Thinkpad Qualität nimmt ab

ulfga

New member
Themenstarter
Registriert
25 Aug. 2016
Beiträge
2
Hallo
Da mein T410p von der Leistung her nicht mehr auf dem neusten Stand ist machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Gerät, da ich mit dem T410p sowie mit dem T40p immer sehr zufrieden war machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Thinkpad, angeschaut habe ich vor allem die Geräte der X-, T-, sowie der P-Serie. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele der neuen Geräte Sachen nicht mehr haben, die ich eben genau an meinen TPs immer so geschätzt habe, ein paar Beispiele wären:


  • Fehlender innerer Magnesiumrahmen in einigen Geräten
  • Verbauter Akku in einigen Geräten
  • Keine Einrasthaken im Deckel mehr (Clamshell-Design fehlt)
  • Kein Thinklight mehr, Maustasten im Touchpad verbaut, umständlich zu öffnende Wartungsklappe,...

Scheint es mir nur so, oder hat Lenovo in letzter Zeit bei der Funktionalität und Qualität/Zuverlässigkeit nachgegeben?

Es waren eben gerade die oben erwähnten Dinge, die das TP so von der Masse abhoben, meine beiden Geräte habe ich je ca. 5 Jahre intensiv genutzt und auch immer transportiert und sie funktionieren immer noch einwandfrei, ich habe etwas das Gefühl, dass die heutigen Geräte nicht mehr so lange halten wie die ehemaligen TPs. Hat jemand Erfahrung im Bereich Zuverässigkeit und Qualität, von älteren Geräten verglichen mit den neueren?

Besten Dank und liebe Grüsse
Ulf
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig - Lenovo hätte ein optisches Laufwerk einbauen können, dann wäre das Gerät insgesamt aber schlechter gewesen. Weniger Platz für Akku, Lüfter und Speichermedien, nicht sehr sinnvoll.

Obwohl es um längen besser aussieht als z.B. das T460, ist es für die gebotene Leistung einfach nur viel zu überteuert...
Vielleicht solltest du dir mal die Neupreise von T42(p) und co ansehen... ;) https://web.archive.org/web/20050220082719/http://ok2.de/index.php?cPath=21_22
 
Richtig - Lenovo hätte ein optisches Laufwerk einbauen können, dann wäre das Gerät insgesamt aber schlechter gewesen. Weniger Platz für Akku, Lüfter und Speichermedien, nicht sehr sinnvoll.


Vielleicht solltest du dir mal die Neupreise von T42(p) und co ansehen... ;) https://web.archive.org/web/20050220082719/http://ok2.de/index.php?cPath=21_22

Das waren damals Preise! Wenn ich darüber nachdenke das ich für mein P50 mit 32GB RAM + 2 x SSDs ca. 1300€ bezahlt habe. 1600€ für ein "nacktes" T42 und das vor 10 Jahren!!! Mein lieber Schieber!
 
Richtig - Lenovo hätte ein optisches Laufwerk einbauen können, dann wäre das Gerät insgesamt aber schlechter gewesen. Weniger Platz für Akku, Lüfter und Speichermedien, nicht sehr sinnvoll.


Vielleicht solltest du dir mal die Neupreise von T42(p) und co ansehen... ;) https://web.archive.org/web/20050220082719/http://ok2.de/index.php?cPath=21_22
Damals hat aber so gut wie jedes gescheite Notebook so viel gekostet. Wenn man bedenkt dass mein mittlerweile entsorgtes Asus F7400 mit PIII und 128 MB RAM mal um die 2500 € gekostet hat. Das ist halt nicht mehr vergleichbar. Früher waren auch Flachbildfernseher und Smartphones extrem teuer...

Ein optisches Laufwerk ist für mich unverzichtbar. Mein Acer V3-772G hat sowohl opt. Laufwerk als auch zwei SATA-Festplatteneinschübe. Und trotzdem findet alles seinen Platz ;)
 
Das waren damals Preise! Wenn ich darüber nachdenke das ich für mein P50 mit 32GB RAM + 2 x SSDs ca. 1300€ bezahlt habe. 1600€ für ein "nacktes" T42 und das vor 10 Jahren!!! Mein lieber Schieber!
Das P50 musst Du eigentlich eher mit einem T42p vergleichen, dann wird es noch krasser....

Mein Acer V3-772G hat sowohl opt. Laufwerk als auch zwei SATA-Festplatteneinschübe. Und trotzdem findet alles seinen Platz
Du musst dann auch einen 17 Zöller von Lenovo als Vergleich heranziehen, also ein W701, oder P70...
Ein 14 Zöller passt irgendwie nicht.
 
Mein Acer V3-772G hat sowohl opt. Laufwerk als auch zwei SATA-Festplatteneinschübe.
Im Gegensatz zum P50 handelt es sich dabei allerdings um ein 17"-Gerät, das mit 414.8 x 275 mm deutlich größer als das P50 (377.4mm x 252.3mm) und außerdem etwas dicker (34.7 mm vs. 24.5-29.4mm) ist. Außerdem hat das Gerät nur einen verhältnismäßig kleinen 48 Wh-Akku, der natürlich weniger Platz benötigt. Weiterhin scheint es diesem Video zufolge nur einen Lüfter zu haben, während das P50 zwei hat. Will man also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, erübrigt sich der Vergleich dieser beiden Geräte eigentlich.

Wie laptopheaven bereits schrieb, wäre ein Vergleich mit dem P70 hier fairer, auch wenn das ebenfalls einen größeren Akku und einen Lüfter mehr als Dein Acer hat. Das P70 hat übrigens ebenfalls ein optisches Laufwerk und bietet Platz für zwei M.2 2280-SSDs und bis zu zwei 2,5"-HDDs oder -SSDs[SUP]1[/SUP].

[SUP]1[/SUP]eine davon dann im Laufwerksschacht anstelle des ODDs
 
Zuletzt bearbeitet:
Das P50/70 haben was von den älteren ThinkPads der T-Serie. Schade dass die so schweineteuer sind :(
 
Also da bin ich jetzt IBM / Lenovo konservativ. Mein x260 ist genialst verarbeitet und hat einen Trackpoint und die beste Tastatur die man in einem Ultrabook bekommen kann. Ein Dell kommt bei mir
niemals ins Haus! Wenn bei mir die dieselbe Person einmal mit ThinkPad und einmal mit Dell ins Büro kommen würde, wären das für mich unterschiedliche Personen. Do you know what I mean?
 
Das P50/70 haben was von den älteren ThinkPads der T-Serie. Schade dass die so schweineteuer sind
Na ja, die sind auch quasi gerade erst auf dem Markt, sprich aktuelle Neuware. Warte noch 2 Jahre, dann sind die erschwinglich: Bis dahin hält Dein T61 noch druch :-)
 
Sofern es zu diesem Zeitpunkt brauchbare Gebrauchtangebote gibt (Neu sind die jedenfalls nach Ende der Produktion kaum oder überhaupt nicht erhältlich). Da habe ich bei den ThinkPad-Workstations leider eine andere Erfahrung.

Solange mein T61 noch wunderbar tut oder eigentlich noch (da Intel-TPs eigentlich als fast unkaputtbar gelten) für das Surfen ausreicht, wird es wahrscheinlich sowieso nicht ersetzt. Es ist mir jetzt schon sehr ans Herz gewachsen und ich hatte kaum ein Notebook wo es mehr Spaß machte, daran zu arbeiten (liegt aber sicher auch am 16:10 Format in der sehr kompakten Bildschirmdiagonale 14,1 Zoll und an der sehr guten Verarbeitung). Drum bekommt es eine Runderneuerung. Tastatur und RAM sind schon neu, CPU und Lüfter folgen noch. Später auch eventuell ein LED-Mod, da die eingebaute CCFL-Röhre einen leichten bis mittleren Gelbstich liefert. Das ist mir das Gerät wert.
 
Was ich bei den aktuellen Geräten wirklich vermisse, ist die 7-zielige Tastatur (und passend dazu einen höheren Bildschirm).

Ansonsten sind gerade die aktuellen Geräte aus meiner Sicht eigentlich prinzipiell ziemlich gut. Ein paar unnötige Macken haben sie immer noch, aber die gab's früher auch immer mal wieder.

