Testsystem einrichten (neben Win7 und Ubuntu)

fabio

Active member
Themenstarter
Registriert
11 März 2011
Beiträge
1.037
Hallo,

ich möchte mir auf meinem Notebook neben dem Dualboot von Win7 und Ubuntu jetzt noch ein bischen Festplattenplatz für ein Testsystem einrichten.

Hauptsächlich werde ich wohl neue Versionen von Ubuntu testen (oder bis jetzt eigentlich nur), will in Zukunft aber aus Neugierde vielleicht auch mal das ein oder andere Linux-System darauf laufen lassen. Vielleicht zu Lernzwecken auch mal ein Serversystem. Gibt es da Unterschiede, wenn ja welche, und wenn die zu gravierend sind, dann konzentrieren wir uns hier lieber auf ein simples Testsystem für zukünftige Ubuntu Alphas und Betas :)

Bis jetzt habe ich auf meiner 320GB Festplatte:

- 100 MB Systemreserviert (Windows)(primär)
- 65 GB Windows 7 (primär)
- 12 GB / (ext4 - primär)
- erweiterte Partition
- 12 GB /home (ext4)
- 16 GB SWAP (ist viel aber "höchstens doppelt so viel wie RAM" daran hab ich mich gehalten :) - will auch ruhezustand nutzen)
- 193 GB NTFS Partition für die gemeinsame Nutzung von Windows und Linux (also alles an Daten ist hier drauf)

Der Platz für das Testsystem geht natürlich von der NTFS-Partition ab.
Frage ist jetzt:

- kann ich die SWAP von beiden Systemen nutzen lassen?
- soll ich für das Testsystem überhaupt eine /home Partition anlegen? (will auch mit verschlüsseltem /home-Verzeichnis den Suspend2Disk testen)
- wie groß sollen / (und möglicherweise auch /home werden)?
 
Oh, cool! Dann werd ich erstmal nur eine Swap einrichten. Danke!
 
Hallo s2dler,

irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.

Wie kann man zwei Systeme gleichzeitig gestartet haben, d. h. ohne VM?

MfG

xsid
 
@xsid gar nicht soviel ich weiß :D warum fragst du? In meinem Beispiel geht es nur darum, ein Testsystem anzulegen, und ich einmalig den Swap nutzen kann, um zu sehen, ob das Testsystem s2d und resume hinbekommt. In der Zeit ist das Hauptsystem natürlich heruntergefahren, komplett.
 
Hallo fabio und Wissende,

also sind wir wieder am Anfang.
Welchen Sinn machen zwei SWAP Partitionen?

Mir fällt nichts ein.

MfG

xsid
 
das entsprechende szenario wurde doch schon beschrieben: s2r bei 2 installation parallel nutzen

ob man das braucht, muss jeder selber wissen.
 
Hallo yatpu,

Du hast geschrieben:

du kannst eine linuxinstallation booten, ins s2d schicken, den rechner starten, in grub eine andere installation booten und auch diese in s2d schicken, sofern du getrenntes swap hast. andernfalls sieht der kernel der anderen distri, dass da noch ein s2d-image in der swap liegt und läd es. gerade getestet mit ubuntu 11.04 und fedora 15. ubuntu in s2d, in grub fedora gewählt, der bootsplash von fedora blitzt auf und kurz darauf hab ich ubuntu vor mir. es knallt also schon früher als erwartet.

Wenn System1 in s2d geschickt wurde, dann ist das System doch noch gestartet und ich kann keine anderes System starten.
System1 muß er herunter gefahren werden umd System2 starten zu können.

Welchen Vorteil bringt s2d, außer des evtuell schnelleren Booten? Ein schnelleres Booten konnte ich bisher nicht feststellen. Ob ich nur SWAP beschreibe oder / u. /home beschreibe, die Schreibgeschwingkeit wird wohl gleich bleiben.

MfG

xsid
 
nein, system1 muss nicht heruntergefahren werden um während es im s2d ist ein anderes system zu starten. bei standby siehtsanders aus. da kannst du nur das system, das gerade im s2r hängt, starten. da s2d erst deutlich später erkannt werden kann (wenn der kernel bereits gestartet ist), kann man, solange man das fürs s2d benutzte swap nicht anrührt, ein anderes os starten.
 
