Thinkpad originalverpackt / schon benutzt?

Edgetec

New member
Themenstarter
Registriert
3 Feb. 2011
Beiträge
17
Hallo,

ich darf mich seit heute Besitzer eines Lenovo ThinkPad Edge NVY5EGE nennen.

Allerdings bin ich gerade etwas irritiert.

Das Gerät kam in einem Thinkpad Karton. Oben, wo die Öffnung mit der "Lasche" ist mit einem weißen mehrfach mit Thinkpad beschrifteten Klebestreifen versiegelt. An der Unterseite mit einem "normalen" transparenten und mit roter Thinkpad Beschriftung versehenen breiten Paket Klebeband zugeklebt.

Nach dem Öffnen war das erste, was ich erblickte, ein Vodafone Sim-Kartenträger im Bankkartenformat, aus dem die Sim-Karte bereits entnommen war.
Das Notebook ansich befand sich in einer Plastiktüte mit einem roten ca. 5 x 5 cm großen "Security Seal" versiegelt, hierauf keine Thinkpad oder Lenovo-Schrift, sondern nur ein großes-Schloss Symbol + ein Nummern-Barcode + die Beschriftung "Sicherheitssiegel" rundherum in mehreren Schriftarten.

Trotz des Sicherheitssiegels konnte ich den Aufkleber ohne Beschädigungen an selbigem entfernen.

Das Notebook hat keine Schutzfolie auf dem Display, wie ich es sonst von neuen Notebooks gewöhnt bin. Auf der Oberseite sind 2 Fingerabdrücke zu sehen, auf der Unterseite leichte Kratzer im Gehäuse. Auf dem Display ist etwas Staub, die Tastatur hat an 2, 3 Tasten ebenfalls etwas Staub.

Auf der Unterseite ist der Aufkleber leicht abgelöst.

Der Akku befand sich in einem Luftpolstertüte, die nicht zugeklebt war. Einer der "Einrasthaken", mit dem der Akku im Notebook einrastet hat, scheint eine kleine Abschürfung zu haben.
Andererseits ist auf dem Akku ein kleiner weißer Aufkleber mit der Beschriftung KC 2010.12 = hergestellt Dezember 2010? oder Woche 12 2010?

Was denkt ihr? Neugerät oder gebraucht?

Gibt IBM "orignalverpackte" Alt- oder Austauschgeräte wieder in den Verkauf, so dass ich ungewollt B-Ware gekauft habe?

Für eure Hilfe danke ich euch!

Viele Grüße

Johannes
 
Deswegen kauf ich gleich Demopool :D

Der war hilfreich, schäm dich Audrey, schäm dich
 
Beim T500 meiner Freundin war auch die Simkarte schon drin. Interessanterweise war aber ein Kunststoffblättchen mit Auszugslasche zwischen Karte und Kontakten. Es scheint hier wohl viele verschiedene Möglichkeiten zu geben.
 
Wenn du dir so viele Gedanken um das Teil machst, warum schickst du es nicht einfach zurück und kaufst dir eins irgendwo anders?

Bei den beiden X200s die wir hier in der firma gekauft haben war auch eine UMTS-Karte verbaut und die SIM-Karte war im Gerät drin. Der Halterahmen der Karte war lose im Paket drin.




Gruß aus Trier
 
Edgetec' schrieb:
Nur: Warum ist da eine Vodafone SIM-Karte drin? Ich habe das Gerät nicht mit SIM-Karte bestellt, nur mit dem UMTS-Modul. Habe keinen Vodafone-Vertrag unterschrieben, Vertragsunterlagen oder eine Preisliste für Vodafone liegen auch nicht bei....

Das ist, was mich irritiert....

Wir (in der Schweiz) bekommen die Geräte mit UMTS auch mit eingesetzter Swisscom-SIM-Karte. Die Geräte kommen schon so vom Distributor, d.h. wir als Händler öffnen die Verpackungen vor dem Verkauf nicht. Ich habe gestern 2 KundenTPs mit UMTs ausgepackt (die Kunden wollten die Verpackung nicht mitnehmen, sie waren jeweils beim Auspacken dabei): Eine Displayschutzfolie gibt es bei den TPs nicht. Auch die Verpackung der Akkus war nicht extra zugeklebt.

Stefan
 
Edgetec' schrieb:
Wenn das Display sauber wäre hätte ich kein Problem damit. Displays sind mir aber heilig... :(
Meine Güte... Nimm dir nen Lappen und machs Display sauber. :D
Das einzig ungewöhnliche, von dem ich auch die Entscheidung es zu behalten oder zurück zu geben abhängig machen würde, wären die Kratzer.
 
Also wer solche Ansprüche hat dürfte ein Notebook eigentlich nicht benutzen! Allein der Wertverlust, wenn man das Gerät auf den Tisch stellt (Mikrokratzer!), die Tastatur mit seinen Fingern berührt (Fett-Verschmutzungen!) oder das Display aufklappt, um das Notebook auch benutzen zu können (Staub könnte auf Display & Tastatur fallen und beides zerstören!). Ich kann da sehr gut mitfühlen, schließlich sind Thinkpads für ihre ausgesprochene Fragilität berühmt! :facepalm:
 
Also ich kann ihn verstehen. Wenn ich Neuware kaufe, will ich auch Neuware und keine B-Ware die schon einmal geöffnet worden ist.
Für solche Ware gibt es Amazon Marketplace oder ähnliches.

Ich kauf mir ja auch keinen Neuwagen um dann festzustellen, dass er eine Tageszulassung hat(te)....
 
Es steht ja nicht fest, ob es jetzt tatsächlich Neuware ist (hier wurden ja eben einige Beispiele angeführt, wo die SIM-Karte eben schon gesteckt hat) oder eben nicht. Ich sehe eine solche Anspruchshaltung dann als überzogen an, wenn die "Gebrauchsspuren" an dem gekauften Artikel innerhalb von 2 Minuten eigener Nutzung sowieso entstehen würden. Setzt sich dieses Anspruchsdenken durch, führt das dazu, dass entsprechende Ware dann für alle wesentlich teurer bzw. nicht mehr über den Versandweg angeboten werden wird.
 
Das is richtig, aber ich denke auch bei ungeöffneter Neuware kann sowas vorkommen. Vielleicht hatte der verpackende Scheinese nur nen schlechten Tag. :squint: Da nehm ich doch lieber nen Lappen in die Hand und wisch einmal selbst übers Display bevor ich den Aufwand betreibe den Kauf rückgängig zu machen.
 
Ich hatte noch nie einen Kratzer, weder bei meinem X201, noch bei 2 Dell Laptops...
Wenn ich 400 Euro für ein Notebook bezahle, dann ok, aber nicht bei 1500 Euro aufwärts...
 
Die Frage ist, über was für Art von Kratzern reden wir hier eigentlich ? Eventuell wären ja mal Fotos ganz hilfreich, damit man das mal sehen kann ? Manche Kratzer lassen sich auch wegwischen bzw. sind leichte Verfärbungen im Kunststoff, welches dann in Wirklichkeit garkeine Kratzer sind.
Aber da kann uns nur der Threadersteller helfen, indem mal ein paar Bilder gemacht werden, um dieses zu begutachten. Ich kann mir nicht vorstellen, das es sich hierbei um schlimme Kratzer handelt, denn sonst würde sich die Frage des Zurückschickens bzw. Behaltens überhaupt nicht erst stellen, dann wäre die Sachlage doch klar.
 
Solange es tadellos in Ordnung ist, würde mich das Ganze nicht jucken.

Display einmal putzen, Mikrokratzer an den Füssen sind normal....

Eine Frage. Fängt der Name des Händlers mit "M" an?
 
Also für mich hört sich das auch schwer nach Neuware an. Und wenn in Deutschland beim Distributor die SIM eingesetzt wird, dann muss das Gerät auch mal ausgepackt werden, so dass das Notebook auch hier vll mal hingestellt wird und dadurch Mikrokratzer vorkommen. Um ein paar Schmierer auf dem Display würde ich mir jetzt auch nicht so viele Gedanken machen.
Viel schlimmer sind Klebereste von einer "Schutzfolie" die ich mal bei einem FSC-Notebook hatte, war nicht wegzubekommen, deshlab ging das Notebook zurück.
 
Kontrolliert der Händler denn die Ware nicht, auch wenn das Thinkpad so verkauft wird wie es von Lenovo geliefert wurde......Ich bestehe grundsätzlich darauf das Kartons und andere Verpackungen geöffnet werden und der Inhalt kontrolliert wird.....bei allen Sachen.....seit ich vor ca. 25 Jahren eine HiFi-Anlage kaufte und im geschlossenen Karton mitnahm.....der Karton war unbeschädigt.......nach dem Auspacken der grosse Schreck..der Verstärker war kaputt, das Gehäuse sah aus als wenn es aus 2 m Höhe runter gefallen war.....und dieses beschädigte Teil hat dann so ein Dussel in den Karton gepackt und zum Händler geschickt.........Ich hatte aber Glück das mir der Händler das anstandslos umtauschte und nicht behauptete das ich es runtergefallen lassen hätte......aber seitdem bestehe ich darauf das die Sachen die ich kaufe vorher kontrolliert werden :thumbup:
mein R61 den ich im April 2008 gekauft habe musste ja sowieso aufgemacht werden weil noch ein Ram eingebaut wurde.
 
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Händler wie notebooksbillger, lapstore und wie sie alles heißen, Neugeräte auspacken und auf Vollständigkeit und Fehler kontrollieren. Wie stellst du dir das denn vor? Du kannst dann auch direkt ein paar Leute mehr einstellen, die dafür herhalten. Die Kosten dafür werden dann wieder auf die Kunden umgelegt, dadurch wird das Gerät teurer und der Kunde kauft dann woanders. Und das nur, weil ein paar Kunden das wünschen. Dadurch schießt sich der Händlder dann wieder selbst ins Knie.

Und genau daraus resultieren dann auch wieder die Diskussionen und Spekulationen wie in diesem Thread, da der Karton schon geöffnet wurde.


Bei meinem vorherigen Arbeitgeber haben wir es schon öfters gemacht (war ein kleiner Conmputerladen) und die Laptops ggfs. schon Vorkonfiguriert. Aber die Regel war es nicht.


Und ich persönlich bekomme lieber ein "versiegeltes" Paket bei dem ich weiß, dass zu 99% so aus dem Werk gekommen ist und nicht eins was schonmal geöffnet wurde, warum auch immer.





Gruß aus Trier
 
die_matrix' schrieb:
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Händler wie notebooksbillger, lapstore und wie sie alles heißen, Neugeräte auspacken und auf Vollständigkeit und Fehler kontrollieren. Wie stellst du dir das denn vor? Du kannst dann auch direkt ein paar Leute mehr einstellen, die dafür herhalten. Die Kosten dafür werden dann wieder auf die Kunden umgelegt,....

das mit ddem auspacken gibt es, heißt hier aber pixelfehlergarantie und kostet, wie du schon geschrieben hast, dem kunden geld und man kann sich nicht sicher sein, dass man unter umständen von einem nicht so seriösen geschäftsmann einen rückläufer untergeschoben bekommt.

gruß in't huus

gatasa
 
Genau.

Die Geräte werden gerne auf Pixelfehler kontrolliert und sozusagen "ausgesucht" - ein Grund mehr, sowas wie Pixelfehlergarantie zuzubuchen....

Allerdings - Im Geschäftsleben werden Lieferungen normalerweise stets auf Vollständigkeit geprüft, ausser bei "Kistenschiebern".

Der kleinere Händler kann sich das nicht leisten, fehlerhafte Lieferungen zu spät zu reklamieren.
 
Multi2' schrieb:
Ich bestehe grundsätzlich darauf das Kartons und andere Verpackungen geöffnet werden und der Inhalt kontrolliert wird....
Ich konnte vor zwei Monaten noch ein nagelneues ThinkPad X61 bei einem Online-Händler ergattern. Der Karton wurde bereits geöffnet und das Gerät kontrolliert, was ich auch vollkommen in Ordnung finde. Ja, es waren auch bei mir zwei oder drei Fingerabdrücke zu sehen und ein paar Staubkörnchen auf der schwarzen Tastatur. Aber das ist mir sowas von egal: Gesamteindruck: neu und unbenutzt, frisches Betriebssystem wurde Dez. 2007 aufgesetzt (einfach in den Windows Ordner gehen und dort das Datum ansehen), voll funktionsfähig. Was will man mehr?

ThinkPads werden ja nicht vollautomatisch hergestellt und kommen direkt vom Fließband, sondern werden von Fabrikarbeitern zusammenschraubt und -gebaut. Also sozusagen echte Handarbeit, die man auch im Inneren des Gerätes entdecken kann: z. B. individuelle Fingerabdrücke auf der Rückseite der Tastatur (die Metallfläche) und sogar ein schwarzes Haar habe ich mal entdeckt :-)

Herzlichen Gruß
 
devlin' schrieb:
Im Geschäftsleben werden Lieferungen normalerweise stets auf Vollständigkeit geprüft, ausser bei "Kistenschiebern".

Dann scheinen deiner Theorie nach so ziemlich alle Onlinehändler Kistenschieber zu sein. Amaz0n, Mindfact0ry, noteb00ksbilliger.de .......

Ich persönlich differenziere immernoch zwischen der Kontrolle auf Vollständigkeit der Lieferung (1 Palette mit 20 Notebooks, alle da?) und der Kontrolle auf Vollständigkeit jedes Kartons (Notebook, Netzteil, Kabel, Anleitung etc.)
Und ich glaube kaum das z.B. Amazon jeden einzelnen Artikel öffnen würde um die Vollständigkeit der Ware zu gewährleisten. Dann wäre nämlich wahrscheinlich nix mehr mit Amazon Prime, weil sie dann nicht mehr hinterher kämen mit öffnen, kontrollieren neu zukleben etc.

Und wer garantiert mir, dass gerade bei dem "Pixelfehlercheck" nicht irgendwelche Kratzer ins Gerät kommen, die vorher nicht da waren? Im dümmsten Fall habe ich dann ein Geräte das Pixelfehlerfrei ist, aber neue Kratzer hat. Super.



gatasa' schrieb:
das mit ddem auspacken gibt es, heißt hier aber pixelfehlergarantie und kostet, wie du schon geschrieben hast, dem kunden geld und man kann sich nicht sicher sein, dass man unter umständen von einem nicht so seriösen geschäftsmann einen rückläufer untergeschoben bekommt.

Richtig. Damit hast du wieder eine "Risikoquelle" mehr. Dass es das ganze gegen Aufpreis gibt, ist ja auch vollkommen okay. Aber ich bin dagegen, dass ein Händler pauschal alle Kartons öffnet und auf Vollständigkeit überprüft (was auch mMn nur schwer zu realisieren ist). Dadurch wird das ganze Produkt insgesamt teurer. =>
die_matrix' schrieb:
Die Kosten dafür werden dann wieder auf die Kunden umgelegt, dadurch wird das Gerät teurer und der Kunde kauft dann woanders. Und das nur, weil ein paar Kunden das wünschen. Dadurch schießt sich der Händlder dann wieder selbst ins Knie.



Gruß aus Trier
 
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Händler wie notebooksbillger, lapstore und wie sie alles heißen, Neugeräte auspacken und auf Vollständigkeit und Fehler kontrollieren. Wie stellst du dir das denn vor? Du kannst dann auch direkt ein paar Leute mehr einstellen, die dafür herhalten. Die Kosten dafür werden dann wieder auf die Kunden umgelegt,....
Das funktioniert auch aus anderen Gründen nicht, die wir in diesem Thread schon behandelt haben. Für viele Kunden ist eine Kontrolle bei der Siegel gebrochen werden und ein Karton geöffnet wird Grund zu glauben sie erhalten B-Ware und diese retournieren die Ware. Eine Warenkontrolle im Karton kann nach derzeitigem Wissensstand daher im Normalfall ohne Wunsch gar nicht stattfinden.
Der TE dürfte nach den Sorgen die er beschrieb und so misstrauisch wie er sich verhielt auch diesem recht misstrauischen Personenkreis angehören. Ich glaube wirklich er hatte Neuware vor sich. Diese wird offensichtlich sehr penibel auf alles untersucht was man dem Ding irgendwie negativ auslegen kann um evident nachzuweisen das man ihn um Dinge die ihm zustehen betrogen habe. Als Händler verzweifelt man manchmal beinahe an solchen Kunden. Ein Beispiel:
Nachdem bei uns im Ladengeschäft mit einem Kunden mehrere wirklich nicht zu bemängelnde Geräte eines Typs ausgepackt wurden um deren Einwandfreiheit festzustellen und der Kunde an jedem Gerät etwas fand auf was ich nie auch nur annähernd gekommen wäre wurde ich über den Vorgang informiert. ich habe dem Kunden dann mitgeteilt das obwohl wir gerne würden ihm nicht das liefern können was er möchte und abgelehnt weitere geöffnete "B-Ware" zu erzeugen. Selbstverständlich empfand der Kunde dies als bodenlose Frechheit und hat wutschnaubend das Geschäft verlassen, aber ich bin sicher der Fall war nicht zu gewinnen, weder für uns, noch für den willigen/unwilligen Käufer. Manchmal ist sinnvolle Entscheidungen treffen und kommunizieren keine Leichtigkeit.

das mit ddem auspacken gibt es, heißt hier aber pixelfehlergarantie und kostet, wie du schon geschrieben hast, dem kunden geld und man kann sich nicht sicher sein, dass man unter umständen von einem nicht so seriösen geschäftsmann einen rückläufer untergeschoben bekommt.
Schwierige Sache, das wirft eine Grundfrage auf: Ist ein vorheriger Rückläufer per se eine negative Sache für den neuen Kunden ?

Zum denken, es gibt hier folgendes Problem: Es kommen durchaus von Kunden gut behandelte Waren zurück, die keine Mängel aufweisen, aber dann doch nicht den Anforderungen des Kunden entsprechen. Solche Fälle enden häufig in der Bestellung eines anderen Geräts, die meisten Kunden liegen dann auch im zweiten Versuch richtig,gerade wenn man selbst im Team auch noch etwas helfen kann. Die Widerrufsmöglichkeiten im Fernabsatz und Kulanz im Ladenverkauf sind hier richtige und probate Mittel Kunden Lösungen zu bieten das zu bekommen was sie wollen, und das sollte man auch. Die Kundschaft im Gegenzug erwartet dies natürlich auch so und das geltende Recht untermauert diesen gegenseitigen Anspruch der hier auch immer gern zitiert wird.
Damit muss man feststellen das es Rückläufer gibt denen nichts anzukreiden ist. Als Händler ist man dann anschliessend in der Pflicht das zurückgenommene Gerät zu prüfen und sofern nötig wieder in einen einwandfreien, verkaufsfähigen und neuwertigen Zustand zu bringen um es wieder auf den Markt zu bringen. Neuwertig bedeutet hier neuwertig. Neuwertig bedeutet aber auch das nicht zwingend eine Kennzeichnungspflicht besteht und ein Nachlass von vornherein ist auch weder durchgängig sinnvoll geschweige denn möglich. Ein Beispiel:

Gehen wir von einem kleinen Händler mit niedrigen Umsätzen aus, wenn wenig Geräte umgesetzt und stetig ein Rücklauf stattfindet hat der irgendwann sein kleines Lager nach Theorie voll von "mangelhaften" weil zurückggekommenen Geräten die sein Kapital binden und die er mit Verlust absetzen muss. Gerade im IT Bereich sind die Margen allgemein nicht luxuriös üppig. Das heisst für diese Serviceleistung zahlt der Händler im Fall eines Nachlasses massiv drauf. Das kann nur zu seiner ökonomischen Aufgabe führen und er wird vom Markt verschwinden. Damit ist niemandem geholfen.

Daher muss gelten und wird in der Branche auch so gehandhabt: Ist es möglich und durchgeführt ein Gerät in neuwertigen Zustand zu versetzen, wird dieses als neuwertig verkauft.Und hier begeht man denke ich kein Unrecht ein solches Gerät ohne Schuldgefühle suchenden Kunden anzubieten und zu liefern. Bestehen Zweifel oder sind Geräte nicht oder nicht sinnvoll in neuwertigen Zustand zu versetzen, ist dies dem Gebaren nach im Angebot zu kennzeichnen und zu handhaben, diskussionsfrei.

Zu meinem Teil kann ich sagen das gerade aufgezeigte Problem schon oft in Fachkreisen diskutiert zu haben und mir schon viele Facetten angehört und aufgenommen zu haben. Wir haben das Glück das wir unsere Kundschaft zu guten Teilen in gut gebildeten Kreisen finden und selten ein Problem entsteht. Auch unsere Rückläuferquote ist nach Zahlen die wir von anderer Seite hören erfreulich niedrig, so dass wir sogar den Bonus haben offensiv und ehrlich und couragiert damit umgehen zu können. Rückläufer finden sich damit beim leisesten Zweifel an ihnen in einer eigenen Rubrik von Angeboten. Aber oben genannte kleine Händler von denen es auch ausreichend gibt schwitzen bei dem Gedanken an Rückläufer tierisch.

Mein letzter Punkt:
Pixelfehlertests durch Händler sind keine schlechte Sache. Was da nie auf dem Papier steht, aber eigentlich ein ganz spannender Punkt ist: Wird ein Pixelfehlertest durchgeführt nimmt in aller Regel eine erfahrene Servicekraft mit einem Auge für Gerätschaften das Notebook in die Hand und führt den Test durch. Wenn es sonstige Mängel am Gerät gibt fallen die hierbei vielfach auf und werden beseitigt, respektive das Gerät getauscht. Ein Pixelfehlertest schützt also auch vor anderen Fehlern wenn man sich selbst nicht über diese ärgern mag.

Grüz!
Hibbelharry
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben