Thinkpad X1 Carbon Gen.5 - 2017 – erster Eindruck
Auch von mir hier ein kurzer subjektiver erster Eindruck nach wenigen Tagen Arbeit:
Ausstattung: i7 7500u, 512 GB SSD, 16 GB Ram, LTE, FHD-Display, der Rest ist bei allen gleich.
Format:
Das Verhältnis zwischen Größe – auch Display-Größe und Gewicht ist ein Traum, das kann wohl ohne Widerspruch behauptet werden.
Haptik / Stabilität:
Man hat ob der recht filigranen Anmutung schon Bedenken bzgl. der Stabilität. Und tatsächlich lässt sich das Display natürlich etwas verwinden. Das muss aber forciert werden. Beim normalen Öffnen / Schließen gibt es keine Einschränkungen.
Die Base ist einwandfrei, Tastatur liegt absolut satt auf dem Chassis, es klappert rein gar nichts.
Die Haptik der Oberfläche würde ich als smart bezeichnen. Fühlt sich sehr angenehm und handfreundlich an und zieht sich über das ganze Notebook.
Display:
Davon hatte ich nach den Tests etwas Bammel, auch weil Lenovo erwiesenermaßen Spitzendisplays verbauen kann, genauso aber auch grenzwertige Funzeln. Das hier verbauten (AOC 2476WM – gebaut im Oktober 2014!) ist absolut brauchbar (wobei ich keine Photobearbeitung mache). Es ist hell genug, ziemlich gleichmäßig ausgeleuchtet bis auf ein sehr leichtes Bleeding ganz links unten in der Ecke (wo Windows- /Linux Knöpfe bzw. Leisten liegen). Es hat eine recht gute Schwarzverläufe, da konnte ich auf Anhieb keine große Artefaktbildung (bei Videos) sehen. Die Farben sind sicher okay, aber alleine schon wegen der matten Oberfläche eher gedämpft als brilliant.
Die Entspiegelung ist hervorragend gelungen. Ob man damit im gleißenden Sonnenschein arbeiten kann (oder sollte), kann ich allerdings nicht sagen. Bei seitlichem Lichteinfall der Sonne oder Deckenlicht im Büro treten keine echten Reflektionen auf.
Arbeitsgeschwindigkeit:
Dazu kann ich nach ein paar Tagen nur eingeschränkt Auskunft geben. Ich konnte das X1 aber noch nicht mal ansatzweise an seine Grenzen bringen. Bisherige Anwendungen neben den üblichen Standards sind besonders Virtuelle Maschinen. Das ist dem Thinkpad aber recht gleichgültig, auch wenn mehrere davon laufen – solange nur der Hauptspeicher reicht.
Lüfterverhalten:
Bei den in den ersten Tagen wiederholt erfolgten Updates, die parallel zur normalen Nutzung erfolgt sind, hat es gepustet, nicht laut, aber es war in ruhiger Umgebung zu hören.
Dazu kommen die Optimierungen von Windows, die nach einer Neuinstallation vorgenommen werden und die CPU permanent bei ca. 15 – 20% laufen lassen. Insofern kann ich über das tatsächliche Lüfterverhalten im Moment noch nicht wirklich was aussagen. Bisher bleibt es absolut im Rahmen.
Um das Gerät ein bisschen zu fordern, habe über die Thunderbolt Schnittstelle eine Acer Graphics Dock mit einer GTX 960m angeschlossen und ein paar meiner Spiele gezockt (Skyrim und Fallout 4). Dabei läuft der Lüfter dann, bleibt aber immer hinter der akustischen Untermalung des Spiels zurück, ist also nicht wirklich vernehmbar.
Etwas störend kann sein, dass der Lüfter auf der rechten Seite sitzen und damit (bei Rechtshändern) ziemlich direkt auf die Maushand pustet (wenn man eine Maus z.B. zum Spielen nutzt). Damit muss man sich arrangieren.
