Ubuntu 13.04

ctulhu

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631
Hallo,
Ich hab ein T61, Core2Duo T7500 - 2x2.2Ghz, 2GBSpeicher, 100GB FP.

Ich möchte Linux ausprobieren; bin also absoluter Linux-Laie. Eine Einarbeitung in Linux würde ich unter "training-at-the-job", also mit funktionierendem System bevorzugen.:)
Ich habe mich für Ubuntu 13.04 entschieden (ISO-CD).
Davor möchte ich die FP gegen eine anderen austauschen.

Dazu einige Fragen:
1. Muss ich die neue FP davor formatieren, partionieren oder geschieht das während der Linux-Installation?
2. Geht die Installation automatisch, oder muss ich manuell eingreifen (T61 hat keine Extras, wie Fingerprint-reader oder webcam)?
3. 32 bit oder 64 bit-Version von Ubuntu 13.04 (Speicher will ich später noch auf 4GB erweitern)?
Viele Grüße
ctulhu
 
1. Das kann man zusammen mit der Installation erledigen. Ohne Linux kannst du sie eh nicht richtig formatieren.

2. Sowohl als auch. Ein Teil geht automatisch, einen Teil muss man auch per Hand konfigurieren. Der Installer weiß halt nicht, was du möchtest.

3. Keine Ahnung, ob das eine 64 bit CPU ist. Das weiß aber Google oder andere Forenmitglieder.

Noch was: Verabschiede dich von *dem* Linux - es gibt tausende Distributionen. Für Anfänger wird hier meistens Ubuntu empfohlen. Einen Favoriten unter den rund Dutzend bekannten Oberflächen musst du dir dann aber selbst suchen.
 
Moin,

ich selber habe sogar auf dem Rechner mit 8 GB nur ein 32-bit-Linux, kann aber da den kompletten RAM nutzen. Bei mir liegt der Grund darin, das ich noch Rechner im Pool habe, die nur 32-bit fähig sind und ab und an spiele ich Plattenkarussel :-)

Bei der Größe des RAM würd ich 32-bit bevorzugen, das scheint mir etwas schlanker zu sein als 64-bit. Man hat ja keinen Nachteil dadurch

Grüße

ingo
 
Hi,

64bit oder 32bit ist für den Hausgebrauch bei Ubuntu egal. Den allergrößten Teil der Software gibts für beides. Der Geschwindigkeitsunterschied ist m.E. vernachlässigbar.

Meine Empfehlung wäre, für den Erstversuch Ubuntu via WUBI zu installieren. Das macht eine Rückkehr zu Windows sehr viel komfortabler, weil es sich einfach wie ein Programm unter Windows wieder deinstallieren lässt.
 
@elarei

Danke für den Vorschlag. Auf dem T61 ist zur Zeit Ubuntu (war vom Verkäufer installiert). Eingentlich für den geplanen Einsatz des T61 ausreichend und ich muss kein WIN 7 kaufen.
Nach Festplattentausch also eine Ubuntu-Neuinstallation.

Nach den Forumbeiträgen also folgende Vorgehensweise
- Ubuntu (32-bit) herunterladen und ISO-CD brennen
- Festplatte austauschen
- ISO-CD starten, partionieren, formatieren Linux installieren, fertig.

Danke an alle
ctulhu
 
Zuletzt bearbeitet:
eine kurze Anmerkung - ich rate dir zu 12.04 LTS. Der Vorteil ist eine wesentlich höhere Stabilität sowie die bessere Versorgung durch Updates.
 
Meine Empfehlung ist 12.04 LTS 64bit, denn die 13.04 geht im Januar aus der Wartung. Lesestoff "Schnelleinstieg" findest Du in meiner Signatur.
 
Bei der Größe des RAM würd ich 32-bit bevorzugen, das scheint mir etwas schlanker zu sein als 64-bit. Man hat ja keinen Nachteil dadurch
Der i686-Kernel unterstützt keine SIMD Extensions über SSE2.
Das könnte sich bei Matrizenumwandlungen wie sie z.B. in der Videobearbeitung vorkommen bemerkbar machen. Der Unterschied ist aber eher minimal.

Jenseits von 4GB kommt noch das PAE-Mapping hinzu, was im Vergleich zu einem 64-Bit-System vergleichsweise langsam ist. Auch mit einem PAE-Kernel kann ein einzelner Thread nicht mehr als 4GB Speicher nutzen, was aber ohnehin eher exotisch ist (wird bei speicherleckenden wine-Spielen öfter mal problematisch).

Der Speicheroverhead von amd64 gegenüber i386 sollte bei 4GB RAM unproblematisch sein. Am ehesten dürfte bei einem amd64-System von Interesse sein ob man reine i386-Programme nutzen möchte (z.B. wine), denn die dann nötigen Multiarch-Pakete belegen Einiges an Speicherplatz was man sich bei i386 sparen könnte.
Abgesehen davon macht es im Alltag eigentlich seit fünf Jahren keinen Unterschied mehr ob man i386 oder amd64 einsetzt.
 
@elarei Nach den Forumbeiträgen also folgende Vorgehensweise - Ubuntu (32-bit) herunterladen und ISO-CD brennen - Festplatte austauschen - ISO-CD starten, partionieren, formatieren Linux installieren, fertig.
Am besten vor dem nächsten Schritt ausprobieren ob die ISO-CD richtig läuft.
 
Oder einen USB-Stick nehmen. Dann braucht man nicht für das eine Mal eine CD brennen.
 
nimm 64 bit. es gibt keinen grund auf 32 bit zu setzen. der leistungsunterschied liegt bei teilweise 20 - 40 % zugunsten von 64 bit, also durchaus im spürbaren bereich (ab ca. 30 %).
 
Hi,

64 bit auch für Intel oder nur AMD?
viele Grüße
ctulu
 
selbstverständlich für beide. "amd64" wird nur deshalb gerne als bezeichnung genommen, weil dieser 64-bit-befehlssatz von amd entwickelt wurde. da ms klargestellt hat, neben ia64 von intel (zu x86 inkompatibel, nur für server und große workstations) und amd64 von amd keine 3. 64-bit-architektur zu unterstützen, hat intel amd64 übernommen anstatt wie geplant eine eigene 64-bit-erweiterung des eigenen x86-befehlssatzes zu entwickeln. amd64 ist bedeutungsgleich mit em64t (alt), intel64 (neu) von intel, x64 von ms und dem neutralen x86-64.
 
@ An alle Unterstützer

Folgendes habe ich mit euerer Hilfe durchführen können
- Bootfähigen Stick mit 12.04 LTS 64bit unter Windows 7 erstellt
- Festplatte getauscht
- Im Bios auf USB umgestellt, Ubuntu Installiert, fertig.

Das mit dem bootfähigen Stick musste ich mehrfach versuchen, keine Ahnung warum.
Egal jetzt habe ich ein lauffähiges System mit Druckeransteuerung, WLAN funktioniert, mehr benötige ich zunächst nicht.
Firefox ist zwar in Englisch. BTW wie kann ich dies ändern?

Bin bis jetzt von dem Betriebssystem überzeugt. Solange nicht MS-Office benötigt wird, absolut auseichend.
Nochmals vielen Dank und viele Grüße
ctulhu
 
Firefox ist zwar in Englisch. BTW wie kann ich dies ändern?
Systemeinstellungen -> Sprachen, dann sollte er selber fesststellen, daß nicht alle deutschen Sprachdateien installiert sind und dir anbieten, diese nachzuinstallieren.


Solange nicht MS-Office benötigt wird, absolut auseichend.
Für den Hausgebrauch sollte LibreOffice mehr als ausreichend sein.
Sonst kann ich Softmaker Office bzw. den kostenlosen Ableger FreeOffice empfehlen.
 
@ moronoxyd

MS-Office brauch ich beruflich. Access-Datenbanken mit Programmierung, Ausgabe in Word usw.. Einmal begonnen ist das ganze schwer umzustellen.
Viele Grüße
ctulhu
 
@ moronoxyd

Hi,
die Sprachen wurden nachanstalliert. Firefox versteht weiterhin nur Englisch.
Ich kann mich erinnern, dass mir das unter WIN7 auch passiert ist. Da half nur Neuinstallation von Firefox. Oder geht es doch anders?
Viele Grüße
ctulhu
 
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