T6x T60/T61 Frankenpad Build-Bericht + ein paar Fragen

marcin

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Hallo zusammen,

da das „Alte ThinkPad"-Unterforum momentan etwas eingeschlafen wirkt, wollte ich hier einen Bericht über meinen T60/T61 Frankenpad-Build teilen.

Ich bin wirklich neu dabei – sowohl beim Basteln allgemein als auch bei ThinkPads – und wollte mich daher bei euch allen für die Tipps zum Schrauben-Tracking und zum Zerlegen von Laptops aus einem früheren Thread bedanken. Außerdem ein riesiges Dankeschön an @RanHoeck und @der_holzwurm für ihre Hilfe beim Zusammensuchen aller benötigten Teile (was im Mai 2026 doch etwas schwieriger war als noch vor zehn Jahren).

Die Patienten:
  1. 15" T60 2007-VFM – von @RanHoeck falsch gelistet (als 14" T60) auf eBay.de gefunden. Für einen T60 aus dem Jahr 2026 ist er in einem guten Zustand (glaube ich), abgesehen vom Display-Rahmen und einem defekten Mainboard.
  2. 14" 4:3 T61 8895-WFJ – großzügigerweise von @der_holzwurm gespendet. Von ihm haben wir nur das Mainboard und einige interne Komponenten verwendet.
Weitere Teile:
  1. Intel Core2Duo T9300 (kam mit dem T61)
  2. 2x 2GB DDR2 RAM (kam mit dem T61)
  3. Intel Centrino Advanced-N 6205 WLAN-Karte (aus einem T430)
  4. 250GB Samsung 860 PRO (gebraucht, von eBay.de)
  5. 9-Zellen-Originalakku (kam mit dem T61, noch bei 66%)
Der Build:

Zuerst habe ich das T60 FlexView-Display an einem 14" T60 getestet, nur um sicherzugehen, dass es funktioniert und keine größeren Probleme hat.
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Außerdem habe ich das T61-Mainboard mit dem Middleton-BIOS geflasht. Das Downgrade von BIOS-Version 2.30 hat problemlos geklappt – mit dem Lenovo BIOS Utility unter Windows 7 32-bit.
Der Build selbst ist eigentlich recht unkompliziert, auch für jemanden mit wenig Erfahrung – und hat gut geklappt. Zuerst habe ich das Mainboard aus dem T61 ausgebaut, dann dasselbe mit dem T60 gemacht. Da mein Werkzeug ziemlich begrenzt ist, war mit Abstand das Schwierigste das Lösen der VGA-Port-Schrauben mit der Kombizange :D

Dann kam der Rahmen-Mod. Ich habe mich entschieden, den Modemkartenslot komplett wegzulassen – eine Aussparung habe ich einfach zugelassen, die andere mit der Nadelfeil abgefeilt. War etwas fummelig, aber hat gut genug funktioniert.
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Schließlich habe ich den T601 zusammengebaut – und er hat gebootet! Besonders freue ich mich über die Handballenauflage: Das erste Mal, dass ich einen T60 habe, bei dem alle Clips der Handballenauflage vollständig vorhanden und nichts gebrochen ist. Auch die Scharniere fühlen sich fantastisch an.

Außerdem habe ich 100% der Schrauben wieder eingebaut (nochmals danke für eure Tipps!). Nur 2 Schrauben sind übrig – das sind die, die eigentlich in die entfernten Rahmenelemente gehört hätten (nehme ich an).
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Die Probleme:

Da die verwendete Hardware fast 20 Jahre alt ist, gibt es zwei Probleme, mit denen ich zu kämpfen habe: der Lüfter und der Bildschirm. Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen, wie ich am besten vorgehen kann.

Lüfter:
Der Lüfter wirft beim Starten in etwa 30% der Fälle einen BIOS „Fan Error". Wenn er hochfährt, hört man ein hohes Quietschen, das sich laut einem Thread mit etwas Öl beheben lassen soll – aber bei höheren Drehzahlen gibt es außerdem ein lautes Rauschen/Rattern, als wäre das Lager nicht mehr ganz in Ordnung. Ich habe diesen Thread gefunden, wo jemand erklärt, wie man das Ölen macht und dass es möglicherweise beide Probleme löst. Das werde ich als erstes ausprobieren – aber ich würde gerne wissen, was eure Meinung ist, falls das Lager tatsächlich hin ist. Kann man zum Beispiel einen Lüfter von einem anderen T61 verwenden?

