Testsystem einrichten (neben Win7 und Ubuntu)

fabio

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Hallo,

ich möchte mir auf meinem Notebook neben dem Dualboot von Win7 und Ubuntu jetzt noch ein bischen Festplattenplatz für ein Testsystem einrichten.

Hauptsächlich werde ich wohl neue Versionen von Ubuntu testen (oder bis jetzt eigentlich nur), will in Zukunft aber aus Neugierde vielleicht auch mal das ein oder andere Linux-System darauf laufen lassen. Vielleicht zu Lernzwecken auch mal ein Serversystem. Gibt es da Unterschiede, wenn ja welche, und wenn die zu gravierend sind, dann konzentrieren wir uns hier lieber auf ein simples Testsystem für zukünftige Ubuntu Alphas und Betas :)

Bis jetzt habe ich auf meiner 320GB Festplatte:

- 100 MB Systemreserviert (Windows)(primär)
- 65 GB Windows 7 (primär)
- 12 GB / (ext4 - primär)
- erweiterte Partition
- 12 GB /home (ext4)
- 16 GB SWAP (ist viel aber "höchstens doppelt so viel wie RAM" daran hab ich mich gehalten :) - will auch ruhezustand nutzen)
- 193 GB NTFS Partition für die gemeinsame Nutzung von Windows und Linux (also alles an Daten ist hier drauf)

Der Platz für das Testsystem geht natürlich von der NTFS-Partition ab.
Frage ist jetzt:

- kann ich die SWAP von beiden Systemen nutzen lassen?
- soll ich für das Testsystem überhaupt eine /home Partition anlegen? (will auch mit verschlüsseltem /home-Verzeichnis den Suspend2Disk testen)
- wie groß sollen / (und möglicherweise auch /home werden)?
 
Hi Fabio,

gerade zum Testen empfehle ich Dir VMWare/Virtual Box oder Konsorten. Dann spielt auch die zugrundeliegende Partitionierung keine Rolle. Ich nutze seit Jahren VMWare und habe sehr gute Erfahrungen gemacht.
 
Hi,

ich habe VirtualBox drauf, und das ist auch super mit den VirtualMachines, aber letztendlich wirklich testen (auch Stromverbrauch S2Disk und so) kann ich nur, wenn ich das System richtig installiere.

Aber danke für die Antwort.
 
Hallo, ich schlage dir folgendes vor:

Basis:
- 100 MB Systemreserviert (Windows)(primär)
- 65 GB Windows 7 (primär)
- 12 GB / (ext4 - primär)
- erweiterte Partition
- 12 GB /home (ext4)
- 16 GB SWAP (ist viel aber "höchstens doppelt so viel wie RAM" daran hab ich mich gehalten - will auch ruhezustand nutzen)
- 193 GB NTFS Partition für die gemeinsame Nutzung von Windows und Linux (also alles an Daten ist hier drauf

Vorschlag:

sda1 -1. primäre Partitin 39 MB XOSL Bootmanager
sda2 -2. primäre Partition 15 GB Windows XP
sda3 -3. primäre Partition 50 GB Window 7
---- sda4 - erweiterte Partition für logische Laufwerke, ergibt sich automatisch ----
sda5 - log. Partition Hauptilinux / 20 GB
sda6 - log. Partition Hauptlinux /home 20 GB
sda7 - log. Partition für Virtualbox.vdi Datei / 20 GB
sda8 - log. Partition Testlinux mit / und /home 20 GB
sda9 - log. Partition NTFS Daten
sda10 SWAP

Der XOSL Bootmanager ist dafür da um alles System bootmäßig sauber zu trennen. Der jeweilige Bootmanager wird in die dazugehörig Linuxinstallation installiert. Chailoading nennt man so etwas. SWAP wurde am Ende der HDD gelegt um evlt. leicht weitere Partitionen anlegen zu könnnen. Dann wird sda9 verkleinert und die UUID werden dann nicht angetastet.

Sichern kannst Du alle Partitionen mit Clonezilla:

http://thinkpad-forum.de/threads/124244-Clonezilla-1.2.10-4-ext3-ext4-ntfs-Das-Optimum?highlight=clonezilla


Und wie Du schon festgestellt hast Virtualbox ist kein "richtiges" Testsystem um Hardware sicher zu testen. Man kann auch gut ein Hauptlinux-No.2 anlegen, das macht Sinn bei Releasewechsel von z. B. Maverick zu Oneiric oder Gnome zu KDE oder was immmer Du wünschst. Du hast so immer ein arbeitsfähiges System.

