Umstieg von Virtaul-PC - VMware vs. Virtual-Box

mectst

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Noch ml ein Frohes Neues!
Nachdem das Upgrade recht erfolgreich war
https://thinkpad-forum.de/threads/1...ierende-Installationen)?p=1961001#post1961001
und eine weitere Baustelle
https://thinkpad-forum.de/threads/194293-gelöst-Win-10-MS-Konto-nur-für-Apps-Lösung-in-Antwort-25!
erledigt ist, gehen wir in die nächste Runde: Virtualisierung.
Der Plan meine Testmaschine unter Hyper-V weiter zu betreiben, ist wegen mangelnder SLAT-Unterstützung gescheitert. Hardwareumbauten scheiden für mich aus, es bleibt der Umzug auf eine andere Virtualisierungs-Lösung. Nach allem, was ich die letzten Tage im Netz so gelesen habe, sind VMware-Player und Virtual-Box sehr vergleichbar, bzw. keiner der Beiden hat gravierende Schwächen/Nachteile. Für beide Varianten müsste ich meine virtuelle Maschine im VHD-Format konvertieren. Meine Wahl würde ich davon abhängig machen, welcher der Kandidaten damit besser umgehen kann. Hat hier jemand Erfahrungen und kann berichten? Was wäre Eure Empfehlung?
Nochmal die Randbedingungen:
- Virtuelles System ist Vista
- Ursprungsformat ist Virtual-PC von Win 7 (VHD-Format)
- Einsatz ist Testumgebung für Programme (Shareware, Freeware, Testversionen kommerzieller Software), um mein Produktiv-System möglichst sauber zu halten und nicht unnötig Installieren/Deinstallieren zu müssen
- Performance ist weniger wichtig, aber man sollte halbwegs damit arbeiten können.
- Gesonderte Hardware-Unterstützung ist nicht erforderlich.

Grüße Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke dass es relativ egal ist, welches der beiden Virtualisierungslösungen du verwendest. Ich verwende ausschließlich Oracle VirtualBox und bin damit hochzufrieden - würde es daher weiterempfehlen.
 
Danke Euch Beiden! Momentan steht es also 1:1, was die Entscheidung nicht einfach macht :pinch:

Grüße Thomas
 
Ich nutze sofern lauffähig den Vmware Player.
Virtualbox nehme ich, wenn aufgrund eines Kernel-Moduls Vmwareplayer nicht installieren will.
 
Na dann geb ich Virtualbox noch ne Stimme :) Ich nutze es auf meinem Firmentecra (Hardware vergleichbar mit T510, also 1. Generation Core-i) und Debian Stable als Host. Gastsysteme sind diverse Windows von 2k bis 7. Das Ganze wird für diverse Tests, Entwicklung etc. genutzt. Läuft absolut stressfrei und auch externe Peripherie am Host, wie z.B. mein USB-Oszi, kann problemlos an den Gast durchgereicht und benutzt werden.
 
Und ich noch ein Stimme für VMware Workstation Player... denke ich ;). Die komplette VM wird faktisch in einer Datei gespeichert und kann bei einem Umzug einfach kopiert werden. Wie das jetzt in Virtualbox aussieht, weiss ich nicht.

Aber eine Frage habe ich jetzt doch auch noch. Gibt es von Oracle ein ebenbürtiges Tool wie der VMware vCenter Converter, mit welchem, egal ob physische oder VMs von Drittanbietern, konvertiert werden können?
 
Wenn immer wieder neue Software getestet werden soll, wäre doch sicher eine Snapshot-Funktion wünschenswert. Die bietet der VMware Player meines Wissens nach nicht. Deshalb würde ich zu Virtualbox tendieren.

@Helios
Um einen physischen PC zu konvertieren würde ich das VMware Tool nehmen. Die Image-Formate verschiedener Hersteller lassen sich dann mit dem vboxmanage-Tool in das Virtualbox-Format konvertieren.
 
Bei Virtualbox wird nicht alles in einer Datei sondern in mehreren (sind aber nur wenige) gespeichert. Bei einem Umzug braucht man die Ordner, die die entsprechenden VM's beinhalten auch nur rüberkopieren und schon läuft wieder alles wie vorher.
Einen Konverter wird man hier wahrscheinlich eh nicht brauchen, da VBox u.a. auch direkt mit VHD umgehen kann. Hab ich zwar noch nicht benutzt, aber laut Doku soll das wohl klappen.
Die Snapshotfunktion ist eigentlich unverzichtbar mit einem Gastsystem, dass nur zum Testen und Rumspielen ist. Diese ist in VBox beinhaltet und funktioniert tadellos.
 