Bildschirm:
Wenig überraschend für sein Alter ist der Bildschirm etwas dunkel und leicht gelbstichig. Der Gelbstich wird nach 15–20 Minuten Nutzung deutlich besser, aber die Farben sind insgesamt noch nicht toll. Ich wollte fragen: Gibt es überhaupt noch „gute" FlexView-Displays da draußen, oder müssen die alle in diesem Stadium irgendwie aufgearbeitet werden? Ist das in 2026 überhaupt noch möglich – oder zumindest nicht extrem teuer?

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe, und ich freue mich wirklich, dass ich 2026 noch einen Frankenpad bauen konnte – IBM ThinkPads leben weiter! ;)

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen! Ich habe versucht, im Forum zu suchen, aber nur ein paar Threads gefunden.

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Das haben wir vor Jahren alles durch und zig mal ein Frankenpad erschaffen....
Man... wenn ich da noch dran denke

Du solltest mal nach einem UXGA Display von BoeHydis Ausschau halten, denn die SXGAs warten echt dunkle Funzeln.
Da gab es zwei Versionen.... ein mal die originale CCFL Version FlexView und dann gab es LED Mods, die zufälliger Weise im T61/ T60 Frankenpad funzten...
Einige Frickler haben auch die CCFL gehen eine LED Leiste getauscht, aber da blieben dann meist unten Lichthöfe zu sehen ..
Ich habe das nie richtig hin bekommen... den LRD Mod mit Umbau des Inverters usw, schon

Oh man.... waren das noch Zeiten...
 
Kann man zum Beispiel einen Lüfter von einem anderen T61 verwenden?
Der Königsweg war ein stärkerer Lüfter vom T500, wobei man das Kupferrohr rechts für die dedizierte Grafikkarte, die im Frankenpad normalerweise wegen des nVidia-Bugs nicht vorhanden ist, ignoriert oder absägt.

Gibt es überhaupt noch „gute" FlexView-Displays da draußen, oder müssen die alle in diesem Stadium irgendwie aufgearbeitet werden?
  • HV150UX1-100 - CCLF-Version old
  • HV150UX1-101 - CCFL-Version new
  • HV150UX2-100 - LED-Version, ein um 180 Grad gedrehter 30pin-Displaystecker plus vier Kabel zum Anlöten an den Original-Inverter
Wenig überraschend für sein Alter ist der Bildschirm etwas dunkel und leicht gelbstichig. Der Gelbstich wird nach 15–20 Minuten Nutzung deutlich besser, aber die Farben sind insgesamt noch nicht toll.

Das kann auch am Inverter liegen, der nicht die nötige Spannung erzeugt. Es gehen generell sämtliche Inverter aus T60, T61 und non-LED-T500. Auch die Kabelstecker korrodieren gern und erzeugen Spannungsabfall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Schmiermittel der Lüfterachse ist mit der Zeit zäher geworden, nicht zuletzt durch eingedrungenen Staub.
Einige User haben empfohlen einfach Silikonspray mit dem Rüssel */- ungezielt in den (ausgebauten!) Lüfter zu sprühen,
Besser ist imo die Halteklammern aufzubiegen und einseitig die Alufolie zu lösen um nach dem Entfernen des Käfigs den Lüfter rauszuheben,
um erst Achse und Lagerinnenseite mit Isopropanol @80+% zu reinigen zu können (für innen zB ne Nähnadel mit Faden eng umwickeln)
dann kl Dosis neues Schmiermittel drauf, wie zB minimal abrasives Lagerfett für 0 - 150 °C und 5000 U/min max
Zur Not tuts aber auch Ballistol oder gar schnödes Nähmaschinenöl.

Das dunkle/stichige Bild kommt vmtl von schlapper CCFL, evtl auch Nikotin zw den Folien.
CCFL wechseln mag etwas fummelig sein aber mit Feingefühl machbar, da gibts ja auch etliche video tuts zu.
Ein LED panel einzubauen stellt etwas mehr Anforderungen,
da der Inverter modifiziert und der Stecker zum Display spiegelbildlich belegt werden muss.
Den Stecker vom kabel fürs CCFL lcd ab- und verdreht wieder anzulöten ohne das Kabel zu schrotten
ist schon ne Nummer denn dabei hilft auch ein video nur wenig.
 
Welch eine Freude, dass mein altes T61 weiterlebt! Das habe ich echt gerne rausgerückt. Lag es bei mir doch nur noch rum, mit dem Gedanken, wenn ich mal älter bin, dann mache ich das wieder fertig. Nun bin ich älter und es ist fertig ;)

Das sind dann die Besten Projekte!!!!!!!!!111!!1!elf!!eins!!!!
;)
 
Generell sind alte CCFL-Displays (Selbst im Neuzustand ) von der Helligkeit mMn nicht mit aktuellen LED-Backlights vergleichbar .
"Damals" war man froh wenn man ca 150 Cd hatte ,heute ist alles unter 300Cd eine Funzel ...
Bezüglich der alternativen Teile : Ich meine bei den 15" T60/61 konnte man auch einige Kühlkörpereinheiten des Nachfolgers T500 verbauen .
Und wegen eines passenden 15" UXGA-Displays sollten wir uns vielleicht mal per PM austauschen ...

Gruss Uwe (Der ein intaktes Frankenpad sein Eigen nennt :D ...)
 
@StarManni Ich freue mich, dass ich etwas Nostalgie wecken konnte! ;)

Vielen Dank, @tom_k für die Tipps zum Lüfter! Ich werde damit anfangen, den T61-Lüfter, den ich gerade drin habe, zu restaurieren.
Was den T500-Lüfter angeht @think_pad – ich habe mich ein bisschen umgeschaut und es gibt einen auf AliExpress für 31 EUR inkl. Versand. Ich glaube, der mögliche Gewinn ist es vielleicht nicht wert? Realistisch gesehen wird dieser Computer einen Texteditor und 2 Webseiten gleichzeitig laufen haben. 4GB RAM sind heute nicht mehr viel.

Man kann auch einen ganzen T500 kaufen, aber die verfügbaren sind wirklich teuer.

Danke auch für die ganzen Infos zum Bildschirm! Ich werde mir die Videos anschauen und versuchen einzuschätzen, wie hell das Display ist – vielleicht ist es gar nicht so weit vom Original entfernt.

Ich habe mir auch die Preise für Panels und Inverter-Boards angeschaut. Die sind ein bisschen wahnsinnig – ich schätze, es gibt davon kaum noch welche. Dazu kommt noch die Frage, wie gut diese Panels überhaupt noch sind, nachdem sie jahrelang in irgendeinem Lager in China lagen.

Ich glaube, ich werde mich nach gebrauchten Teilen umschauen – Uwe, ich melde mich! ;)

Ich sollte wohl auch einen „Ich suche"-Post für den Lüfter und eventuell den Bildschirm erstellen – das mache ich dann gegen Ende der Woche.
 
@think_pad – ich habe mich ein bisschen umgeschaut und es gibt einen auf AliExpress für 31 EUR inkl. Versand. Ich glaube, der mögliche Gewinn ist es vielleicht nicht wert?

Du musst einfach einen Suchthread aufmachen: "Suche Inverter für T60, T61 oder T500". - Dann fangen alle reflexartig an, in ihren Kisten und Altgeräten zu suchen...

Realistisch gesehen wird dieser Computer einen Texteditor und 2 Webseiten gleichzeitig laufen haben. 4GB RAM sind heute nicht mehr viel.

Geht alles: Ein WINDOWS 10 Enterprise IoT LTSC braucht nur zwei Gigabyte RAM und natürlich einen ressourcenarmen Standalone-Browser.

 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, der Gelbstich der CCFL Panels kommt nicht von Nikotin oder Dreck, sondern von der CCFL-Röhre selbst. Leider ziehen die nach einer Weile Luft, und der darin enthaltene Stickstoff sorgt für den Gelbstich bei der Gasentladung. Leider heißt das auch, dass die Röhre so langsam an das Ende der Lebensdauer gerät, irgendwann wird sie dann gar nicht mehr angehen, weil der Druck im Inneren zu groß wird und die Gasentladung dann nicht mehr startet. Die Röhren gibt es vermutlich nicht mehr neu, da hilft dann nur ein LED-Mod.
 
Erstmal Glückwunsch zu diesem Projekt. Das ist wirklich etwas Sinnvolles und Schönes.

Was den Lüfter anbelangt: T500 wurde ja bereits vorgeschlagen und ist genau richtig und für kleines Geld erhältlich. Ich habe erst vergangene Woche ein weiteres Exemplar aus China erhalten und verbaut. Auf ebay.de lautet der Suchbegriff "Laptop-CPU-Lüfter Mit Kühlkörper Für Lenovo IBM T500 W500-Serie". Von den Angeboten kann ich den Verkäufer "neuhaus24" empfehlen, der verpackt gut (nicht alle tun das).

