Spenden lauffähiger Laptops für Geflüchtete?

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Volvo-Berti

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moin zusammen,

ich las vorgestern irgendwo, das viele Geflüchtete aus der Ukraine auch alte Moiltelefone und Laptops brauchen könnten, damit sie in Kontakt bleiben können mit ihren Familien.

Ist dem so? und wo könnte man denn so ein Gerät überhaupt abgeben, damit es nicht in falsche Hände gerät?
 
Denkbar ist, dass die Flüchtlinge von dort was brauchen.
Vielleicht könnte man ja auch vom TP-Forum aus was organisieren?
Ich bin leider nicht besonders nah an Organisationen dran, welche mMn sowas organisieren könnten (DRK?)

Vielleicht gibt es ja jemanden hier mit Kontakten.
Ich hätte denke ich schon noch so 1-2 Geräte welche fürs browsen reichen würden... Smartphones auch noch, natürlich nix aktuelles...
 
ja, ich könnte meinen alten x220 spenden. klar könnte man das Ding auch verkaufen, allerdings habe ich das Teil schon seit 10 Jahren, und ich habe ja inzwischen einen würdigen Nachfolger.
....ich müsste das x220 nur zurücksetzen, müsste ich mal suchen, wie das geht. :unsure:
 
ja, ich könnte meinen alten x220 spenden. klar könnte man das Ding auch verkaufen, allerdings habe ich das Teil schon seit 10 Jahren, und ich habe ja inzwischen einen würdigen Nachfolger.
....ich müsste das x220 nur zurücksetzen, müsste ich mal suchen, wie das geht. :unsure:
Das beste wäre denke ich, einfach windoof/linux neu aufzubügeln und irgendwas mit user/{halbwegs-sicheres-pw} einrichten und dieses dann auf den displayrahmen kleben.
Kann der finale Nutzer ja dann nach belieben ändern/neue Benutzer anlegen.
 
ja, wahrscheinlich ist das das Beste.
ich habe mal bei unserer Stadtverwaltung angefragt, da gibts einen Krisenstab für Corona etc., aber die wussten bisher nichts davon, dass evtl. Smartphones und so gebraucht werden könnten.

einer privaten Initiative würde ich das Gerät nicht übergeben wollen.
 
ja, dass die kein Spielzeug brauchen, kam mehrmals in den Medien. Und warme Kleidung etc. sicherlich auch. Geldspenden sind sicher am leichtesten, weil damit dann das wirklich Notwendige beschafft werden kann.

Allerdings ist es eben so, dass das x220 eigentlich auch zur Verfügung stünde. naja, ich will da ja nix erzwingen.

Schlafsäcke habe ich gespendet an das Haus für Wohnungslose bei uns in der Stadt, die können das auch gut gebrauchen.
 
Ich denke, der durchschnittliche ukrainische Flüchtling wird mit einem Notebook, das eine deutsche Tastatur und deutsches Windows hat, eher wenig anfangen können. Und zur Kommunikation sind Smartphones (ggf. bedingt auch Tablets) ohnehin besser geeignet.
 
Das beste wäre denke ich, einfach windoof/linux neu aufzubügeln und irgendwas mit user/{halbwegs-sicheres-pw} einrichten und dieses dann auf den displayrahmen kleben.
Die meisten Ukrainer sind IT-Analphabeten, genau wie die meisten Deutschen auch. Ein Linux haben die meisten nie gesehen und können daher damit auch nichts anfangen. Abgesehen davon brächte deine Installation nur etwas, wenn du sie bereits in Ukrainisch oder Russisch einrichtest (inklusive Tastaturtausch).
Aber IT allgemein ist wirklich nicht das Problem der Leute, schon gar nicht, wenn es unsere abgelegten Geräte sind. Smartphones haben sie selbst und einen alten Laptop mit sich rumzuschleppen hat in der aktuellen Situation wirklich keine Priorität.

