Sind Netbooks schon tot?

Thinky-Winky

New member
Themenstarter
Registriert
13 Apr. 2011
Beiträge
12
Hallo,

würde mich mal interessieren, wie es anderen so vorkommt. Meines Wissens gibt es Netbooks jetzt ja nicht sooo lange, jedenfalls scheinen sie eine viel kürzere "Trenddauer" zu haben als Notebooks. Die werden ja auch jetzt immer noch rege gekauft und ich glaube auch, dass das anhält. Die Zielgruppe, die eigentlich für Netbooks gedacht war, scheint sich aber jetzt nach und nach ein Tablet zu holen.

Ist das Netbook nach so kurzer Zeit schon tot?

Mir kommt es jedenfalls so vor.
 
also ich finde mein s10e nicht wirklich schlecht verarbeitet, ich finde das kommt schon relativ nah an ein tp ran, auch von der zerlegbarkeit, meines wissens geht das bei den nachfolgenden modellen von lenovo nicht mehr so schön.
leistungstechnisch ist der atom vollkommen ausreichend für meine bedürfnisse.
wenn man dann noch auf ältere software von z.b. heftcds zurückgreift :) und auf 2 gb geht, rennt das teil unter xp ganz gut.
nachteile in meinen augen glänzender bildschirm ( hilft ne folie ) und die 576er höhenauflösung, keine ahnung, was sich lenovo dabei gedacht hat,
nur 2 usb plätze und die nichtversenkbare sd card, wäre schön gewesen, wenn man das teil auch noch von der sd karte hätte booten können.

ich hab mal win7 pro drauf installiert, das funktionierte zwar auch, war schöner anzusehen (mit aero ), aber doch merklich langsamer. da die bremse definitiv die grafikkarte ist, nach win7 test ein wert von 2,3.
vista business hatte ich auch mal interessehalber installiert, aber das war nicht auszuhalten.

ich hab mir noch über den slipstreamer und nlite kombiniert, aus den auf dem book vorhandenen xp i386 dateien ( da ist das sp3 mit dabei ) eine extrem gestrippte version gemacht, die nicht einmal aktiviert werden mußte, einiges an portablesoftware "installiert" und das teil läuft mit 25 prozessen sehr schnell im vergleich zur normalinstallation, wo es bei mir schon mal 100 - 105 prozesse werden können.
das ganze hab ich auf eine 2te partition installiert.

gut finde ich halt noch das eingebaute wwan, denn dadurch erhält in meinen augen ein netbook seinen wahren bestimmungszweck, bluetooth und den doch für mich ziemlich hellen bildschirm.

ich hab bisher als vergleich nur ein medionteil von einem bekannten, da ist das ideapad um längen besser.

natürlich gibt es inzwischen usb3, schnellere atomrichtigezweikernprozessoren und bessere grafik, aber in welchem bereich ist dem nicht so?


außerdem muß ich sagen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte, gekauft hätte ich kein netbook.
jetzt abe,r wo ichs hab, hab ichs und es wird extrem ge-, benützt und geschätzt.

also ein thinkpad im netbookformat fände ich nicht schlecht, das s10-3t ging ja technisch schon in eine für mich interessante richtung, vermisse ich durchaus die tastaturbeleuchtung und den trackpoint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke auch, dass sich 11,6" als Bildschirmgröße durchgesetzt hat.
L. hat da ja einige Geräte im Angebot: IdeaPad U160, S205; ThinkPad Edge 11, X120e (<-:pinch:).
Vom IdeaPad S100 (angeblicher Nachfolger des S10) habe ich lange nichts mehr gehört.
 
Netbooks sind meiner Meinung nach nur eine Übergangslösung gewesen bis die Smartphones aufkamen. Weil mehr als die Funktion eines "Internetterminals haben sie nicht. Vorteil der Geräteklasse ist auch, dass X200 etc. nicht so auffallen und von Unwissenden lieber das hippe knallbunte Netbook daneben geklaut wird.
 
