ThinkPad-LCD vs. EIZO = Schock! Welche Farbe ist das?

ole258

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Hallo zusammen,

habe jetzt mehrere Monate ausschließlich mit meinem T500 (LED-Display) gearbeitet und heute zum ersten Mal meinen EIZO per Dock angeschlossen!

Ich bin fast rückwärts umgekippt!

Dass der Kontrast/Farben auf dem EIZO um ein Vielfaches besser ist, war/ist mir klar, aber ich habe nun das Problem, dass Farben völlig(!) falsch dargestellt werden.

Das TP-Display scheint einen starken Blaustich zu haben - der EIZO (u.U.?) eher einen Braun(rot)stich??? Ggf. kommt's mir auch nur so vor, weil ich jetzt den Blaustich gewohnt bin!?

Habe mal einen Ausschnitt aus der Bucht angehängt und würde mal gerne wissen, was das für eine Farbe bei euch ist?

Auf dem TP ist kräftig hellblau/helllila - auf'm EIZO dagegen grau!:facepalm:

Was stimmt nun?

Grüße und danke

ole258
 

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Also im Moment arbeite ich noch am EIZO.:love:

Ansonsten stimme ich dir zu, ohne Colorimeter wird das nix. Tomstein kann da aus Erfahrung sprechen, was das eigene basteln an den Reglern bringt, wie das unkalibrierte aussieht und wie das kalibrierte dann am Ende aussieht

Glaube ich Dir gerne, aber wegen dem jetzt ein Spyder für ~70 EUR kaufen, empfinde ich "mit Kanonen auf Spatzen geschossen"! Und zaubern kann das Colorimeter auch nicht - sprich: macht aus 'ner Wildsau (TP) auch kein Rennpferd (EIZO).

Ich versuche einfach mal manuell, das TP-Display, dem vom EIZO anzugleichen.

Ich denke es macht schon mal viel aus, wenn ich bei "blau" den Gamma reduziere und der Blaustich einigermaßen raus ist.
 
Da hilft nur ein Colorimeter. ....

Nein, siehe mein Posting. Das Colorimeter braucht man nur, wenn man eine exakte Kalibrierung wünscht. Für den Hausgebrauch reicht ein passendes Testbild und etwas Feingefühl und Geduld an den reglern für Gamma / Helligkeit und Kontrast. Für den Normal-User ist das völlig ausriechend, wenn Du Profil-Fotograf oder etwas in der Art bist, macht ein Colorimeter Sinn.

Hier noch mal ein Testbild:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/572427/display/3843090

Grüße Thomas
 
Nein, siehe mein Posting.

Habe Dein Posting gesehen.:)

Gegen den Blaustich bringt das ja aber leider NULL.

Bei dem Testbild geht es ja eher um schwarz/weiß/Kontrast - oder verstehe ich da was falsch?
 
Habe Dein Posting gesehen.:)

Gegen den Blaustich bringt das ja aber leider NULL.

Bei dem Testbild geht es ja eher um schwarz/weiß/Kontrast - oder verstehe ich da was falsch?

Es geht mehr um die Grautöne, die sich aus gleichen RGB-Anteilen zusammen setzen. Wenn Gamma / Helligkeit / Kontrast so gesetzt sind, dass auf beiden Seiten alle Zahlen zu erkennen sind, hast Du eine ausgewogene Monitoreinstellung und es sollten keine (dramatischen) Farbabweichungen mehr auftreten. Sollte die Farbe dennoch arg aus dem Ruder laufen (so klingt es ja bei Dir) kann man ggf. auch die RGB-Anteile noch gegeneinader verschieben, bzw. für jeden Kanal eine eigene Abstimmung vornehmen. So ein Fall ist mir aber ehrlich gesagt noch nie untergekommen.
Für den "Hausgebrauch" sollte man dieser Art der Kalibrierung eigentlich immer hinkommen.


