Post/Telekom Hausanschlüsse aus der Steinzeit - kann das ab oder ist das für was gut?

johnnyra

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Während ich mich notgedrungen in den letzten Wochen mit unserer defekten Dinosaurier Heizungssteuerung beschäftigen musste, sind mir noch andere Sachen aus der Steinzeit im Heizungsraum aufgefallen: da gibt es diverse verstaubte Kästen an der Wand, deren Hauptzweck es zu sein scheint, Spinnen Ankerpunkte für ihre Netze zu geben. Vielleicht gibts ja hier (steinaltes ;) oder jüngeres) Fachpersonal, das sich mit diesen Kästen auskennt.

Punkt 1, ein schlichtes Modell mit der Aufschrift POST
1 Post.jpg

Nummer 2, ein Telekom HÜP (Hausübergabepunkt) - ich glaube der hat mit dem Kabelnetz zu tun. Fasse ich besser nicht an, wir haben ja einen Internet-Kabelanschluss. Zwar nicht von der -T- aber das spielt glaube ich keine Rolle.
2 Telekom HÜP Kabel.jpg

Kiste 3 und 4 und auch die 5 gehören sicher irgendwie zusammen, nicht nur weil die recht eng beieinander hängen. Eine ISDN-Box, eine -T-Concept Telefonanlagen-Box und ein Stahlkasten, der scheinbar in unserem Haus die interne Verteilung vornimmt.
3 Telekom ISDN.jpg 4 Telekom XI321.jpg 5 Telekom Verteiler 1.jpg 5 Telekom Verteiler 2.jpg

Niemand in unserem Zweifamilienhaus benutzt noch Festnetztelefone oder Faxgeräte über die hier und da vorhandenen TAE Dosen. Es gibt lediglich noch ein DECT, das über die Fritzbox integriert ist. Macht man bei den Kisten einfach die Augen zu und lässt die hängen oder könnte ich einfach rausreißen, was nicht mehr und voraussichtlich auch nie wieder benutzt wird? Oder ist das sogar womöglich Eigentum der Telekom und der Post und man wird vom Blitz getroffen sobald man den Schraubendreher ansetzt?

Schönes 4. Adventswochenende! 🎅🎅🎅
 
3 und 4 dürfen i.d.R. weg, wenn ungenutzt. Rest hingegen Eigentum der T Firma, hängt dort üblicherweise aufgrund Gestattungsvertrages und käme im Fall des Rückwechsels zu DSL wieder zum Einsatz.
 
Ich kenne das so:
Was von draussen reinkommt bis zur Dose, da hat die Post/Telekom die Hand drauf!
Aber das ist ja richtig modern zu meiner Hauptanschlußdose draussen, die dürfte weitaus älter sein als ich.
 
Das interessanteste fehlt: Die Kabelführung - welches Kabel geht von wo nach wohin?
 
3 und 4 dürfen i.d.R. weg, wenn ungenutzt. Rest hingegen Eigentum der T Firma, hängt dort üblicherweise aufgrund Gestattungsvertrages und käme im Fall des Rückwechsels zu DSL wieder zum Einsatz.
auch die Hausverteilerbox (Nummer 5)?

Was von draussen reinkommt bis zur Dose, da hat die Post/Telekom die Hand drauf!
mit Dose meinst du die TAE Dose?

Das interessanteste fehlt: Die Kabelführung - welches Kabel geht von wo nach wohin?
Wenn das so interessant ist, kann ich bestimmt was nachliefern. Am Wochenende. Das Thema "Kabel" ist ein rotes Tuch für mich geworden. Was die Voreigentümer in diesem Haus für Aufwand beim verlegen von Leitungen betrieben haben... und nirgends was dokumentiert. Und natürlich alles schön versteckt in Mauernuten und unter Fliesen verlegt, Sogar ein alter Schornstein wurde als Koax-und Telefon-Kabelkanal zweckentfremdet. Man musste ja in jedem Zimmer ne Antennenbuchse haben. Es hat recht viel Aufwand gemacht, den ganzen Sch*** zu entfernen um den Schornstein reaktivieren zu können.
 
Wenn es keine TCom (Festnetz-)Rufnummern im Haus gibt und keine laufenden Verträge (sollte man am Geldabfluß merken), sind die Geräte für TCom uninteressant. Ich hatte meine gekauft, d.h. da geht nix zurück. Bei Miete / Vertrag.... wie vor.

Am einfachsten, Augen zu und hängen lassen. DSL und ISDN unterstützt TCom eh nicht mehr. Die Verträge wurden mir schon vor Jahren gekündigt zugunsten VOIP und jetzt GF (FTTH). ISDN hängt noch an der Wand, weil ein 100Ohm Abschluß in den Kasten ist und ich zu faul zum Umlöten auf die Steckdose bin (ISDN S0 Bus in Betrieb, hinter Router), DSL liegt irgendwo zu Ausschlachten. So wie es aussieht sind die Netzteile nicht gesteckt und alles sowieso tot..............

Der TCom gehört/nutzt allenfalls noch der Übergabepunkt (das Ende vom Kabel aus dem Erdboden).

Bei Anfrage an TCom kommen evtl in Wochenabständen nur Werber für neue Verträge, also was soll's. :-) Gruß Peter
 
1 und 2 würde ich nicht anfassen, da das Eigentum der Post/Telekom ist.
3 ist der ISDN NTBA, den kannst du abbauen.
4 ist eine Telefonanlage, da kräht kein Hahn nach, wenn du die abbaust, wenn sie nicht mehr in Benutzung ist.
5/6 ist wohl ein Verteiler wo die einzelnen Telefondosen aus dem Haus auflaufen. Vermutlich (ohne Gewähr) Sache des Hauseigentümers, da interne Verkabelung zur Telefonanlage. Kann man sicherlich abbauen wenn man möchte und man alleiniger Eigentümer des Hauses ist. Ich würde aber nicht alles rausreißen, evtl. ist da etwas wie Gegensprechanlage, Türöffner o.Ä. bei, was man irgendwann nochmal verwenden will.
 
Nummer 2, ein Telekom HÜP (Hausübergabepunkt) - ich glaube der hat mit dem Kabelnetz zu tun. Fasse ich besser nicht an, wir haben ja einen Internet-Kabelanschluss. Zwar nicht von der -T- aber das spielt glaube ich keine Rolle.
Die Kiste dürfte aus der Zeit stammen, als die Telekom noch das TV-Kabelnetz hatte. Das wurde dann ausgegliedert (Kabel Deutschland), später verkauft. Bei mir hats Vodavone übernommen. Als ich mir dann von denen Internet über Breitbandkabel geholt habe, habe die den Hausanschlußverstärker und die Anschlußdose für die Fritzbox eingebaut. Der Übergabepunkt ist geblieben.

Was du so als Steinzeit bezeichnest ... das ist alles nicht älter als ca. 35 Jahre. Ich habe beim Kellerrenovieren vor 3 Jahren Telefon-Leitungen aus den 50ern rausgerissen. Die zerfielen schon beim Anfassen.
 
IMG_20251220_114749547.jpg

Ein Wimmelbild :)

Die obige Nr. 2 (HÜP, nicht im Wimmelbild) führt ihren Ausgang tatsächlich genau in die Fritzbox. Also Kabelanschluss und damit unabdingbar.
Die Nr. 1, also die POST Telefondose gibt ihre Ausgangsleitung in den Verteilerkasten. Es ist die weiß isolierte Leitung, die an dem Bündel unten ganz links neben den Abgängen zu sehen ist.
Der ISDN Würfel hängt an der TAE Dose und an der T-Concept Telefonanlage, die aber wiederum - wie oben richtig erkannt wurde - seit Jahren nicht mehr am Netz ist.

Ob da neben den Telefonteilnehmern noch andere Regeltechnik eingebunden ist?? zumindest sehe ich keine offensichtlichen Hinweise dafür. Diese Technik ist meiner Meinung nach ohnehin direkt im ELT-Zähler-/Sicherungskasten verbaut.

(Zur Erklärung: unter der Fritzbox das sind alles stillgelegte Koax-Antennenkabel)
 
Die beiden linken Boxen abklemmen, vom Rest (auch der TAE-Dose) die Finger lassen.
Das dicke Kabel, das in die Concept-Box führt, würde ich in der Concept abklemmen.
 
sind alles stillgelegte Koax-Antennenkabel
Liegen lassen, mit ausreichender Länge aus der Wand heraus. Wenn die in Leerrohren verlegt wurden ( üblich, aber manchmal auch fest vermauert) benötigst Du die für evtl. Austausch mit CAT7-Kabel für LAN (oder spätere Quantentechnik :-) ). Es geht leichter, wenn die neuen Kabel an den alten festgemacht werden und damit eingezogen werden.

Ich weiß, ich gehöre in die Steinzeit, aber mir ist ein Kabel im Haus lieber als WLAN. Beim Kabel hört nur die NSA mit, bei WLAN jeder ............. (Verschlüsselung wurde schon bei den alten Rittersleut' umgangen).

Frohe Feiertage, Grüße Peter
 
Ich war mal mutig. Natürlich nicht ohne vorher nochmal Beweisfotos der Leitungsführung zu machen. Glaube aber es wird rein gar nichts passieren.
IMG_20251221_113745513.jpg

Wo ist jetzt die weiße Wandfarbe?
 
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