Transportwege bei Lenovo.de CTO Bestellung@ökologischer Fingerabdruck:

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Ich persönlich glaube nicht an den CO2 basierten, menschengemachten Klimawandel. Ich denke es ist ein Abzock-Scam. Aber das will ich nicht diskutieren, mich wird eh niemand davon abbringen und ich will nicht missionieren. Deswegen gehen wir hier mal hypothetisch davon aus, dass dieser existiert.
Dann komme zu dem Schluss, dass das Problem nicht lösbar ist. Aus 2 Gründen.
1: Die Menschen dürsten nach Mobilität. Guck mal auf Deutsche Autobahnen und vergleiche mit vor 50 Jahren. Guck in andere Länder wie die sich entwickeln. Guck auf Seiten wie flightradar oder vesselfinder und zoom mal bisschen rein um das Ausmaß der modernen Mobilität zu realisieren. Mobilität wird global immer mehr. Und zwar massiv mehr. Schau nach Indien oder China und vergleiche mit vor 50 Jahren. Die Paar Elektroautos sind ein Tropfen im Ozean. Der Großteil (in der Industrie alles) läuft mit Verbrennern.
2: Das wirtschaftliche Interesse von Unternehmen, die keine klassischen Verbrauchsgüter produzieren, steht in direktem Kontrast zum Interesse an Umweltschutz. Paradebeispiel: Microsoft und die Windows 11 Geschichte. Niemand braucht das. Office und E-Mail liefen schon auf einem Pentium 3 mit WinXP. Heute läuft das teilweise auf 4 Kern Rechnern mit SSD langsam. Wer braucht clean design und langsamer laufende Einheitsbrei Fenster wenn das in die Klimakatastrophe führt ? Warum kein "Windows Light" mit WinXP Grafik und nur Security Patches und wirklich wichtiges Zeugs ? Jeder kennt die Antwort. Weil die Industrie keine Rechner will, die 20 Jahre genutzt werden.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Welt. Da werden Motoren mit Zahnriemen in Öl pruduziert weil das 2g CO2 spart, die fliegen alle nach 6 Jahren auseinander - was die Neuteile an CO2 verursache interessiert niemanden, weil das Berechnen dieses Faktors zu kompliziert ist. Da werden Green IT Sticker auf Rechner geklebt, die von Microsoft vorzeitig und mit voller Absicht frühzeitig im Müll landen werden. Und geh mal von der Technik weg. Hast schonmal auf die Klamotten geguckt. Ne Levis 501 ist made in Egypt, made in Bangladesh, made in Turkey. Dasselbe mit T-Shirts. Wo kommt die Baumwolle her ? China, Indien, Brasilien, Pakistan. Was ist mit Kaffee ? Früchte ? Weizen ? Kohle ? Eisenerz kommt aus Brasilien und Kanada.

Nichts für Ungut. Aber dieses Transport-CO2-Thema ist überall. In nahezu jedem Alltagsartikel. Dir ist das bei dem einen Thema bewusst geworden. Wenn dir das bei allen anderen bewusst wird, wirst du sehen warum ich es für nicht lösbar halte. Würde man das über Gesetze verbieten, würde sich alles Betroffene massiv verteuern weil wir uns vom Welthandel abschotten würden. Die Leute würden Parteien wählen, die das wieder rückgängig machen würden. Das nennt man Schachmatt. Es gibt keine Lösung für dieses Problem.
Und ich lasse mir sicherlich nicht das Auto oder den Laptop madig reden von Leuten, die mit dem Privatjet zur Klimakonferenz fliegen und kein Problem damit haben, Panzer in einen Krieg zu schicken.
 
