T5xx (T500-550 ohne "p") T500 geht wird ständig heiss und geht aus

janfedder

Member
Themenstarter
Registriert
4 Feb. 2014
Beiträge
98
das Gerät wird unheimlich heiss, trotz Lüfterreinigung, und geht aus. Habe eine zweite HDD um Ultrabay, kann es daran liegen? Zirkulation gehemmt oder sowas?
 
Nein, es liegt nicht an der HDD.

Der Lüfter macht mucken, entweder ist der Lüfter einfach tierisch verdreckt und / oder die Wärmeleitpaste ist ausgetrocknet, oder der Lüfter ist einfach defekt.

Wenn du den Kopf an das Gerät hälst, hörst du ihn summen (oder allgemein hörst du ihn summen)

Wenn nein:

Tastatur runter, schauen ob der Lüfter verdreckt ist so das er nicht mehr laufen kann. Wenn er das nicht ist und läuft, dann muss er einmal ausgebaut werden und komplett gereinigt werden.

Dauert ca 30 Minuten.

Grüße
 
....und falls er wirklich dreckig ist (siehst Du sofort), dann einfach mit Druckluft auspusten. Nimm aber nicht den dicken Schlauch mit dem extra viel Druck.

Und noch wichtig: Beim pusten das Lüfterrad arretieren, sonst hast Du einen Dynamo und das Board leuchtet, bevor es abbrennt ;-)

Ansonsten hat blafoo oben schon alles wichtige gesagt.

Gruß von der elektromieze
 
Der Lüfter läuft, habe ihn auch schon ausgeblasen.. nach der Wärmeleitpaste habe ich nicht geschaut, dafür müßte ich den Lüfter ausbauen. Das Gerät wird auf der linken Seite sehr heiss (von vorne vor dem geöffneten Gerät sitzend gesehen). Sowohl auf der Tastatur als auch auf der Unterseite. Rechts ist das Gerät nur handwarm.
 
Wenn das Teil ansatzweise so aufgebaut ist wie mein T520:

Da sitzt die CPU :D

Laueft der Lüfter den? Hast du das mal kontrolliert?

Wenn ja: Dann wechsel die WLP.

Grüße
 
Das hört sich nach nem Klassiker an: "Wärmeleitpaste ist zu Wärmenichtleitzement mutiert".
Da wirst Du den Lüfter schon abbauen müssen um das zu überprüfen...
 
Hier noch der hilfreiche Artikel in unserem großartigen Wiki, beim Auseinander- und Zusammenbau hilft Dir dann das HMM Deines T500 weiter. Viel Erfolg beim Lüfter reinigen, Du wirst sehen: das lohnt sich!
Grüße,
ElGecko
 
Da selbst erfahrene Nutzer die Wärmeleitpaste erwähnen, ist da etwas anderes als bei Desktops?

Mein ältester Desktoprechner im Pool stammt aus 2006. Bei den noch älteren habe ich mir aus Sentimentalität die Mühe gemacht die CPUs auszubauen. Die ultradünn verteile Paste war soweit man es beurteilen kann eigentlich noch in einem sehr brauchbaren Zustand.

Habe mit meinem X61s unter Linux auch ähnliches Problem mit bestimmten Kernels. Im Logfile steht dann CPU hat 100 Grad Celsius Marke geknackt, Notabschaltung.
 
Nö ist wie beim Desktop .. auch gute WLP trocknet nach 2-3 Jahren, je wärmer die CPU läuft desto schneller, ein.

Ja .. das x61s hat eh das Problem: Kleiner Lüfter, kleines Gehäuse, viel Temperatur! Aber >100C hatte ich meins nie .. WLP erneuern ;)

Gerade durch die erhöhte Hitzte der CPUs in Laptops etc trocknet die WLP halt auch schneller ein.

Je nach CPU knan es in einem Desktop wirklich so sein das es 5-10 Jahre problemlos hält und auch danach noch "flüssig" ist.

Grüße
 
Jo, Danke an Euch für die Tips! Dann werde ich mal gucken wo ich mir die Wärmeleitpaste besorgen kann. Und dann wird das gute Teil nochmal aufgemacht :thumbup:
 
Und spar nicht am falschen Ende .. gute WLP (artic cooling z.B) gibts für kleines Geld!
 
