X3x (X30-32) SSD im X31? Wenn ja, welche?

die_matrix

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Hallo!

Meine Frau benutzt die meiste Zeit mein X31. Jetzt hatte ich es vor kurzem mal wieder selbst genutztnund dabei festgestellt, dass es doch recht langsam läuft.

Auf dem TP läuft nur XP Pro SP3, mit Microsoft Virenscanner und Opera als Browser. Das war's. Verbaut sind 2GB RAM. Ich habe aber den Eindruck, dass es evtl. von der HDD kommt, also dass die das Problem ist.
Bevor ich jetzt einfach ne neue kaufe, wollte ich mal nachfragen was es an Möglichkeiten im Bezug auf eine SSD im X31 gibt.

Hat da jemand eine Idee oder schon Erfahrungen gemacht?
 
Hinweis von wursti ist gut, ich hatte das X40 zunächst mit einer CF-Lösung betrieben und die irgendwann dann einfach ins X31 gesteckt; vielleicht bekommst du von einem ehemaligen X4* Besitzer etwas günstiges Gebrauchtes
 
Moin moin,
bei den Anforderungen und unter Berücksichtigung des Zeitwertes würde ich den Aufwand gering halten.
Vorschlag: 32GB Kingspec, 2,5 PATA, MLC für rund 50Euro, oder die SLC-Variante für rund 95 Euro
Alte Festplatte raus, Neue rein, fertig.

Schöne Weihnachten,
Jan
 
Bei dem was ich über die Kingspec schon gelesen habe: Nein.

Preislich kommt die andere Möglichkeit mit Adapter und mSATA preislich aufs gleiche raus.
 
Ich wage zu bezweifeln, ob eine SSD (egal welche) das X31 merklich beschleunigen kann. Der limitierende Faktor dürfte eher die CPU-Leistung sein, je nachdem was verbaut ist. Außerdem solltest du keine schlafenden Frauen :) wecken, wenn die Gute es bisher als ausreichend angesehen hat. Als Weihnachtsgeschenk gäbe es sicher auch andere Sachen, obwohl es langsam mit der Zeit knapp wird :).
 
Ich wage zu bezweifeln, ob eine SSD (egal welche) das X31 merklich beschleunigen kann. Der limitierende Faktor dürfte eher die CPU-Leistung sein, je nachdem was verbaut ist.
Einspruch euer Ehren
ich hatte ein X31 mit 1,4 GHz und der Umstieg von HDD auf die relativ langsame CF-Lösung war genauso ein Aha-Effekt wie der Wechsel auf SSD im X61 und X200
 
@gerli09
Alles schon erledigt. Außerdem kann ich meine Frau garnit wecken. Die ist schon seit 6 Uhr beim Frühdienst im Altenheim. :D :p
 
vielleicht wäre auch ein schlankes nlite-XP ein Lösungsansatz; ich hatte auf meinem X31 eines, das inkl Office weniger als 4 GB auf der 8GB-CF belegt hat
 
Ich habe zwei X31, einen X32 und einen X23 mit verschiedenen SSD und HDD im Einsatz. Meine Praxiserfahrungen:

Grundsätzlich beschleunigt jede SSD das System merklich. Allerdings kommt die KingSpec-PATA-SSD in der 128 GB-Variante im X31 nur knapp über eine WD3200BEVE-HDD hinaus beim Schreiben. Beim Lesen ist sie schon deutlich schneller. Aber sie beherrscht kein Trim, muss also irgendwann mal manuell von Datenmüll befreit werden.

Sehr gute Erfahrung habe ich mit der Renice E7-PATA-SSD gemacht. Liest und schreibt drastisch schneller selbst als die WD3200BEVE. Die E7 hat einen nativen PATA-Controller von Eastwho, 64 MB Cache und die integrierte Garbage Collection (= Trim). Eine der besten PATA-SSD's, die es gibt, aber nicht billig.

Im X32 habe ich eine 1,8"-SATA-SSD (mSATA) mit einem 2,5-1,8"-Zoll-Adapter. Die OCZ Deneva 2 ist billiger als die Renice, hat jedoch ähnliche Leistungswerte. Hier fällt primär der Dothan-Prozessor mit 2 GHz gegenüber dem Banias mit 1,4 GHz im X31 ins Gewicht.

Fazit: Selbst im X23 lohnt es sich, den Flaschenhals Festplatte durch eine SSD zu ersetzen.

Gruß
enrico65
 
Ich habe zwei X31, einen X32 und einen X23 mit verschiedenen SSD und HDD im Einsatz.
bei mir nur mit HDD.