Viel Erfolg

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
hmm, hört sich interessant an, aber dafür müsste ich auch die Windows-Installation nochmal machen, und das will ich eigentlich nicht. WinXP brauche ich gar nicht und die .vdi's leg ich immer auf die NTFS-Partition. Aber SWAP ans Ende zu legen hört sich gut an.

Warum meinst du, sollte ich 20 GB für / nehmen?
 
- kann ich die SWAP von beiden Systemen nutzen lassen?
Da Du Hibernate verwenden – also vermutlich auch testen – willst nicht. 2x RAM ist bei 8 GB Verschwendung, mach einfach 2x SWAP à 8 GB.
- soll ich für das Testsystem überhaupt eine /home Partition anlegen? (will auch mit verschlüsseltem /home-Verzeichnis den Suspend2Disk testen)
Nein.
- wie groß sollen / (und möglicherweise auch /home werden)?
Ich benutze 11 GB /.
 
@linrunner Danke

Da Du Hibernate verwenden – also vermutlich auch testen – willst nicht. 2x RAM ist bei 8 GB Verschwendung, mach einfach 2x SWAP à 8 GB.

Oh, ich dachte ich könnte die SWAP einfach auch für das zweite System nutzen. Und 8 GB reichen auch für hibernate aus? Ich hatte gelesen, dass es für hibernate wenigstens 1,5 mal so groß wie der RAM sein sollte.
 
Hallo Fabio,

Du mußt dein jetziges Windows nur verschieben. Und wenn dein W7 aus zwei Partitonen besteht, verschiebst Du zwei Partitionen und verzichtest auf W XP. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. 20 GB war nur ein Vorschlag. vdi Dateien kannst Du natürlich auch auf ntfs legen, aus meiner Sicht nicht so schön. Virtualbox verwende ich nur mit Linux, Virtualbox aus Windows zu verwenden ist für mich sinnfrei. Linux läuft betriebssicherer!

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo linrunner, Du schreibst:

Da Du Hibernate verwenden – also vermutlich auch testen – willst nicht. 2x RAM ist bei 8 GB Verschwendung, mach einfach 2x SWAP à 8 GB.

Welchen Sinn machen 2 SWAP Partitionen? Kannst Du mir das erklären?

MfG

xsid
 
fabio möchte explizit auch suspend2disk nutzen. da die daten dafür in der swappartition landen, wäre es unklug dieselbe partition in 2 installationen zu nutzen, da es garantiert irgendwann knallt, weil er beide system in s2d schickt. somit macht es sinn die vorhandene mit 16 gb in 2 mal 8 aufzuteilen.

wenns nur ums testen von distris geht, würde ich aufs /home verzichten und z.b. 10 bis 12 gb für / nehmen. damit kommt man i.d.r. gut aus. ich habe unter ubuntu 11.04 z.z. ca 6 gb belegt und einiges installiert. da wäre auch noch für /home platz.
 
Hallo yatpu,

wird der SWAP nicht beim runterfahren jedenmal gelöscht und bei Benutzung neu geordnet? Warum sollte es dann Probleme geben?
Es kann doch immer nur ein BS gebootet sein, also wird SWAP bei s2d jedesmal neu geschrieben.

Habe ich Wissenlücken? Wo irre ich?

MfG

xsid
 
Hallo yatpu,

wird der SWAP nicht beim runterfahren jedenmal gelöscht und bei Benutzung neu geordnet? Warum sollte es dann Probleme geben?
Es kann doch immer nur ein BS gebootet sein, also wird SWAP bei s2d jedesmal neu geschrieben.

Habe ich Wissenlücken? Wo irre ich?

MfG

xsid

System A geht in s2d, speichert also das Ram Abbild im Swap.
System B startet und löscht dabei den Swap, geht danach selbst in S2D.
System A startet wieder, und weil das Abbild fehlt, hat es die gleiche Wirkung, als hätte man einfach den Stecker gezogen. Selbiges gilt jetzt auch für System B.

Korruption ahoi!

Edit: Ich habe jeweils 16GB große /, mit jeweils 3GB Swap Datei. Das ist auch ok und reicht für s2d normalerweise locker aus (je nach Nutzung..)
 
@xsid ah, ok. die vdi Dateien lege ich nur auf die ntfs, weil ich da genügend Platz habe. Auf Windows nutze ich die VB nicht.

@yaptu ich würde natürlich nie beide Systeme in S2D schicken, wäre ja nur zum testen, und dann würde ich natürlich darauf achten, dass nicht mein erstes System auch gerade im SWAP schläft. Meinst du das würde dann gehen mit einer einzigen SWAP?

@buddabrot also hast du auch mehrere SWAP Partitionen?
 