Und spar nicht am falschen Ende .. gute WLP (artic cooling z.B) gibts für kleines Geld!
Wobei man da nicht allzuviel falsch machen kann ;) die AC Pasten sind zwar top, aber die Coolermaster V1 aus dem nahegelegenen Blödmarkt war auch überraschend gut => solange man Wärmeleitpaste und nicht direkt no-Name-Schund kauft kann man da nicht allzuviel falsch machen.

ist da etwas anderes als bei Desktops?
Nein im Grunde ist alles das selbe Prinzip.
Einzige Unterschiede: Bei Desktop CPUs ist die Fläche größer (und somit mehr Kontaktfläche da, die weniger belastet wird)
und Lenovo verbaut (so wie viele andere Hersteller) grundsätzlich vergleichsweise schnell austrocknenden Schnodder statt hochwertiger Paste :whistling:

Extremfall war bei mir bisher ein (mindestens 12h jeden Tag betriebenes) Acer Laptop auch da waren die Symptome ähnlich:
a) starke Aufheizung im Bereich der CPU
b) trotz toter Paste (aka Bröselkuchen, oder in dem Fall eher Betonbrösel) sehr starke Hitzeentwicklung am Lüfterausgang (Schokolade schmelzen war kein Problem)
c) immer häufiger werdende Hitzeabschaltungen (zum Schluß sogar aus dem BIOS raus)

Aber auch auf Wüstensand gebettete Desktop CPUs sind häufiger als du vermuten würdest ;)
 
Extremfall war bei mir bisher ein (mindestens 12h jeden Tag betriebenes) Acer Laptop auch da waren die Symptome ähnlich:
a) starke Aufheizung im Bereich der CPU

Kaum brennt die Sonne, schon habe ich das selbe Spiel auch wieder mit meinem T60 (Dachgeschosswohnung und 27 Grad)... :D 70 Grad ist zwar das max, wo er zwischendurch mal erreicht aber da hilft evtl. nochmal die Reinigung in meinem Fall :)
 
Nö ist wie beim Desktop .. auch gute WLP trocknet nach 2-3 Jahren, je wärmer die CPU läuft desto schneller, ein.

Das kann ich nur begrenzt unterschreiben. Meiner Meinung nach trocknet nur schlechte WLP (so schnell) aus. Ich habe schon einige WLP-Wechsel machen müssen, weil z.B. die Hersteller günstige genommen haben. Aber die Arctic Silver 5 auf einem alten Pentium 4 hält schon seit über einem Jahrzehnt ohne Probleme durch - und wurde zumindest in der ersten Hälfte des Jahrzehnts sehr oft, sehr lange und sehr viel geheizt.
 
Aber die Arctic Silver 5 auf einem alten Pentium 4 hält schon seit über einem Jahrzehnt ohne Probleme durch - und wurde zumindest in der ersten Hälfte des Jahrzehnts sehr oft, sehr lange und sehr viel geheizt.
Arctic Silver 5 ist auch 'ne sehr haltbare Paste, aber selbst die kriegt man mit bestimmten Prozessoren und unterdimensioniertem Boxed-Kühler in 3-4 Jahren verbraten :D
Billigpaste bröselt da durchaus teilweise viel schneller (hab keine Ahnung welchen Billigschnodder so manche Firmen verkleckern, aber 2-3 Jahre sind bei vielen Fertig-PCs leider oft das Maximum :( )
 
Das mit der Marke der Wärmeleitpaste ist ja unter PC Bastlern eine Glaubensfrage. Und überall wo Glaube ist, wird auch abgezockt. ;-)

Wärmeleitpaste ist ja nicht nur im PC-Bereich üblich, sondern allgemein in der Elektronik. Dort wird aber nicht geglaubt, insofern gibts da gute WLP für ganz zivile Preise. Also mal im Elektronikladen schauen, da gibts ohne Probleme dicke Tuben mit 35 bis 50g für um die 5 EUR. Tut hier seit Jahren seinen Dienst.
 
dicke Tuben mit 35 bis 50g für um die 5 EUR
Naja, da kauf ich für die 2-3 Prozessoren die ich im Jahr bestreiche lieber 'ne mir bekannte Paste a 10g für 5€, denn nach 5 oder 6 Jahren muss die so und so mal neu (ob de Tube nun leer, eingetrocknet, unlösbar zugeklebt oder einfach altersschwach(verklumpt) ist ;) )
Klar ist da vermutlich nichts Anderes drin, aber ich kann mich (im Gegensatz zu Industriepasten mit ständig wechselnden Labels) durch Testberichte auf Konsistenz, Haltbarkeit und Verarbeitbarkeit einstellen.
 
Arctic Silver 5 ist auch 'ne sehr haltbare Paste, aber selbst die kriegt man mit bestimmten Prozessoren und unterdimensioniertem Boxed-Kühler in 3-4 Jahren verbraten

Es kommt sicher auch immer darauf an, wie intensiv (CPU-Last) und wie oft das Notebook verwendet wird. Jemand, der jeden Tag stundenlang zockt und Youtube laufen hat, verbrät die beste WLP sicher schneller, als wenn sich die CPU mit Word und Excel zu Tode langweilt...
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben