System friert nach Aenderungen der Netzwerkeinstellungen ein - schlechter IBM-Support

lionel_hutz

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Hi,

ich habe seit einiger Zeit (u.g. Einstellungsaenderungen funktionierten frueher)
Schwierigkeiten mit meinem Thinkpad T41p 2373 GHG und weiss nicht recht
wie ich weiter vorgehen kann. Google hat mir bisher nicht weitergeholfen und
im http://thinkwiki.org bin ich ebenfalls nicht fuendig geworden.
Vielleicht hat jemand von Euch einen Rat fuer mich.
Ich bin fuer jede Hilfe dankbar!

Der Fehler ist fuer mich nicht nachvollziehbar und ich konnte ihn
bisher nicht vollstaendig reproduzieren. Ausserdem tritt er nur sehr
selten auf, was fuer mein taegliches Arbeiten am Geraet angenehm ist,
aber die Fehlersuche erschwert.

Folgende Beobachtungen habe ich gemacht (Betriebssystem OpenBSD 4.1
Patchbranch).

Mit kabelgebundener Netzwerkverbindung:
=======================================

Das System friert ein und nichts geht mehr. Auch ein Remote-Login ist
nicht moeglich. Die LED fuer den physischen Link der Netzwerkverbindung
leuchtet nach dem Einfrieren nicht mehr, wenn das Notebook bewegt wird,
flackert die LED.
Nach einem Neustart des Rechners laeuft alles wunderbar.
Dies tritt auf, nachdem ich Einstellungen des Netzwerkdevices im
NACHHINEIN per ifconfig aendere. Z.B., wenn ich mir eine neue
MAC-Adresse gebe
# ifconfig em0 lladdr 00:11:22:33:44:55:66
# sh /etc/netstart
Ich kann noch nicht sicher sagen, ob der Fehler wirklich immer dabei
auftritt. Aber die ersten fuenf Versuche liessen das System einfrieren.
Aendere ich Nichts und erhalte waehrend des Starten des Betriebssystems
per DHCP eine IP-Adresse oder wenn ich mit den gewuenschten
Einstellungen das System boote, ist alles wunderbar.


Mit kabelloser Netzwerkverbindung:
==================================

Das System friert ein und nichts geht mehr. Auch ein Remote-Login ist
nicht moeglich. Bisher ist es mir nicht gelungen, den Fehler zu
reproduzieren. Manchmal tritt es auf, wenn ich
# ifconfig -M ath0
ausfuehre ("Show the results of an access point scan."), manchmal
waehrend des Surfens (mit unterschiedlichen Browsern). Aber irgendwann
friert das System mit WLAN auf jeden Fall ein!
Nach einem Neustart des Rechners laeuft alles wunderbar.


AFAIK sind kabelgebundenes Netz und kabelloses Netz in der Hardware des
Thinkpad komplett getrennt. Deshalb kann ich das Geschilderte nicht
nachvollziehen. Deshalb hab ich erstmal gedacht, dass dies ein Bug
bei OpenBSD ist. Im Netz und auf den bekannten Mailinglisten konnte ich
bisher noch nichts dazu finden. Aus diesem Grund habe ich zwei
verschiedene Live-CDs ausprobiert (grml 1.0 und Ubuntu Desktop 7.04).
Erstaunlicher Weise traten o.g. Probleme ebenfalls auf.
Mein Resume ist, dass ich das Betriebssystem, Software und Festplatte
als Verursacher ausschliesse.