Grüße Thomas
 
Eigentlich benutze ich nicht so schnell Kraftausdrücke oder Vekalsprache, aber im Moment bin ich kurz davor:cursing:

Egal, ob mit Win7-Kalibrierung oder dem Intel-Tool, da kommt nix - aber auch gar nix - bei raus! Das sieht nur noch schlimmer aus!

Am ehesten geht's noch mit dem Intel-Tool, aber das habe ich nur Helligkeit, Kontrast und Gamma - keine Farbsättigung!

Entweder kann ich bei Blau, den Kontrast auf 40 runter drehen oder die Helligkeit auf -45, aber das Ergebnis ist richtig bescheiden, der Blaustich immer noch leicht vorhanden, mit Hang schon wieder ins Gelbe.

Hat ggf. jemand Tipps parat?
 
Ein Colorimeter wäre für diese Anwendung overkill, die machen erst Sinn wenn man wirklich auf die letzten Farbnuancen genau Bildbearbeitung oder Design betreibt und diese Sachen auch gedruckt werden in einer Umgebung die ebenfalls auf Farbmangament wert legt.

Einen guten Anhaltspunkt für die Kalibrierung von Hand ist ein Testprint und die gibts sogar umsonst -> http://www.saal-digital.de/foto/icc-profil-testprint/ . Dann einfach per Hand die RGB Kurven einstellen bis das Bild am PC wie der Print ausschaut und man hat ein einigermaßen ordentliches Ergebnis (das aber von der Raumbeleuchtung abhängig ist unter der man den Print betrachtet).
 
Einen guten Anhaltspunkt für die Kalibrierung von Hand ist ein Testprint

Mit 'nem s/w-Laser wird's schwierig bzw. einfach:D

Dann einfach per Hand die RGB Kurven einstellen

(Für mich) eine Wissenschaft für sich. 4 Farben (Blau, Rot, Grün, alle) und dann noch jede Farbe unterteilt in Helligkeit, Kontrast und Gamma - da dann die richtige Schraube zu finden...:facepalm:

Hab' jetzt Blau = Kontrast 40, Rot = Helligkeit 5, abweichend von den Standardwerten.

Der Blaustich ist so zwar so gut wie weg, aber "toll" ist was anderes...:confused:
 
Wie schon weiter oben gepostet: Ein Colorimeter macht aus dem unterirdischen T500-Panel auch kein IPS.

Und wegen einer Farbnuance hin oder her - so what! Ist traurig genug, dass man bei Lenovo T-Serie (und deren Preise!) so einen Akt veranstalten muss um ein bestenfalls(!) durchschnittliches (von gut kann noch keine Rede sein) Display zu haben.

Jetzt noch ~70€ für ein Colorimeter ausgegeben, nur weil Lenovo keine vernünftigen Panels einbaut - im Leben nicht!

Vorher wandert das T500 in die Bucht.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö. Hab das Theater mit meinem T500 vor 2 1/2 Jahren auch gehabt. Colorimeter gekauft. Die Investition war genauso gut wie der Kauf einer SSD.

Aber man sollte keine Wunder davon erwarten, der Colorgamut ist einfach sehr beschränkt.

@ole258: Den Testprint schicken dir die lieben leute von Saaldigital umsonst zu, denn dein eigener Drucker würde ja auch keine ganz richtigen Farben ausspucken.
 
Oder du investierst dein Geld in ein gutes WSXGA+ Display-wobei das wegen der Hintergrundbeleuchtung nicht passt. :p Ich kann das Gefühl, das du hattes, als du dein Notebook angeschlossen hast, aber verstehen. Es überrascht einen wie gut der Eizo ist und wie schlecht eigentlich das normale Display im Vergleich dazu ist (wobei das 1600x900 Display in meinem schönen L520 eigentlich gut mithalten kann und auch recht hell ist und ein qualitativ gutes Display ist, aber der Eizo ist eben immer noch etwas besser).
 
@ole258: Den Testprint schicken dir die lieben leute von Saaldigital umsonst zu, denn dein eigener Drucker würde ja auch keine ganz richtigen Farben ausspucken.

Ahhh:eek: vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen:facepalm:

Bleibt aber immer noch das Problem, wie ich nachher mit den 4x3 RGB-Kanälen, annäherndan den Print komme?

Oder du investierst dein Geld in ein gutes WSXGA+ Display-wobei das wegen der Hintergrundbeleuchtung nicht passt.

1. Hintergrundbeleuchtung
2. WSXGA+ ist mir zu klein bzw. zu hoch

Zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass wenn ich das T500 abgebe, dass ich dann mal über den Tellerrand rausschaue, in Richtung HP. Der Fred von neulich mit dem Vergleich TP vs. Elitebook hat mich inspiriert...
 
Zuletzt bearbeitet:
Leih dir ein Colorimeter aus. Wenn bei dem eindeutigen Grau das Notebook einen Blaustich zeigt und der Eizo ins Braune tendiert, dann brauchen beide ein anderes Farbprofil.
 
Ahhh:eek: vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen:facepalm:

Bleibt aber immer noch das Problem, wie ich nachher mit den 4x3 RGB-Kanälen, annäherndan den Print komme?

Dazu kann ich dir leider keinen guten Tipp geben, aber ein wenig spielen in den Grafikkarteneinstellung der Kurven sollte rasch zu den gewünschten Ergebnissen kommen. :)
Natürlich wäre noch ein Modell der W-Serie mit FHD eine Option für dich, wenn du schon nach Elitebooks o.ä. schielst, obwohl deren dreamcolor wohl noch besser seien sollen....
 
Leih dir ein Colorimeter aus.

Gibt's nur leider nicht an jeder Ecke.

und der Eizo ins Braune tendiert

Der EIZO passt, das kam mir nur so braun vor, weil ich monatelang an dem Blaustich-T500 gesessen habe.

Natürlich wäre noch ein Modell der W-Serie mit FHD eine Option für dich, wenn du schon nach Elitebooks o.ä. schielst, obwohl deren dreamcolor wohl noch besser seien sollen....

Nicht wirklich^^...mir reicht WXGA (alles andere ist mir zu hoch und dann das Bild zu klein). Bin eigentlich nicht wirklich anspruchsvoll, aber ein Farbstich stört mich dann doch schon, vor allem, wenn er so stark ist. Und sonst finde ich halt kräftige Farben ganz nett - meine Vorliebe: Lieber zu kräftig, als zu blass - wobei ich da beim TP in der komplett falschen Liga spiele (ist mir inzwischen leider bewusst!).
 
Lieber zu kräftig, als zu blass - wobei ich da beim TP in der komplett falschen Liga spiele (ist mir inzwischen leider bewusst!).
Das kann man bei den neueren ja festlegen im Inteltreiber. Die Option "Sättigung" bewirkt wirklich eine Menge. Damit hat selbst das T420i HD ganz kräftige Farben. :thumbup:
 
Das kann man bei den neueren ja festlegen im Inteltreiber.

Leider wohl nur bei den neueren.

Gibt es ggf. ein externes Tool, mit dem man die Sättigung einstellen kann? Oder ist das gekoppelt mit der Hardware = Grafikchip?
 
was auch halbwegs helfen sollte, istein kalibriertes profil von einem baugleichen monitor. aufgrund von serienstreuung ersetzt das kein kalibrierung des eigenen monitors, wenn man wirkliche exakte farben braucht, aber den otto-normal-nutzer bringt das ein gutes stück voran. mein beiden thinkpads sind dank cuco kalibriert (ncm in hannover) und für meinen nec hab ich mir im netz ein paasendes profil besorgt und installiert. ich musste zwar noch einen leichten altersbedingten gelbstich ausgleichen (farbtemperatur am monitor erhöht), habe jetzt aber 3 bildschirme, die farblich sehr nah beieinander liegen. vorher lagen welten dazwischen. beim t400s sind allerdings diverse farbabstufungen verloren gegangen. man kann aus einem display mit schwacher quali einfach kein gutes machen, sondern nur das vorhandene zurechtrücken
 
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