Allerdings heben sie sich bei weitem nicht mehr so deutlich von den Konkurrenten ab, weil inzwischen einige Hersteller gute bis sehr gute Notebooks haben. Sowas wie Gericom früher gibt's heute eigentlich nicht mehr.
 
Soll man Gericom positiv oder negativ verstehen?

LOL. Natürlich ultra-schlecht.

Gericom war der Inbegriff des Mediamarkt-Plastikbomber-Notebooks, Zeitraum ein paar Jahre vor bis ein paar Jahre nach 2000.
Gute Specs auf dem Papier, günstiger Preis -- und ansonsten totaler Schrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soll man Gericom positiv oder negativ verstehen?

Ich kannte die Firma bisher auch nicht, allerdings ist der Gericom Wiki-Artikel teils nicht gerade schmeichelhaft.

Aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat aus der deutschen Wikipedia:
"Brancheninsider bringen den Umsatzeinbruch mit der mangelnden Service-Qualität des Unternehmens in Verbindung. Die Geräte sind laut verschiedenen Benutzerberichten überdurchschnittlich oft defekt. Außerdem ließe die Reparaturdauer und Reparatur-Qualität oft zu wünschen übrig. Gericom publiziert keine Service-Anleitungen. Das Image der Marke Gericom nahm dadurch stark ab. Aktuell belegt Gericom bei Akkulaufzeit, Qualität und Service zum Teil mit weitem Abstand den letzten Platz."
 
Das alte Gericom meines Vaters läuft nach 16 Jahren noch - immerhin! Wenn wir mal Qualität nicht nur als äußere Wertigkeit sondern auch als Langlebigkeit der Komponenten verstehen hat dieses gegenüber einem Thinkpad mit Zeitbombe NVidia-Chip (T400?) klar die Nase vorn, oder?

Aber ja, das Teil ist nicht gerade ansehnlich und der Akku hat auch schon vor langer Zeit aufgegeben. Ausserdem wird es schnell heiss und stellt dann die CPU-Bremse an. Vor den Thinkpads war das mein letztes Bastel-Book und hat diesen Job auch eine ganze Weile erfüllt.
 
Gericom war die Referenz für schlechte Notebooks, mit seeehr viel Abstand zum vorletzten. Ein super Beispiel für fragwürdige Entscheidungen in der Produktion: Während das T30 unter dem stromhungrigen und heißen P4-M litt, hat Gericom P4 Desktop-Prozessoren verbaut, weil es ein bisschen billiger war. Die Dinger waren permanent kurz vor der Kernschmelze. Die Gehäuse waren mindestens genauso schlecht - ich habe hier noch ein Silver Seraph liegen, da bricht jedes mal irgendwo was wenn man das Ding hochhebt. Und das war noch aus der Zeit, als da "Qualität" verbaut wurde.
 
Das T30 war weder schnell noch sparsam oder frei von Fehlern
Aber das Design... Meiner Meinung nach das schönste TP
 
@KungfuPancake
WOW
Danke für die Geschichte.
Das ist ja echt ein starkes Stück :D
 
Da ich gerade ein T420 (mein erstes ThinkPad) und ein T460 im direkten Vergleich nebeneinander habe: Den bemängelten "Qualitätsverfall" kann ich nicht bestätigen. Für mich sind beides gefühlt solide Geräte wenn auch sehr unterschiedliche Bauweisen.

Die Verarbeitung bei beiden ist insgesamt hervorragend. Man macht leicht den Fehler Gewicht und Wertigkeit gleich zusetzen. Die optische "Klobigkeit" der alten Serien ist etwas verloren gegangen was für mich kein Nachteil ist.
Das Clampshelldesign fehlt mir bisher nicht. Mich hat's nicht gestört aber genutzt hat es mir auch nichts zumal ich Notebooks grundsätzlich in Sleeves transportiere.
Die Chiclet-Tastatur finde ich gut. Ich hatte schlimmes befürchtet bin aber sehr positiv überrascht. Einzig eine zusätzliche Reihe und separate Tasten für Lautstärke etc. hätte ich mir wieder gewünscht.
Das ThinkLight vermisse ich keine Sekunde. Für mich war es immer ein in der Praxis nutzloses Gimmick, da es einerseits zu wenig Licht liefert, andererseits dabei aber trotzdem blendet. Eine hintergrundbeleuchtete Tastatur ist da um Längen nützlicher.
Ein optische Laufwerk ist zwar nett zu haben, aber wenn ich ehrlich bin, kann ich die Einsätze des DVD-Brenners in meinem T420 in fünf Jahren an zwei Händen abzählen. Dieser Trend wird in den kommenden Jahren immer weiter zunhemen.

