Was ist drann an den MacBooks?

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Impcaligula

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Grüße!



Bin am überlegen ein MacBook zu kaufen. Nein, nicht gegen das TP tauschen. Was spricht eigentlich für die MacBooks?
Ich frage absichtlich nicht in einem Mac Forum, denke dort könnte man voreingenommen sein. Daher meine Frage hier.
Was ist drann an den MacBooks?

Besonders gute Akku Laufzeit - nicht, ass ich wüsste.
Ist das BS einfach moderner und ressourcenschonender und kommen die MacBooks daher mit weniger Ghz, Ram und GraKa aus?
Kann man auf dem Mac BS eigentlich auch Win XP bzw Win Vista "simulieren" um wichtig und dringend benötigte Microsoft
Software laufen zu lassen?

Bin mal gespannt - kenne mich bei den MacBooks mal gar nicht aus.
 
[quote='Think_freak',index.php?page=Thread&postID=590505#post590505]@Flory

"Einen Motorrad FS machen, ein Segelboot kaufen, 3 Wochen Urlaub auf Guadeloupe etc."

mhhh, das mit dem Segelboot wör dann wohl eher ein Optimist :D[/quote]

laser01.jpg


Kostenpunkt: 1700€ Laser 8)
Okay. Segelboot ist nicht korrekt, Segeljolle triffts eher.
 
zur eigentlichen frage:

sowohl TPs als auch MACs sind liebhaberdinge...jeder bezahlt deutlich mehr als eigentlich nötig für image, design oder favourisierte ausstattungsmerkmale...

der nicht vorhandene dockinganschluss, das gesamtimage und -hype und ein nicht vorhandener thinkpoint sind bei mir die killer nummer eins.

rein marketingtechnisch kann ich vor apple jedoch nur den hut ziehe, die reissen äusserst geschickt und nett die weltherrschaft (moneten) an sich.

ich versuche alles erdenklich mögliche um um ipod, macbook und vor allem itunes drumrumzukommen...
 
Ich hab hier im Forum vor einem halben Jahr meine ersten Macbook Alu Erfahrungen gepostet. Sollte mit der Suche zu finden sein. Mittlerweile bin ich noch überzeugter, da OS X einfach Klasse ist. Da kann Windows machen was es will, OS X mit der BSD Unix Basis ist einfach top. Kaum Viren und Trojaner Gefahr, einen Virenscanner braucht es also nicht (sprich: man kann 100% der CPU Leistung verwenden und wird nicht durch Virenscanner gebremst). Backup auf eine TimeCapsule (oder Netzwerkplatte) ist genau so wie es sein soll: man muss sich um rein gar nichts kümmern, es geschieht von allein. Zusammen mit dem iPhone und MobileMe (kostet auch was, ich weiß) ist das Macbook schon ein ideales Gespann. Ändert man Kalenderdaten oder bekommt man E-mails, ist man immer sowohl am Mac als auch am iPhone auf dem gleichen Stand.

Also softwaretechnisch ist für mich OS X weit gegenüber Windows (und leider auch Linux) voraus. Hardwaretechnisch spielt Apple in der Oberklasse mit würde ich sagen. Service ist top, aber auch die Macbooks haben ihre macken. Bei mir z.B. hat der Magnet, der das Display geschlossen hält, nachgelassen. Um das zu reparieren muss ein neues Display und ein neuer Alu Body verbaut werden. Also sehr aufwendig, geht aber auf Garantie. Manchmal hatte ich auch das Problem dass das Macbook nicht ganz plan aufliegt. Aber das hat sich irgendwann gegeben (vielleicht liegt es an Temperaturschwankungen?). Ansonsten wie gehabt: Tastatur von Thinkpad ist viel besser, aber man kann sich auch an die Mac Tastatur gewöhnen (vor allem die Beleuchtung der Tastatur ist klasse). Das spiegelnde Display stört mich absolut gar nicht, weil es bei mir in der Praxis nicht spiegelt. Aber das muss jeder selber austesten. Ich bin jedenfalls froh über die starke Leuchtkraft. Und durch den Alu Deckel ist die Gefahr für Wolkenbildung wohl geringer als bei Thinkpads.

Ich habe meinen Ram neulich von 2 auf 4GB aufgerüstet (55 Euro bei Ebay, allerdings ist der MAc bzw. die Nvidia Graka etwas wählerisch und man sollte den selben Speicher nehmen wie er auch von Apple verbaut wird). Es waren 8 Schrauben zu öffnen, im Prinzip wie wenn man das Thinkpad aufmacht. Ist also in wenigen Minuten erledigt. An die Festplatte und Akku kommt man leichter ran, da muss man gar nicht schrauben.

Also mein Fazit nach einem 1/2 Jahr Macbook: Hardware ist auf Thinkpad Niveau, Software (ob OS X oder Drittanbieter Software) ist generell viel besser, der Rechner ist nicht verspamt wie die Thinkpads es mittlerweile sind (Stichwort "clean install"). Und die Apple Works Software ist mittlerweile auch mein Favorit und viel leichter zu bedienen als MS Office. Ich kann mir derzeit nur schwer vorstellen, wieder auf Windows umzusteigen. Die Vorteile von OS X sind einfach zu groß und man erspart sich eine Menge Arbeit weil alles einfach funktioniert. Ist halt der Vorteil von Hardware gebundener Software. Nachteil ist natürlich ganz klar der Preis. Aber wenn man die Zeitersparnis mit einrechnet die man durch nicht vorhandene Probleme mit OS X im Vergleich zu Windows hat, ist ein Apple Rechner eher wieder günstiger zu sehen. Und hat man ein iPhone, und steckt das für den Virenscanner ersparte Geld in MobileMe hat man eine Rundumlösung die man schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen will.
 
achso, generll ist die mac auflösung doch superniedrig...gibts überhaupt mehr als wxga?
 
Ich finde, dass die Frage nach dem Betriebssystem für den meisten Verbraucher überbewertet ist. Browser, Office, Bildverarbeitung, Filme verhalten sich im Grunde unter jedem Betriebssystem gleich. Vorallem der genutzte Browser gewinnt stetig an immer mehr Wichtigkeit. Es ist da fast vollkommen egal, ob SunOS, Windows, OSX oder Linux läuft.

Ich finde, dass das _Design_ des Macbooks sehr ansprechend ist. Tolle Haptik, tolle Optik. Aber (leider) bin ich persönlich ein etwas zu versierter Anwender. Mich stören halt die Kleinigkeiten, die Apple einen aufbürdet. Teure Zubehörkosten, keine austauschbaren Akkus, ihr Betriebssystem mit den ganzen Macken (Updates..) ich fühle mich subjektiv mit ein Apple irgendwie "eingeschränkt". Mit ein Nicht-Apple-PC hab ich einfach gefühlt "mehr Möglichkeiten". Man wird von Apple in ein fertiges Benutzerprofil eingeordnet und wenn man sich genau irgendwie zwischen einen "Poweruser" und "Office-Student" befindet, dann hat man mit Apple seine Probleme.

Hinzu kommt aber natürlich, dass Apple eine beispiellose Vermarktungskampagne unterhält, die keine andere Firma so jemals geschafft hat. Apple ist halt "stylisch" "kreativ" und wirkt "individuell", obwohl gerade die Apple-Eintönigkeit eher in meinen Augen monoton langweilig ist.

Für mich kommt nach reichlicher Überlegung kein MacBook in Frage, auch wenn ich das Gerät sehr schick finde. Warum? Nur eine Maustaste (:D), Akku, Spiegeldisplay, Betriebssystemwahl (leider läuft Linux nur recht mäßig drauf, Windows läuft angeblich auch nicht sehr gut drauf), Image, dass einen sofort mitverfolgt, wenn man das Notebook irgendwie aufschlägt. Fühl mich da irgendwie "abgestempelt" in eine Gruppe, zu der ich mich gar nicht zählen will ^^
 