Versetz dich einfach in die Lage der Leute und überlege, was du in der Situation bräuchtest! Kleiner Tipp: Ein sicheres Übergangsquartier steht recht weit oben auf der Liste, insbesondere wenn du keine Verwandten/Bekannten in der EU hast, die dich und den Teil deiner Familie der noch bei dir ist aufnehmen könnten.
Abgesehen davon bleibt dir realistisch betrachtet wirklich nur, die "Profis" finanziell zu unterstützen.
 
Ich denke, der durchschnittliche ukrainische Flüchtling wird mit einem Notebook, das eine deutsche Tastatur und deutsches Windows hat, eher wenig anfangen können. Und zur Kommunikation sind Smartphones (ggf. bedingt auch Tablets) ohnehin besser geeignet.
da ist wohl was dran, habe ich nicht drüber nachgedacht :rolleyes:
"normal" spenden werde ich auch noch.
Die Idee von @Volvo-Berti finde ich dennoch sinnvoll, zumal ich mich sehr schlecht von gebrauchtem Computerkrams trennen kann. Fällt definitiv leichter, wenn man (zumindest denkt oder besser) weiß, dass es noch benutzt wird. Ist dämlich, aber ist so.
 
so, mal eben fix gespendet bei Aktion Deutschland hilft
 
Also hier in Hannover ist der Hilfeaufruf sehr unkonkret: https://www.hannover.de/Service/Pre...adt-vorbereitet-auf-die-Aufnahme-von-Menschen Aber man kann raushören, dass es gerade eher um die Unterbringung geht als um alles andere. Tatsächlich habe ich aber schon die ersten E-Mails zu Freifunk bei mir im Posteingang. Angebote für Hilfe durch Freifunk und ebenso eine Anfrage an Freifunk, was benötigt wird (Geld, Hardware, Manpower) damit wir helfen können. Aber auch das heißt: Es geht nicht um Endgeräte, sondern um überhaupt einen Internetzugang zur Verfügung zu stellen.
 
Die Idee von @Volvo-Berti finde ich dennoch sinnvoll, zumal ich mich sehr schlecht von gebrauchtem Computerkrams trennen kann.
Das ist nicht böse gemeint, aber dir selbst ein gutes Gefühl bei der Entsorgung deines "Elektroschrotts" zu verschaffen ist etwas Anderes, als Menschen in Not zu helfen. Es geht schlicht nicht darum, was du übrig hast, sondern was die andere Seite braucht.

Wenn du wirklich helfen willst, dann pack dein Auto voller Winterkleidung, Nahrungsmittel und Hygieneartikel und karre das an die Ukrainische Grenze! Auf dem Rückweg setzt du ein paar Ukrainer in dein Auto und bringst sie zu dir nach Hause, oder zumindest zum nächsten größeren Bahnhof in Polen, Ungarn, oder wo auch immer ihr gerade seid!
 
Freifunk halte ich für eine gute Idee.
was genau man da machen müsste, um Freifunk zu supporten, ist mir nicht klar. Mein eigener Router dürfte da wohl nicht gemeint sein.
 
Das ist nicht böse gemeint, aber dir selbst ein gutes Gefühl bei der Entsorgung deines "Elektroschrotts" zu verschaffen ist etwas Anderes, als Menschen in Not zu helfen. Es geht schlicht nicht darum, was du übrig hast, sondern was die andere Seite braucht.
Ein X220 ist kein Elektroschrott und bringt aktuell locker >120 EUR ein. D.h. man hätte im vorliegenden Fall das Gerät hier oder bei ebay-KA versilbern und das Geld spenden können.
Problematisch ist, dass die Leute häufig erstmal das alte Notebook oder das alte Smartphone zwei Jahre in die Schublade legen und dann erst überlegen, ob sie es entsorgen/spenden sollen. Wenn man etwas ausmustert, dann sollte man sich zeitnah überlegen, was damit passieren soll.
 
gespendet habe ich schon unabhängig von einem möglichen Verkauf des x220.
dann werde ich mal überlegen, ob ich das Gerät nicht hier anbiete. Allerdings muss ich das erst einmal zurücksetzen.
 
Ich hätte Sorge, dass das wie Elektroschrottentsorgung aussehen könnte.

Die wenigsten werden einen leistungsfähigen PC zu Hause gelassen haben und bei denen wird ein altersschwaches Notebook kaum Begeisterung auslösen. Die, die ein Notebook haben werden es als erstes in den Koffer gepackt haben. Der Rest, wenn sie gar keinen Computer hatten werden, wenn überhaupt, mit aktuelleren Geräten besser einsteigen?

Gut möglich, dass das anders gesehen wird wenn das Durcheinander einige Jahre dauert aber hoffentlich ist es bald vorbei.
 
Ein X220 ist kein Elektroschrott und bringt aktuell locker >120 EUR ein. D.h. man hätte im vorliegenden Fall das Gerät hier oder bei ebay-KA versilbern und das Geld spenden können.
Es wird zum Elektroschrott, wenn man es selbst nicht mehr braucht und meint etwas Gutes zu tun, indem man es einem Bedüftigen überhilft der es in Wahrheit auch nicht braucht.
Wenn man dafür noch 120 Euro bekommt, dann sollte man es verkaufen und das Geld spenden, oder dafür Dinge kaufen, die dem Bedürftigen tatsächlich helfen (einen Stapel warme Decken z.B.). Klar, könnte der Bedürftige das Notebook auch selbst verkaufen, aber der hat eigentlich gerade andere Probleme.

Problematisch ist, dass die Leute häufig erstmal das alte Notebook oder das alte Smartphone zwei Jahre in die Schublade legen und dann erst überlegen, ob sie es entsorgen/spenden sollen. Wenn man etwas ausmustert, dann sollte man sich zeitnah überlegen, was damit passieren soll.
Das ist prinzipiell richtig, greift aber eigentlich zu kurz.
Die eigentliche Frage ist doch, warum ich etwas ausmustere, das noch gut genug ist, dass es für jemand anderen noch nützlich sein könnte. Natürlich mag ich ein neues Nutzungsszenario mit gewissen Anforderungen haben, das der Andere nicht hat.
Aber in den meisten Fällen ist die wahre Antwort schlicht, dass ich das irrationale Verlangen nach etwas Neuem habe. Und dann wäre die nachhaltige Handlungsweise nicht, nach dem Kauf des Neugeräts das Altgerät zeitnah weiterzuverkaufen, sondern dem irrationalen Impuls zu widerstehen, auf den Neukauf zu verzichten und das Altgerät so lange weiterzubenutzen bis es objektiv nicht mehr nutzbr ist. Ist dieser Punkt erreicht, dann ist aber auch eine Weitergabe meist nicht mehr sinnvoll.
Wir Westler reden uns unseren Konsumwahn viel zu oft unter dem Stichwort "Charity" schön. Das gilt nicht nur für Notebooks. Auch wenn das jetzt etwas ausufert, aber gerade mit Blick auf den Klimawandel ist die Antwort nicht "nachhaltiger Konsum", sondern Konsumverzicht.
 
gespendet habe ich schon unabhängig von einem möglichen Verkauf des x220.
dann werde ich mal überlegen, ob ich das Gerät nicht hier anbiete. Allerdings muss ich das erst einmal zurücksetzen.
Du kannst das Gerät ja auch hier als Spendenauktion ein stellen..
Dann kommt das Geld auch einem guten Zweck zu Gute...

Gruß
Manni
 
Das Zeug einfach verkaufen und gut ist. Dann kommt das Gerät in die Hände, zu demjenigen, der es noch einsetzen kann und den Erlös (oder einen Teil) kann man dort hin spenden, wo das Geld effizient umverteilt werden kann. Dann wäre allen doch am besten geholfen.

Also insgesamt gute Idee. Ausmisten für den guten Zweck.
 
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