Ich glaube es ist illusorisch zu Glauben, dass sich eine Notebook-Serie über die Jahre überhaupt nicht verändern darf. Auch andere Business-Notebookhersteller passen ihre Reihen regelmäßig optisch an (z. B. Dell Latitude E6400 vs E6420). Solange die Haltbarkeit erhalten bleibt, spielt die tatsächliche Konstruktion für mich eine untergeordnete Rolle. Ob das T460 nach fünf Jahren noch so gut aussieht wie das T420 bleibt natürlich abzuwarten (wobei letzteres natürlich auch schon einige "Kampfspuren" hat).
Natürlich verstehe ich aber auch, dass jemand der seit 20 Jahren ThinkPads besitzt einen anderen Bezug zum ThinkPad-Design hat als ich mit meinen 5 Jahren. Der Trend geht zu kleineren und leichteren Geräten und dem wird sich auch die ThinkPad-Reihe nicht komplett verschließen können. Die Schwierigkeit ist eben die Balance zwischen alten und neuen Features zu finden, die sich teilweise eben auch gegenseitig ausschließen. Das "perfekte" ThinkPad für alle wird es wohl nie geben können.
 
Klar kannte ich Gericom, allerdings hatte ich die Marke nicht sofort mit schlechter Qualität assoziiert. Hat Intel es überhaupt zugelassen, dass Desktop-Prozessoren in Notebooks eingebaut werden? Der Desktop Pentium 4 war schon ein ziemlicher Hitzkopf, der lief auch bei meinem damaligen Desktop-PC auch im Leerlauf fast permanent auf 70 °C. Möchte mir nicht ausmalen wie es in so einem Notebook dann aussieht. Unter heutigen Notebooks gibt es natürlich auch negative Ausreißer, hier sei besonders die mittlerweile Lenovo-Tochtermarke Medion zu nennen. Beim Displaytausch sind mir gleich die Scharnierhalterungen rausgebrochen und die Umsetzung von Lüfter/Heatpipe war eine blanke Katastrophe. Auch bei Acer-Laptops gibt es die ein oder anderen fragwürdigen Modelle. Die Business-Reihe (Extensa, Travelmate) ist z.B. ganz brauchbar, während besonders die Consumer-Reihen (u.a. Aspire) nicht gerade durch Qualität glänzen.

Eines der schönsten Thinkpad-Modelle fand ich z.B. das Z60/61. Ich hätte im Leben nicht gedacht das sowas im Jahr 2005 überhaupt möglich gewesen wäre. Leider sind die heutzutage kaum zu bekommen, sonst hätte ich mir evtl. das Z61 geholt.

Klar, der Trend geht zu kleineren Geräten, allerdings möchte ich für knapp 1300 € auch ein Gerät was auch etwas Masse hat und mir alles bietet (auch ODD).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich gerade ein T420 (mein erstes ThinkPad) und ein T460 im direkten Vergleich nebeneinander habe: Den bemängelten "Qualitätsverfall" kann ich nicht bestätigen. Für mich sind beides gefühlt solide Geräte wenn auch sehr unterschiedliche Bauweisen.

Genau so ist es! Wobei man sagen muss das Du mit Deinem T460 und ich mit meinem x260 ja auch noch richtig geil aussehende Thinkpads mit Wechselakku haben. Mit dem Design vom T460s kann ich mich dagegen überhaupt nicht anfreunden. Für mich hat ein Laptop ohne Wechselakku den Namen ThinkPad nicht verdient. Beim T460s wird ein interner Akku erst entladen wenn der andere schon fast leer ist. Das bedeutet das ein interner Akku viel eher das Zeitige segnet als der Andere. Akkupflege sieht anders aus. Ein insgesamt flaches Gehäuse ist in Ordnung, aber keilförmig geht bei mir überhaupt nicht.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben