für SecuSurf bekanntzugeben. Alles andere regelt sich von selber, da die Benutzer einen freundlichen Hinweis bekommen wenn sie versuchen ein unbekanntes Programm zu öffnen ("Bitte wenden Sie sich an Ihren Administrator...").

Je nachdem, wie sadistisch der Admin veranlagt ist, kann er wahlweise auch den Doppelklick auf ein unbekanntes Programm oder das Einstecken eines USB-Sticks mit dem sofortigen Herunterfahren des Rechners bestrafen :D

Schade, daß es eine solche Lösung nicht für den Privatbereich gibt.
 
SecuSurf ist ja auf dem Bereich nicht die einzige Applikation.
Jedoch wenn man solche Solutions auf eine derartige Art konfiguriert, dass die Produktivität für die Mitarbeiter nicht beeinflusst wird, bringen diesie nicht mal mehr die hälfte von dem was sie könnten.

Fakt ist leider, dass die IT Hilfe für eigentliche Arbeit sein soll und nicht diese stören.
 
Ich benutze seit Jahren im privaten Bereich AVAST, ohne jegliche Probleme!

Auf einem anderen Rechner nutze ich nod32, ebenfalls sehr empfehlenswert!


Der wichtigste Virenschutz ist jedoch brain.exe (ist aber etwas komplizierter!)
Schon mit Bordmitteln lässt sich ein Rechner gut schützen, der Rest ist "Erst denken, dann klicken"

Auf meinem X60s verzichte ich daher inzwischen auf einen Virenscanner... :)
 
Original von darius
SecuSurf ist ja auf dem Bereich nicht die einzige Applikation.
Jedoch wenn man solche Solutions auf eine derartige Art konfiguriert, dass die Produktivität für die Mitarbeiter nicht beeinflusst wird, bringen diesie nicht mal mehr die hälfte von dem was sie könnten.

Fakt ist leider, dass die IT Hilfe für eigentliche Arbeit sein soll und nicht diese stören.

Produktivität bedeutet bei uns aber nicht:

"Jeder installiert mal lustig ein tolles Programm",

sondern:

Jeder hat seinen festgelegten Aufgabenbereich, für den spezielle (oder Standard-) Anwendungen benötigt werden. Diese werden vom IT-Service installiert und gewartet - in Absprache auch wunschgemäß erweitert und ergänzt.

Das hat so ganz nebenbei auch den positiven Nebeneffekt, daß der IT-Service im Hardware-Schadensfall genau im Bilde ist, welche Anwendungen auf dem Ersatzrechner wieder laufen müssen. Das reduziert für den einzelnen Benutzer die eventuellen Ausfallzeiten erheblich.

Die Mitarbeiter können sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und die IT-Probleme getrost der Fachabteilung überlassen.

DAS ist für mich Produktivität.

Damit bin ich durchaus in der Lage SecuSurf so zu konfigurieren, daß die Produktivität meiner Kolleginnen und Kollegen nicht eingeschränkt wird - ohne eine Sicherheitslücke zu reißen.

Die Maßnahme des PC-Shutdowns ist ja nicht zwingend und wird von mir auch nicht angewendet. Das überlasse ich dem Bastard Operator From Hell(R).
 
War über ein jahr ohne av im netz unterwegs, ohne probleme, vor kurzem habe ich mal wieder avast inst und er hat nichts gefunden.
Wie Dreamcatcher schon sagt, brain.exe hilft sehr... :D
 
Ich benutze brain.exe in Kombination mit Router Firewall. Gelegentlich mache ich Prüfung mit Spybot S&D. Das reicht mir vollkommen aus. :)
 
Original von duonierdas
Original von darius
SecuSurf ist ja auf dem Bereich nicht die einzige Applikation.
Jedoch wenn man solche Solutions auf eine derartige Art konfiguriert, dass die Produktivität für die Mitarbeiter nicht beeinflusst wird, bringen diesie nicht mal mehr die hälfte von dem was sie könnten.

Fakt ist leider, dass die IT Hilfe für eigentliche Arbeit sein soll und nicht diese stören.

Produktivität bedeutet bei uns aber nicht:

"Jeder installiert mal lustig ein tolles Programm",

sondern:

Jeder hat seinen festgelegten Aufgabenbereich, für den spezielle (oder Standard-) Anwendungen benötigt werden. Diese werden vom IT-Service installiert und gewartet - in Absprache auch wunschgemäß erweitert und ergänzt.

Das hat so ganz nebenbei auch den positiven Nebeneffekt, daß der IT-Service im Hardware-Schadensfall genau im Bilde ist, welche Anwendungen auf dem Ersatzrechner wieder laufen müssen. Das reduziert für den einzelnen Benutzer die eventuellen Ausfallzeiten erheblich.

Die Mitarbeiter können sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und die IT-Probleme getrost der Fachabteilung überlassen.

DAS ist für mich Produktivität.

Damit bin ich durchaus in der Lage SecuSurf so zu konfigurieren, daß die Produktivität meiner Kolleginnen und Kollegen nicht eingeschränkt wird - ohne eine Sicherheitslücke zu reißen.

Die Maßnahme des PC-Shutdowns ist ja nicht zwingend und wird von mir auch nicht angewendet. Das überlasse ich dem Bastard Operator From Hell(R).


Bei uns haben User SU rechte auf ihren Maschinen.
Bei uns hat jeder Mitarbeiter ein Thinkpad. Jeder ist für sein eigenes Gerät zuständig. Sie können die Geräte mit nach Hause nehmen und von dort via VPN einwählen (Benötigt Certificate of health...Server überprüft ob alle Updates (MS, Antivir) eingespielt sind. Wie oft das Login vorher falsch eingegeben wurde usw. usw.)).

Ich glaube das ganze rennt bei uns einfach in einer bissl anderen Dimension ab als bei dir (euch). Sollte eine Abteilung ein Problem haben mit EDV wird ein Ticket eröffnet und der Case bewertet. Außerdem wird bei durchgeführter Arbeit ein Billig an die Abeiltung weiter geleitet. Ich kann (darf) nicht alle Abläufe hier nennen, aber ich kann sagen, dass das System seit Jahren mit minimalen Vorfällen rennt.

Wäre sehr wohl in der Lage SecuSurf (oder Ähnliches) zu konfigurieren, aber es ist für eine Firma dieser Größe, nur mit mobilen Workstations, nicht geeignet. Sobald eine Workstation Anzahl überschritten wird, gilt es all das neu zu durchdenken (> 500 Workstations).

mfG
 
Original von reuzer
War über ein jahr ohne av im netz unterwegs, ohne probleme, vor kurzem habe ich mal wieder avast inst und er hat nichts gefunden.
Wie Dreamcatcher schon sagt, brain.exe hilft sehr... :D

Aber auch wenn man die Brain.exe verstanden hat sollte man dennoch dahinter nen AV & FW laufen lassen.

Doppelt hält immer besser :D

lg ...cc
 
Original von morgen
Aber auch wenn man die Brain.exe verstanden hat sollte man dennoch dahinter nen AV & FW laufen lassen.

Doppelt hält immer besser :D

Durch Alkohol 2.0 kann der Prozess Brain.exe schon mal unerwartet beendet werden. :D
 
...wenn nicht immer DAU 7.0 wäre, der Brain.exe deaktiviert...
 
vorsicht ist auch bei Canabis 2.3.7 beta angebraht! :D
FW läuft natürlich bei mir auch, die von xp, reicht fürn garten! ;)
 
Frisch aus dem Ticker...

Seagate-Festtplatte: Da ist der Wurm drin :D

Wie peinlich: Nachdem man entsprechenden Meldungen lange widersprochen hatte, musste Festplattenhersteller Seagate nun Berichte bestätigen, nach denen die Festplatte Maxtor Basics Personal Storage 3200 frisch ab Werk mit einem vorinstallierten Wurm ausgeliefert worden ist.

http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39159024,00.htm?h



In solchen Fällen hilft auch Brain.exe nicht mehr... ;)
 
Langsam wirds etwas OT... :D
Aber sowas wünscht sich doch unser Innenminister: Ein "Schädling" ab Werk auf der Hardware vorhanden. Da muss man sich keine Gedanken mehr machen, wie man nachträglich heimlich Software auf die Geräte der Anwender bekommt.
 
Zurück zum Thema:

Habe mir vor kurzem den angeblich besten Virenscanner (Kaspersky) gekauft, nach langer erfolgreicher Testphase. Unglücklicher Weise habe ich aber mit Version 6 getestet und 7 gekauft. Die letztere gräbt sich aber sehr tief ins System ein und verursacht so auch schon mal Inkompatibilitäten wenn ein Programm zu viele Rechte verlangt. Letztendlich war es für mich ein Reinfall, auch da ich kaum mit Viren in Kontakt komme. Im Grunde reicht für den halbwegs verantwortungsbewußten Surfer AntiVir völlig aus. Aber immerhin ist Kaspersky schlanker als Norton oder McAfee. Gut fand ich noch die Möglichkeit eine Rettungs-CD mit aktuellen Signaturen zu erstellen, allerdings braucht man dafür eine WindowsXP-CD samt Service Pack 2. Das hat man als Notebooknutzer ja heutzutage eher selten (Stichwort Recovery-CDs/Partition). Knoppicillin ist natürlich dann doch noch besser (und schneller), aber hat ja auch nicht jeder vorrätig.
 
Unter anderem für solche Fälle wie dich (T42p) würde ich Symantec Corp. AntiVirus 10.2 empfehlen.

mfG
 
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