Das ist leider nicht ganz so.
Geringer Verkaufspreis bedeutet geringere Gewinnspanne. Das zieht Einsparungen im Service und/oder der Qualität der Technik nach sich.
Ein kleines bisschen kann man das natürlich durch größere verkaufte Stückzahlen abfangen, aber ganz eben nicht.

Also ich habe ja schon die verschiedensten Netbooks gekauft, unter anderem das S10, S10e und S10-2. Ich war von denen schon angetan, vor allem weil man bei einem Kauf praktisch kein Geld verliert (die Dinger kosten ja nichts mehr gebraucht).
Bei der kleinen Größe braucht man auch kein Metallrahmen innen, das spart ungemein Geld und Zeit bei der Herstellung. Da es sowieso nur 1 Jahr Garantie gibt und die Dinger dann auch gleich durch ein neues ersetzt werden, ist das sicherlich kein Problem für Lenovo.
Ich denke, sie haben den Trend mit Low-budget und Up-stream (IdeaPad U205) erkannt und wollen wohl auch im Premium Segment von Apple mitspielen. Das U205 ist doch schon mal ein guter Anfang (wenn auch vermurkst mit der Batt-Laufzeit), auch wenn ich mir für das gleiche Geld eher ein Macbook Air holen würde.

Bin jetzt mal gespannt auf das X120. Das dürfte dann wohl mein T41p ablösen für unterwegs. :-)
 
199 Euro sind sicher nicht schlecht.
Allerdings sind ja schon neue Books lieferbar, die im Falle der AMD-Fusions oftmals einen HDMI-Ausgang bieten. Hier sind dann um die 250 Euro fällig, was IMHO die Netbooks oben verlinkten Netbooks zu Jahresbeginn noch gekostet haben.
 
Also für Flash-Wenignutzer sind so kleine Netbooks schon nicht schlecht. Ich komme von der CPU Leistung her auch wunderbar mit meinem X41T zurecht, da Flash usw. per NoScript bzw. Chrome Click-To-Play schlicht ausgeschaltet sind...

Was eher tot ist, bzw. eher etwas verwaschen wird, ist der Begriff Netbook - Netbooks sind eben kleine Notebooks, also Subnotebooks, und Subnotebooks sind Netbooks... denn die Leistungsunterschiede kapiert die "Billigsubnotebook" Zielgruppe eh nicht ;)
 
Jetzt wo die neuen AMD Prozessoren in den Netbooks stecken kann man die auch wieder vernünftig einsetzen. Der E350 als APU kann schon einiges und steckt den Atom mit ION-Grafik mal eben in die Tasche. Akkulaufzeit leidet zwar etwas darunter, dafür bekommt man durchaus ein allroundtalent, welches auch mit dem ein oder anderem Grafikprogram keine Probleme bekommt.
Sicherlich werden aber langsam die Netbooks den TabletPCs weichen - wobei man hier auch erst noch in den Kinderschuhen sitzt.
 
Dass die Netbooks den Tablets weichen glaube ich nicht - alles, was mit tippen zu tun hat, lässt sich mit einem Netbook besser erledigen. Beide Gerätetypen werden nebeneinander her existieren.
 
Das limitierende Elemt bei den Netbooks ist m.M. die bescheidene Auflösung. Mein S10-3s hat hier 1280x720 leider in Schminkspiegeldesign. Das ist perfekt für 10", da sehe ich auch über 16:9 hinweg. Und der Heulerei wegen mangelnder Power kann ich so gar nicht mit einstimmen. Ich habe Ultimate 32bit raufgetackert und mit Lightroom 2.7 sind auch Katalogdateien von 4000 Rawbildern locker hantierbar. Logo das eine Stapelverarbeitung da die Hufe streckt....
Für mich ist ein Gewicht von 1.1kg und Laufzeiten von 5-6h das Thema! Die bekomme ich nirgends um das Geld.... Von daher denke ich das Netbooks ihre Berechtigung haben-besonders wenn auch noch die Tastatur top ist.

lg roberto
 
Wäre jetzt interessant, ob Lenovo einen Nachfolger für das S10-3s in der Pipeline hat - vllt. sogar mit AMD-Fusion und HDMI-Anschluss.
 
Naja, das S100 wurde ja schon angekündigt, wann es kommt ist aber noch völlig unklar. Das hätte dann aber einen Intel Atom N570, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass sie es verschieben, um es mit den neuen Atom CPU`s rauszubringen.
 
Naja, das ist, eng gesehen, kein Netbook, sondern ein kleines Subnotebook. Der Unterschied zwischen 10,1" und 11,6" ist nicht zu unterschätzen.
 
Naja...

Alles unter 12" ist mir irgendwie schon zu klein :Dsudo apt-get install lirc lirc-x liblircclient0 inputlirc
Ich bin nie wirklich mit Netbooks und ähnlichem klar gekommen, wegen den miesen Tastaturen bei denen man keinen Unterschied zwischen den einzelnen tasten spürt und vor allem wegen den wirklich winzigen Tasten und Touchpads.
Die 12" 4:3 Subnotebooks wie X32 usw. gefallen mir da schon eher. Da ist der einzige Vorteil dann noch bei der Akkulaufzeit zu suchen...
 
nun in meinem Fundus gab´s ja auch mal nen "Netbook" war ja ganz niedlich am anfang , doof nur das man es kaum gebrauchen konnte eben wegen der Bildschirmgröße , es fehlte immer irgendwas .

und dann kam das X60s , kann genau das gleiche ( bis auf die integr. Webcam) und ist deutlich bedienungsfreundlicher

meiner meinung nach netbooks als solche also display 10" sind geschichte , subnote bzw Tablets is die zukunft , und wenns kleiner sein soll dann eben nen smartphone ala Motorola Atrix o.ä
 
Prinzipiell finde ich Netbooks schon interessant, aber leider hat sich die letzten Jahre zu wenig getan. Hardwaremäßig.
Ich war vor kurzem auf der Suche nach einem kleinen Gerät für unterwegs. Leider waren die Netbooks gefühlt noch genauso auf dem Stand wie vor 2 Jahren.

Irgendein Atom-Prozessor mit 1,6irgend Ghz. Die gleiche kleine Auflösung, etc.

Letztendlich habe ich für ein Thinkpad Edge 11 entschieden. Dieses war zwar deutlich teurer, aber von Bildschirmauflösung, Prozessor und Schnittstellen doch deutlich besser.
 
Dass die Netbooks den Tablets weichen glaube ich nicht - alles, was mit tippen zu tun hat, lässt sich mit einem Netbook besser erledigen. Beide Gerätetypen werden nebeneinander her existieren.

Klar lässt es sich besser tippen. Ist auch meine Meinung, aber es scheint sich ja relativ wenig in die Richtung zu tun, sondern es schießen eher die Touch-Teile wie Pilze aus dem Boden, mittlerweile ja auch mit zusätzlicher Tastatur.
 
Klar lässt es sich besser tippen. Ist auch meine Meinung, aber es scheint sich ja relativ wenig in die Richtung zu tun, sondern es schießen eher die Touch-Teile wie Pilze aus dem Boden, mittlerweile ja auch mit zusätzlicher Tastatur.
Für ein Tablet mit zusätzlicher Tastatur landet man aber selbst bei der iPad-Basisversion schnell bei ca. 520 - 550€.
Dafür bekommt man Gerät, das langsamer ist als ein Netbook, dafür teurer und gleichzeitig für die Office-Aufgaben ein wesentlich kleineres und schlechteres Softwareangebot hat. Und man muss die Tastatur zusätzlich mit rumschleppen. Und kann Dateien nicht mal eben über USB-Stick austauschen. Das einzige, was beim Office-Einsatz für ein Tablet spricht, ist der Neuheits-Faktor. Aber der hält auch nicht ewig.
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben