Linux T60: Linux Mint Cinnamon startet nach Update nur noch on Wayland

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perplex

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Linux Mint 22.1 Cinnamon 6.4.8 Kernel 6.8.0-90
Xorg 21.1.11 Xwayland 23.2.6 libinput 1.25.0-1ubuntu3.2
Graphik AMD RV515/M52 (Mobility Radeon X1300), Treiber Radeon Kernel-Version

Da hier auch Linux-Nutzer unterwegs sind und mir in diesem Forum immer gut geholfen wurde (viel Dank und Respekt dafür!), versuche ich es auch einmal mit einem Linux-Problem.

Habe den selten genutzten Laptop nach einem halben Jahr Pause aktualisiert und werde damit konfrontiert, daß bei normaler Anmeldung („Cinnamon (Vorgabe)“) der Bildschirm leer bleibt bis auf den Mauszeiger. Der läßt sich bewegen, aber es gibt keinerlei Reaktion auf Klicks. Eingaben über die Tastatur, z.B. Strg+Alt+T für Öffnen des Terminals, führen überwiegend zu nichts, Strg+Alt+Backspace allerdings führt zurück zur Anmeldung und erlaubt dadurch Herunterfahren. Anmeldung mit „Cinnamon on Wayland (Experimental)“ dagegen erfolgreich, erwartet aber eine unvertraute Tastaturbelegung, so im Alltag nicht zu gebrauchen, ohnehin nur zum Experimentieren gedacht. Anmeldung mit „Software rendering“ hilft ebenso wenig wie Rückkehr zum zuletzt verwendeten Kernel -60. Start aus dem Recovery Mode schon, vermutlich dank Einschränkungen bei der Graphik, ist aber kein vollwertiger Ersatz.

Habe die Graphik in Verdacht. Harmoniert der alte Treiber für die alte Karte nicht mehr mit einem aktualisierten Xorg oder libinput?

Jedenfalls hatten sich meine T61 problemlos auf denselben Aktualisierungsstand bringen lassen (was mich leider dazu verleitet hatte, beim T60 auf einen Schnappschuß zu verzichten). Austausch der Festplatten zeigt, daß Linux von der des T60 auf einem T61 problemlos läuft, während Linux von der des T61 auf dem T60 ebenfalls obige Probleme macht. Die Hardware des T60 unterscheidet sich außer durch hier wohl nicht relevante schwächere Leistung durch den Graphikchip, die T61 haben Intel Mobile GM965/GL960 Integrated.

Was tun zur Problemdiagnose und -lösung? Die Systemprotokolle sind für mich kryptisch.
 
Schon probiert, dass du alles Wayland-Gedröns entfernst und sicher stellst, dass xorg installiert ist?
Alternative: per ssh einloggen und schun was im logfile steht.
 
Setze bitte als Erstes den Schalter "nomodeset" in den Boot-Optionen:



acpi_osi=Linux und acpi_osi=vendor könnten auch hilfreich sein, falls tatsächlich nur die Helligkeitsregulierung spackt und nicht die ganze Grafik..

Da Du bis zum Login kommst und vermutlich auch mittels Strg+Alt+F1, F2 usw. auf ein anderes virtuelles Terminal wechseln kannst, dürfte die Grafik nicht korrekt angesprochen werden.

Hier hat einer auf LMDE gewechselt und da lief es:

 
Du hast offensichtlich Probleme mit dem Desktopmanager. Wenn du wieder zu dem Screen mit "nur Mauszeiger" kommst, drücke Strg + Alt + F2 (oder F3, F4, F5, ...). Damit solltest du in die tty2 kommen, im Endefekt einfach dem Betriebssystem ohne graphische Oberfläche. Dann schaue in System Journal mittels "journal -r" bzw. "journal -r -p 1..3" (um ausschließlich Errormeldungen angezeigt zu bekommen) und lese dich durchs Journal. Du solltest ziemlich sicher Einträge finden, die dir einen Hinweis auf das Problem liefern. Du kannst natürlich auch das journal mal hier posten.
 
Moin,

hast Du vielleicht aus Versehen sway installiert?
So wie Du es beschreibst, bist Du nämlich in sway gelandet. Dein Loginmanager meldet immer die Standardumgebung an. Das kann, aber muss nicht cinnamon sein, wenn es mehrere Optionen gibt,

Probiere einmal die Eingabe ALT+ENTER. Wenn dann ein Terminal aufgeht, prima.
Wenn nicht, wechsel mit ALT+STRG+F3 auf tyy3, melde Dich an und schau nach:

Code:
sudo apt list sway
Falls sway istalliert ist:
Code:
sudo apt remove sway

Unter dem Strich ist das kein Beinbruch. Du könntest Dich natürlich jetzt auch in sway einarbeiten, aber Du wärst der erste Mint- Nutzer, der das wollte. :D
 
Danke für die Hinweise. Meine verzögerte Antwort ist gesundheitlichen Problemen geschuldet, ich bleibe dran.

Als naiver User mit bisher eher rudimentären Linux-Kenntnissen habe ich durchaus Probleme, den Anregungen zu folgen, schon bei der von dem gewohnten Terminal abweichenden Nutzung der Konsolen. Meine Ergebnisse:

Zum Hinweis von Ravensberger: Sway ist nicht installiert. Außerdem kann ich bei der Anmeldung ja zwischen drei Cinnamon-Alternativen wählen.

Zum Hinweis von zwieblum: Die Systeminformation nennt „x11 server: X.Org v: 21.1.11 with: Xwayland v: 23.2.6 driver“, also ist Xorg doch wohl installiert. „Wayland-Gedöns“ entfernen ggf. wie? Könnte aber kritisch sein, auch für die Zukunft.

Zum Hinweis von hoday:
Mit „journalctl“ statt „journal“ konnte ich Fehlerlisten produzieren, die für mich mit Ausnahme des Hinweises auf deaktiviertes VMX kryptisch sind. Sie können aber das Problem nicht erklären, denn sie erscheinen mit einer Ausnahme auch auf meinem T61, und die Ausnahme ist mir schon von früher bekannt und läßt sich mit der Kerneloption „pcie-aspm=off“ unterbinden. Vorsorglich aber hier zur Kenntnis.
Regelmäßig beim Start:
Code:
Jan 10 16:22:36 T61N lightdm[1158]: gkr-pam: unable to locate daemon control file
Jan 10 16:22:24 T61N lightdm[1034]: gkr-pam: couldn't unlock the login keyring.
Jan 10 16:22:20 T61N systemd[1]: Failed to start casper-md5check.service - casper-md5check Verify Live ISO checksums.
Jan 10 16:22:13 T61N kernel: x86/cpu: VMX (outside TXT) disabled by BIOS
Nach Rückkehr zur Anmeldung mittels Strg+Alt+Backspace:
Code:
Jan 10 15:30:19 T60N cinnamon-session-binary[1243]: CRITICAL: t+50.91458s: Unable to close Cinnamon's end session dialog: GDBus.Error:org.freedesktop.DBus.Error.ServiceUnknown: The name :1.45 was not provided by any .service files
Jan 10 15:30:19 T60N cinnamon-session-binary[1243]: GLib-CRITICAL: t+50.91439s: g_variant_unref: assertion 'value != NULL' failed
Jan 10 15:30:19 T60N cinnamon-session-binary[1243]: CRITICAL: t+50.90775s: Unable to close Cinnamon's end session dialog: GDBus.Error:org.freedesktop.DBus.Error.NoReply: Message recipient disconnected from message bus without replying
Jan 10 15:30:19 T60N cinnamon-session-binary[1243]: GLib-CRITICAL: t+50.90740s: g_variant_unref: assertion 'value != NULL' failed
Besagte Ausnahme:
Code:
Jan 10 15:27:10 T60N kernel: pci 0000:00:01.0: ASPM: Could not configure common clock

Zum den Hinweisen von fakiauso:
Da müßte ich wohl anknüpfen, vielen Dank, aber wie?

1. Linux bootet ja, die diversen Meldungen laufen sauber durch (die Kerneloptionen quiet und splash sind entfernt), das Fenster für die Anmeldung erscheint, auch mit der von mir eingestellten Hintergrundfarbe, aber die Anmeldung führt dann ins Schwarze.

