X6x Tablet RAM-Upgrade für X60t? [Fertig umgebaut auf X61t!]

ZDragon

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Hallo zusammen,
ich habe ein Thinkpad X60 Tablet, Modellnummer 6363-CTO. Letztens ist mir aufgefallen, dass das Teil 64-bit-fähig ist und entsprechend würde ich gerne ein RAM-Upgrade durchführen. Derzeit habe ich 2 GB in zwei Riegeln á 1 GB.

Welche Riegel brauche ich jetzt (Typbezeichnung)? Gibt es da Unterschiede, mit denen sich evtl. sogar die Leistung noch ein bisschen steigern ließe? Wäre über eure Gedanken dazu dankbar. :)
 
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Was der eigentlich machen soll, weiß ich wie gesagt nicht. Wenn der Stift draußen ist, auf Tablet-Mode umstellen, nehme ich an.
Nö. "Betrieb des Systems beim Entnehmen des Digitalisierstifts wieder aufnehmen." Aus dem Bereitschaftsmodus.
 
@ZDragon: Schön! Eine explizite Anleitung für den Mainboard-Tausch kenne ich nicht. Ich würde mich da einfach ans HMM halten, wie du schon richtig vorschlägst. Würde mich interessieren, ob das "Steckerproblem" bei dir auch vorliegt. [Das große "I" in meinem Namen (siehe Signatur) sei dir verziehen ;)]
@wileE: Du hast dich weitergebildet! ;)
 
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Oh, lwede :D Warum fragst Du nicht einfach einen Mod, ob er Deinen Namen in Lwede ändert? Dann kommt das Problem nicht wieder :)
 
Hast du irgendwo eine Anleitung zum Mainboardtausch rumfliegen?

HMM ist schon mal gut, ansonsten hier eine Kurzfassung:

  1. alle Schrauben auf der Unterseite raus (auch die unbeschriftete am VGA Anschluss, sowie die der HDD Abdeckung)
  2. Tastatur raus (etwas vor schieben, raus heben)
  3. Handballenauflage raus (vorher Stift raus), seitlich nach rechts wegklappen
  4. Tastaturbezel raus (nach oben klappen und abziehen)
  5. HDD-Abdeckung ab, HDD raus
  6. die 7 schrauben der Displaykabel-platine raus, Platine abziehen
  7. die beiden Schrauben am HDD Anschluss raus
  8. die vordere der beiden Schrauben am Cardbus-Slot raus, bei Lüfterwechsel müssen beide raus
  9. WLAN/ WWAN Antennen abziehen
  10. Stiftschalter abschrauben, Lautsprecher abziehen, Kabel vom Magnetschalter rechts an den USB Ports abziehen, Modem und Powerkabel am HDD Anschluss abziehen
  11. Board seitlich nach rechts raushebe(l)n, dabei aufpassen dass kein Kabel oder die Blechabdeckung stört

Ich hoffe ich habe nix vergessen :)

Edit: Hab hier auch noch nen für X61T passenden Lautsprecher und Stiftschalter rumliegen

Gruß, David
 
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3. Handballenauflage raus (vorher Stift raus), seitlich nach rechts wegklappen
4. Tastaturbezel raus (nach oben klappen und abziehen)
Ggf. sind Tastaturbezel und Handballenauflage ein Teil (dürfte beim X60T im "Originalzustand" so sein).

bei Lüfterwechsel müssen beide raus
Da aus eigener Erfahrung beim itsco-Board kein Lüfter dabei ist, kommt als weiter Disziplin "Kühlerwechsel" hinzu. Dabei sollte/muss die Wärmeleitpaste erneuert werden. Empfehlung: Arctic Silver 5.
 
Dankeschön. Eine Sache noch: kann ich auch "schnellere" RAM-Module nehmen, also regulär mit 800 MHz getaktete PC2-6400S? Die sind preislich etwas günstiger. Oder sollte ich mich an die 667 MHz-Module halten?
 
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@ZDragon: Grundsätzlich kannst du auch die 800MHz-Riegel nehmen. Die dürften dann aber mit 667MHz "runtergetaktet" laufen, was aber keinen spürbaren Leistungsschub bringen dürfte. Abwärtskompatibel sind sie jedenfalls.
 
Ich sehe gerade, dass der L7500-Prozzi im Gegensatz zu meinem vorherigen L7400 einen FSB von 800 MHz hat. Da sollte ich dann glaube ich sowieso die PC2-6400er nehmen, oder?
 
Nein, der FSB hat nicht zwangsläufig etwas mit dem RAM Takt zu tun. Der ist nämlich bei allen X6x gleich, sofern man nichts modifiziert hat.
 
Oh, okay. Aber der Intel-Chipsatz des X61 unterstützt doch glaube ich 800 MHz-Riegel, oder? Wäre ja blöd sie nicht bei ihrer vollen Leistung zu betreiben.

Du schreibst "nicht zwangsläufig". Ich erinnere mich daran, dass ich bei früheren Rechnern aufpassen musste, weil der FSB auch die Taktung des RAM angibt - was ja z.B. auch beim Overclocking stark ins Gewicht fällt, weil man den Prozzi ohne frei wählbaren Multiplikator nur über höheren FSB übertakten kann. Ist das heutzutag enicht mehr so, dass FSB und RAM-Takt miteinander verkoppelt sind?
 
Aber der Intel-Chipsatz des X61 unterstützt doch glaube ich 800 MHz-Riegel, oder? Wäre ja blöd sie nicht bei ihrer vollen Leistung zu betreiben.

Die verbaute CPU im X61 macht 800MHz (200MHz quadpumped oder wie das heißt :) ) der Speicher max. 667MHz. 800er Speicher kann genauso auf 667MHz laufen (wenn im SPD ein entsprechendes "Profil" hinterlegt ist), im X61 muss er sogar.

anschaulich: Wenn du einen 800er Riegel kaufst, hast du einen 533er, 667er und 800er in einem.

Ich erinnere mich daran, dass ich bei früheren Rechnern aufpassen musste, weil der FSB auch die Taktung des RAM angibt - was ja z.B. auch beim Overclocking stark ins Gewicht fällt, weil man den Prozzi ohne frei wählbaren Multiplikator nur über höheren FSB übertakten kann. Ist das heutzutag enicht mehr so, dass FSB und RAM-Takt miteinander verkoppelt sind?

Sicher sind FSB und Ram Takt aneinander gekoppelt, wobei man mit dem FSB den Ramtakt ändern kann, nicht umgekehrt. Das Verhältnis ist 333 zu 200 = 5 zu 3. Erhöht man den FSB ändern sich FSB und Speichertakt, das Verhältnis bleibt aber gleich. Lediglich langsamer getakteter Speicher würde das Verhältnis ändern: 266 zu 200 = 4 zu 3.

Gruß, David
 
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Und warum muss der Speicher im X61 auf 667 MHz laufen? Der Chipset kann ja offenbar mehr. Klingt ähnlich sinnvoll wie die Drosselung von SATAII auf SATAI.
 
Alles klar.

So, ich bin nun mit dem Umbau fertig: das war ja wirklich kinderleicht! Ich musste den Lüfter umbauen, da beim gekauften Board keiner dabei war. Dabei habe ich das Wärmeleitpad am Prozessor jetzt entfernt da es mir nicht sonderlich sinnvoll erschien, wenn ich sowieso Wärmeleitpaste drauf tue. Das Pad auf dem Grafikchip hab ich einfach mit rübergenommen und festgedrückt - ist ein klein bisschen bröselig gewesen, aber ich denke das geht schon klar. Insgesamt hat die Hardwarefrickelei vielleicht drei Stunden gedauert; etwas länger habe ich gebraucht, weil ich erst am Ende bemerkt habe, dass ich den Kühler nicht wieder angeschlossen hatte *autsch*.

Windows musste ich nicht mal neu installieren, da ich vorher alle Chipsatz-spezifischen Treiber entfernt habe. Ist das erste Mal, dass ich das gemacht habe - tat aber sehr gut. Dann BIOS geflasht für SATAII Mod + Whitelist, Chipsatztreiber und schließlich Grafiktreiber drauf -> läuft.

Linux musste ich natürlich sowieso nicht neu installieren, das läuft einfach so weiter ohne dass ich was tun musste. :) Fein!

Also vielen Dank für die ganze Hilfe hier, das hat super geklappt.
 
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