Natürlich fehlen noch so einige sinnvolle Features. Aber ich sehe es als Sinnvoll an erst einmal klein anzufangen und zu schauen, ob es überhaupt einen Markt und Interesse an einem solchen Produkt gibt.
Grundsätzlich stimme ich dir da zu: Statt die Entwicklung einer eierlegenden Wollmilchsau zu starten, die am Ende nie fertig wird, ist es besser, klein anzufangen, aber dafür wenigstens auch fertig zu werden.
Aber: Wenn das Produkt an allen Ecken hinterherhinkt, dann habe ich eine absolute Nischenlösung entwickelt, für die es fast keinen Markt gibt. Und am Ende muss ja ein Produkt dabei herauskommen, für das sich die Entwicklung und Produktion auch lohnt. Dahinter steckt schließlich ein gewinnorientiertes Unternehmen.
Dass aktuell keine eigenen Druckköpfe entwickelt werden, kann ich auch verstehen. Ich denke das dürfte an einem Drucker mit unter das komplizierteste Bauteil sein (inklusive der notwendigen Tintenzuführung, bei der auf keinen Fall Luft mit in die Versorgung kommen darf).
Da auf bereits vorhandene Technik zu setzen und Patronen zu nehmen, die schon lange etabliert sind (und dementsprechend auch davon auszugehen ist, dass sie es noch eine Weile bleiben werden) sehe ich für so ein Projekt als sinnvoller an, als sich in dem Versuch zu verlieren, neben der ganzen restlichen Hard- und Software direkt zu Beginn eigene Druckköpfe entwickeln zu wollen.
Das verstehe ich und macht auch Sinn. Aber muss es dann wirklich die billigste und älteste und unflexibelste Lösung sein? Gab es wirklich keine Lösung mit einem etwas besseren/moderneren Druckkopf? Und Einzelpatronen oder besser noch Einzeltanks? Die Tintenführung sollte dabei nicht das große Problem sein. Klar, die darf am Ende keine Luft enthalten. Aber das ist jetzt kein Hexenwerk.
Themen wie ein Duplexdruck, der auch für mich ein absolut notwendiges Feature ist, dürften sich später hingegen relativ leicht umsetzen lassen. Da sehe ich wenig technische Hürden.
Wenn das so leicht umsetzbar ist und offenbar (zumindest laut Stichprobe hier im Thread) quasi von (fast) allen benötigt wird, warum dann nicht gleich mit einbauen, statt einen Rohrkrepierer ohne zu bauen?
Das Ziel des Projektes, einen vollständig offenen Drucker zu bauen, sehe ich aber als sehr löblich an. Denn wie viele Drucker landen wegen kleinsten Defekten oder Problemen auf dem Müll. Ich selbst habe zwei Drucker hier, bei denen der Druckkopf der schwarzen Einheit defekt ist. Beides Totalschaden, da sich dieser nicht wechseln lässt bzw. man keine Ersatzteile bekommt. Da Hilft es auch nicht, dass der Drucker ansonsten tolle Features hat.
Ja, da stimme ich dir absolut zu. Fast alle Drucker, die ich selbst mal aussortieren musste oder die in der Familie aussortiert werden musste, sind wegen Problemen mit dem Druckkopf aussortiert worden. Ersatzteile waren schwer (gar nicht) zu bekommen, Reparaturkosten überstiegen den Neupreis des Druckers oder eines gleichwertigen neuen Druckers. Ansonsten hatte ich (oft zusätzlich) volle Resttintentanks (bei Modellen, wo der nicht austauschbar ist) und abgenutzte Rollen am Einzug, was zu Problemen beim Einzug des Papiers (schiefer Einzug, dadurch umgeklappte und/oder verschmierte Ecken, Einzug von mehreren Blättern auf einmal mit anschließendem Papierstau, gar kein Einzug mit Meldung Papier alle, ...). All das ist natürlich super, wenn man das einfach tauschen könnte. Ggf. sogar modular zusammenbaubar - wie wäre es, wenn man den Drucker flexibel für A4 oder auch A3 aufbauen könnte?