Sehr gute Erfahrung habe ich mit der Renice E7-PATA-SSD gemacht.
...
Eine der besten PATA-SSD's, die es gibt, aber nicht billig.
Nicht billig ist "freundlich" ausgedrückt. Die Preise die ich gefunden habe liegen für die 30 GB-Version weit jenseits der 100 EUR und für die 60 GB-Variante jenseits der 150 EUR. Dafür bekommt man schon X6x mit C2D.

Fazit: Selbst im X23 lohnt es sich, den Flaschenhals Festplatte durch eine SSD zu ersetzen.
Auf meinen zwei X32 setze ich OS/2 mit (halbwegs) aktueller Software ein, z.B. OOo 3.2, Firefox/Thunderbird 10esr oder VLC, und damit laufen die Laptops ziemlich flott.

Die eigentlich schnelleren T42 (2GHz, 2GB RAM, neue 320 GB IDE HDD) mit WinXP SP3 ohne Virenscanner liefen auch noch brauchbar, seitdem aber ein aktueller Virenscanner drauf ist, dauert es nicht nur ewig (10min) bis sie in einem benutzbaren Zustand gebootet sind, sondern während dem Betrieb kommt es auch immer wieder zu Verzögerungen, die wirklich viel Geduld beim Arbeiten erfordern.

Dieses Verhalten kenne ich von vielen (allen?) T4x-Laptops in meiner "Umgebung", für die, die nicht mit ausreichend Geduld gesegnet waren, hat erst ein "Upgrade" auf ein T60/T61 Abhilfe gebracht.

So gesehen würde ich in den X31 kein Geld mehr investieren, sondern lieber einen günstigen X60/X61 mit C2D erstehen. Da geht dann auch mehr RAM rein und ausreichend gute und günstige 2,5" SSDs mit SATA gibt es "wie Sand am Meer".
 
Das verstehe ich nicht ; Wieso soll ein T42 mit guter Ausstattung 10 Minuten zum booten brauchen ? Mein X32 mit 2GB,lahmer 40 GB HDD (5400 U/min) und 1,8 GHz ist in ca 50-60 Sekunden gebootet (Wenn ich das mal mache ,ansonsten steckt X32 permanent in einem DockII im Standby) .AlsAnti-Virenlösung habe ich MS Security-Essential. Gruss Uwe
 
Wieso soll ein T42 mit guter Ausstattung 10 Minuten zum booten brauchen ? Mein X32 mit 2GB,lahmer 40 GB HDD (5400 U/min) und 1,8 GHz ist in ca 50-60 Sekunden gebootet
"da" ist er auch nach 1-2 min (nie gemessen), aber benutzen kann man den Rechner nicht, weil er noch mit dem Laden von Diensten beschäftigt ist und als letztes kommt dann der Virenscanner.

Irgendwelche Anwendungs-, "Wichtig-Tools-" und andere unnütze Autostarts sind da übrigens nicht dabei, das XP ist ein um vieles sinnloses bereinigtes, aber aktualisiertes IBM Preload und auch die "10 min" sind eher gefühlt denn gemessen, keine Ahnung wie lange Kaffee kochen dauert. Aber ich bekomme immer Mal zu hören, das die Leute den Rechner morgens einschalten und dann Kaffee kochen gehen. Wenn sie dann zurückkommen ist der Rechner endlich benutzbar.

Meine Vermutung ist, das moderne Virenscanner einfach Mehrkern-CPUs voraussetzen. Wenn heute mal ein Update der Scanner-Engine kommt, sind das oft mehr als 100 MB, kein Wunder das der Kram so lange braucht. Aus "historischen" Gründen setze ich seit ziemlich langer Zeit den Norman Virenscanner ein, aber der hat sich in meinen Augen nicht zu seinem "Vorteil" entwickelt - allerdings glaube ich, das dies für alle aktuellen Virenscanner gilt, die schnellen, optimierten und resourcen-sparenden Scanner mit ein paar MBs gibt es leider nicht mehr :-(
 
@mac4tp:

Einen X31 hatte ich auch mit der eCS 2.1 bestückt. Fazit: Selbst schlanke Linux-Distributionen arbeiten meist nicht so ressourcensparend wie die eCS. Sehr schnelle Reaktionszeiten, braucht kaum Speicher. Aber die Hardware wird doch teils sehr schlecht unterstützt. Bei mir ist die eCS daher wieder in den Ruhestand gegangen - keine Treiber für Atheros 922x-Karten, keine Treiber für Sierra Wireless-UMTS, somit auch kein WLAN. Und mit der Bridge über LAN wollte ich das nun wirklich nicht machen.