2. Im zitierten Beitrag zum Wechsel auf LMDE scheint dort die frühere Version von Xorg unter LMDE das Entscheidende zu sein. Der Aktualisierungsverlauf (nebenbei würde mich interessieren, wie man den als Textdatei bekommt) nennt für die letzte, das Problem auslösende, Aktualisierung u.a. Updates von xwayland 2:23.2.6-1ubuntu0.5 auf 2:23.2.6-1ubuntu0.7, xserver-xorg-video-amdgu von 23.0.0-1build1 auf 23.0.0-1ubuntu0.24.04.1, von xserver-xorg-video-nouveau von 1:1.0.17-2build1 auf 1:1.0.17-2ubuntu0.1 und xserver-xorg-video-vesa 1:2.6.0-1 auf 1:2.6.0-1ubuntu0.1. Aber wie ggf. zurück ohne Schnappschuß und wie bei zukünftigen Aktualisierungen verhalten?

3. Die Option „nomodeset“ führt zu interessantem Ergebnis: Die Anmeldung mit Cinnamon (Vorgabe) ist jetzt erfolgreich! Die mit Cinnamon on Wayland dagegen führt jetzt zu schwarzem Bildschirm ohne Mauszeiger, aber endlos blinkendem Cursor und keiner Reaktion mehr auf Strg+Alt+Backspace. Während der Meldungen beim Booten gibt es allerdings ab Umschaltung auf höhere Auflösung jetzt Probleme der Graphik (Durcheinander, Schachbrettmuster, bunte Muster). Also auch keine Lösung?
 
VMX (outside TXT) disabled by BIOS

Ist als meldung belanglos und besagt nur, dass Erweiterungen für Virtuelle Maschinen im BIOS abgeschaltet sind. Auf die Grafik des laufenden Systems dürfte das keinen Einfluß haben.

nomodeset bringt halt "irgendeine" Grafik, weil das Kernel Modesetting abgeschaltet wird, um die automatische Erkennung von Graka und Auflösung zu unterbinden. Dementsprechend wird halt mit einer Standardauflösung gebootet, die nicht zwingend die korrekte sein muss.

Hier wären die Ansätze unter Punkt 2 und Punkt 6 noch eine Option:


Die alten Atis machen Mint 22 anscheinend ziemlich Probleme. Bitte auch das Firmware-Paket noch einmal neu installieren, falls da der Zugriff nicht klappt. Unter Debian sind das die Pakete firmware-linux; firmware-linux-nonfree als Meta-Pakete und firmware-amd-graphics für die Grakas selber.
 
Moin,
quasi alles mit Wayland zu entfernen, beseitigt mittlerweile auch alles mit Xserver.
Der Link von @fakiauso weist auch auf den Login Manager als Fehlerquelle hin. Das kann natürlich sein.
Kannst Du denn den lightdm.service einmal beenden, damit dieser wirklich aus geht? Mit startx startet man ja immer einen Xserver, ohne dass lighdm hier dazwischenfunkt.

Ältere Versionsstände kann man einfach mit dpkg in einer älteren Version installieren, wenn man diese noch irgendwo findet. Zur Not müssten auch die Debian- Pakete passen, meine sind aber teils sogar aktuelle als Deine, sonst würde ich diese schnell herunterladen...
 
Ältere Versionsstände kann man einfach mit dpkg in einer älteren Version installieren, wenn man diese noch irgendwo findet. Zur Not müssten auch die Debian- Pakete passen, meine sind aber teils sogar aktuelle als Deine, sonst würde ich diese schnell herunterladen...

So ein Paketmix ist aber auch mit Vorsicht zu genießen.

Anmeldung mit „Cinnamon on Wayland (Experimental)“ dagegen erfolgreich, erwartet aber eine unvertraute Tastaturbelegung, so im Alltag nicht zu gebrauchen, ohnehin nur zum Experimentieren gedacht. Anmeldung mit „Software rendering“ hilft ebenso wenig wie Rückkehr zum zuletzt verwendeten Kernel -60. Start aus dem Recovery Mode schon, vermutlich dank Einschränkungen bei der Graphik, ist aber kein vollwertiger Ersatz.