Ich persönlich glaube nicht an den CO2 basierten, menschengemachten Klimawandel. Ich denke es ist ein Abzock-Scam. Aber das will ich nicht diskutieren, mich wird eh niemand davon abbringen und ich will nicht missionieren. Deswegen gehen wir hier mal hypothetisch davon aus, dass dieser existiert.
Dann komme zu dem Schluss, dass das Problem nicht lösbar ist. Aus 2 Gründen.
1: Die Menschen dürsten nach Mobilität. Guck mal auf Deutsche Autobahnen und vergleiche mit vor 50 Jahren. Guck in andere Länder wie die sich entwickeln. Guck auf Seiten wie flightradar oder vesselfinder und zoom mal bisschen rein um das Ausmaß der modernen Mobilität zu realisieren. Mobilität wird global immer mehr. Und zwar massiv mehr. Schau nach Indien oder China und vergleiche mit vor 50 Jahren. Die Paar Elektroautos sind ein Tropfen im Ozean. Der Großteil (in der Industrie alles) läuft mit Verbrennern.
2: Das wirtschaftliche Interesse von Unternehmen, die keine klassischen Verbrauchsgüter produzieren, steht in direktem Kontrast zum Interesse an Umweltschutz. Paradebeispiel: Microsoft und die Windows 11 Geschichte. Niemand braucht das. Office und E-Mail liefen schon auf einem Pentium 3 mit WinXP. Heute läuft das teilweise auf 4 Kern Rechnern mit SSD langsam. Wer braucht clean design und langsamer laufende Einheitsbrei Fenster wenn das in die Klimakatastrophe führt ? Warum kein "Windows Light" mit WinXP Grafik und nur Security Patches und wirklich wichtiges Zeugs ? Jeder kennt die Antwort. Weil die Industrie keine Rechner will, die 20 Jahre genutzt werden.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Welt. Da werden Motoren mit Zahnriemen in Öl pruduziert weil das 2g CO2 spart, die fliegen alle nach 6 Jahren auseinander - was die Neuteile an CO2 verursache interessiert niemanden, weil das Berechnen dieses Faktors zu kompliziert ist. Da werden Green IT Sticker auf Rechner geklebt, die von Microsoft vorzeitig und mit voller Absicht frühzeitig im Müll landen werden. Und geh mal von der Technik weg. Hast schonmal auf die Klamotten geguckt. Ne Levis 501 ist made in Egypt, made in Bangladesh, made in Turkey. Dasselbe mit T-Shirts. Wo kommt die Baumwolle her ? China, Indien, Brasilien, Pakistan. Was ist mit Kaffee ? Früchte ? Weizen ? Kohle ? Eisenerz kommt aus Brasilien und Kanada.

Nichts für Ungut. Aber dieses Transport-CO2-Thema ist überall. In nahezu jedem Alltagsartikel. Dir ist das bei dem einen Thema bewusst geworden. Wenn dir das bei allen anderen bewusst wird, wirst du sehen warum ich es für nicht lösbar halte. Würde man das über Gesetze verbieten, würde sich alles Betroffene massiv verteuern weil wir uns vom Welthandel abschotten würden. Die Leute würden Parteien wählen, die das wieder rückgängig machen würden. Das nennt man Schachmatt. Es gibt keine Lösung für dieses Problem.
Und ich lasse mir sicherlich nicht das Auto oder den Laptop madig reden von Leuten, die mit dem Privatjet zur Klimakonferenz fliegen und kein Problem damit haben, Panzer in einen Krieg zu schicken.
Guter Beitrag
 
Ich persönlich glaube nicht an den CO2 basierten, menschengemachten Klimawandel. Ich denke es ist ein Abzock-Scam.
Ich sitze relativ nahe an der Quelle, und von hier habe ich den gegenteiligen Eindruck: Die Wissenschaftler erzählen im öffentlichen Diskurs meist nur die Hälfte, bzw. das Schönwetterszenario, weil sie aus Erfahrung wissen, dass der Michel (zu denen letztendlich auch Politiker gehören die nicht vom Fach sind), die volle Wahrheit nicht verkraften und dann dicht machen. Und dann hat man gar keine Chance mehr etwas zu bewegen.
Ist man direkt auf Konferenzen anwesend, die sich mit dem Klima beschäftigen, dann wird das volle Programm ausgepackt, und das Einzige was die Anwesenden davon abhält, sich vor Übelkeit über die Aussichten zu übergeben, ist die Fokussierung auf's Fachliche und die den eigenen Fachinteressen geschuldete Faszination für's Thema.

Leider hast du mit dem Rest deines Beitrags recht. Echtes Interesse das Problem zu lösen besteht nirgends, weder in Politik, noch in der Wirtschaft, noch beim Volk. Und das Fenster unserer Möglichkeiten ist praktisch schon zu.
Der Zug ist abgefahren und ich bin froh, kein Kind mehr zu sein. Als relativ gut situierter Einwohner eines der reichsten Länder der Welt im mittleren Alter habe ich gute Chancen, dass sich das Problem für mich rein biologisch erledigt, bevor es (auch hier) richtig haarig wird.
 
Ich sitze relativ nahe an der Quelle, und von hier habe ich den gegenteiligen Eindruck: Die Wissenschaftler erzählen im öffentlichen Diskurs meist nur die Hälfte, bzw. das Schönwetterszenario, weil sie aus Erfahrung wissen, dass der Michel (zu denen letztendlich auch Politiker gehören die nicht vom Fach sind), die volle Wahrheit nicht verkraften und dann dicht machen. Und dann hat man gar keine Chance mehr etwas zu bewegen.
Ist man direkt auf Konferenzen anwesend, die sich mit dem Klima beschäftigen, dann wird das volle Programm ausgepackt, und das Einzige was die Anwesenden davon abhält, sich vor Übelkeit über die Aussichten zu übergeben, ist die Fokussierung auf's Fachliche und die den eigenen Fachinteressen geschuldete Faszination für's Thema.

Das Thema gibt es seit mehr als 20 Jahren. Damals Mitte der 2000er hieß es wir haben bald keine Winter mehr und ab 2012 oder 2013 werde selbst die Arktis eisfrei sein. Jetzt ist 2026, der Winter ist schweinekalt und die Arktis ist eher wasserfrei weil alles gefroren ist. Die Katastrophe ist immer weiter in die Zukunft verschoben worden. Ergo können die nicht nur Schönwetterszenarien präsentiert haben. Eher umgekehrt.
Ich verstehe auch das Desinteresse der Teilnehmer, weil die genau wissen wie die Konsequenzen sein würden wenn man das Thema ernst nähme und diese unmöglich durchsetzbar sind. Ihr müsst den Leuten reinen Wein einschenken. Denn viele da draußen sind extrem naiv und glauben, dass Politiker irgendwelche Gesetze machen die alles Bibi Blocksberg mäßig mit Hexhex lösen werden - und der Alltag ansonsten bleibt gleich. Die Politiker machen Nachhaltigkeitsregeln, Simsalabim kann ich meinen Laptop zu denselben Kosten ohne CO2 Fußabdruck kaufen. Dem ist aber nicht so. So funktioniert das nicht.
Das globale Lösen des CO2 Problems würde eine weltweite Deindustrialisierung bedeuten samt komplettem Einstellen aller nicht notwendiger Dinge. Autos, Schiffe, Flugzeuge, Industrien, Urlaube. Alles weg. Alles nur noch lokal produzieren. Alltagsdinge wie Kleidung und Essen würde massiv teurer werden. Und ich weiß jetzt schon zu 100%, dass sich die Reichen irgendwie davon freikaufen würden. Dann haste am Ende ein System, wo nur das ärmere normale Volk CO2 arm lebt und die Reichen weiter in Luxus schwelgen ggf. auch im Epstein Stil heimlich irgendwo wo es niemand sieht. Niemand will sowas. Achso - zocken mit deiner 5090 kannste dann auch knicken. Google mal nach CO2 Abdruck Silizium Chips. Auch der ist enorm - vom Stromverbrauch rede ich da noch gar nicht.
Die Reaktion der Politiker finde ich sogar logisch. Was willste auch machen wenn dir eine Seite was von Weltuntergang und totaler Deindustrialisierung erzählt und auf der anderen Seite Teletubbis stehen, die von dir erwarten dass du das mit einem Zauberspruch löst. Die Lösung ist Pseudo-CO2-Sparmaßnamen. Das ist, was wir sehen. Und das ist rational. Auch wenn es komisch klingt.