Die Anmerkung zu den Kosten der Renice stimmt völlig, das kommt daher, weil sie für den Enterprise-Einsatz vorgesehen ist. Andererseits kommt es immer darauf an, was man bereit ist auszugeben. Die GMonster v3 hatte ich mal kurz zum Test da, aber knapp 900,00 Euro für eine 256GB-SSD war mir dann auch zu happig. Die Renice hat die gleiche Elektronik, nur ein anderes Gehäuse. Insofern bin ich zufrieden.

@morini22:

Dieses seltsame Phänomen mit den enormen Bootzeiten unter Windows kenne ich auch. Tritt völlig unmotiviert auf. Ich habe bei einem Kunden ein halbes Dutzend IntelliStations im Einsatz, alle gleich bestückt. Bei zweien davon dauert es ewig, bis die starten - also bis Avira endlich seine Arbeit beendet hat. Bin ich froh, dass ich nur mit Linux und BSD arbeite. Da braucht es keinen Virenscanner.:thumbup:

Gruß
enrico65
 
@all
irgendwie sind hier eine Menge Kommentare am Thema vorbei !

Warum soll sich ein TP-Sammler ein neueres/moderneres TP anschaffen ?
Nur weil hier einige sind,welche meinen,in alte Thinkpads kein Geld mehr zu stecken.

Das würde ja in deren Augen dann auch heißen, ein Auto mit Beule und ohne Garantie nicht mehr
zu lackieren weil die Materialien ja dem heutigen Stand der Technik entsprechen und die Preise sich
ebenfalls "weiterentwickelt " haben !

In dem Sinne :
" höher,schneller,weiter " ( aber wohin )
oder neu,neuer,am neuesten :facepalm:

Trotzdem allen ein besinnliches Weihnachtsfest.
 
@R.M.B:

Na ja, tp4mac hat den Sachverhalt unter dem reinen Kosten-/Nutzen-Aspekt gesehen. Ein gut ausgestatteter X61 ist nun mal zukunftsfähiger als ein X31. Ich dagegen nutze die X3x (und ab und an auch noch den X23) als Produktiv-Systeme. Für meine redaktionellen Arbeiten und auch Tests reichen die vollkommen aus. Bin also in dem Sinn kein "Sammler", obwohl ich - schaue ich mir manche Auktionsergebnisse bei ebay an - schon überlege, ob man nicht auf Dauer mit den alten IBM-ThinkPads eine schöne Geldanlage hat...

Was man auf jeden Fall nicht vergessen sollte: Ich bin mir sicher, dass die alten Geräte (hier vor allem X22-X24) die meisten neuen Baureihen überleben werden der Qualität wegen. Einen X22-X24 kriegt so schnell nichts klein. Das dürfte wohl bei den X2xx grundlegend anders sein.

Gruß
enrico65
 
Hallo!

Danke für eure Kommentare. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, nur mein R60 und mein X31 permanent zu behalten. Alle anderen die bei mir ankommen, werden wieder flott gemacht und dann im Bekanntenkreis oder hier 1:1 weitergegeben.

Da meine Frau das X31 nur als Surfstation nutzt und ich gelegentlich mal für ein bisschen mehr, wäre ein bisschen mehr Geschwindigkeit ganz nett. Da der RAM aber schon bei 2x 1GB liegt und die CPU bei 1.4 oder 1.6 GHz liegt, bleibt quasi nur noch die Platte übrig. Und nein, ich werde nicht das OS wechseln. Entweder XP oder 7. Sonst nix.
 
die_matrix schrieb:
Da meine Frau das X31 nur als Surfstation nutzt und ich gelegentlich mal für ein bisschen mehr, wäre ein bisschen mehr Geschwindigkeit ganz nett.

Genau da liegt heute das Problem. Der Begriff Surfstation konnte vor vielen Jahren noch so gewertet werden das damit nicht viel Leistung benötigt wird. In Zeiten von Flash & Co. sind das aber genau die Performancefresser die eine CPU in die Knie zwingen.

Normalerweise ist die Leistung der CPU nicht so ausschlaggebend, denn sie ist sowieso zu 90% idle und die wenigsten Anwendung wie Bild, Filmbearbeitungen, Spiele fordern die CPU. Der Officebereich ist also eine Sache die man selbst mit sehr alter Hardware wunderbar erledigen kann.

Und nein, ich werde nicht das OS wechseln. Entweder XP oder 7. Sonst nix.

Ich habe hier ebenfalls ein X31 auf dem dieser Text getippt wird und der fährt schnell hoch, arbeitet flüssig hat auch nur eine HD drin und der Rest entspricht deiner Ausstattung. Mit einem Unterschied. Hier arbeitet ein schlankes Linux mit den entsprechenden schlanken Programmen. Ohne dich bekehren zu wollen, allerdings sollte man manchmal schon über den Tellerrand schauen. Übrigens auf einen Virenscanner der nur Leistung zieht kann ich hier verzichten.
 
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