Der Rückfall auf den Login kann auch an zu vielen installierten Kerneln liegen, wenn nicht mittels apt autoremove Platz gemacht wird. Das Bild mit schwarzem Screen und Mauszeiger ist dafür aber eher untypisch.
 
So ein Paketmix ist aber auch mit Vorsicht zu genießen.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Man kann aber ganz gut herausfinden, welches Paket einen Fehler verursacht.
Abgesehen davon funktioniert der Fingerabdruckleser bei einem meiner Geräte nur noch mit libgusb2 unter Debian Testing seit Monaten (!) nur noch mit einem Vorgängerpaket von Ubuntu. Aber sei es drum, was ich mit Testing alles erlebe, füllt einigen Stoff...
 
Oh je, sieht nach vielen weiteren Stunden Aufwand aus bei unzureichendem Durchblick und höchst zweifelhaftem Erfolg. Muß mir im Moment Zeit lassen, gebe aber noch nicht auf. Vielen Dank einstweilen.
 
Nach zunächst vergeblichen weiteren Experimenten und einer Zwangspause wegen diverser anderer Probleme komme ich jetzt in Übereinstimmung mit mehreren inzwischen gefundenen Berichten in anderen Foren zu einem „schwarzen Bildschirm mit Mauszeiger“ wenigstens zu folgendem Ergebnis:

Es hilft ein Rückgang zu einer früheren Version der OpenGL-Implementation Mesa.

Auf Umwegen (letztlich T60 auf anderer Festplatte mit passend gemachter Linux-Partition meines konsequenter gepflegten T61-Hauptrechners versehen) konnte ich auf alte Schnappschüsse zurück und testen, welche auf dem T60 noch funktionieren und welche Aktualisierungen dann zum Problem führen. Bei mir ist der Übergang von Mesa-Version 24.2.8 zu 25.0.7 oder später entscheidend (in einem anderen Bericht hat 25.0.2 noch funktioniert), alle anderen Updates am 5.4.26 einschließlich mesa-compat waren unproblematisch. Verblieben bin ich jetzt laut Systeminformation bei: „API: OpenGL v: 4.5 compat-v: 2.1 vendor: mesa v: 24.2.8-1ubuntu1~24.04.1 glx-v: 1.4 direct-render: yes renderer: ATI RV515 device-ID: 1002:7149“.

Aber das ist keine Dauerlösung, zumindest nicht für einen Laien wie mich:
1. Die Ausklammerung von Mesa-Updates weiterhin könnte zu Kompatibilitätsproblemen oder Sicherheitslücken führen.
2. Welche Pakete von Mesa genau führen zum Problem, es gibt laut Aktualisierungsverlauf mindestens deren sechs (mesa-libgallium, -va-drivers, -vdpau-drivers und -vulkan-drivers, libegl-mesa0, libgl1-mesa-dri)?
3. Wie käme ich an die älteren Pakete, um die verdorbene Installation zu reparieren (ohne sie mit ihren zahlreichen individuellen Einstellungen neu einrichten zu müssen)? Welche Dateien müßte und könnte ich ggf. zwischen meinen Rechnern transferieren, wie verhindere ich ggf. Kollateralschäden bei einem Austausch? Die Informationen bei docs.mesa3d.org sind für mich ein Buch mit sieben Siegeln.
4. Gibt es einen Ansprechpartner für eine realistische Chance, die neueren Mesa-Versionen mit Radeon-X1300-(= ATI RV515)-Graphik unter Mint 22.1 zu versöhnen? (Betroffen sind offenbar auch andere ältere Graphikchips/-treiber und Fedora.)
5. Es ist nicht auszuschließen, daß eine Besonderheit in einer anderen Komponente steckt, die sich nur in Kombination mit den neueren Mesa-Versionen bemerkbar macht. Denn wieso funktionierte Cinnamon on Wayland (dabei unter API: OpenGL abweichend von oben nur Mesa-Version 25.0.7-0ubuntu0.24.04.2)?
 
Moin,

ich hatte mit meinem T60 und ATI x1400 ähnliche Probleme bei der Aktualisierung auf Debian 13, die aber nicht den X-Server 'töteten', sondern 'nur' den Grafiktreiber. Ein etwas anders gelagerter Fall, der sich aber auffallender weise ebenfalls an den mesa- Paketen festmachen ließ. Auch ich brachte derzeit alle mesa- Pakete wieder auf einen älteren Stand, soweit möglich, was auch erst einmal stabil lief.

Letztendlich konnte ich unter Openbox mit einer Konfiguration abstellen, so dass die Harwarebeschleunigung wieder einwandfrei arbeitet:

~$ cat /etc/X11/xorg.conf.d/20-radeon.conf
Section "Device"
Identifier "Radeon"
Driver "radeon"
Option "AccelMethod" "glamor"
EndSection


Alle Mesa- Pakete wurden nachfolgend wieder aktualisiert. Cinnamon ist zwar kein openbox. Es zeigt sich aber, dass zumindest die xorg selbst problemlos mit der ATI betrieben werden können.
 
…, aber solange Wayland OBS und KICAD per Design nicht unterstützt wird das nix.
Naja, es wäre ja wohl eher die Aufgabe von OBS und KiCAD, das unter Wayland lauffähig zu machen - wobei, KiCAD 9.0.8 läuft hier auf einem Fedora 43 mit Plasma 6.6.4 unter Wayland (X11 gibt es hier nicht mehr) völlig fehlerfrei und ohne Probleme.
Bedeutet, es könnte natürlich auch an dem doch bereits ziemlich veralteten Mint liegen - "veraltet" bezieht sich in dem Fall auf die Integration neuer Techniken. ;)
 
ziemlich veralteten Mint
Moin,
zumindest ergeben sich bei dem Szenario des Themenerstellers ein paar Fragezeichen zu mint.
Da es mich aber auch einmal interessierte, habe ich das AppImage von KiCAD auf meine T60 mit ATI unter Debian Stable und Wayland Labwc entpackt. Dieses funktioniert ganz einwandfrei, sowohl, Darstellung, Zeichnen, Fensterverhalten.

Was KiCAD unter Devuan macht, wissen wir nicht. 2026 ein System ohne systemd zu betreiben, muß ja nicht kompatibel mit der modernen Welt sein. Ich hatte antix, ebenfalls ohne systemd, kürzlich ausprobiert, und könnte ein kleines Buch über 'komisches Verhalten' schreiben. Antix kann man nur wieder formatieren, soweit die Kurzfassung. ;)
 
Weil Wayland eine von einem Gremium erschaffene "Lösung" ist - oder anders ausgedrückt "Schrott my Design".
Daran, dass Anwendungen ihre eigenen Unterfenster selbst positionieren können, wird ja gearbeitet, schon eine gewagte These es wegen dieses fehlenden Features als "Schrott" zu bezeichnen.

Xorg wurde in den 80ern erschaffen und wird seit Jahren nicht wirklich weiterentwickelt, da so ziemlich alle Hauptentwickler zu Wayland gewechselt sind. Es hat erhebliche Probleme mit mehreren Monitoren in unterschiedlichen Skalierungen und ist alles in allem einfach ein uraltes Stück Software, das in seinen verdienten Ruhestand gehen darf.

Daran wird auch der eine Entwickler nichts ändern, der es geforkt hat - dem war ja auch komplett egal, ob sein Projekt Nvidia-Treiber kaputtmacht oder nicht, bis er bei xorg rausgeworfen wurde. Mal ganz abgesehen davon, dass er wilde Verschwörungstheorien (u.a. über Corona) verbreitet, sich mit jedem anlegt und sogar von Linus Torvalds höchstpersönlich in die Schranken gewiesen wurde.

Eine vertrauenswürdige Basis für ein Projekt sieht anders aus.
 
[X] Popcorn
[X] Cola
[X] Kuscheldecke
[X] Schumgummischwert
ok, alles da für den Flamewar :)
 
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