Thinkpad Qualität nimmt ab

ulfga

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Hallo
Da mein T410p von der Leistung her nicht mehr auf dem neusten Stand ist machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Gerät, da ich mit dem T410p sowie mit dem T40p immer sehr zufrieden war machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Thinkpad, angeschaut habe ich vor allem die Geräte der X-, T-, sowie der P-Serie. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele der neuen Geräte Sachen nicht mehr haben, die ich eben genau an meinen TPs immer so geschätzt habe, ein paar Beispiele wären:


  • Fehlender innerer Magnesiumrahmen in einigen Geräten
  • Verbauter Akku in einigen Geräten
  • Keine Einrasthaken im Deckel mehr (Clamshell-Design fehlt)
  • Kein Thinklight mehr, Maustasten im Touchpad verbaut, umständlich zu öffnende Wartungsklappe,...

Scheint es mir nur so, oder hat Lenovo in letzter Zeit bei der Funktionalität und Qualität/Zuverlässigkeit nachgegeben?

Es waren eben gerade die oben erwähnten Dinge, die das TP so von der Masse abhoben, meine beiden Geräte habe ich je ca. 5 Jahre intensiv genutzt und auch immer transportiert und sie funktionieren immer noch einwandfrei, ich habe etwas das Gefühl, dass die heutigen Geräte nicht mehr so lange halten wie die ehemaligen TPs. Hat jemand Erfahrung im Bereich Zuverässigkeit und Qualität, von älteren Geräten verglichen mit den neueren?

Besten Dank und liebe Grüsse
Ulf
 
Zuletzt bearbeitet:
allerdings möchte ich für knapp 1300 € auch ein Gerät was auch etwas Masse hat
Also Masse um der Masse willen? Wenn man ein Gerät leichter bauen kann, ohne die Robustheit negativ zu beeinflussen oder den Akku unnötig klein machen zu müssen, weshalb sollte man es dann nicht tun?
Wenn Du ein ODD willst, wirst Du Dich in absehbarer Zeit ohnehin von Neugeräten verabschieden können, da der Trend bei fast allen Notebookherstellern dazu geht, das ODD abzuschaffen. Beispielsweise gibt es im aktuellen Skylake-Portfolio noch genau zwei ThinkPads mit ODD, das L560 und das P70.
Mit dem Design vom T460s kann ich mich dagegen überhaupt nicht anfreunden.
Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Geschmäcker doch sein können - am Design meines T440 habe ich mich inzwischen "sattgesehen" und das keilförmige Design meines X1 Carbon 3rd Gen gefällt mir eindeutig besser.
Für mich hat ein Laptop ohne Wechselakku den Namen ThinkPad nicht verdient.
Das ist meiner Ansicht nach zu dogmatisch. Wenn der interne Akku ausreichend groß ist, um einen vollen Arbeitstag unter fast allen Bedingungen damit abdecken zu können, ist ein ohne Werkzeug wechselbarer Akku für mich und vermutlich auch für sehr viele andere Kunden nicht zwingend erforderlich. Natürlich muss man sagen, dass bei vielen aktuellen ThinkPads der interne Akku schlicht und einfach zu klein ist. Besonders das ThinkPad 13 (42 Wh), das ThinkPad Yoga 260 (44 Wh) und das ThinkPad T460s (49 Wh) tun sich da negativ hervor, auch beim ThinkPad X1 Carbon 4th Gen (52 Wh), bei ThinkPad Yoga 460 und P40 Yoga (beide 53 Wh) und beim X1 Yoga (52 Wh in der Variante mit IPS-Display bzw. 56 Wh in der Variante mit OLED-Display) wäre da aber noch Luft nach oben gewesen. Wenn man bedenkt, dass das Consumer-Convertible Yoga 910 einen 78 Wh-Akku hat, erhoffe ich mir da bei den Kaby Lake-ThinkPads deutliche Verbesserungen.
Beim T460s wird ein interner Akku erst entladen wenn der andere schon fast leer ist. Das bedeutet das ein interner Akku viel eher das Zeitige segnet als der Andere. Akkupflege sieht anders aus.
Beim T460 wird der wechselbare Akku auch bis auf 5% entladen, dann der interne bis auf 5%, dann der wechselbare bis auf 0% und dann der interne auf 0%. Der einzige Vorteil des T460 in dieser Hinsicht dürfte also im geringeren Preis der wechselbaren Akkus und der werkzeuglosen Austauschbarkeit im Fall eines Defekts bestehen.
 
Beim T460 wird der wechselbare Akku auch bis auf 5% entladen, dann der interne bis auf 5%, dann der wechselbare bis auf 0% und dann der interne auf 0%. Der einzige Vorteil des T460 in dieser Hinsicht dürfte also im geringeren Preis der wechselbaren Akkus und der werkzeuglosen Austauschbarkeit im Fall eines Defekts bestehen.

Ich kann auch jederzeit den wechselbaren Akku ausbauen und mal den Internen belasten. Beim T460 und x260 will ich ja gerade das die meisten Ladezyklen auf den externen für mich leicht wechselbaren Akku fallen. Beim T460s wäre ich dagegen mehr daran interessiert das sich die beiden Akkus gleichmäßig abnutzen. Flug- und Zugverspätung und interkontinentale Flugreisen fühlen sich immer deutlich entspannter an
wenn man noch einen oder sogar mehrere geladene Wechselakkus bei sich hat. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
 
Das sentimentale Verklären der IBM-Zeiten überrascht mich immer wieder aufs Neue.
Das wundert mich auch immer wieder...

.... ich habe etwas das Gefühl, dass die heutigen Geräte nicht mehr so lange halten wie die ehemaligen TPs....
Ja früher waren die TPs eben noch richtige zuverlässige Dinger....

Man erinnere sich an die T4x Serie... ach ne - die Dinger sind ja reihenweise wegen Flexing ausgefallen.
Ok, das T30 war ein super.... ja ok - das Teil lief oft so heiß, dass fast das Gehäuse geschmolzen ist. Und wenn nicht geschmolzen, dann halt Bluescreen wegen HighTemp.
Ok, aber die T61,die... ach ne, die Displays sind eine der miestesten der TP Reihen und war da nicht was mit nVidia Flexing?
Aber he das erste X300, das... ah ja das hatte auch Gehäuse Probleme, schnell Risse...

Ja so ist das eben. Früher war alles besser... wie schnell sich Dinge verklären.


Die "Wahrheit" ist - die ThinkPads heute sind anders, als früher. manche Modelle sind mehr mit "Mängel" behaftet, andere sind optimal. So wie eben früher manche Modelle gut, manche eine Katastrophe waren. Mein P50s bzw. P50 ist eines der besten ThinkPads (vor allem die k-Displays) und möchte ich niemals gegen ein T41x oder T61 oder sonst was tauschen müssen. Gibt auch auch ThinkPad Reihen, die sind halt eben nicht ganz so geglückt. Wie früher eben auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei man sagen muss, von Flexing waren häufig nur die ATI/nVIDIA-Modelle betroffen, Intel-Modelle laufen sehr zuverlässig - und das auf Jahre...
 
Ja früher waren die TPs eben noch richtige zuverlässige Dinger....

Man erinnere sich an die T4x Serie... ach ne - die Dinger sind ja reihenweise wegen Flexing ausgefallen.
Ok, das T30 war ein super.... ja ok - das Teil lief oft so heiß, dass fast das Gehäuse geschmolzen ist. Und wenn nicht geschmolzen, dann halt Bluescreen wegen HighTemp.
Ok, aber die T61,die... ach ne, die Displays sind eine der miestesten der TP Reihen und war da nicht was mit nVidia Flexing?
Aber he das erste X300, das... ah ja das hatte auch Gehäuse Probleme, schnell Risse...

Ja so ist das eben. Früher war alles besser... wie schnell sich Dinge verklären.

Einer der besten Beiträge, den ich zu dieser folkloristischen Legendenbildung hinsichtlich 'alter' TPs bisher gelesen habe!

TOP! Spricht mir aus der Seele, obwohl ich so manches 'alte' Chassis vermisse. Aber wer will denn heutzutage noch einen 5 Kilo Bomber mit einer Bauhöhe von mindestens 3cm ?!?!?!
 
Ich fände es ja gut, wenn Lenovo eine Art T470r auflegen würde, als Rugged Modell mit Clamshell, 7 Row Keyboard, Displayhaken, 16:10-Display und Structure-Frame im Displaycover. 3 cm dick, 3.5 kg schwer. Und das dann für mindestens 3000 € anbieten würde - dann könnte sich ja keiner mehr beschweren. :p
 
Doch, wenn das Display dann so dunkel wie im T61 ist.:)
 
Naja, das muss fürs echte Retro Feeling schon so sein. :p
 
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