Sound / Mikrophon:
Der Sound ist der eines flachen 14-Zöllers. Man kann ihn ertragen, er ist auch deutlich laut genug, aber weit von HiFi entfernt.
Das Mikrophon ist hervorragend. Ich nutze Dragon Spracherkennung und hier wird das Diktat ohne nennenswerte Fehler sehr gut umgesetzt, auch wenn man nicht direkt in das Gerät spricht, oder sich periodisch etwas abwendet (ohne dem Mic aber ganz den Rücken zuzukehren).
Akkulaufzeit:
Kann ich noch keine echten Werte aus dem tatsächlichen Einsatz melden. Er scheint nahe an den in diversen Tests gemessenen Werten zu liegen. Acht Stunden scheinen realistisch, wenn man es darauf anlegt wohl auch mehr. Hier muss ich Werte bei Bedarf nachliefern.
Sonstiges:
Wenn man eine von der Leistung ausreichend stark dimensionierte Thunderbolt Dock anschließt, braucht man kein weiteres Netzteil. So reicht die Acer aus, solange man die GTX nicht fordert, also kein Rendering macht oder spielt – dann muss ein zweites Netzteil ran. Dabei reicht aber auch ein kleineres (ich habe noch zwei von meinem Thinkpad X1 Tablet mit 45 Watt, die reichen vollkommen).
Systemstabilität:
Absolut zufriedenstellend. Bis auf die üblichen Verdächtigen (DistributedCom) ist die Systemanzeige von Windows fehlerfrei (außer selbst gemachten Leiden).
Das System arbeitet bisher absolut stabil, auch Nettigkeiten wie das durchgehende Login vom Biospassword zum Windowsdesktop funktionieren fehlerfrei.
Fazit:
Wenn ich nicht von der Akkuleistung im Nachgang noch enttäuscht werde, 100% Empfehlung, selbst wenn es mit 1.600,00 Euro (Campus Edition) bzw. 2.100,00 Euro (für die Normalsterblichen) nicht geschenkt ist.
Fragen gerne, soweit ich helfen kann.
Jo
Auch von mir hier ein kurzer subjektiver erster Eindruck nach wenigen Tagen Arbeit:
Ausstattung: i7 7500u, 512 GB SSD, 16 GB Ram, LTE, FHD-Display, der Rest ist bei allen gleich.
Format:
Das Verhältnis zwischen Größe – auch Display-Größe und Gewicht ist ein Traum, das kann wohl ohne Widerspruch behauptet werden.
Haptik / Stabilität:
Man hat ob der recht filigranen Anmutung schon Bedenken bzgl. der Stabilität. Und tatsächlich lässt sich das Display natürlich etwas verwinden. Das muss aber forciert werden. Beim normalen Öffnen / Schließen gibt es keine Einschränkungen.
Die Base ist einwandfrei, Tastatur liegt absolut satt auf dem Chassis, es klappert rein gar nichts.
Die Haptik der Oberfläche würde ich als smart bezeichnen. Fühlt sich sehr angenehm und handfreundlich an und zieht sich über das ganze Notebook.
Display:
Davon hatte ich nach den Tests etwas Bammel, auch weil Lenovo erwiesenermaßen Spitzendisplays verbauen kann, genauso aber auch grenzwertige Funzeln. Das hier verbauten (AOC 2476WM – gebaut im Oktober 2014!) ist absolut brauchbar (wobei ich keine Photobearbeitung mache). Es ist hell genug, ziemlich gleichmäßig ausgeleuchtet bis auf ein sehr leichtes Bleeding ganz links unten in der Ecke (wo Windows- /Linux Knöpfe bzw. Leisten liegen). Es hat eine recht gute Schwarzverläufe, da konnte ich auf Anhieb keine große Artefaktbildung (bei Videos) sehen. Die Farben sind sicher okay, aber alleine schon wegen der matten Oberfläche eher gedämpft als brilliant.
