Open Printer - Was haltet ihr von diesem Projekt?

joshua666

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Was an defekten Druckern jedes Jahr im Schrott landet ist eine absolute Schweinerei. Ich bin regelmäßig bei einem Elektronik-Entsorger zugegen und sehe was da alles ankommt und im Schredder endet.
Papier von der Rolle bräuchte ich nicht unbedingt. Ich befürchte das ist teurer als bereits auf Format geschnittenes A4. Ansonsten könnte ich mir das durchaus vorstellen. Leider steht kein Preis dabei.
 
Nice try. Wenn dieser Drucker nicht zu den Anforderungen des Users passt, musst jener sie halt einfach anpassen oder sich neue, passende suchen.
 
Ich finde die Idee super. Was habe ich mich schon mit Druckern rum geärgert. Ein simpler Drucker, bei dem man zum einen weiß, wie er aufgebaut ist und zum anderen zur Not auch die Komponenten wechseln kann, könnte da echt eine Hilfe sein.

Persönlich würde ich aber auch ein Paierfach der Rolle vorziehen, auch wenn diese natürlich noch mal mehr kreative Freiheit bietet. Aber ich denke hier sollte sich relativ gut eine Lösung entwickeln lassen.

Ob sich der Drucker am Ende durchsetzen kann, kommt natürlich auch auf den Preis an. Ich werde das Projekt auf jeden Fall mal im Auge behalten.
 
Solche Rollen kenne ich nur als Thermo-Faxpapier.
Selber hatte ich es in meinem ersten Drucker, ein Apple Silentype.
Es ist schwer zu verhindern, daß das Papier nicht mit der Zeit aus der Linie läuft und gegen Ränder drückt und zerknittert. Und wenn es dann auch noch keine Performation gibt ist es schwer ein Blatt sauber abzureißen.
Diese Probleme gab es nicht bei Endlospapier für Drucker mit Traktor.
 
Solche Rollen kenne ich nur als Thermo-Faxpapier.
Selber hatte ich es in meinem ersten Drucker, ein Apple Silentype.
Es ist schwer zu verhindern, daß das Papier nicht mit der Zeit aus der Linie läuft und gegen Ränder drückt und zerknittert. Und wenn es dann auch noch keine Performation gibt ist es schwer ein Blatt sauber abzureißen.
Diese Probleme gab es nicht bei Endlospapier für Drucker mit Traktor.
Es ist ein Tintendrucker, kein Thermodrucker.
Bezüglich Papiertransport sehe ich es wie Du: Mein Epson TM-T88 druckt auf einer Breite von 8cm und macht keine Probleme.
Bei A4 sehe ich das skeptisch. Bei A3-Nadeldruckern hatte man, je nach Druckmedium, ja sogar zwischen Zug- und Schubtraktor gewechselt.

Der eigentliche Grund meiner Skepsis: "Printhead compatibility: HP 63 (US), HP 302 (Europe)". Das sind Druckköpfe für alle 3 Tintenfarben in einem Gehäuse. Druckkopf und Tinte mussten gemeinsam getauscht werden. Und dann auch noch alle Farben, wenn eine Farbe leer war. Einzig Schwarz war extra. Die Geräte hatte ich seinerzeit verflucht und glücklicherweise schon lange kein Modell mehr unter den Augen.
HP 302 gibt es gefühlt schon ewig.
 
Auch Framework wird ja seit Jahren angebettelt, endlich einen vernünftigen Drucker herzustellen, damit man sich diesen Wahnsinn sparen kann. Mal schauen, bis dahin muss man wohl weiter gebrauchte Laserdrucker kaufen.
 
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Ich nutze seit Beginn der 80er 9-Nadler s/w, Anfangs FX100, jetzt LX300+. Früher Endlos-Papier A3, heute Einzelblatt A4 (Traktor möglich). Die sind leicht reparierbar. Farbbänder immer noch im Handel. Bei größeren Mengen per Stick und PDF zum Copy-Shop (Preis = Kopie), bei Farbe gehe ich schnorren per Kaffeekassenbeitrag. Als nicht-gewerbliches Drucken komme ich damit sehr gut zurecht, ansonsten alles per PDF als Mailanhang, upload oder Archiv.

PS Liebäugele zwar mit Laserprinter, aber ... wenn ich mein Druckvolumen rekapituliere, lieber Frau (Finanzchefin) zum Essen ausführen und für anderes nice-to-have ...... :-)
 
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Von mir bekommt das Projekt einen (y) schon allein weil es Tintenstrahl-nur-Drucker ist und kein x-tes Multifunktionsgerät. (Nicht falsch verstehen, die Multis haben ihre Daseinsberechtigung, aber was da auch an Ressourcen draufgeht...)
 
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im Keller steht ein kleiner Laser.
Wir drucken ca. 4 mal im Jahr was in A4.
Der Vorteil des Lasers ist, dass er wenn wir drucken wollen einfach angeht und druckt.
Keine Reinigung, nix.
 
Ich gehöre auch zur Laser-Fraktion.
Habe seit über 20 Jahren einen HP Laserjet 1100 in Benutzung.
Der hat mittlerweile knapp 30.000 Seiten auf der Uhr und tut klaglos seinen Dienst!
 
Ich nutze einen 15 Jahre alten Kyocera 4020dn, ich drucke eher selten mal hier und da ein Blatt - habe in den 15 Jahren zweimal den Toner gewechselt und das Teil läuft immer klaglos.
 
Auf den ersten Blick cool, ein einfach zerlegbarer/reparierbarer Drucker. Aber dann stelle ich mir viele Fragen bzw. vermisse viele Funktionen.
- Papier von der Rolle? Ernsthaft? Alle meine Ausdrucke kommen also so raus, dass sie sich gleich versuchen aufzukringeln? Und Ausdrucke mit mehreren Seiten landen so garantiert nicht aufeinander bzw. in der richtigen Reihenfolge, wenn ich nicht jedes Blatt einzeln nach dem Ausdruck rausnehme?
- Keine Möglichkeit für eigenes Papier? Wie bedrucke ich damit meine DHL-Klebeetiketten? Meine Einladungskarten auf Karton? Meine Porto auf Briefumschläge? Sonstige Sachen auf edlerem Papier?
- Uralte Patronen-Druckkopf-Kombis ohne Einzelpatronen? Ich dachte, die wären irgendwann Ende der 90er ausgestorben bzw. seitdem nur noch in den allerbilligsten Druckern zu finden?
- Patronen nachfüllbar - das letzte Mal, dass ich das gemacht habe, hatte ich leider einen Rest Luft in der Spritze, was zu einer kleinen Tintenexplosion geführt hat, woraufhin ich gesprenkelt wie das Sams aussah. Ne danke, auf so einen Frickel habe ich keine Lust - vor allem nicht, weil es doch vernünftige Tintentank-Lösungen gibt (Ecotank von Epson z.B. - da befüllt man definitv spritz- und tropffrei und praktisch idiotensicher. Selbst überfüllen der Tanks und verwechseln der Farben ist ausgeschlossen).
- richtiger Showstopper: Keine Duplexeinheit? Ne, danke, auf Papier manuell drehen habe ich auch keine Lust mehr, zumindest nicht, wenn der Ausdruck aus vielen Seiten besteht (und gerade dann lohnt sich Duplex ja).

Und ich kann die Kritik an Multifunktionsgeräten ja verstehen, aber einen einfachen Scanner zu haben ist schon praktisch und den würde ich hier auch vermissen...
 
Bisher habe ich an dem Gerät ja nur rumkritisiert.
Positiv finde ich, dass man das Gerät wohl auch als reinen s/w-Printer nutzen kann:
"Ink cartridges: use only one (black or color) or both (black and color), refillable"
 
Auf jedenfall cool um den Kindern ein Endlosausmalbild zu drucken.
:cool:
 
Auf den ersten Blick cool, ein einfach zerlegbarer/reparierbarer Drucker.
Ja. Aber auf den zweiten Blick:
  • Einfach zerleg- und reparierbar = nur einfache Funktionen?
  • Das Gerät kostet wie viel?
  • Treiber für Win/Linux/Mac vorhanden und problemlos installierbar?
  • Wie oft muss man Drucker denn zerlegen und reparieren? In ca. 35 Jahren musste ich außer bei gelegentlichen Papierstaus noch nie an das Innenleben meiner diversen Drucker.
  • Wer sich heute ein solides Druckermodell kauft, erwirbt in der Regel ausgereifte Technik, die wenig bis keine Probleme macht. Warum das Rad neu erfinden?
 
Die generelle Idee finde ich sehr gut.
Die Umsetzung ist halt schwierig und am Ende teuer. Man bleibt auf proprietäre Tinten angewiesen, das Bereitstellen von Drucktinte oder toner wäre denke ich schwierig.
 
Dazu kommt, dass ich auf zwei grundlegende Druckerfunktionen nie mehr verzichten will:
  • Duplexdruck. Auch im digitalen Zeitalter muss ich aus diversen Gründen manches zu Papier bringen und auch versenden; beidseitig bedrucktes Papier spart Platz in Aktenordnern und Briefumschlägen (Porto).
  • Anschluss per (W)LAN statt USB. Hier sind ein Desktop und zwei Laptops im Einsatz; einen Drucker, der nur von einem Gerät aus ansprechbar ist, kann ich nicht gebrauchen.
"Back to the Roots" ist nicht immer angebracht; Fortschritt kann auch extrem praktisch sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann eure Kritik und die Bedenken gut nachvollziehen. Allerdings muss man auch sehen, dass es hier um eine kleine Gruppe handelt, die wahrscheinlich eher neben dem Job als Hauptberuflich an dem Projekt arbeiten.

Natürlich fehlen noch so einige sinnvolle Features. Aber ich sehe es als Sinnvoll an erst einmal klein anzufangen und zu schauen, ob es überhaupt einen Markt und Interesse an einem solchen Produkt gibt.

Dass aktuell keine eigenen Druckköpfe entwickelt werden, kann ich auch verstehen. Ich denke das dürfte an einem Drucker mit unter das komplizierteste Bauteil sein (inklusive der notwendigen Tintenzuführung, bei der auf keinen Fall Luft mit in die Versorgung kommen darf).
Da auf bereits vorhandene Technik zu setzen und Patronen zu nehmen, die schon lange etabliert sind (und dementsprechend auch davon auszugehen ist, dass sie es noch eine Weile bleiben werden) sehe ich für so ein Projekt als sinnvoller an, als sich in dem Versuch zu verlieren, neben der ganzen restlichen Hard- und Software direkt zu Beginn eigene Druckköpfe entwickeln zu wollen. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Projekt nie auf den Markt kommt.

Themen wie ein Duplexdruck, der auch für mich ein absolut notwendiges Feature ist, dürften sich später hingegen relativ leicht umsetzen lassen. Da sehe ich wenig technische Hürden.

Das Ziel des Projektes, einen vollständig offenen Drucker zu bauen, sehe ich aber als sehr löblich an. Denn wie viele Drucker landen wegen kleinsten Defekten oder Problemen auf dem Müll. Ich selbst habe zwei Drucker hier, bei denen der Druckkopf der schwarzen Einheit defekt ist. Beides Totalschaden, da sich dieser nicht wechseln lässt bzw. man keine Ersatzteile bekommt. Da Hilft es auch nicht, dass der Drucker ansonsten tolle Features hat.

Bei professionelleren Druckern lässt sich dieser zwar oft tauschen, aber zu einem Preis, bei dem ich einen neuen Drucker bekomme. Denn wie man es dreht und wendet: Druckerhersteller verdienen vor allem mit Verschleißteilen ihr Geld, langen entsprechend zu und versuchen aktiv zu verhindern, dass man sich durch günstige Alternativen behelfen kann. Dadurch werden aus Umweltsicht aber die völlig falschen Anreize gesetzt und entsprechend viel Müll produziert.

Ich drücke dem Team auf jeden Fall die Daumen und würde mich freuen, wenn sich darum ein kleines Ökosystem aufbaut, dass dann auch solche Features angeht, die aktuelle noch fehlen. Denn auch das ist ja ein großer Vorteil einer offenen Plattform. Andere können mithelfen bestehende Probleme zu lösen und gleichzeitig ganz neue Ideen und Ansätze einbringen.
 
Ich hoffe ich klang nicht zu kritisch.
Ich finde es bewundernswert und auch richtig, sowas anzugehen. Für meinen Zweck leider derzeit suboptimal, sowohl privat (ich drucke zu wenig für nen Tintenstrahldrucker) als auch beruflich (dort drucke ich zu viel für nen Tintenstrahldrucker).
 
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