Zuletzt bearbeitet:
@xsid ah, ok. die vdi Dateien lege ich nur auf die ntfs, weil ich da genügend Platz habe. Auf Windows nutze ich die VB nicht.

@yaptu ich würde natürlich nie beide Systeme in S2D schicken, wäre ja nur zum testen, und dann würde ich natürlich darauf achten, dass nicht mein erstes System auch gerade im SWAP schläft. Meinst du das würde dann gehen mit einer einzigen SWAP?

Bei 8GB Ram brauchst du zum Testen wohl niemals den kompletten Ram, und somit auch kein Swap. D.h. beim Testsystem kannst du komplett auf Swap verzichten, und den einfach nur mit dem Produktivsystem verwenden. Dann gibts keine Probleme.
 
@buddabrod ja, aber ich will ja auch S2D mit dem Testsystem ausprobieren.
 
Hallo Fabio,

wenn Du schon Linux benutzt, warum nimmst Du dann ein proprietäres Dateisystem? NTFS ist proprietär.
Betriebssicherer ist ext3 oder ext4, oder andere "echte" Linuxdateisysteme.

Eine weitere Partion für xxx.vdi Dateien ist leicht eingerichtet.

MfG

xsid

@xsid ah, ok. die vdi Dateien lege ich nur auf die ntfs, weil ich da genügend Platz habe. Auf Windows nutze ich die VB nicht.

@yaptu ich würde natürlich nie beide Systeme in S2D schicken, wäre ja nur zum testen, und dann würde ich natürlich darauf achten, dass nicht mein erstes System auch gerade im SWAP schläft. Meinst du das würde dann gehen mit einer einzigen SWAP?

@buddabrot also hast du auch mehrere SWAP Partitionen?
 
@buddabrod ja, aber ich will ja auch S2D mit dem Testsystem ausprobieren.

Dann brauchst du 2 mal Swap. Du kannst ja auch einfach dein / größer wählen, und das über eine Swap Datei erledigen :)
Andere Varianten mit nur einer Swap gehen schnell ins Auge..

@xsid: ntfs unter Linux ist deutlich besser als ext2/3 unter Windows ;) Daher ist seine Variante meiner Meinung nach besser.
 
du kannst eine linuxinstallation booten, ins s2d schicken, den rechner starten, in grub eine andere installation booten und auch diese in s2d schicken, sofern du getrenntes swap hast. andernfalls sieht der kernel der anderen distri, dass da noch ein s2d-image in der swap liegt und läd es. gerade getestet mit ubuntu 11.04 und fedora 15. ubuntu in s2d, in grub fedora gewählt, der bootsplash von fedora blitzt auf und kurz darauf hab ich ubuntu vor mir. es knallt also schon früher als erwartet.

es ist einfacher ntfs für daten zu nutzen, auf die man auch unter windows zugreifen möchte, als ein linux-fs unter windows.

edit: ich hab zum test eben noch mal fedora ohne swap gebootet. ging einwandfrei, "obwohl" ubuntu noch in s2r war. ubuntu kam auch wieder hoch
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo buddabrod,

mit Windows auf ext2/ext3 zugreifen ist doch irgendwie nicht recht sauber, auf ext4 gar nicht möglich.
Bei meiner Variante, ok, da kann / sollte keine xxx.vdi mit Windows genutzt werden.
Jeder wie er mag.

MfG

xsid

Dann brauchst du 2 mal Swap. Du kannst ja auch einfach dein / größer wählen, und das über eine Swap Datei erledigen :)
Andere Varianten mit nur einer Swap gehen schnell ins Auge..

@xsid: ntfs unter Linux ist deutlich besser als ext2/3 unter Windows ;) Daher ist seine Variante meiner Meinung nach besser.
 
@xsid wie gesagt, die ntfs brauche ich um auch von Windows darauf zugreifen zu können. Und die vdi Dateien verwende ich nur in Linux (eigentlich benutze ich Windows eh nur noch für den EnergieManager und mal für Cubase und externe ASIO-Soundkarte). Aber da ich die ntfs Partition so groß lasse wie es geht, ist auch genug Platz für die vdi Dateien drauf. Das klappt bis jetzt alles einwandfrei.

@yaptu ok, du kannst also dein Ubuntu in s2d schicken. Kannst du auch dein Fedora auf die gleiche SWAP in s2d schicken. Nicht glechzeittig, das meine ich gar nicht. Ich will auf dem Testsystem höchstens nur einmal testen, ob er überhaupt in den Ruhezustand fährt, sonst nix. Ich werde für so einen Test natürlich mein Hauptsystem richtig herunterfahren lassen, damit sich nichts in die Quere kommt.
 
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