Hallo,
weil es mich einige Zeit gekostet hat, die Erfahrungen mit dem Update auf das Middleton-BIOS zu sammeln, möchte ich sie mal zusammenfassen.
Vorgeschichte:
Ich habe ein gut erhaltenes, ausgeschlachtetes R61 bekommen. Das es Vorteile im Vergleich zu meinem etwas angemackten R60 bot und die fehlenden Teile passten, beschloss ich dahin umzuziehen.
Ich wollte nicht komplett neu installieren. Da ich die alte Festplatte des R60 bereits durch eine SSD ersetzt hatte, konnte ich mit der alten Platte ohne Risiko einen Testlauf machen. Das hatte auch soweit prima geklappt. XP fand sich mit dem Rechner ab und mit Lenovo Update klappte auch die Treiberinstallation der neuen Komponenten. Der ATI Treiber musste noch raus. Dann lief alles super.
Mittlerweile hatte ich im Netz Hinweise auf das Middleton-BIOS gefunden und dachte, SATA II wäre schon klasse wegen der SSD.
Zum Kern:
Weil die Update-CD eine Fehlermeldung bezüglich Bitlocker brachte, habe ich das Update mit dem Windows meiner Testplatte gemacht. Das lief soweit ganz gut. Das Ergebnis war, dass die Festplatte beim nächsten Booten nicht mehr anlief. Soweit ich mich erinnere, hatte ich mit den Festplatteneinstellungen des BIOS gespielt, aber nichts hatte geholfen.
Da in der Dokumentation Hinweise auf eventuelle Probleme mit der Abwärtskompatibilität standen, habe ich dann doch mal die SSD eingebaut und sicherheitshalber per Linux über USB gebootet. Siehe da, die SSD ließ sich ansprechen.
Beim Booten von der SSD verabschiedete sich Windows jweils noch kurzer Zeit mit einem Bluescreen und startete immer wieder neu. Ich habe den Rechner neu gestartet. Ab diesem Zeitpunkt bin ich nicht mal mehr ins BIOS gekommen, wenn die SSD drin war. Die Festplatte wurde gar nicht gefunden.
Allerdings war die Whitelist gelöscht. Die eingebaute, sonst gesperrte WLAN-Karte funktionierte. Booten von CD und USB waren weiterhin möglich.
Also dachte ich, dass vielleicht beim Update doch was schief gelaufen war. Daher habe ich versucht das Middleton-BIOS noch mal mit der Update-CD aufzuspielen, was mit abgeschaltetem Security-Chip auch gelang. Allerdings gab es keine Besserung.
Also wollte ich wieder zurück zum alten BIOS, aber diesmal zwangsweise ohne Windows. Das Wincrisis-Bootmedium wollte die Backup-Datei nicht akzeptieren. Die BIOS-Update-CD von Lenovo teilte mir lediglich mit, das kein Update nötig wäre. Es fehlte jedoch der "Ist-mir-egal-mach-trotzdem-Knopf".
Schließlich habe ich die BIOS-Dateien von der Lenovo-Update-CD per Image-Editor auf Update-CD von Middleton gepackt. Das Update-Programm der Middleton-CD fragt nicht und bügelt das BIOS drüber, vorausgesetzt der Security-Chip ist aus. Danach lief wieder alles wie zuvor.
Fazit:
Das Middleton-BIOS läuft auf diesem Modell anscheinend nicht und der Weg zurück ist ggf. nicht so einfach.
Für mich persönlich:
Die Geschichte klingt recht kurz, aber es hat mich jede Menge Zeit für Recherchen und Experimentieren gekostet. Immerhin läuft das R61 jetzt mit SATA 1 und mit einer einfacheren WLAN-Karte. Übrigens hat sich meine Hoffnung, mit dem WLAN N endlich ruckelfreien Zugriff auf Fotos und Filmchen auf der Festplatte an der Fritzbox zu bekommen, nicht bestätigt.
weil es mich einige Zeit gekostet hat, die Erfahrungen mit dem Update auf das Middleton-BIOS zu sammeln, möchte ich sie mal zusammenfassen.
Vorgeschichte:
Ich habe ein gut erhaltenes, ausgeschlachtetes R61 bekommen. Das es Vorteile im Vergleich zu meinem etwas angemackten R60 bot und die fehlenden Teile passten, beschloss ich dahin umzuziehen.
Ich wollte nicht komplett neu installieren. Da ich die alte Festplatte des R60 bereits durch eine SSD ersetzt hatte, konnte ich mit der alten Platte ohne Risiko einen Testlauf machen. Das hatte auch soweit prima geklappt. XP fand sich mit dem Rechner ab und mit Lenovo Update klappte auch die Treiberinstallation der neuen Komponenten. Der ATI Treiber musste noch raus. Dann lief alles super.
Mittlerweile hatte ich im Netz Hinweise auf das Middleton-BIOS gefunden und dachte, SATA II wäre schon klasse wegen der SSD.
Zum Kern:
Weil die Update-CD eine Fehlermeldung bezüglich Bitlocker brachte, habe ich das Update mit dem Windows meiner Testplatte gemacht. Das lief soweit ganz gut. Das Ergebnis war, dass die Festplatte beim nächsten Booten nicht mehr anlief. Soweit ich mich erinnere, hatte ich mit den Festplatteneinstellungen des BIOS gespielt, aber nichts hatte geholfen.
Da in der Dokumentation Hinweise auf eventuelle Probleme mit der Abwärtskompatibilität standen, habe ich dann doch mal die SSD eingebaut und sicherheitshalber per Linux über USB gebootet. Siehe da, die SSD ließ sich ansprechen.
Beim Booten von der SSD verabschiedete sich Windows jweils noch kurzer Zeit mit einem Bluescreen und startete immer wieder neu. Ich habe den Rechner neu gestartet. Ab diesem Zeitpunkt bin ich nicht mal mehr ins BIOS gekommen, wenn die SSD drin war. Die Festplatte wurde gar nicht gefunden.
Allerdings war die Whitelist gelöscht. Die eingebaute, sonst gesperrte WLAN-Karte funktionierte. Booten von CD und USB waren weiterhin möglich.
Also dachte ich, dass vielleicht beim Update doch was schief gelaufen war. Daher habe ich versucht das Middleton-BIOS noch mal mit der Update-CD aufzuspielen, was mit abgeschaltetem Security-Chip auch gelang. Allerdings gab es keine Besserung.
Also wollte ich wieder zurück zum alten BIOS, aber diesmal zwangsweise ohne Windows. Das Wincrisis-Bootmedium wollte die Backup-Datei nicht akzeptieren. Die BIOS-Update-CD von Lenovo teilte mir lediglich mit, das kein Update nötig wäre. Es fehlte jedoch der "Ist-mir-egal-mach-trotzdem-Knopf".
Schließlich habe ich die BIOS-Dateien von der Lenovo-Update-CD per Image-Editor auf Update-CD von Middleton gepackt. Das Update-Programm der Middleton-CD fragt nicht und bügelt das BIOS drüber, vorausgesetzt der Security-Chip ist aus. Danach lief wieder alles wie zuvor.
Fazit:
Das Middleton-BIOS läuft auf diesem Modell anscheinend nicht und der Weg zurück ist ggf. nicht so einfach.
Für mich persönlich:
Die Geschichte klingt recht kurz, aber es hat mich jede Menge Zeit für Recherchen und Experimentieren gekostet. Immerhin läuft das R61 jetzt mit SATA 1 und mit einer einfacheren WLAN-Karte. Übrigens hat sich meine Hoffnung, mit dem WLAN N endlich ruckelfreien Zugriff auf Fotos und Filmchen auf der Festplatte an der Fritzbox zu bekommen, nicht bestätigt.
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