@xsid steht doch schon fast alles in der Überschrift "Testsystem". Im Falle s2d will ich nur ein Test machen. Darin liegt der Sinn. Der Sinn von s2d an sich ist gering, wenn das booten genauso lange braucht, doch liegt er meiner Meinung nach eher darin schneller herunterzufahren, wenn man mehrere Sachen geöffnet hat, schnell ausschalten muss und nicht weiß (oder eben doch), ob man in den nächsten paar Stunden - oder vielleicht bis zum nächsten Tag - das Notebook wieder anmacht. Ein s2r wäre ja in dem Fall Akkuverschwendung.
Aber wie gesagt, keiner hat davon gesprochen zwei Systeme gleichzeitig in den Swap zu schieben. Und yaptu hat es für mich getestet (sieh Post #20/#21), und es scheint zu funktionieren.

Also, danke für alle Antworten. Problem ist soweit gelöst :)
 
Wenn System1 in s2d geschickt wurde, dann ist das System doch noch gestartet und ich kann keine anderes System starten.
System1 muß er herunter gefahren werden umd System2 starten zu können.

Ach so, den Teil habe ich wohl gerade übersehen, aber yaptu hat es ja grad gesagt. Wenn ich z.B. mein Win in s2d schicke, dann Ubuntu starte und danach wieder Win, dann startet Win aus dem s2d. Also, denke ich mal, dass geht auch bei 2 Ubuntus, wenn jedes sein eigenes Swap hat. Aber das brauch ich zum ausschließlichen testen ja gar nicht.
 
Wie gehe ich eigentlich mit Grub um, wenn ich das zweite System installiere? Gehe ich richtig in der Annahme, dass immer die Einstellungen des Systems übernommen werden, von wo ich update-grub machen lasse?

Beispiel: Ich habe jetzt 11.04 installiert. Hier brauche ich kein pcie_aspm=force in grub übergeben. Jetzt will ich 11.10 installieren, dort muss ich den Bootparameter übergeben. Nachdem ich also /etc/default/grub geändert hbe mache ich update-grub. Wenn ich nun aber nochmal in 11.04 was ändere (hier ist immer noch kein pcie_aspm=force eingetragen) und update-grub machen lasse, dann ist der Bootparameter auch für 11.10 wieder weg oder?

Oder muss ich ganz anders vorgehen? Es gibt ja bei der Installation immer mehrere Optionen, wo man Grub installieren will. Muss ich da das Grub des zweiten Systems irgendwo anders hin installieren? Oder gar nicht installieren - ich weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist?
 
Hallo fabio,

Chainloading heißt die Lösung für deine "echten" Testsystem.

MfG

xsid
 
ok, danke. Muss ich mich mal durcharbeiten. Bis jetzt finde ich nur die Option mehrere Bootloder über die menue.lst einzutragen, aber die gibt es in 11.04 nicht mehr. Hab sie auf jeden Fall noch nie gefunden.

Aber wenn jemand noch andere Vorschläge hat, immer raus damit.
 
Ein update-grub im Ubuntu-Hauptsystem – also das dessen Grub aus dem MBR gestartet wird – berücksichtigt für die anderen gefundenen Systeme deren Bootparameter aus der jeweiligen /etc/default/grub. Funktioniert bei mir auch für Debian, openSUSE, Fedora, ...

Chainloading hat auch Vorteile, ist aber aufwendiger einzurichten.
 
@linrunner brauche ich das Testsystem dann also nur ganz normal installieren, also Grub wieder auf MBR schreiben lassen?
 
Auf keinen Fall. Der Grub des Testsystems kommt dahin wo er keinen Schaden anrichtet, also in die Root-Partition des Testsystems. Danach im Hauptsystem update-grub.
 
ok, danke. Dann kommt Oneiric vielleicht heute noch wieder drauf. Und freu mich schon auf die erste Alpha von Pangolin :)
 
Hi,

ich plädiere grundsätzlich für ein separates /home- Verzeichnis. Finde ich deutlich entspannter - auch und gerade falls man gerne "spielt" und mit Distris experimentiert. Über die Größen staune ich ein wenig. Ich habe für mein aktuelles Xubuntu 11.04. (ja, ich habe 11.10. noch nicht - bin gerade erst von Ubuntu abgewandert und noch am Basteln) eine 10GB-Partition. Das alte Ubuntu hat noch 7 GB - hat immer gereicht. Win bekommt bei mir kein Futter, deshalb hat es auch nur 10 GB. Home hat knappe 30 - reicht für mich locker (gibt ja noch externe Festplatten).

ccat
 
fabio hat ja fürs Hauptsystem ein separates /home. Für ein paralleles Testsystem – bei dem es hauptsächlich darum geht ob die Hardware sauber spielt – halte ich das für unnötig.
 
Ok, irgendwie überlesen - sorry (die Partitionsliste war ja noch länger als meine *als-lahme-Entschuldigun-hinterherschieb*)
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben