Sollte ich umstellen auf Linux? Windows emulation? Was bringt ein 64-Bit OS?

Markus76

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Hallo,

Ich habe einen Vista-R61i mit dem t5250 umd 4GB Ram, aber der CPU wartet schon auf einen Ersatz ( T7700 od. einen der T9xx Serie).
Hauptsächlich arbeite ich mit Openoffice oder bin im Internet damit und manchmal bearbeite ich Fotos mit Corel-Paintshop pro oder bearbeite HDV (1080i) Videos mit Ulead VSS11+ und verwalte meine Musiksammlung mit Itunes (vieles gekauft mit DRM :( ).
Im Falle der Foto Videobearbeitung gibt es mit Gimp, Cinelerra bzw KDenlive schon gute Alternativen, aber was mache ich mit mit Itunes, kann man das per Windows Emulation irgendwie zu laufen bringen?

Lohnt sich der Umstieg zu Linux überhaupt, wenn man die nötige software für Windows ohnehin besitzt?
Mir fällt als einziger Vorteil ein, daß ich ein 64-Bit OS hätte, ist bringt das einen Geschwindigkeitsvorteil beim Videoschnitt, oder was bringt es eigentlich auf 64-Bit umzustellen?

Lg
Markus
 
du kannst auch deine vista variante als 64-bit installieren. die lizenz ist die gleiche.
 
da hab ich leider auch noch keine erfahrungen mit gemacht. wollte nur erwähnt haben, dass du dein vista auch auf 64-bit umstellen kannst.
 
[quote='Markus76',index.php?page=Thread&postID=436561#post436561]Aber was bringt es von 32 auf 64-Bit umstellen? [/quote]



Probleme :thumbdown: Treiber und Software sollen noch sehr zickig sein
 
Änderungen beim Umstieg von 32bit auf 64bit:
- wie Lefty schon schrieb Probleme bei Treibern und manchen Programmen (z.B. läuft Flash m.W. nur in einem 32bit Browser)
- du kannst die vollen 4GB deines Speichers benutzen, Programmen wie Photoshop sollten dadurch mehr Speicher zur Verfügung stehen
- ein paar Programme laufen etwas schneller, andere langsamer, bei den meisten gibt es keinen Unterschied


Linux:
Es gibt verschiedene Ersatzlösungen für iTunes unter Linux, wie vollständig sie die Funktionen von iTunes umsetzen kann ich dir nicht sagen.
Zum Thema Videobearbeitung kann ich leider nichts sagen.
 
Danke!

Ich glaube ich Hake das ganze ab und bleibe beim Vista Business 32 und meinen Corel-Sachen und hoffe daß eine neue CPU den Speed bringt damit die Vorschau beim HDV-schneiden endlich flüssig wird, es fehlt ja nicht viel...

LG
Markus
 
Ich empfehle vmware server 2.0. Aktuelle ist der der RC2 draußen und die Final wird bald kommen. Mittels vmware-converter kannst du deine bestehende Installation in eine VM packen und unter linux weiter nutzen ;) Jetzt weißt du, warum ich 4Gb benötige.

@64bit, nervt mich auch manchmal extrem. mir fallen da sofort flash ein und zuletzt das Softphone xlite. Alles Programme, die nicht so gut gepflegt werden und nur mit Tricks zur Zusammenarbeit zu überreden sind.
 
Adobe Flash unter Linux läuft problemlos in einem Pluginwrapper als 32bit-Plugin.
Ansonsten gilt speziell für Windows 64bit: Es können (wie bereits gesagt) mehr als 3GB RAM effektiv genutzt werden, viel wichtiger aber: ein einzelner Prozess kann diesen auch voll nutzen und nicht nur, wie bei 32bit-Windosen, maximal 2GB. Deshalb sollte zumindest bei entsprechenden speicherhungrigen Anwendungen eine Geschwindigkeitssteigerung spürbar sein - zusätzlich zu der von Anwendungen, die auch die 64bit bzgl. der CPU nutzen. Leider ist Windows XP 64bit mehr ein Experiment denn wirklich was für den täglichen Gebrauch, Vista 64bit scheint in Ordnung zu sein (vom Hörensagen, nutze es nicht).
Mit meinem 64bittigen Gentoo habe ich hier keinerlei Probleme.
 
Die wichtigste Punkte für mich beim Umstieg auf Linux nach Wichtigkeit:
1. Schnelleres Scrollen (ca Faktor 2)
2. Mittelclick geht
3. Festplatte ausschalten und Ruhe genießen
4. seltener Reboot nach Updates

danach wirds nebensächlich.
 
Hallo,

Ich habe zwar gestern ein bisschen Leistung eingekauft (T8300) aber irgendwie würde ich doch mal gern Linux ausgiebiger testen.
Wenn ich das nächste mal einkafen bin werde ich mir noch eine SATA-Platte für die Bay mitnehmen die ich dann ausschliesslich dafür benutzen will.

Einige sehen die 64 Bit versionen kritisch, würdet ihr mir jetzt eine 32 bit oder eine 64bit Linux empfeheln?

