T5xx (T500-550 ohne "p") Samsung SSD 850 Pro in ThinkPad

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Hey!

Wollte fragen, ob die Samsung SSD 850 Pro schon jemand in sein T530, oa. verbaut hat und welche Erfahrungen diesbezüglich bestehen?

Leise, oder?
 
Hab zwar die 840 EVO drin und das im L530, aber das dürfte lautstärketechnisch kaum einen Unterschied machen ;)
leise -> definitiv
vorher deutlich nerviger -> auch (die 7200rpm Festplatte macht schon gewaltigen Radau)
lautlos -> trotz i3 3110M nur im Idle oder beim Internet-Browsing ohne aktive Inhalte. Summen oder Fiepen gibt es kaum (deutlich geringer als bei vergleichbaren elektronischen Geräten)
schnell -> geht ab wie Schmitz Katze :D
 
Wie oft ist eigentlich so eine SSD beschreibbar, oder wird die wieder langsamer, je öfter man installiert und wieder formatiert?

Samsung gibt ja 10 Jahre Garantie. Was ist wenn die SSD ausfällt aus welchem Grund auch immer? Gibt es da den vollen Kaufpreis zurück oder wie regelt das Samsung? Würde mich interessieren.

Hat jemand da Erfahrungen?
 
Wie oft eine SSD beschreibbar ist, hängt vom verbauten Speicher ab. Bei der 850 Pro gibt es leider keine Angabe über die maximalen Schreibzyklen. Lesen geht aber unbegrenzt, nur Schreibzyklen "nutzen die Zellen ab" wenn man so will. Die Anzahl an Zyklen pro Zelle liegt bei 750-3000 bei heutigen SSDs je nach Speicher. Bei der 850 Pro kann man wohl von 1000-3000 ausgehen. Das interne Wear Leveling sorgt dafür, dass die Zellen möglichst gleichmäßig ausgelastet werden und nicht eine Zelle schon bei ein paar Tausend Zyklen ist, während eine andere erst ein paar einzelne hinter sich hat. Das Wear Leveling funktioniert aber besser, wenn mehr Speicher frei ist. Daher haben SSDs intern etwas mehr Speicher, als sie nach außen dem Benutzer präsentieren (eben fürs Wear Leveling und auch als Reserve für irgendwann gestorbene Zellen). Und es wird meist empfohlen, ca. 10% des Platzes auf der SSD frei zu lassen bzw. gar nicht erst zu partitionieren.

Langsamer wird sie durch öfter beschreiben nicht. Nur, wenn man sie bis fast voll füllt, weil dann keine komplett leeren Flashzellen mehr zur Verfügung stehen und daher halb volle mit dem Rest aufgefüllt werden müssen. Löscht man wieder ein paar Daten, wird sie aber wieder schneller. TRIM sollte man dabei aktiv haben, das hilft beim Finden von freien Zellen.

Die Garantie schließt ein, dass man nur eine bestimmte Datenmenge jeden Tag maximal schreibt. Im Schnitt. Wenn du mehr schreibst, deckt die Garantie das nicht mehr - aber die Grenzen sind so hoch, dass selbst PowerUser das eigentlich nicht schaffen. Wenn sie dann ausfällt, bekommst du vermutlich gleichwertigen Ersatz.
 
Eine SSD hält heutzutage in der Regel(bei normaler Nutzung) genau so lange oder länger wie eine HDD,
Dauerschreibtests wurden auch schon von mehreren unabhängigen Testern durchgeführt und haben meist zum Ergebnis, dass das vielbeschworene "Totschreiben" bei üblicher Desktopnutzung quasi irrelevant ist (Teils mehrere Tausend Terrabyte ohne Ausfall)
Einziger Wehrmutstropfen: Eine Datenrettung bei controllerbedingten Ausfällen ist meist schwieriger und somit teurer als bei einer HDD.
 
IdR halten die SSD´s natürlich lange und ausreichend viele Schreibzyklen aus. Aber bei mir ist es auch schon passiert (im HDD-Bereich), dass Festplatten den vorzeitigen Tod gefunden haben. Vor allem bei einem Alter > 5 Jahre. Da ist eine derartig lange Garantie schon ein Kaufargument
 
Die ersten Tests bemängelten ein deutlich hörbares Fiepen. Samsung gelobte Besserung und wollte die Fixierung der Platine im Gehäuse verbessern. Ist das Problem nun aus der Welt?

Was die Haltbarkeit betrifft, beim Desktop/Notebook Betrieb sollte die SSD so lange halten bis man sie nicht mehr nutzen mag weil eine x-mal größere zum Taschengeldbudget verfügbar wird.

Beim Server kann die Haltbarkeit durchaus ein Problem werden. Als ich anfangs naiv von HDD auf SSD umstellte war ich bei einer SSD doch geschockt weil der über SMART ausgelesene Verschleissanzeige rasend schnell runterratterte. Erst nach einigen Tuning konnte ich den Verschleiss auf 0,5 Prozentpunkt pro Monat runterbekommen. Eine andere preiswertere SSD im selben Server zeigt nach einem Jahr Betrieb noch 0% Verschleiss.
 
Ich glaube da gehst du mit deiner "Paranoia" zu weit. :)

Was ist mit dem KM Zähler beim PKW? Oder eine Uhr? Oder Flugzeugteilen die wahlweise nach x Landungen oder y Betriebsstunden zur Inspektion müssen?
 
Was ist mit dem KM Zähler beim PKW? Oder eine Uhr? Oder Flugzeugteilen die wahlweise nach x Landungen oder y Betriebsstunden zur Inspektion müssen?
Dafür reichen doch Betriebsstundenzähler, Ein-Ausschaltanzahl und verbrauchte Reservesektoren locker aus.
Da brauch ich nicht noch einen Zähler, der (für mich unnachvollziehbar, da die Hersteller die Grundlagen der Berechnung nicht rausrücken) langsam gegen 0 zählt und gängige Festplatteninformationstools rot färbt ;)
(der Kilometerzähler des Autos zählt ja auch hoch und nicht runter damit jeder Angst bekommt was mit dem Auto passiert wenn der Zähler die 0 erreicht)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt eine im T530 verbaut und nutze zwecks Anschaulichkeit "Chrystal Disk Info"...

Funktioniert einwandfrei, jedoch keine Vorteile gegenüber dem Vorgänger 840Pro feststellbar, ausser 10 Jahren Garantie.
 
Der spürbare Leistungssprung von einer Generation zur nächsten ist selten richtig groß, wie bei CPUs oder GPUs auch. Bei SSDs kommt dazu, dass bei den mittlerweile gängigen Performances oft eher die CPUs den Flaschenhals bilden.
 
Warum überhaupt die 850Pro kaufen, wenn die 840 Evo erstens -minimal- 'schneller' (laut diversen Test) und zweitens, bedeutend günstiger ist. Rund 310€ gegenüber 540€.
Die wird mit Sicherheit länger halten als dein TP, solange die nicht als Server dient oder im 24/7-Modus ständig irgendwelche Programme in oder
deinstalliert, die 10% Reservezellen werden oft gar nicht beansprucht. [ Bei "normaler" Nutzung, (4-6 Stunden/Tag)]
In sofern kann diese SSD durchaus als Erbanlage durchgehen.
 
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