Ich selber nutze, beruflich, alles an Virtualisierung welche zur Zeit auf dem Markt ist und stand auch vor der Entscheidung welche ich auf meinem Laptop nehme:

- Virtualbox:
-- Läuft einfach .. kommt ein Kernelupdate, läuft es weiter
-- OpenSource
-- Einige nette Funktionen, bezüglich der Dateistruktur, Rechteverwaltung der Dateien
-- Es funktioniert einfach ;)

- Vmware (egal ob Player / Workstation)
-- Workstation kostet Geld, bietet aber Support
-- Ist schlichtweg Performanter
-- Bietet einige nette Features wie Vmware-Converter, Integration in ESX
-- Nach Kernelupdate kann es sein das VMware nicht mehr läuft.

Ich hab mich, obwohl ich meistens mit ESX(i) arbeite, für meine Sachen für Virtualbox entschieden, einfach weil es nach einem Kernelupdate meiner Distribution weiterhin funktioniert. VMware kann mit neueren Kernel oftmals zicken und dann steht man da erstmal doof ;)
 
Wenn ich nun mal Virtualbox testweise installiere, was muss ich machen, damit meine VMware VMs in Virtualbox lauffähig sind?
 
Wenn ich nun mal Virtualbox testweise installiere, was muss ich machen, damit meine VMware VMs in Virtualbox lauffähig sind?

Am einfachsten ist es, die VM als Appliance (.ova) zu exportieren und im Zielsystem wieder zu importieren.Ansonsten: Die VMs neu erstellen und die Disk-Images (vmk, vmdk oder was eben da ist) einbinden. Außerdem solltest du die ggf. vorhandenen VMware-Gasterweiterungen druch die von Virtual Box ersetzen.
 
Okay, danke. Werde ich austesten. Möchte mir eben auch mal gerne einen Überblick über Virtualbox verschaffen.
 
Einen Konverter wird man hier wahrscheinlich eh nicht brauchen, da VBox u.a. auch direkt mit VHD umgehen kann. Hab ich zwar noch nicht benutzt, aber laut Doku soll das wohl klappen.

Das ist sehr Interessant und ein echtes Argument für VirtualBox!
Da VHDs ja die Tendenz haben, kontinuierlich anzuwachsen, stellt sich die Frage, ob VirtualBox auch VHD-Disks komprimieren kann.

Grüße Thomas
 
Meine Favoriten sind ESXi, VMWare und Hyper-V. Mit Vbox hatte ich in älteren Versionen immer Probleme mit Wireless NICs unter Windows und bin daher bei den anderen Systemen hängengeblieben.
Habe erst diese Woche einen neuen VMWare Server auf einem NUC5 aufgesetzt und bin begeistert.
 
Ein Dickes MINUS für VirtualBox.
Meine vorhandene virtuelle Testmaschine (VDH-Format aus Virtual-PC von Win7) ist nicht zum laufen zu bringen. Ich habe gestern den ganzen Abend sämtliche Einstellungen in den VirtaulBox-Einstellungen variiert, die vhd-Datei (~40GB) dabei x-male aus meinen Backup kopiert und ich habe ausnahmslos nur einen Bluescreen gesehen und bestenfalls mal für Sekunden, dass "Windows nicht richtig beendet wurde", bevor wieder der Bluescreen erscheinen ist.
Mit Oracle habe ich fertig.

Grüße Thomas
 
Hast Du auch im "BIOS" der VM den AHCI-Modus richtig eingestellt?

Ich habe außerdem manchmal das Problem, einen Klon eines Server 2003 zu starten. Bei diesem hilft es, in den meisten Fällen, beim Start mit F8 das Bootmenü aufzurufen und die Verzeichniswiederherstellung erst einmal auszuführen, bevor der erste Normalstart durchgeführt wird.
 
Ein Dickes MINUS für VirtualBox.
Meine vorhandene virtuelle Testmaschine (VDH-Format aus Virtual-PC von Win7) ist nicht zum laufen zu bringen. Ich habe gestern den ganzen Abend sämtliche Einstellungen in den VirtaulBox-Einstellungen variiert, die vhd-Datei (~40GB) dabei x-male aus meinen Backup kopiert und ich habe ausnahmslos nur einen Bluescreen gesehen und bestenfalls mal für Sekunden, dass "Windows nicht richtig beendet wurde", bevor wieder der Bluescreen erscheinen ist.
Mit Oracle habe ich fertig.
Hast du die VM in Virtualbox auch richtig eingestellt? Poste mal ein Screenshot von den Einstellungen.
 
vbox1.jpg

Hier der Screenshot.
Ansonsten hab ich so ziemlich alle Einstellungen variiert
- Hauptplatine
- Prozessor
- Beschleunigung
- Grafikspeicher
- Massenspeicher
- Mit/ohne Netzwerk
- Ohne USB-Unterstützung

Ich bin völlig ratlos...

Grüße Thomas
 
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