Welche Wärmeleitpaste für W500?

User-W500

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Hallo Forum,

heute habe ich mehrmals Desinfec't (von der ct) gestartet. Mein W500 ist dabei wiederholt nach wenigen Minuten sang- und klanglos ausgegangen. Auf der Tastatur hätte ich Spiegeleier braten können. TPFC zeigte mir dann später "CPU über 90 Grad" an.

Bevor mein Thinkpad sich "in Rauch" auflöst, möchte ich nun die Wärmeleitpaste erneuern.

Welche Wärmeleitpaste könnt Ihr mir für mein W500 empfehlen? :confused:
Welche sollte ich auf keinen Fall verwenden?

Danke
 
Auch das HMM spricht hier von einem "Rubber" von dem "peel the thin film off", also WLP abmachen und neue drauf.
Falsch: Das ist eindeutig ein Wärmeleitpad (das ja auch eine art Gummiartige Konsistenz aufweist)
"peel the thin film off" bedeutet in diesem Fall: Vor dem Einsetzen des neuen Pads von diesem die Schutzfolie(n) abpfriemeln
(Plastikfolie leitet halt schlecht und entwickelt ab gewissen Temperaturen einen ganz eigenen penetranten Duft :D)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Pads fühlen sich an wie zähes Gummi an und sind durch eine dünne Plastikfolie vor Fingerabdrücken geschützt.
Diese Folie muss vor der Erstbenutzung natürlich "abgepeelt" werden.

Unter ein Pad kommt normalerweise keine weitere WLP.
 
Hallo,
@supertux & @laptopheaven:
Vielen Dank für die Hinweise! :thumbsup:

Da kommt auch direkt die nächste Frage: Welches Wärmeleitpad empfehlt ihr?
Gefunden habe ich z.B. "Coollaboratory Liquid MetalPad" oder was setzt ihr ein? Eigentlich gibt der Markt eine große Anzahl vor. Die Auswahl bei den Händlern ist dann eher dürftig.

Danke
 
Für meine W500's und die T500 mit Switchable Graphics nehme ich immer Artic Silver 5. Artic Cooling MX2 benutze ich auch gerne mit guten Ergebnissen...
 
Ich würde eher auf ein klassisches Pad wie Phobya in der richtigen Dicke setzen.
LiquidMetalPads sind eher dafür ausgelegt Paste zu ersetzen und weisen daher oft zu geringe Dicke auf.

Artic Silver 5. Artic Cooling MX2 benutze ich auch gerne mit guten Ergebnissen...
Das sind beides gute Pasten(solche ist aber bereits vorhanden) gesucht wird hier aber ein Pad für die GPU (die CPU ist angeblich schon versorgt ;) )
 
Hallo,

@laptopheaven:
Auf die bin ich auch schon gestoßen. Jetzt taucht natürlich das Problem mit der "Beschaffungslogistik" auf.
Um dem zu entgehen: Kann ich das alte Pad wieder drauf machen?

Danke
 
Hallo,

@laptopheaven: Danke. :) Die Bestellung für ein neues Wärmeleitpad ist raus. So erspare ich mir doppelte Arbeit. Mit ein bißchen Glück kann ich am Fr weiterbrasseln.

Kann ich einen Defekt am "Fan assembly" von außen erkennen. z.B. durch Verfärbungen an den Heatpipes?
 
Kann ich einen Defekt am "Fan assembly" von außen erkennen. z.B. durch Verfärbungen an den Heatpipes?
Nur wenn die Heatpipe komplett geschrottet ist (dann sieht man eventuell eingetrocknete Flüssigkeitsreste)
Ansonsten: Zusammenbauen, Tastatur nur anstecken und schauen, ob die Heatpipe sich bei Last gleichmäßig erwärmt.
Da allerdings die Kühllamellen verfilzt waren und die Paste vertrocknet, denke ich dass in dieser Hinsicht alles in Ordnung ist ;)
 
Zum Wärmeleitpad noch: Nur weil vorher ein Wärmeleitpad drauf war, heißt es nicht, dass zwingend wieder eines rauf muss. In der Fertigung werden nicht selten Wärmeleitpads eingesetzt, weil sie viel leichter aufzubringen sind. Ungeachtet der Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Dicke viel schlechter die Wärme leiten.
Wenn das Pad also nicht sehr dick war, also nicht um überbrücken von einem Spalt gedacht war, dann kannst du durchaus auch das Pad entfernen und mit Wärmeleitpaste arbeiten. Aber es kommt eben drauf an.

//EDIT: Und in meinem T500 mit ATI Grafik (das müsste AFAIK exakt so aufgebaut sein wie dein W500) habe ich alles ohne Probleme/Nachteile mit Wärmeleitpaste ersetzt. Ein Wärmeleitpad habe ich hier nicht (mehr?) verbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es kommt eben drauf an.
Als Grenzwert nehme ich meist die Dicke des Pads an der zusammengedrückten Stelle. Ist diese deutlich unter 0,5mm kann auch Paste drauf.
Alternativ Kühler ohne Paste auflegen(nicht festschrauben) und mit einer Taschenlampe und geschickten Verrenkungen gucken, ob der Kühlkörper auch ohne Pad sauber aufliegt ;)
 
Hallo,

in der Tat ist das Pad 1mm dick und nur ganz leicht eingedrückt... wirklich wenig und nur halb.
Vllt gibt es modellabhängige Unterschiede in der Architektur. Ich habe ein 4065-Modell.

Ich hoffe, dass ich am Wochenende mit neuen Temperatur-Werten "beeindrucken" kann. :)
 
@mccs: Ich hab hier noch Silikonöl (fürs Fahrrad). Kann ich das für den Lüfter nehmen, oder lieber Nähmaschinenöl?
Hier gab es schon heisse Diskussionen welches Öl der Lüfter mag. Daher hier einen Kurzabriss: Die Lüfter haben üblicherweise eine polierte Stahlachse, die in einer Messingbuchse (Gleitlager) läuft. Bei hochwertigen Lagern nimmt man aber kein normales Stück Messing, sondern gesintertes Messing. Unter dem Mikroskop sieht das aus wie löchriger Schweizerkäse (na ja nicht ganz). Das hat folgenden Vorteil: Wenn die Achse anläuft, drückt sie mit hohen Kräften an das Lager. Durch den Druck wird das Öl aus dem Sinterloch herausgepresst und schmiert natürlich hervorragend. Daher sollte man ein Öl verwenden, das gerne solche Löcher vollständig füllt. Das hat einen Namen: Sinterlageröl. Normales Fahrradöl ist besser als gar nichts, will aber nicht so gerne in die kapillaren Löcher, Luftbläschen sind zu erwarten. Und Luft hat den Nachteil, dass sie sich komprimieren lässt; warum soll das Öl aus dem Loch, wenn die Luft sich bereitwillig opfert? Ich habe noch alte Uher Tonbandgeräte in Betrieb, die brauchen regelmässige Wartung bzw. Ölwechsel. Uher schrieb vor, dass ausschliesslich Sinterlageröl zu verwenden ist. Einmaliges Ölen mit anderem Öl (z.B. Nähmaschinenöl) zerstört die Lagereigenschaften dauerhaft. Und was soll ich sagen: Die Uher-Getriebeteile laufen wie am ersten Tag; nichts ausgeleiert, kein Spiel. Dual schreibt das bei hochwertigen Plattenspielern auch vor. Mein 731Q läuft trotz dem stolzen Alter von 46 Jahren auch wie am ersten Tag. Also mein Tip ist eindeutig...
LG mccs
 
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