Daraufhin habe ich den "PC Doctor" von IBM mal per bootbarer CD
ausprobiert und die Hardware testen lassen
( http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&lndocid=MIGR-56222 )
Der Doctor hat einen ausfuehrlichen Check gemacht und konnte nichts
finden:-(

Heute habe ich bei der IBM-Hotline fuer Hardwareschaeden (0180/5253558)
angerufen, mit der ich immer sehr zufrieden war. Nach dem ueblichen
Datenabgleich mit der Kundendatenbank schilderte ich mein Problem und
bat um Hilfe oder Loesungsvorschlaege.
Nebenbei bemerkt: Das Geraet hat uebrigens noch einen Monat Garantie.
Im Laufe des Gespraechs wurde der Mitarbeiter immer abweisender und
unfreundlicher.
Linux oder gar OpenBSD werden nicht unterstuetzt. Die
Aussage hatte ich bereits erwartet, aber es gibt offensichtlich kein
Problem mit der Software. Der Mitarbeiter war sich allerdings sicher,
dass dies KEIN Hardware-Defekt sei und wenn ich solche Dinge (wie z.B.
die MAC-Adresse meiner Netzwerkkarte aendern) mache, ich keinerlei
Support-Anspruch haette. Noch nicht einmal gegen Aufpreis oder
Bezahlung! Deshalb kann und darf er mir keine weiteren Auskuenfte
geben und wollte das Gespraech beenden. Ich habe dann noch einige
Minuten versucht ihm zu erklaeren, dass es meiner Meinung nach ein
Hardwaredefekt sei. Wenn der Rechner mit WLAN nach einiger Zeit
einfriert und das unter verschiedenen getesteten Betriebssystemen,
dann liegt fuer mich ein Hardware-Defekt vor. Seiner Meinung nach,
ist dies nicht moeglich, da der PC Doctor keinen Defekt festgestellt
hat.
Genervt gab er mir zum Schluss des Gespraechs den Hinweis, mittels der
Recovery-CDs Windows auf der Festplatte zu installiern und das WLAN mit
ThinkVantage Access Connections zu testen. Sollte das WLAN damit NICHT
funktionieren, kann ich dies unter einer anderen Rufnummer melden und
einen kostenpflichtigen 30-Tage-Support-Vertrag abschliessen, sofern ich
im Besitz einer Kreditkarte bin, da dies die einzige
Zahlungsmoeglichkeit fuer den Vertrag sei.

Abgesehen davon, dass es eines erheblichen Zeitaufwands benoetigt,
Backups zu erstellen, die Festplatte zu plaetten, Windows zu
installieren und das WLAN zu testen, um hinterher wieder die
Installation zu loeschen und das Backup einzuspielen, ist das Angebot
des 30-Tage-Support-Vertrags IMO eine Frechheit.

Any ideas?
 
der Support-Vertrag bezieht sich auf SW-Hilfe. Wenn du die Probleme auch unter Win XP hast dann liegt ein HW-Defekt vor und es läuft ganz normal über Garantie. Nimm doch eine zweite Festplatte, installiere darauf WIN und Teste es, wenn Fehler dann einschicken
 
Danke fuer die schnelle Antwort.

Ich habe ja bereits unter drei verschiedenen Betriebssystemen getestet. Das Resultat war identisch. Das ich unbedingt unter Windows testen muss, finde ich diskriminierend. Aber Du hast natuerlich recht, ich werde eine zweite Festplatte einbauen und Windows testen, da mir nichts anderes uebrig bleibt.

Kundenfreundlich finde ich die Variante allerdings nicht. Ich hatte den Support in kompetenterer Erinnerung.
Wenn mein Fernseher kein Bild mehr zeigt, nachdem ich den Programmplatz gewechselt habe, dann bau ich auch keine andere Bildroehre ein, um zu testen, dass es nicht doch mit einer anderen Bildroehre funktioniert. Zumindest beim WLAN existiert der Fehler ja permanent.
 
Original von lionel_hutz


Kundenfreundlich finde ich die Variante allerdings nicht. Ich hatte den Support in kompetenterer Erinnerung.
Wenn mein Fernseher kein Bild mehr zeigt, nachdem ich den Programmplatz gewechselt habe, dann bau ich auch keine andere Bildroehre ein, um zu testen, dass es nicht doch mit einer anderen Bildroehre funktioniert. Zumindest beim WLAN existiert der Fehler ja permanent.