Ich wieß nicht ob ich das nicht in ein neues Thema schreiben sollte, aber ich versuchs mal hier.....

Bis jetzt kenne ich Ubuntu, Kubuntu, Suse 11 mit KDE und Gnome, und Mandriva mit KDE und Slax (vom USBstick), aber irgendwie sind alle mehr oder weniger chaotisch zusammengewürfelt mit vielen Programmen die ich nicht brauche, gibts da irgend eine schlankere Distribution wo gerade das notwendigste dabei ist oder kann man das bei der installation auswählen was man alles will, sorry für die Anfängerhafte Frage.

LG
MArkus


LG
Markus
 
[quote='Markus76',index.php?page=Thread&postID=436577#post436577]Ich [...] hoffe daß eine neue CPU den Speed bringt damit die Vorschau beim HDV-schneiden endlich flüssig wird[/quote]
Was für eine Festplatte hast Du drinnen? Dass ein CPU-Tausch viel bringt, glaube ich nicht. Aber der Austausch einer eher langsamen durch eine schnelle Platte bewirkt Wunder!
 
[quote='Markus76',index.php?page=Thread&postID=440975#post440975][...]
Bis jetzt kenne ich Ubuntu, Kubuntu, Suse 11 mit KDE und Gnome, und Mandriva mit KDE und Slax (vom USBstick), aber irgendwie sind alle mehr oder weniger chaotisch zusammengewürfelt mit vielen Programmen die ich nicht brauche, gibts da irgend eine schlankere Distribution wo gerade das notwendigste dabei ist oder kann man das bei der installation auswählen was man alles will, sorry für die Anfängerhafte Frage.[/quote]
Das kannste bei (k)Ubuntu, Suse usw. usf.
 
[quote='hep',index.php?page=Thread&postID=440976#post440976]
[quote='Markus76',index.php?page=Thread&postID=436577#post436577]Ich [...] hoffe daß eine neue CPU den Speed bringt damit die Vorschau beim HDV-schneiden endlich flüssig wird[/quote]
Was für eine Festplatte hast Du drinnen? Dass ein CPU-Tausch viel bringt, glaube ich nicht. Aber der Austausch einer eher langsamen durch eine schnelle Platte bewirkt Wunder![/quote]Ich habe 2 drin, eine orig. Fujitsu 160GB die ~60mb/s lesen schreiben kann laut verschidenen Benchmarks und eine 160GB Samsung Spinpoint in der Ultrabay, die sogar kanpp über 80mg/s schafft. Wenn ich mich jetz nicht irre braucht man nur ~13mb/s für meine Videos.
Damit die Hardeware optimal genutzt wird, lass ich die daten von der einen lesen und auf die ander schreiben beim rendern.
Es liegt bei mir auch teilweise man Schnittprogramm, weil Ulead leider kaum mehr als 60% der CPU nutzt, aber das ist mir erst nach dem Kauf aufgefallen. Sony Vegas Moviestudio Platinum hab ich mal als 30-Tage Demo probiert, das läuft wie geschmiert, lastet aber die CPU auch bei der Vorschau fast voll aus, das macht Ulead nur beim rendern. Wobei die Renderzeiten mit dem T5250 schon sehr lang sind. Hätte das Ulead nicht ein Feature das ist unbedingt haben möchte hätte ich es schon verkauft, aber es ist meines wissens die einzige NLE (von den bis 120€ Produkten) die einen HD Film als AVC-DVD erzeugen kann, d.h. es wir eine Bluraystruktur auf eine DVD geschrieben, die jeder BD-Player lesen kann, der einzige Nachteil es passen nur ~1/2h HD Film auf eine DVD, was aber auch egal ist wie lang sind schon selbstgefilmte Sachen...
 
Okay, Dein Umgang mit den Festplatten ist schon weitestgehend optimiert ;)
 
Ja , habschon ein bisschen nachgedacht über die HDDs weilich anfangs irre Probleme mit dem Capturen hatte, da schaffte es die HDD nicht mehr als 30sec zu schreiben dann kam sie nicht mehr nach wegen Lesezugriffen.

Aber man darf eben nicht vergessen, daß die HDV videos mpeg2 Datein sind, die decodiert werden müssen bevor man sie sehen kann und das läuft im Schnittprogramm eigentlich nur über die CPU außer ein Schnittprogramm unterstützt die Hardewarebeschleunigung einer Grafikkarte, was aber eher die Minderzahl ist, mir fällt da nur Adobe Premiere ein und das ist ohnehin der größte Leistungskiller den es gibt. Da dauert das gleiche Rendering einer HDV mpeg 2-3x so lang wie bei Sony Vegas, Canopus Edius nur ein bisschen langsamer sind Ulead Videostudio und Avid Liquid aber Premiere ich echt wahnsinnig langsam... hab schon alle durchprobiert :)

Noch eine Frage zu Linux, ich weiß zwar, daß die meisten nicht wirklich eine bestimmte Distribution empfehelen, aber gibts eine die Treibermässig besonders gut für das Thinkpad daherkommt und damit weniger Probleme als andere verursachet oder sind alle irgendwie problemlos?

LG
Markus
 
Ich würde sagen es ist eine Mischung zwischen "Alle irgendwie problemlos", "alle haben ihre Macken" und "wer sich auskennt konfiguriert eh besser manuell". Welche Sachen Du nutzen möchtest, kannst Du wie Buddabrod in aller Kürze bereits anmerkte, ja frei wählen. Die einzelnen Komponenten sind ja sowieso überwiegend die gleichen, also z.B. die Treiber. Die mal eben manuell einzustellen ist aber auch nicht das Problem. Dann schon eher, welche Repositories die Dristri anbietet und wie aktuell bzw. wie fehlerbereinigt die dort eingestellte Software ist, die Du jeweils dann angeboten bekommst bei Updates.
Da gerade Ubuntu Intrepid Ibex ansteht ist das die Option der Wahl.
Hauptprobleme dieser Distri (die anderen kenne ich nicht so gut):
* Unklares Rechtekonzept mit Verwurschtelung von Rootrechten und Root als User (dieses Problem teilt es soweit ich sehe mit allen Linux Distris, nur geht Ubuntu hier eigene, etwas gewöhnungsbedürftige Wege mit seinem sudo und gksu). Für Anfänger dürfte das Verstehen dieses Konzeptes die Größte Hürde im Wechsel von Windows zu Linux darstellen. Zumal man für diverse Sachen Workarounds basteln muss (z.B. ein Open as root im Dateimanager Kontextmenü hinzufügen).
* zerstückelte Repositories (Main, Partner, Medibuntu). Wichtige Tools wie etwa TPFancontrol muss man zusätzliche Repositories einbinden. Für Anfänger eine große Hürde, danach egal. Nerviges Konzeptproblem bleibts. Hier liefert Linux Mint eine besser integrierte Alternative, leider erhält man aber Updates durch die zusätzliche Repository-Ebene später.
* 3 sich gegenseitig blockierende GUIs für das Paketmanagement (Anwendungen hinzufügen/entfernen, Synaptic, Aktualisierungsverwaltung). Wer denkt sich so einen offensichtlichen Käse aus?
* Periodic Release versus Rolling Release ist zugleich größte Schwäche aber auch Stärke von Ubuntu gegenüber Distributionen wie Arch
* sicheres (und schnelles) ACPI, Laptop Mode (Platte aus), Autohibernate (auch aus Suspend) - diese Sachen laufen wohl noch bei keiner Distri ganz sauber durch, Intrepid bemüht sich und ist vermutlich ganz vorne dabei, bisher klappts aber noch nicht.
* die kleineren aber ebenfalls unschönen Probleme betreffen das platzverschwendende Dual Panel Layout von Gnome, dazu das braunen Farbschema (Geschmackssache) mit den zerstückelten Einstellungs Dialogen ohne Integration von Compiz. Gilt aber auch genauso für andere Distris, so dass man sowieso basteln muss.
 
Die ersten drei Punkte von Pibach sind, meiner Meinung nach, für einfache Ubuntunutzer zu vernachlässigen, damit kommt man meistens nicht in Konflikt. Sie stellen zumindestens garantiert nicht die Abgrenzung von Ubuntu zu anderen Distris dar!

Punkt 4 (Periodic Release versus Rolling Release) seh ich ähnlich, ist Geschmackssache, hat beides Vor- und Nachteile. Ersteres ist sicherer, Zweiteres ist immer aktueller...

Punkt 5 kann man so pauschal nicht sagen. Klar laufen bei Ubuntu viele Sachen "Out of the Box", aber dafür unterstützt der Kernel bei Arch direkt das Undervolten, bei Ubuntu muss man einen eigenen Kernel kompilieren, damit das läuft (nur so als Beispiel).

Punkt 6 ist, wie Pibach selbst gesagt hat, kein richtiges Argument für oder wider Ubuntu, man sucht sein Betriebssystem ja nicht nach dem voreingestellten Design aus - gerade bei Linux, wo man das Alles prima an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Ich sehe als Abgrenzungskriterium eher die immens große (auch besonders gute deutsche) Community mit einem sehr umfangreichen Wiki an. Auch hier im Froum gibt es einige erfahrene Ubuntunutzer, deren Tipps sind gerade im Hinblick auf die Unterstützung von Thinkpadhardware Gold Wert! Auch findet man in den Repositories, im Gegensatzt zu vor allem den kleineren Distries, sehr viel Software, die aber oft leider, bedingt durch die periodic releases, veraltet ist.

Ein zweites wichtiges Merkmal von Ubuntu ist, dass die Entwickler viele Programme / GUIs für die Distribution entwickeln um Anfängern den Einstieg zu erleichtern.
 
Zwischenfrage

:?: Undervolten :?:


Man kann mit Linux undervolten? Das wusste ich garnicht, ich habe noch eine älteres P4M 3,06Ghz Clevo-Notebook herumliegen, das ist nicht mehr benutze weil der Lüfter so nervt, wenn man im Bios auf Battery-Mode geht wird er auf 1,6Ghz runtergetaktet dann wirds schon besser aber mehr Eingriffe konnte ich nicht machen, ginge das etwa gar mit Linux?
 
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