Der Zug ist abgefahren und ich bin froh, kein Kind mehr zu sein. Als relativ gut situierter Einwohner eines der reichsten Länder der Welt im mittleren Alter habe ich gute Chancen, dass sich das Problem für mich rein biologisch erledigt, bevor es (auch hier) richtig haarig wird.

Der Zug ist abgefahren wenn CO2 das Problem ist. Ja. Wenn nicht, dann allerdings nicht. Ich bin auch froh kein Kind mehr zu sein und auch keine zu haben. Allerdings wegen der extremen Verrohung der Gesellschaft. Wenn das so weitergeht, seh ich hier die Szene aus der Post-Covid Folge von Southpark wo ein Typ wegen nem Einkauf erschossen wird. Sämtliche positive Charakterzüge werden teils schon bei Kindern als Schwäche gesehen. Werden oft auch gnadenlos ausgenutzt, sodass sich Asozialität und Rücksichtlosigkeit als Stärke verbreiten und durchsetzen. Das ist keine Welt, in der ich leben will. Auch ohne CO2 Katastrophe nicht.
 
Das Thema gibt es seit mehr als 20 Jahren.
Das Thema ist ein halbes Jahrhundert alt [1], und was von Ditfurth damals breit im Fernsehen erklärt hat, ist erstaunlich aktuell.
Gebracht hat es leider wenig, denn beim Michel ist immer noch nicht angekommen, was der Unterschied zwischen Klima und Wetter ist:
Jetzt ist 2026, der Winter ist schweinekalt
Dabei sollte das eigentlich Allgemeinbildung sein.

und die Arktis ist eher wasserfrei weil alles gefroren ist.
Kein Wunder! Es ist Winter auf der Nordhalbkugel. Die Arktis hat seit Wochen kein Sonnenlicht mehr gesehen. Dafür haben Teile Südamerikas gerade 40°C.
Beides ist Wetter und für das Klima wenig relevant. Aber die 1,5K Erwärmung die das IPCC mal als Ziel ausgegeben hat, haben wir inzwischen gerissen. Jenseits von 2K geht es nur noch um verschiedene Abstufungen von globaler Katastrophe. [2]

Die Katastrophe ist immer weiter in die Zukunft verschoben worden.
Im Gegenteil. Wir sind schon mitten drin. Nur läuft die Katastrophe so langsam ab, dass wir das im Alltag selten mitkriegen. Und für jede neue Generation ist der Status Quo die Normalität.

Ihr müsst den Leuten reinen Wein einschenken. Denn viele da draußen sind extrem naiv und glauben, dass Politiker irgendwelche Gesetze machen die alles Bibi Blocksberg mäßig mit Hexhex lösen werden - und der Alltag ansonsten bleibt gleich.
Daran sind "wir" selbst schuld. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich selbst als aufgeklärt (im Kant'schen Sinn) betrachtet und den Anspruch hat, eine Demokratie als Regierungsform zu haben. Aber weder Aufklärung noch Demokratie funktionieren als All-Inclusive-Urlaub, in dem einem der Kellner die Drinks an die Pool-Liege liefert.
Für Beides braucht es Bildung in der breiten Masse, und Bildung funktioniert nur als Holschuld, nicht als Bringschuld. Man kann die Kinder zwar staatlich zwingen, sich in der Schule auf einen Stuhl zu setzen, aber ob sie dabei etwas lernen ist Einstellungssache, und da hapert es zum Großteil schon bei den Eltern. Anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen, zieht sich der deutsche Michel den heißesten Shice auf X und Konsorten rein, wählt Friedrich "den Großen" zum Kanzler und ist dann doch stinkig, dass es nicht das orange Trumpeltier oder wenigstens die Lebensgefährtin von Frau Bossard ist.
In einer Demokratie bekommt das Volk die Politiker die es verdient.

Code:
[1] https://www.youtube.com/watch?v=stJt7_J3ivo (ff)
[2] https://www.nytimes.com/interactive/2018/08/01/magazine/climate-change-losing-earth.html
 
Das Thema gibt es seit mehr als 20 Jahren. Damals Mitte der 2000er hieß es wir haben bald keine Winter mehr und ab 2012 oder 2013 werde selbst die Arktis eisfrei sein. Jetzt ist 2026, der Winter ist schweinekalt und die Arktis ist eher wasserfrei weil alles gefroren ist. Die Katastrophe ist immer weiter in die Zukunft verschoben worden. Ergo können die nicht nur Schönwetterszenarien präsentiert haben. Eher umgekehrt.
Ich möchte hier gar keine große Diskussion anfangen. Dafür ist das hier auch nicht der richtige Ort. Aber eine Bemerkung kann und möchte ich mir an dieser Stelle nicht nehmen lassen, denn das ist, glaube ich, leider oft ein Missverständnis in der ganzen Thematik. Niemand, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, wird sagen: bis 2040 gibt's kein Eis in der Arktis und kein Winter mehr auf der Erde und überall haben wir 2°C höhere Temperaturen. Es geht zum einen immer um gemittelte Werte über einen Zeitraum von 30 Jahren im Vergleich zum vorindustiellen Niveau und zum anderen sorgt die Erderwärmung vor allem für stärke Amplituden - sprich die Extreme werden stärker. Im Winter kann es deutlich kälter werden (so zum Beispiel aktuell in Teilen Russlands und Amerikas), im Sommer dagegen herrscht eher Hitze. Gleiches beim Niederschlag (Dürren und Überschwemmungen treten vermehrt und stärker auf).
Wichtig bei der ganzen Sache: es geht auch nicht nur ums CO2. Methan, N2O und F-Gase sind deutlich stärkere Treibhausgase. Deshalb wird auch vom CO2-Äquivalent gesprochen.

@sego Beim Rest deines Beitrags bin ich aber bei dir. Die Erwartungen der Gesellschaft an die Politik: Löst das Problem, aber schränkt mich dabei bitte nicht ein - ist einfach nicht mit der Realität an sich kompatibel. Was getan werden müsste, bekommt die Politik aufgrund der Auswirkungen dieser Handlungen nicht umgesetzt. Entsprechend düster sehen viele, die sich mit der Thematik beschäftigen in die Zukunft.

Aber um hier auch mal etwas Positives dazu zu sagen: wir haben es inzwischen (Stand 2024) geschafft 59,4% der Stromerzeugung und 22,4% des Brutto-Energieverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken. 2000 wurden nur 6,3% des Bruttostromverbrauchs aus EE gedeckt. Das ist bereits eine enorme Leistung. Wir dürfen nur jetzt nicht stehenbleiben und uns auf die Schultern klopfen, sondern sollten erst recht versuchen alles innerhalb der ökonomischen Grenzen mögliche zu tun, um unsere Wirtschaft ohne eine komplette Deindustrialisierung umzustellen.

Und so skeptisch ich bei so CO2 Kompensationsprogrammen von großen Firmen auch bin: wenn das Geld wirklich dazu genutzt wird, um Projekte umzusetzen, die sonst nicht wirtschaftlich genug wären, dann wären die paar Euro eine gute Investition. Nicht um sein Gewissen zu befreien, sondern weil es in der Tat Projekte gibt, bei denen man mit relativ wenig Geld viel bewirken kann. Dazu zählt zum Beispiel eine Kompensation für Farmer/Landbesitzer in ärmeren Ländern, die so darauf verzichten können ihr Moor-Land trocken zu legen oder ihren natürlicher Wald abzuholen und trotzdem genügend Einkommen zum Leben erzielen. Denn erhalten ist immer besser als erst renaturieren zu müssen. Und renaturieren ist besser als nichts zu tun.

Nur solange nicht geregelt ist, wie und für was man solche Gelder ausgeben darf, ist die Gefahr natürlich sehr hoch, dass es sich um ordentliches Greenwashing handelt. Zum Glück gibt es aber zumindest in Deutschland inzwischen auch höchstrichterliche Urteile zu der Thematik. Aber das ist auf jeden Fall noch ein langer Weg.

Das Programm von Lenovo kannte ich tatsächlich noch gar nicht. Bewerten kann und möchte ich es an dieser Stelle auch nicht. Aber ich finde es zumindest schon einmal löblich, dass Lenovo den ökologischen Fußabdruck der Produkte aufschlüsselt (wenn wahrscheinlich auch nicht freiwillig). Denn auch wenn das sicherlich für viele kein Entscheidungskriterium sein wird, so hat man dadurch zumindest die Möglichkeit sich mal ein Bild darüber zu verschaffen, was für ökologische Auswirkungen der eigene Konsum eigentlich hat. Auch wichtig hierbei: anderen etwas vorschreiben oder von oben herab die Moralkeule herausholen kann auch hier keine Lösung sein. Aber die Möglichkeit der Information sehe ich als Recht eines jeden Verbrauchers, um Entscheidungen auf Basis des eigenen Wertesystems treffen zu können.

Long story short: wenn immer möglich gebraucht kaufen, die Umwelt nicht stärker belasten, als es unbedingt notwendig ist und schon gar kein Zeug einfach in seiner lokalen Umwelt "entsorgen", sowie, wenn's nicht im Geldbeutel weh tut, auch mal etwas für wirklich nachhaltige Projekte zu spenden oder bei diesen Mitzuhelfen sind Maßnahmen, die jeder ohne großen Verlust von Komfort oder Vermögen durchführen kann. Und ich bin mir sicher, würde sich das durchsetzen, dann würde es auch wieder mit dem Respekt in unserer Gesellschaft aufwärts gehen.

Das Forum hier ist ja ein super Beispiel, wie toll der Umgang miteinander sein kann, wenn nicht jeder auf den letzten Cent schaut, man sich füreinander einsetzt und auch andere Meinungen akzeptiert (auch wenn man sie vielleicht trotzdem kommentieren "muss"). In diesem Sinne: @sego danke ich dir, dass du trotz deiner abweichenden Meinung höflich und respektvoll im Ton bleibst und ich hoffe, so wird diese Antwort auch wahrgenommen.

Ansonsten hoffe ich, dass das ganze jetzt nicht doch zu sehr ins politische angedriftet ist. Aber wenn man mal im Flow ist... :D
Nur fangt jetzt bitte keine Grundsatzdiskussionen über den Klimawandel an. Das würde hier wirklich zu weit führen. Ich für meinen Teil habe gesagt, was ich dazu sagen "musste".
 
Im Gegenteil. Wir sind schon mitten drin. Nur läuft die Katastrophe so langsam ab, dass wir das im Alltag selten mitkriegen. Und für jede neue Generation ist der Status Quo die Normalität.
Danke. Ganz genau. Wir sind schon mitten in der Katastrophe. Nur hast du als Deutscher das Glück in eine Land zu leben, das bisher noch nicht so sehr betroffen ist, bzw. das auf Grund seines Reichtums viele Dinge noch von seinen Bürgern abfedern kann. Flieg mal nach Afrika, da gibt es Gegenden in denen es seit Jahren! nicht mehr geregnet hat. Und wenn es dann regnet, kommt an einem Tag soviel runter, wie früher in Monaten. Was zugenommen hat weltweit, sind extrem Wetterlagen. Überall, auch bei uns. Diese sind bereits jetzt (Stichwort Ernteausfälle) eine der großen Fluchtursachen. Auch hier in Deutschland sind diese Probleme bereits angekommen. Unterhalte dich mal mit Bauern, die schon seit 20+ Jahren Landwirtschaft betreiben. Die werden dir sagen, dass in der Zeit das Wetter unberechenbarer geworden ist, und die Ernteausfälle wegen extremen Wetterlagen/schwankungen höher (z.B. nochmal plötzlicher Frost, obwohl es schon länger wieder wärmer war, Extrem viel Regen, ....). Du merkst das nur nicht selbst so stark, weil wir reichen Europäer solche Ausfälle durch Import/Export, sprich durch unsere wirtschaftliche Stärke, durch Geld aktuell noch kompensieren können.
 
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