Was das Display anbelangt: grundsätzlich würde ich ein SXGA am FrankenPad als ein Makel empfinden. Es sollte schon ein UXGA sein, wenn's nicht gleich ein QXGA wird (dann aber mir LED Mod). Ja, die SXGA neigen zum Vergilben. Die UXGA haben aber ein ganz anderes Alterungsverhalten. Ich betreibe hier eine Flotte von drei, demnächst vier, UXGA T601, und keines ihrer Displays verschiedenen Alters und Nutzungshistorie ist irgendwie dunkel oder gelb. Ich könnte auch gar keinen maximalen Nutzungshorizont abschätzen. Das Panel, auf dem hier gerade die Buchstaben beim Tippen erscheinen, ist seit 2012 im Dauereinsatz. Das UXGA des R50p, das ich kürzlich hier im Forum erworben habe, ist ein LG mit Produktionsdatum 2005, mithin älter als alle BOE-Hydis, und strahlt geradezu. Und: Neuware altert nicht!

Tastatur: wenn du zufrieden bist mit dem Tippgefühl, dann gut. Andersfalls gibt es ja noch zwei weitere native Tastaturmodelle. Alle fühlen sich anders an, sollte also für jeden etwas dabei sein. Mein Favorit ist die ALPS: nicht so lasch wie Chicony und nicht so schwer wie eine NMB.

Und noch etwas: wenn du's ernst meinst, dann investier' doch das Geld, das du am T61 gespart hast, in 8GB RAM.

So ein 8GB UXGA Intel-T601 ist unkaputtbar und sein Nutzungshorizont ist wahrscheinlich nicht durch ein OS, sondern durch die Entwicklung des Webs bzw. der Webbrowser begrenzt.

Für CPU-intensive Sachen macht man halt eine RDP-Sitzung auf einen modernen Rechner auf.
 
(y) für den Umbau - ich nutze hier auch noch täglich ein Frankenpad mit QXGA Display und LED Umbau (zwar mit Lichthöfen am unteren Rand, aber das war ein Kit mit recht dicht angeordneten LED von "xiphmont" - was seit Jahren bestens funktioniert. Leider scheint er nicht mehr aktiv zu sein, würde mir gerne ein Ersatzkit zulegen ;-)
 
Habe leider nur ein XGA Display in meinem T60/R500 4:3 Frankenpad, ist mir zwar etwas Kaputt gegangen, aber es ist nach 20 Jahren nicht vergelbt oder zu dunkel geworden, trotz CCFL Backlight, genauso bei meinem anderen T60.
 
Habe leider nur ein XGA Display in meinem T60/R500 4:3 Frankenpad, ist mir zwar etwas Kaputt gegangen, aber es ist nach 20 Jahren nicht vergelbt oder zu dunkel geworden, trotz CCFL Backlight, genauso bei meinem anderen T60.
Die XGA Displays waren davon auch nicht betroffen, nur die FlexView Displays
 
Geht alles: Ein WINDOWS 10 Enterprise IoT LTSC braucht nur zwei Gigabyte RAM und natürlich einen ressourcenarmen Standalone-Browser.
Das wusste ich nicht, danke! Auf jeden Fall laufen AntiX oder sogar Arch mit XFCE auf 4GB völlig problemlos. Das Problem sind moderne Webseiten, die werden immer größer. + die CPU wird auch zunehmend zum Flaschenhals.

Nein, der Gelbstich der CCFL Panels kommt nicht von Nikotin oder Dreck, sondern von der CCFL-Röhre selbst. Leider ziehen die nach einer Weile Luft, und der darin enthaltene Stickstoff sorgt für den Gelbstich bei der Gasentladung. Leider heißt das auch, dass die Röhre so langsam an das Ende der Lebensdauer gerät, irgendwann wird sie dann gar nicht mehr angehen, weil der Druck im Inneren zu groß wird und die Gasentladung dann nicht mehr startet. Die Röhren gibt es vermutlich nicht mehr neu, da hilft dann nur ein LED-Mod.
Ich hatte ein langes Gespräch mit einer KI zu diesem Thema und ich glaube, du hast vollkommen recht. Anscheinend kann auch die Polarisationsfolie/Diffusorfolie mit der Zeit altern und vergilben, aber Beiträge von anderen Nutzern, die diese Displays seit Jahren benutzen, stützen diese Theorie nicht.