Die Entspiegelung ist hervorragend gelungen. Ob man damit im gleißenden Sonnenschein arbeiten kann (oder sollte), kann ich allerdings nicht sagen. Bei seitlichem Lichteinfall der Sonne oder Deckenlicht im Büro treten keine echten Reflektionen auf.
Arbeitsgeschwindigkeit:
Dazu kann ich nach ein paar Tagen nur eingeschränkt Auskunft geben. Ich konnte das X1 aber noch nicht mal ansatzweise an seine Grenzen bringen. Bisherige Anwendungen neben den üblichen Standards sind besonders Virtuelle Maschinen. Das ist dem Thinkpad aber recht gleichgültig, auch wenn mehrere davon laufen – solange nur der Hauptspeicher reicht.
Lüfterverhalten:
Bei den in den ersten Tagen wiederholt erfolgten Updates, die parallel zur normalen Nutzung erfolgt sind, hat es gepustet, nicht laut, aber es war in ruhiger Umgebung zu hören.
Dazu kommen die Optimierungen von Windows, die nach einer Neuinstallation vorgenommen werden und die CPU permanent bei ca. 15 – 20% laufen lassen. Insofern kann ich über das tatsächliche Lüfterverhalten im Moment noch nicht wirklich was aussagen. Bisher bleibt es absolut im Rahmen.
Um das Gerät ein bisschen zu fordern, habe über die Thunderbolt Schnittstelle eine Acer Graphics Dock mit einer GTX 960m angeschlossen und ein paar meiner Spiele gezockt (Skyrim und Fallout 4). Dabei läuft der Lüfter dann, bleibt aber immer hinter der akustischen Untermalung des Spiels zurück, ist also nicht wirklich vernehmbar.
Etwas störend kann sein, dass der Lüfter auf der rechten Seite sitzen und damit (bei Rechtshändern) ziemlich direkt auf die Maushand pustet (wenn man eine Maus z.B. zum Spielen nutzt). Damit muss man sich arrangieren.
Sound / Mikrophon:
Der Sound ist der eines flachen 14-Zöllers. Man kann ihn ertragen, er ist auch deutlich laut genug, aber weit von HiFi entfernt.
Das Mikrophon ist hervorragend. Ich nutze Dragon Spracherkennung und hier wird das Diktat ohne nennenswerte Fehler sehr gut umgesetzt, auch wenn man nicht direkt in das Gerät spricht, oder sich periodisch etwas abwendet (ohne dem Mic aber ganz den Rücken zuzukehren).
Akkulaufzeit:
Kann ich noch keine echten Werte aus dem tatsächlichen Einsatz melden. Er scheint nahe an den in diversen Tests gemessenen Werten zu liegen. Acht Stunden scheinen realistisch, wenn man es darauf anlegt wohl auch mehr. Hier muss ich Werte bei Bedarf nachliefern.
Sonstiges:
Wenn man eine von der Leistung ausreichend stark dimensionierte Thunderbolt Dock anschließt, braucht man kein weiteres Netzteil. So reicht die Acer aus, solange man die GTX nicht fordert, also kein Rendering macht oder spielt – dann muss ein zweites Netzteil ran. Dabei reicht aber auch ein kleineres (ich habe noch zwei von meinem Thinkpad X1 Tablet mit 45 Watt, die reichen vollkommen).
Systemstabilität:
Absolut zufriedenstellend. Bis auf die üblichen Verdächtigen (DistributedCom) ist die Systemanzeige von Windows fehlerfrei (außer selbst gemachten Leiden).
Das System arbeitet bisher absolut stabil, auch Nettigkeiten wie das durchgehende Login vom Biospassword zum Windowsdesktop funktionieren fehlerfrei.
Fazit:
Wenn ich nicht von der Akkuleistung im Nachgang noch enttäuscht werde, 100% Empfehlung, selbst wenn es mit 1.600,00 Euro (Campus Edition) bzw. 2.100,00 Euro (für die Normalsterblichen) nicht geschenkt ist.
Fragen gerne, soweit ich helfen kann.
Jo