Exploits und Viren sind nun aber zwei paar Stiefel. Exploits gibt es für jedes OS, da nützt auch ein Virenscanner nix. Ist nur die Frage wann der Exploit geschlossen wird. Auch für Windows wird es offene Exploits geben, oder ist Windows zu jeder Zeit 100% gepatcht? Dass es nun mal unter OS X und Linux kaum Virengefahr gibt, ist einfach ein großer Vorteil. Hoffentlich bleibt es so, aber je populärer ein OS ist desto mehr Viren und Trojaner wird es geben. Da leidet Windows unter seinem eigenen Erfolg. Deshalb ist es sicherheitstechnisch immer ein Vorteil, Software oder Betriebssysteme zu verwenden die nicht die ganz große Masse einsetzt. Und um diesem Prinzip treu zu bleiben verwende ich nicht Safari sondern Opera. Geringer Marktanteil, aber der schnellste und sicherste Browser seit vielen Jahren.
 
Man muss aber auch hier bedenken, dass der neue Trend an Viren, Würmer etc. nicht mehr im Betriebssystem liegt, sondern im Internet durch unzählige Skripts etc. Da ist es auch egal, welches BS man haben wird.
 
Genau, an diesen Thread hier hab ich auch gedacht, als ich das auf heise gelesen habe. Da word gebetsmühlenartig das Mantra "Macs sind sicher" wiederholt und wenn dann mal wirklich was ist, wird das ganze runtergespielt.
Ich sag es immer wieder: Wenn der Marktanteil der Macs weiter steigt, dann kann sich Apple warm anziehen. Denn dann wird ihnen ihre momentane Sicherheitspolitik um die Ohren fliegen. Da geht es dann nicht mehr, dass Löcher erst nach einem halben Jahr geflickt werden. Microsoft hat das schon einige Jahre hinter sich und aus den Fehlern gelernt, bei Apple wird das noch spannend.
Im konkreten Fall rächt sich auch, dass Apple bei Java ein eigenes Süppchen kochen muss. Dass man lange auf die neue Version (ich denke nur an das Update auf Version 6) warten muss, ist ja schon ärgerlich, aber wenn die Sicherheitslücken so spät gefixt werden, ist das grob fahrlässig.
 
MacBook vs. Thinkpad[/url]
Interessant sind auch die Videos, in denen die heiß begehrten und mühsam angesparten Apple-Produkte ausgepackt werden. Einfach bei YouTube nach "unboxing macbook" suchen. Klar sind die "Schauspieler" nicht repräsentativ für alle Apple-Kunden, aber amüsant ist es trotzdem :D.
 
Als weiteren Vorteil von OS X sehe ich übrigens auch noch dass man bei den Macbooks nicht so etwas wie Systemupdate für die ganzen Treiber und Lenovo Software benötigt, was es ja scheinbar derzeit auch noch nicht mal mehr gibt bei den Thinkpads (wieso hat man eigentlich den guten alten Softwareinstaller eingestellt?). Also man spart sich schon eine Menge an Zeit, wenn ich da an meine früheren Install- und Update-Orgien mit meinem T40p denke. Naja, ihr kennt es ja alle selber.

Um noch etwas Öl ins Feuer zu gießen in der Macbook <-> Thinkpad Debatte: ich finde dass Lenovo den Zug verpasst hat eine anständige neue Notebook Generation rauszubringen. Immer noch das Plastikgeknarze wie eh und je bei den aktuellen Modellen, die Apple Unibody spielen da bezüglich Haptik in einer ganz anderen Liga. Keine Angst vor Flexinggefahr, wenn man das Notebook vorne an der Kante (sprich Palmrest) trägt, keine Wolkenbildung bei den Displays möglich (nehme ich zumindest an) da ebenfalls durch Alu geschützt. So stell ich mir ein modernes Notebook vor. Das neuartige Touchpad mit Swipes wie auf dem iPhone ist auch so eine Geschichte, hat man sich mal daran gewöhnt will man es auf keinen Fall mehr missen.

Ich finde es auch schade dass die Thinkpads den Preisverfall so stark mitgemacht haben (T400 um 700 Euro bei Andy spricht schon Bände). Lieber wäre es mir wenn Lenovo etwas mehr auf Qualität und Innovation setzen würde. Aber so verwässert die ehemalige Premiummarke Thinkpad immer mehr. Leider.

Ich befürchte, dass Apple die einzige verbliebene Premium Marke bei den Notebooks ist (Panasonic vielleicht mal ausgenommen, und evtl. auch teilweise Dell). Lenovo macht derzeit hohe Verluste, und bringt wenig innovatives auf dem Markt. Ich glaube auch kaum dass da in naher Zukunft viel zu erwarten ist. Langsam aber sicher macht es sich bemerkbar dass Lenovo nicht mehr IBM ist. Das ist natürlich sehr schade aber es war zu befürchten.

Das soll jetzt alles auch kein Anti-Thinkpad Bashing von mir sein, sondern schildert nur meine aktuelle Sichtweise. Und bis vor einem halben Jahr habe ich mir ja selber nicht vorstellen können jemals ein Macbook zu besitzen. Ich kann nur allen empfehlen über den Tellerrand zu schauen und mal ein Macbook mit OS X selber auszuprobieren. Man ist erstaunt wie problemlos so ein Computer-da sein sein kann.
 
Lenovo ist wirklich nur noch gehobenes Mittelmass

@ sOlarist

Vollste Zustimmung meinerseits. Lenovo ist mit seinen TPs kein Vorreiter mehr, weder in der Innovation noch in der Verarbeitung oder dem Support.

Trotzdem bekommt man für wenig Geld, gemessen an den Apothekenpreisen in der IBM-Ära, ein halbwegs vernünftiges Notebook mit Displays, die ihre wahre Qualität in der Dunkelkammer ausspielen.

LEDs werden nach alter IBM-Tradition nur in der Apotheke verkauft :rolleyes:
 
[quote='s0larist',index.php?page=Thread&postID=591355#post591355]Als weiteren Vorteil von OS X sehe ich übrigens auch noch dass man bei den Macbooks nicht so etwas wie Systemupdate für die ganzen Treiber und Lenovo Software benötigt...
[/quote]
Sry, aber was erwartest du bei einem System, das 2,5 Komponenten unterstützen muss? Natürlich können da alle Treiber integriert werden. Und wie gesagt, halbwegs stabil läufts auch, da nicht jeder "Hinz und Kunz" instabile Treiber dafür programmiert.

[quote='s0larist',index.php?page=Thread&postID=591355#post591355]Das neuartige Touchpad mit Swipes wie auf dem iPhone ist auch so eine Geschichte, hat man sich mal daran gewöhnt will man es auf keinen Fall mehr missen.[/quote]
Gerade über das neue ein-großer-Button-Touchpad hab ich inzwischen von einigen Mac-Nutzern gehört, dass sie damit nicht klar kommen. Aber das ist sicher Ansichtssache.

[quote='s0larist',index.php?page=Thread&postID=591355#post591355]Ich befürchte, dass Apple die einzige verbliebene Premium Marke bei den Notebooks ist.[/quote]
Na, dann warten wir aber mal ab, bis Apple freiwillig drei Jahre Garantie auf die eigenen Geräte gibt. So lange das nicht der Fall ist, heißt das für mich, dass Apple kein Vertrauen in seine eigenen Geräte hat, länger als ein Jahr durchzuhalten, und das ist für mich ein Armutszeugnis.
Ein prägendes Erlebnis war das Auspacken des im Oktober 07 gekauften MacBooks meiner Schwester. Bei höherer CPU-Last fingen die integrierten Lautsprecher heftig an zu knistern, seit dem steckt ein Ohrhörer dauerhaft im Gerät. Aber das enttäuschte Gesicht hättest du sehen müssen, kannte meine Schwester bisher doch nur die Verarbeitungsqualität von ThinkPads. Aber das ist mit dem Unibody-Gehäuse sicher auch besser geworden ;).

Das soll jetzt alles auch kein Mac-Bashing von mir sein, sondern schildert nur meine aktuelle Sichtweise. Seit mehr als anderthalb Jahren habe ich den Vergleich mit Mac und das Thema Mac hat sich für mich damit erst mal erledigt.
 
[quote='s_a_s_c_h_a',index.php?page=Thread&postID=590537#post590537]sowohl TPs als auch MACs sind liebhaberdinge...jeder bezahlt deutlich mehr als eigentlich nötig für image, design oder favourisierte ausstattungsmerkmale...[/quote]
Ich persönlich finde MACs technisch den Otto-normal-Laptops in mancher hinsicht überlegen. Wo sonst bekommt man ein passiv gekühltes superleichtes Notebook mit langer Akkulaufzeit, das auch noch optisch einiges hermacht. Auch die riesigen Touchpads sind klasse. Für mich kommen sie allerdings nicht in Frage, da der Großteil meiner Software nicht auf den Dingern läuft. Außerdem fehlt mir UMTS in den Dingern.
[quote='jamie',index.php?page=Thread&postID=591441#post591441]Vollste Zustimmung meinerseits. Lenovo ist mit seinen TPs kein Vorreiter mehr, weder in der Innovation noch in der Verarbeitung oder dem Support.[/quote]Das finde ich nicht. Als ich mir meinen X301 gekauft habe gab es kaum einen Laptop der bei ähnlich kompakter Bauart und leichtem Gewicht einen ... ich sag mal vollausgestatteten ... Laptop mit UMTS angeboten hat. Für einen Laptop-Anbieter - also ein Unternehmen, welches lediglich Komponenten zusammensetzt und in ein Gehäuse packt - finde ich das äußerst innovativ. Verarbeitung und Software finde ich ebenfalls genial: Ich bin viel unterwegs mit meinem Laptop. Vor meinem letzten Thinkpad hatte ich nen Samsung X05. Der sah schon nach kürzester Zeit echt abgenutzt aus. Die Thinkpads sehen nach jahren noch fast wie neu aus! Bei meinem T60 waren nur die Ecken des Deckels leicht abgenutzt. Und AccessConnectinons ist für meine Zwecke einfach genial. Setzt automatisch Proxy, Drucker und VPN-Einstellungen bei Standortwechsel und wählt sich mittels zwei Klicks in UMTS ein.

Lange Rede kurzer Sinn: Für hohe Anforderunen sind die ThinkPads echte Bringer. Für ein "ich stell Ihn auf meinen Schreibtisch und surfe im Internet" hingegen viel zu teuer und optisch nicht gerade ein Hingucker.
 
Mac

Hallo,

dann gebe ich auch meinen Senf dazu. Ich arbeite seit fast 20 Jahren mit beiden Welten. Mit Windows finde ich kann mann seit XP schon sehr gut arbeiten. Leider bringt die Verbreitung natürlich auch Probleme mit sich (Viren, sehr viele Updates, eine große Menge an Treiber und Anpassungen ...). Mit Vista kann ich mich nicht richtig anfreunden, vor allem auch deshalb weil ich für meine Büroarbeiten auch Notebooks verwenden, die nicht der letzte Stand der Technik sind ( Auslaufmodelle oder Ausstellungsstücke). Was oft als Nachteil gesehen wird, sehe ich als Vorteil für mich, die Geschlossenheit Apples. Ich benütze MacBook Pro, iPhone und iPod, dass die Geräte und die Software sehr unkompliziert aufeinander abgestimmt sind fällt nicht nur mir auf, sonder auch Personen, die sich weniger mit der Materie beschäftigen. Was die Hardware anbelangt kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass die Thinkpads schon sehr gut verarbeitet sind, Apple steht aber dem nicht nach, die Tastaturen der Thinkpads sind eine Idee besser, dafür fallen sie im Allgemeinen im Display doch deutlich ab. Design ist bekanntlich eine Frage des Geschmacks. Mac OS 10.5 ist meiner Meinung nach klar der Sieger wenn man es mit Vista vergleicht, bei XP hat man ein ausgereiftes Produkt, dass halt nicht mehr ganz aktuell wirkt. Die Systempflege, Installationen, Updates, Programme sind insgesamt einfacher zu handhaben und laufen stabiler, so meine Erfahrungen. Zm Preis, Markengeräte namhafter Hersteller sind immer etwas teurer (Sony, Apple, IBM ...) bieten aber auch die Chance, dass sie gut im Netz repräsentiert sind. Siehe hier das Thinkpad Forum oder Macwelt etc. Die meisten Fragen oder Probleme konnte ich nicht über den Hersteller Support lösen, sonder von der Erfahrung vieler User in den Foren profitieren. Meine Meinung die Euros, die man beim Kauf von günstigen Noteboks spart, können sich sehr schnell rächen, wenn man Probleme bekommt. Als Fazit köönte ich sagen, in der Hadrware geben sich Thinkpad und MacBook´s nicht viel, Betriebssystem geht an Apple, Design an Apple (meine Meinung). Es scheint auch so zu sein, dass Apple in der Lage ist Trends zu setzen (siehe iPhone).
 
So schnell kanns gehen ;D[/url]
omg 8|

Dass Thinkpads keine Vorreiterrolle mehr haben sollen, sehe ich aber nicht so. Das Thinkpad X300 war als ersters wirklich flaches, aber voll ausgestattetes Notebook der Welt, als das erste Notebook mit serienmäßiger SSD, imho ein Vorreiter für eine ganz neue Generation. Dell hat es schon nachgemacht und Apple hat seinen eher gescheiterten Versuch (keine SSD, kein Multiburner, nur 1mal USB, Glossy Display) immerhin zeitgleich unternommen.

Auch im Tablet Bereich haben die Thinkpads einige Entwicklungen wie Multitouch und 12" SXGA+ schon seit einiger Zeit.

So etwas wie ein W700ds mit zwei Bildschirmen und interner Monitorkalibrierung habe ich bei anderen Herstellern auch noch nicht gesehen.

Das Festhalten an matten Bildschirmen - den einzigen, mit denen man ernsthaft arbeiten kann - empfinde ich als Segen.

3 Jahre standardmäßige Garantie bei T-Modellen sprechen für sich. Die Option auf Vor-Ort-Service auch.

Gruß, Jan (der zugegebenermaßen eine leicht schwarze TP-Brille auf hat ;) )
 
Haptik und Qualität der Thinkpads

[quote='s0larist',index.php?page=Thread&postID=591355#post591355]Als weiteren Vorteil von OS X sehe ich übrigens auch noch dass man bei den Macbooks nicht so etwas wie Systemupdate für die ganzen Treiber und Lenovo Software benötigt, was es ja scheinbar derzeit auch noch nicht mal mehr gibt bei den Thinkpads (wieso hat man eigentlich den guten alten Softwareinstaller eingestellt?). Also man spart sich schon eine Menge an Zeit, wenn ich da an meine früheren Install- und Update-Orgien mit meinem T40p denke. Naja, ihr kennt es ja alle selber.

Um noch etwas Öl ins Feuer zu gießen in der Macbook <-> Thinkpad Debatte: ich finde dass Lenovo den Zug verpasst hat eine anständige neue Notebook Generation rauszubringen. Immer noch das Plastikgeknarze wie eh und je bei den aktuellen Modellen, die Apple Unibody spielen da bezüglich Haptik in einer ganz anderen Liga. Keine Angst vor Flexinggefahr, wenn man das Notebook vorne an der Kante (sprich Palmrest) trägt, keine Wolkenbildung bei den Displays möglich (nehme ich zumindest an) da ebenfalls durch Alu geschützt. So stell ich mir ein modernes Notebook vor. Das neuartige Touchpad mit Swipes wie auf dem iPhone ist auch so eine Geschichte, hat man sich mal daran gewöhnt will man es auf keinen Fall mehr missen.

Ich finde es auch schade dass die Thinkpads den Preisverfall so stark mitgemacht haben (T400 um 700 Euro bei Andy spricht schon Bände). Lieber wäre es mir wenn Lenovo etwas mehr auf Qualität und Innovation setzen würde. Aber so verwässert die ehemalige Premiummarke Thinkpad immer mehr. Leider.

Ich befürchte, dass Apple die einzige verbliebene Premium Marke bei den Notebooks ist (Panasonic vielleicht mal ausgenommen, und evtl. auch teilweise Dell). Lenovo macht derzeit hohe Verluste, und bringt wenig innovatives auf dem Markt. Ich glaube auch kaum dass da in naher Zukunft viel zu erwarten ist. Langsam aber sicher macht es sich bemerkbar dass Lenovo nicht mehr IBM ist. Das ist natürlich sehr schade aber es war zu befürchten.

Das soll jetzt alles auch kein Anti-Thinkpad Bashing von mir sein, sondern schildert nur meine aktuelle Sichtweise. Und bis vor einem halben Jahr habe ich mir ja selber nicht vorstellen können jemals ein Macbook zu besitzen. Ich kann nur allen empfehlen über den Tellerrand zu schauen und mal ein Macbook mit OS X selber auszuprobieren. Man ist erstaunt wie problemlos so ein Computer-da sein sein kann.[/quote]Ich muß Dir da in Bezug auf den Trend der Notebooks und Thinkpads leider voll Recht geben. Man kann zwar sagen, daß Thinkpads ein zeitloses Design haben und nicht ohne Grund deswegen auch in einigen Design-Museen (NYC, Munich) stehen. Aber das Design hat sich "tot geschaut" mittlerweile.
Ich hatte das "Vergnügen", im Familienkreis jemand zu Notebooks beraten zu dürfen und war im Team beim Computerladen meines geringsten Misstrauens. Eigentlich wollte ich den damals neuen R61 vorschlagen.
Aber ehrlich gesagt: Ich war schockiert!
In den letzten 15 Jahren Thinkpad-Gebrauch hatte ich noch nie ein so grotesk häßliche Kiste gesehen. Billigstes Plastik, fühlte sich an wie eine No-Name Klapperkiste aus Hong Kong. Das Display dunkel und mit furchtbarem Sparkling Effekt. Dick, fett und schwer und überall dicke Spaltmaße.
Zudem noch 30% teurer als vergleichbare andere Notebooks. Schwarz und elegant ist normalerweise der Liebling der Frauen. Aber Sie ergriff diesmal die Flucht. Ich auch.
Wir hatten uns dann auf ein wunderschönes HP DV 5 geeinigt. Ich hätte es mir fast auch gekauft.
Lenovo hat wirklich ein Riesenproblem. Das Design ist totgenudelt und die Haptik ist "unter aller Sau". Der gummierte Deckel geht jedem ziemlich schnell auf den "Senkel". Fettfinger und abgeschabte Ecken nach ein paar Stunden. Da kann man noch so aufpassen, wei man will. No Chance.
Und die Tastatur ist ein Elend. Ich habe eine nagelneue Tastatur in mein T41p gesteckt. Nach Nur 2 Wochen waren die Tasten teilweise schon wieder glatt. Das ist keine Qualität. Das ist billiger Schund!

Und da ich viele Thinkpads bisher zusammengebaut hatte. Von "Tank" keine Spur. Billiges Plastik und lächerliche Magnesiumteile, die leicht brechen. Man muss die Thinkpads sehr sorgsam behandeln.

Zu Apple: Ich bin des öfteren in der Apple Abteilung und staune immer wieder, wie man so traumhaft schöne Geräte erfinden kann. Dieter Rams als Bauhaus-Designer ist ein Klassiker.
Viele Bekannte von mir benutzen Apple als Arbeitsmaschine. Und sie sind einfach Problemlos. Einschalten, loslegen und es funktioniert einfach.
Nicht ohne Grund hat Lenovo vor ein paar Tagen einen Riesenverlust angekündigt. Die Modellpolitik ist schlichtweg trostlos und am Kunden vorbei. Mit der miserablen Large-Customer Politik haben sie viele Firmen an Dell und HP verloren. Zu Recht...
 
Ich muß Dir da in Bezug auf den Trend der Notebooks und Thinkpads leider voll Recht geben. Man kann zwar sagen, daß Thinkpads ein zeitloses Design haben und nicht ohne Grund deswegen auch in einigen Design-Museen (NYC, Munich) stehen. Aber das Design hat sich "tot geschaut" mittlerweile.


Jeder empfindet natürlich anders - aber ich finde genau das Gegenteil ist der Fall. Ich finde gerade dieses Design ein Grund um
immer wieder auf ein TP zurück zu kommen. Mein letztes HP Consumer Notebook für nicht wenig Geld, war deutlich instabiler
und ich hatte Angst es bei der Arbeit zu "gebrauchen".
 
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