Die UXGA haben aber ein ganz anderes Alterungsverhalten. Ich betreibe hier eine Flotte von drei, demnächst vier, UXGA T601, und keines ihrer Displays verschiedenen Alters und Nutzungshistorie ist irgendwie dunkel oder gelb.
Das ist sehr interessant, ich werde auf jeden Fall in Erwägung ziehen, eines zu holen. Und danke für die Klarstellung, dass Neuware nicht altert, das sind tolle Neuigkeiten.

Und noch etwas: wenn du's ernst meinst, dann investier' doch das Geld, das du am T61 gespart hast, in 8GB RAM.
Was RAM angeht: Die wenigen Module, die ich in den letzten Monaten auf eBay gesehen habe, wurden für mehr verkauft, als ein T61 kostet :D Aber vielleicht unterschätze ich, was die Nutzer hier im Forum so in ihren Lagern haben – vielleicht muss ich einfach mal nachfragen ;)
Und ich glaube, das ist das ultimative Bastler-Dilemma:
Ich brauche eigentlich keine 8GB RAM, das wird höchstwahrscheinlich mein dritter Computer. Aber es wäre schon schön, 8GB RAM zu haben :D

Tastatur: wenn du zufrieden bist mit dem Tippgefühl, dann gut. Andersfalls gibt es ja noch zwei weitere native Tastaturmodelle. Alle fühlen sich anders an, sollte also für jeden etwas dabei sein. Mein Favorit ist die ALPS: nicht so lasch wie Chicony und nicht so schwer wie eine NMB.
Ist die T60- oder die T61-FRU dein Favorit (oder sind sie gleich?)?

@helmuel , vielen Dank für dein Angebot, ich werde entscheiden, welches Teil ich gerne hätte und einen Beitrag verfassen (und dir eine Nachricht schicken)!
 
Bei den Tastaturen passen alle Modelle von R/T 60 und 61 sowie die der Nachfolger W/R/T x00 (Als auch W701 ...).
Im Prinzip ist wichtig dass die Rückseite kein "Lochblech" ist weil dadurch für mich die Tastatur zu labberig wird .
Recht gut sind eigentlich alle für die 60er Serie da die löchrigen Rückseite erst ab der 61er Serie eingeführt wurden .
Damals war das wohl auch so wenn sich Kunden bei der Lenovo-Hotline (Die damals vermutlich noch über IBM lief [iirc]) beschwerten diese gelegentlich die "alten" T60 Tastaturen als Ersatz bekamen .
Lange Rede kurzer Sinn : Nimm die Tastaturen mit T60 FRU :D .

Gruss Uwe
 
Ist die T60- oder die T61-FRU dein Favorit (oder sind sie gleich?)?

Ich habe kürzlich eine NMB durch eine gebrauchte ALPS mit einer T61-FRU ersetzt. Nach etwas Wartung fühlt die sich großartig an. Die ALPS, die zuvor drin war, hatte eine Lebensdauer von knapp 15 Jahren, allerdings habe ich damit weite Teile meines Entwicklerlebens bestritten.

Übrigens, "Lochblech" (im Sinne von Blech hat Löcher) haben sowohl die 39T* T60 als auch die 42T* T61 FRUs, wobei die Löcher beim T60 größer sind. Egal, einfach durchprobieren (und evtl. zurückschicken), die bauartbedingten Unterschiede zwichen den drei Typen bleiben ja gleich. QWERTZen hätte ich abzugeben, auch eine ALPS.

Ja, 8GB waren schon immer sehr teuer. Kommt eben auf den Einsatzzweck an. Zwei meiner FrankenPads sind 4GB, die haben allerdings auch recht spezifische Aufgaben und können bzw. müssen sogar unter Win7 laufen, das ja nicht so ressourcenhungrig ist. Mein Allrounder mit 22H2 hat aber 8GB. Der ist auch übertaktet, was seine Brauchbarkeit nicht unwesentlch erhöht. Allerdings eignet sich die T9300 CPU wegen Hitzeproblemen nicht wirklich gut dafür. Da ist eine 5-Euro T8300 besser.
 
Hallo @marcin :D
da ist man mal ne Woche "inaktiv" und hier geht es richtig ab mit dem Frankenpad-Umbau.

