SSD und Festplatte in einem X200

alfredm

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Gibt es eine Möglichkeit mit einer SSD ein X200 zu beschleunigen, ohne die interne Festplatte rauszunehmen?

Evtl. eine SSD intern zu montieren oder im PCMCIA-Slot, und das Betriebssystem darauf installieren?
 
Ja. Frankfurt. Römer. Zwölfter Stock. Freier Fall. Irre Beschleunigung!
---

Ernsthaft. Und dann trägst Du die Systemplatte samt Kabel und externem Gehäuse immer
mit Dir herum? Zudem - der Flaschenhals ist dann der externe Anschluss. Würde ich nicht
machen. :)
 
Du könntest es versuchen, wenn du einen freien MiniPCI-Express-Slot hast, dafür gibt es m. W. SSDs.
Alternativ auch für den ExpressCard/54-Slot (nicht "PCMCIA"), dafür gibts das auch, allerdings wohl nur als "34-Variante". Sollte zwar passen, füllt den Slot dann aber nicht ganz aus.

Erste Variante ist aber in meinen Augen die deutlich bessere (mehr Auswahl, mehr Speicherplatz, mehr Speed).
Leider sind beide Varianten vergleichsweise relativ teuer, vor allem wenn du etwas Performanteres mit Speicherplatz willst.

Gruß, Jonny
 
cyberjonny' schrieb:
Du könntest es versuchen, wenn du einen freien MiniPCI-Express-Slot hast, dafür gibt es m. W. SSDs.
Gibt es, leider funktionieren die in ThinkPads u.a. nicht:
iYassin' schrieb:
Die SSD aus einem Asus Eee PC oder so wird aber nicht laufen, da es keine PCIe-SSD ist, sondern nur mechanisch den Sockel nutzt, jedoch ganz andere Pinbelegungen hat.
 
Es gibt sehr wohl SSDs die das PCIe-Interface verwenden. Die sind aber sehr teuer, dafür aber auch extrem schnell (800MB/s!).
Mini-PCIe-SSDs habe ich aber leider noch nicht gefunden :( ISt definitiv eine Marktlücke!

Die ExpressCard-SSDs sind leider allesamt ziemlich lahm... Leider somit keine Alternative.

Eine Bastellösung wäre aber sicherlich denkbar. Platz für eine nackte SSD (also ohne Gehäuse) hat man im x200 sicherlich irgendwo. Die Schwierigkeit ist vielmehr eine weiter Datenleitung an das Mainboard anzulöten.
 
Wenn ich mich nicht täusche:
- Die PCIe-Module sind doch per USB eingebunden (z.B. WWAN) - was nützen dann 800MB/s?
- Wie booten, wenn kein Eintrag im BIOS vorhanden ist?
- Ein Robson-Modul ist ja auch nix anderes als eine SSD - konnte ja auch noch keiner ein OS drauf installieren und davon booten...
Geschweige denn das Robson-Modul wenigstens unter XP oder Linux als zusätzliche HD zu nutzen.
 
Die Ssd die ich angesprochen habe laufen ja auch nicht in deinem TP, da sie per PCIe angebunden werden, Mini-Versionen gibt es aber nicht davon. Solche Dinger baut man in Server ein und die 800MB/s sind realistische Werte, da der Flaschenhals SATA umgangen wird. Auch mit USB hat das nichts zu tun, da haust du was durcheinander: MiniPCIe-Karten können sowohl PCI express- als auch USB- Verbindungen nutzen, der Hersteller wählt für seine Hardware die passende Lösung und das wird bei SSDs sicher nicht USB sein.
Wie gesagt im TP laufen diese recht großen Steckkarten natürlich nicht. Eine Mini PCIe-Variante samt angepasstem BIOS sollte aber durchaus funktionieren. Mal schauen was die Zukunft bringt.
 
Also ich denke auch, dass das leider (noch) so ist.
Wenn die Mini-PCIe-SSDs (z.B. aus den EEEs) nicht passen, dann gibts sowieso nur noch lahme Teile dafür.
ExpressCard-Slot käme da nicht in Frage...


Aber wie wärs mit einer Seagate Momentus XT, dem neuen Hybrid aus klassicher HDD und SSD (aka großen Cache)?
Gibts mit bis zu 500GB Kapazität und soll nach einiger Zeit wirklich spürbar flotter sein als eine reine normale HDD.

Gruß, Jonny
 
alfredm' schrieb:
Evtl. eine SSD intern zu montieren oder im PCMCIA-Slot, und das Betriebssystem darauf installieren?
Es gibt hier im Forum eine Menge Freds die diese Idee verfolgen. Leider habe ich noch nie ein [gelöst] gesehen mit einer Info, dass der User mit der Performance zufrieden ist.

Bei dieser Größe könnte man evtl. noch etwas ins Gehäuse einbauen. Aber man lässt das Thinkpad ja lieber original.
Briefmarkengröße - Sandisk stellt iSSD mit 64 GByte vor
Briefmarkengröße: Sandisk stellt iSSD mit 64 GByte vorAls iSSD, also integrierte SSD, bezeichnet Sandisk sein neues Flash-Speicher-Produkt, das mit 4 bis 64 GByte Kapazität angeboten wird. Die iSSD hat etwa die Größe einer Briefmarke und wiegt weniger als eine Büroklammer.
18.08.2010, Original-Link: http://www.golem.de/1008/77300.html
Gruß Flexibel
 
Du könntest eine SSD auf Mini PCIe-Basis nehmen, wenn der Mini PCIe Anschluss sich an die Spezifikationen hält.
Man kann zwar nicht direkt von der SSD booten, aber man kann auf die normale HDD den Entrypoint von Windows auf die SSD legen.
 
Moin,
dann poste doch mal bitte ein Bezugsquelle für eine SSD mit MiniPCIe-Interface!
Ich bin gespannt
 
Hast du dem Thread gelesen?

Von dem verlinkten SSDs passt keine in ein Thinkpad... höchstens mechanisch.
 
Eigentlich habe ich den Thread gelesen...
Allerdings steht da nirgends, dass ALL diese MiniPCIe-SSDs durchprobiert wurden und sicher nicht funktionieren...
Was macht dich da so sicher?

Gruß, Jonny
 
Entweder steht dabei, dass sie für Asus eeepc oder dell mini 9 sind oder das SSD-interface wird als pcie sata bezeichnet. All diese Steckkarten haben keine PCIe-konforme Pinbelegung, also entweder USB2.0 oder PCIe. Hier wird immer ein SATA-Signale erwartet.
 
Von der hat man eben - bis auf bessere Zugriffszeiten - so gut wie gar nichts...
Und Zugriffszeiten sind zwar gut, machen aber m. A. n. derart miese Lese- und Schreibwerte trotzdem längst nicht wett.
 
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