Wenn du aber die Firmware deines Fernsehers änderst, was erwartest du dann vom Hersteller?
Ein anderes OS ist nicht einfach ein anderer Programmspeicherplatz.

Du hättest auch noch folgende alternative, Maschine mit deiner HDD einsenden, dann spielt dir das Repaircenter ein Preload auf, wenn damit alle Fehler beseitig sind lag ein Softwarefehler vor und du darfst für den Arbeitsaufwand zahlen.
74 eur netto die Stunde.
 
Ganz simpel,

wenn du dein TP mit OS gekauft hast, gibts halt Recovery Medien, sofern noch ein Anrecht darauf besteht.

Wenn du es ohne OS gekauft hast, dann wende dich an den Support des Anbieters deines verwendeten OS, solange die Diagnose Tools, wie PC Doc, DFT oder Memtest keine Fehler zeigen
 
Diesen Beitrag hatte ich unter
- ThinkPad Hardware
- T - Series
- Thema [T4*] ...
angelegt.

Ohne Benachrichtigung oder Hinweis wurde er nach
- ThinkPad Software
- Windows
verschoben, was IMHO nicht korrekt ist.
 
Hy,

da in der heutigen Zeit fast alle auf Windofs augebaut is.... ;-)

is es um so schwerer als Linux User sein Recht zu bekommen....

nehme eine andere Platte, 6 GB oder so, installiere dort ein zB. XP druff, zur Not die 30 Tage Version und teste die Einstellungen...

wenns dann immer noch "friert" Hotline anrufen, 1. Vorfall schildern, Fehler melden und einsenden....

wenns denn im laufenden Betrieb hin und wieder einfriert, druecke doch mal im linken oder rechten Bereich der Handballenauflage oder in dem Bereich oberhalb des Touchpads, rechte Maustaste.... wenn der Rechner anfaengt Grafikfehler zu produzieren oder einfriert......

sach ich nur "FLEXING"

Gebe mal in der Suche das unschoene Wort "FLEXING" ein..... T40/T41 sind betroffen, einige T42 wohl auch....

In diesem Sinne

Bimbo-01
 
Ich habe wie angekuendigt, die mitgelieferte Festplatte eingebaut, eine leere Partitionstabelle erstellt und das urspruengliche System anhand der IBM-Wiederherstellungs-CDs installiert. Der Installationsprozess verlief unkompliziert, fast automatisch und war erfolgreich (nahm allerdings - wie erwartet - einige Zeit in Anspruch).

Nachdem ich mit dem Pflicht-Betriebssystem und dem Internet Explorer anfing zu surfen, kam es recht schnell dazu, dass die genannten Fehler sogar fruehzeitiger als unter Linux und BSD - weil es hier schon beim Surfen auftauchte - zum Vorschein kamen.

Das System fror ein, nichts ging mehr. Die LEDs am Netzwerkinterface leuchteten nicht mehr und beim Verschieben des Notebooks bzw. beim Wackeln am Kabel flackerten die LEDs kurz wild vor sich hin.

Nach einem Neustart scannte ich per WLAN nach Access-Points und wiederholte den Vorgang immer und immer wieder. Und - nach einiger Zeit ging wieder nichts mehr. Genau wie unter den anderen Betriebssystemen! Auch "Access Connections" konnte daran nichts aendern.

Schliesslich rief ich wieder die IBM-Hotline fuer Hardwareschaeden 0180/5253558 an. Der Mitarbeiter, der meinen vorherigen Anruf entgegennahm, schien keine Eintraege vorgenommen zu haben, da ich den Vorgang nocheinmal komplett schilderte. Nun gut, ich hatte auch keinen Bearbeitungscode erhalten.

Wieder aeusserte sich der Mitarbeiter des Supports skeptisch mir gegenueber. Er meinte ebenfalls, dass es sich um einen Software- oder Bedienungsfehler handeln wuerde. Ich wunderte mich, ob er mir nicht zugehoert hatte, da ich ihn mehrfach auf den Test mit Microsoft Windows XP hinwies.

Dann stellte er fest, dass meine 3-jaehrige-Garantiezeit in wenigen Tagen ablief und fragte mich nochmals, ob wirklich ein Hardwaredefekt vorliegt. Es sei schon merkwuerdig, dass der Fehler genau am Ende der Garantiezeit auftritt. Er fragte mich, ob ich nicht im Internet nach aehnlichen Fehlerbeschreibungen gesucht haette. Ich bejahte dies, fand allerdings keine passenden Meldungen. Er versicherte mir, wenn ich wirklich gesucht haette, haette ich tausende von aehnlichen Meldungen gefunden!

Nach dieser Unterstellung bat ich den Mitarbeiter um eine exakte URL, die ich angeblich leicht haette finden koennen, wenn ich nur gewollt haette und wenn es wirklich einen solchen Hardwarefehler an meinem Geraet gaebe. Er kam meiner Bitte nicht nach, da er Kunden keine URL am Telefon nennen duerfe!

Ich bestand darauf, dass ein Ticket geoeffnet wird und bot an, die Kosten fuer die Versendung, Diagnose, was-auch-immer uebernehmen wuerde, wenn es wirklich kein Hardwarefehler ist. Anschliessend folgte das uebliche Prozedere, das Paket ging auf die Reise und kam bereits nach zwei Tagen Aufenthalt im IBM-Repair-Center (Geodis GmbH) wieder zurueck.

Nach dem oeffnen des zurueckgesandten Pakets fand ich den Lieferschein, der mich darueber informierte, dass der Fehler nachvollzogen werden konnte und EIN HARDWAREDEFEKT VORLAG. Das Systemboard wurde getauscht.

Ich bin mit der Reparatur, der Reparaturdauer, dem Zustand des Geraets, dem Versand, etc. SEHR zufrieden.

Allerdings bin ich ueber die Unterstellungen, den unfreundlichen und den fachlich nicht qualifizierten Support der Mitarbeiter bei der telefonischen Stoerungsannahme sehr veraergert.

Ich kaufte gerade wegen des Supports und der Qualitaet immer ausschliesslich IBM-Produkte (gerade im Notebook-Bereich). Frueher hatte ich durchweg extrem positive Erfahrungen gemacht. Gerade aus diesem Grund, war ich gerne bereit beim Kauf etwas mehr zu investieren und zusaetzliche Support-Vertraege abzuschliessen (z.B. 4-Jahre-Vor-Ort-Garantie, etc.).

Ueber die Telefonate war ich sehr veraergert, zumal nach Einsendung des Geraets und Diagnose durch IHREN Techniker ja definitiv ein Hardwarefehler (der durch die Garantie auch abgedeckt ist) festgestellt wurde.

Nach den gemachten Erfahrungen in dieser Angelegenheit, bin ich einfach nur enttaeuscht. Hat das etwas mit der Umstellung von IBM auf Lenovo zu tun?
 
RE: System friert nach Aenderungen der Netzwerkeinstellungen ein - schlechter IBM-Support

Das "Problem" mit dem Support, Linux vs. Windows ist bekannt. Ich haette auch ohne Windows das gesagt, was der Support gern hoeren moechte: "Unter Windows funktioniert es nicht!". Dann sollen sie selbst sehen, wo dass Problem liegt. Dafuer werde ich nicht bezahlt.

Gruesse, Torsten.
 
RE: System friert nach Aenderungen der Netzwerkeinstellungen ein - schlechter IBM-Support

Original von meshua
Das "Problem" mit dem Support, Linux vs. Windows ist bekannt. Ich haette auch ohne Windows das gesagt, was der Support gern hoeren moechte: "Unter Windows funktioniert es nicht!". Dann sollen sie selbst sehen, wo dass Problem liegt. Dafuer werde ich nicht bezahlt.

Gruesse, Torsten.

Entsprechend riskierst du dann halt ne dicke Rechnung
 
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