Zum Thema Lüfter hat @tom_k schon das Wesentliche gesagt was die Renovierung des vorhandenen Lüfters angeht. Ich würde auch zunächst so verfahren, bis eventuell ein günstiger passender T500 Lüfter auftaucht. Aber ich selbst bin mit dem T61 Lüfter sehr zufrieden in meinem Frankenpad.

Zum Thema UXGA Flexview kann ich nur sagen, dass ich schon einige Displays hier hatte, welche von den Rändern her stark vergilbt waren von IDTech und BoeHydis und da war es auf jeden Fall die Folie im Display.

Ich hatte für die letzten vier späten Frankenpad-Umbauten auch den Kauf der damals schon überteuerten UXGA Flexview-Displays gescheut und daher nur UXGA-TN Panels verwendet, welche ich jedoch auf LED umgebaut hatte.

Die LED-Kits in allen Größen gibt es nach wie vor hier zu kaufen. Für 15 Zoll 4:3 müsste man den LED-Strip für 6 USD dann noch einzeln kaufen, da es dazu kein KIT-Angebot gibt. Hier gibts zum Umbau auch nützliche Infos. Videos zu dem Thema gibt es einige auf youtube. Ein solches TN-Display als Ausgangsbasis hätte ich auch noch hier.

Was die Beschaffung von 8GB DDR2 angeht gibts noch eine PN.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls das noch von Interesse sein sollte...

Zum Lüfter.

Habe damals die T6x zu größerer Anzahl im Feldeinsatz und in Werkstätten im Einsatz gehabt.
Dreck, Staub, Qualm, Bremsenabrieb, alles was denkbar ist.

Bitte niemals irgendetwas irgendwie reinsprühen.
Das haftet an den Flügeln und gibt mit daran hängen bleibendem Staub Unwucht.
Das Todesurteil für das Gleitlager.

Der Tip mit dem Aufbiegen der Kupfernasen und dem Herausheben des Lüfterrades zwecks Reinigung ist die einzig vernünftige weil dauerhafte Lösung.

Umölen auf Silicon geht nur ordentlich, wenn möglichst alle möglicherweise aus früheren Aktionen verbliebenen Ölreste möglichst rückstandslos entfernt wurden.

Mein Geheimrezept:

Einen Tropfen säurefreies Nähmaschinenöl, einen Tropfen Ballistol und einen Tropfen WD40 verrühren.

Das WD40 unterwandert neuen sich im Gleitlager absetzenden Schmutz, ist aber KEIN Schmiermittel, weil darin enthaltene Lösungsmittel verdampfen und die Gleitwirkung sehr schnell nachlässt. Es dient mit den verbliebenen Teilen der Mischung lediglich auf Dauer dazu, künftigen Schmutz daran zu hindern, sich auf der Oberfläche des Lagers und des Pins des Lüfterrades abzusetzen.

Ballistol reinigt und reduziert den Reibwert, damit der Lüfter leichter läuft. Gleicher Effekt wie in einem gereinigten Waffenlauf und dem Projektil.

Nähmaschinenöl ist eigentlich selbsterklärend. Wichtig ist, nur ein kleines Tröpchen der Mischung zu verwenden und vor der Inbetriebnahme das Lüfterchen mehrfach von Hand VERTIKAL zu bewegen, damit sich der Schmierstoff erst einmal über die gesamte Höhe des Lagers verteilt und in die feinen Poren des Lagermaterials eindringen kann.

Erst danach in Betriebsrichtung von Hand und später wie im Betrieb mit elektrischer Versorgung drehen lassen. Da hilft im ausgebauten Zustand ein kleines Steckernetzteil, damit man sich von der Schmierwirkung und vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen kann, bevor man wieder alles zusammenbaut.

Und noch was - Bitte NIEMALS NIE mit Pressluft im eingebauten Zustand in die Luftgitter reinblasen. Dies induziert Ströme durch die Drehung, welche das Mainboard beschädigen könnten.

Hope it helps...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nachtrag

Ihr werdet ja hoffentlich die Mixtur vorher genau anschauen.
Öl ist nicht gleich Öl - Die Mischung darf keinesfalls emulgieren oder gar ausflocken.

Dann bleibt im Zweifelsfalle nach gründlicher Reinigung lieber bei Ballistol pur.

Egal wie, aber bitte immer nur ein microfeines Tröpfchen verwenden, sonst zieht es durch die Drehzahl die Suppe aus dem Lager und versaut das Lüftergehäuse.
 
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  • ok1.de
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