Olympus OM-D E-M10 Mk1defekt?

Schwarzmetaller

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Mit derartigen Langzeiterfahrungen kann ich noch nicht dienen. Die Nachbauakkus halten aber deutlich länger als meine gebrauchten Originalakkus.... Und die Kamera samt Objektiv inn der Softshell-Tasche ohne extra Ladeschale plus Eurostromkabel fühlt sich deutlich 'mitnehmbarer' an.
Hmn...
Ich sitze gerade hier am Ostseestrand, nachdem ich meine Kamera zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder mal mit in den Urlaub genommen habe.
Nachdem sie an den letzten beiden Wochenenden und auch in den letzten zwei Tagen sehr schöne Arbeit geleistet hat, gibt sie keinen Mucks mehr von sich. :(
 
Nanu, verträgt sie keine Salzluft? Was für ein Modell ist es denn? Sprit ist drin?
 
Ist eine Olympus OM-D E-M10 Mk1....
Und sie hat es nichtmal bis zum Strand geschafft. Wenn man sie anschaltet, wird das Bild im Sucher etwas heller, aber mehr passiert nicht... Kein Menü, kein Review, kein nix. Ich hatte den Akku derweil an der Powerbank, aber Bob ist nicht mein Onkel.
 
Ich hatte die Kamera jetzt NACH JAHREN der Nichtnutzung mal wieder ein wenig in Betrieb.

Wie würdet ihr jetzt an der Stelle weiter verfahren? Wenn man davon ausgeht, dass der Body es hinter sich hat:
Ich habe jetzt hier noch das 12/2.0 und ein 17/2.8 Pancake und mein bisschen Kameraspezifisches Zubehör (Ladegerät, 2+2 Akkus)....Und ich hatte immer wieder auf das 12-40/2.8 geschielt, obwohl etwas größer.

Einen gebrauchten Body kaufen (geht so bei 150€ los) und wenn die Flamme weiterbrennt, noch die Linse nachlegen (~400€ gebraucht)?

Das vorhandene Zubehör und Linsen verkaufen, weil es ein anderes passenderes System gibt?

Das vorhandene Zubehör verkaufen und das ganze abhaken, weil es wieder mal nur ein temporäres Aufflammen des Interesses war und dann das neue Zeug wieder jahrelang ungenutzt rumliegt?
 
Moin,
Gehäuse vergehen, Objektive bleiben.

Lies Dich erst ein wenig schlau, ob der Fehler typisch ist, oder ein trauriger Einzelfall.
Dann würde ich ein schönes gebrauchtes Gehäuse kaufen. Entweder das gleiche noch einmal, oder eines, das vor Jahren zu teuer war. Diese werden heute doch regelrecht verschleudert.

12-40/2.8? :love:
 
Ja, den Vorgänger von jenem, allerdings gebraucht.
https://geizhals.de/olympus-m-zuiko...ii-v335030bw000-a2677409.html?hloc=at&hloc=de

Wobei ich mir dann halt schon wieder die Größenfrage stellen würde, weil meine vorhanden Linsen im Vergleich winzig und hochportabel sind.
Ich mache mit dem Handy täglich dutzende Fotos.
Aber mit einer Kamera in der Hand fotografieren zu gehen, ist dann doch etwas anderes, entschleunigenderes.
Deswegen ist eine komplette Abkehr von der Fotografie, auch wenn das Interesse schwankt, auch eine eher unwahrscheinliche Option.
Wenn der Spaß portabel bleibt, würde ich dann wohl kontinuierlicher zur Kamera greifen... Deswegen wäre eine weitere Überlegung eine hochwertige Kompakte, wie es sie bspw von Sony oder Panasonic gibt.
Alles in allem ist das jetzt gerade eher ein philosophisches Thema anstatt eines technischen... Und es hilft gerade nicht, dass ich da in gefühlt sieben verschiedene Richtungen denke.
 
Ich würde wenn dann auch bei Oly bleiben... Wenn du jetzt noch das komplette System wechselst und dann hinterher feststellst, dass doch das Handy reicht, hast du noch mehr Kohle verbrannt... Zumal man beim Verkauf insbesondere von Zubehör immer reinbuttert.

Schönen gebrauchten Body kaufen und alles andere weiternutzen...
 
Ich hatte die Kamera jetzt NACH JAHREN der Nichtnutzung mal wieder ein wenig in Betrieb.

Kein ganz unbekannter Fehler anscheinend und deutet meist auf einen klemmenden Verschluß hin. Dafür spräche auch die lange Standzeit.



Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert, die Knipse mal etwas robust auf eine Ecke zu setzen, falls sich die Mechanik dadurch lösen lässt. An die Spiegelvorauslösung wirst Du ja nicht mehr herankommen, um wie beim Sensorreinigen das Innenleben begutachten zu können.

Ein Zerlegen erfordert schon etwas an feinmechanischem Können:

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PS. Wenn es ohne Objektiv geht, auch die Kontakte am Adapter einmal mit Isopropanol abreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich fuer meinen Teil bin jetzt wieder zur analogen Fotografie zurueckgegangen.
Wieder reale Momente ohne Bearbeitung, das Leben so wie es wirklich ist festhalten.
Und ich habe festgestellt, das das wirklich eine Kunst ist und die Fotos ueberdauern auch Generationen.
:)
 
@fakiauso : ich ha das jetzt mal versucht, meiner Kamera die Kante zu geben.... Ich habe sogar zur Chancenmaximierung eine Bibel benutzt!
Hat aber trotzdem nichts gebracht.
Ob mit Objektiv oder oder ohne macht keinen Unterschied... Das Fehlerbild ist dasselbe, aber im Gegensatz zu den verlinkten Geräten sehe ich den Sensor, wenn ich das Objektiv entferne.
Amsonsten danke ich erstmal allseits für den Input.
 
Das Fehlerbild ist dasselbe, aber im Gegensatz zu den verlinkten Geräten sehe ich den Sensor, wenn ich das Objektiv entferne.

Und hast Du da die Möglichkeit, irgendwie die Schienen des Verschlusses etwas zu berühren/reinigen oder den Verschluss selber "anzutippen" oder auszupusten, in der Hoffnung, dass sich das Ding löst? Der Klunker muss ja zwangsläufig vor dem Sensor sitzen.
 
Nix zu sehen oder auszupusten oder anzutippen... Und ich mag auch nicht mit dem Finger da drinrumpopeln, weil da der Sensor doch in Gefahr ist. Das könnte ich mir höchstens nächste Woche mal auf Arbeit zu Gemüte führen, weil ich da eine genügend saubere Umgebung und entsprechend filigrane Druckluft zur Verfügung habe.
 
Hektik bringt da sowieso nichts. Aussehen sollte das etwa so wie hier von der IIer:


Damit Du eine etwaige Vorstellung hast, wo Du suchen musst.

Wenn die Knipse lange lag und bis dahin tadellos funktioniert hat, dann würde ich wirklich einen Klemmer vermuten und keinen Defekt.

Anekdotisch hatte ich einen ähnlichen Fall mit einer EOS 50D. Dort war ein schwacher Akku und kaltfeuchtes Wetter die Ursache, dass der Verschluss einen Klemmer hatte. Das hat sich mit der "Bibel-Methode" erst auch nicht richten lassen, sondern erst mehrere Tage im Warmen und Trockenen. Mehrmaliges Spiegelreinigen per Menü plus voller Akku, bei dem der Spiegel hochklappt und der Verschluss gewollt aufgezogen wird, hat das dann gelöst und die Kamera funktioniert wieder bis heute.

Bei einer Spiegellosen ist das freilich nur die halbe Wahrheit:-(
 
Ich habe jetzt in Kleinanzeigen.de einen Ersatzbody samt 14-42er Objektiv für nen Hunni gefunden.
Ich bin mal gespannt. Danach werde ich mich aber trotzdem nochmal mit meiner alten Kamera auseinandersetzen, insbesondere, da es fast so aus sieht, als würde der Sensor einen Hauch schiefhängen... Mal gucken, was bei mir daheim am ehesten als Bibelersatz taugt.
 
Dann kann es immerhin weitergehen mit dem Hobby. Ärgerlich ist es freilich trotzdem.

Einschicken lohnt sich vermutlich nicht, da die Reparatur mehr kosten wird als der Ersatz. Besser wäre es, wenn ein anzunehmend zuverlässiger Fotograf/Händler oder Uhrmacher sich das Ding mal ansehen kann, der auch das nötige Feinmechanikerwerkzeug hat, um den Verschluß zu lockern. Ich tippe ja nach wie vor ein wenig drauf, dass der durch das lange Nichtbenutzen verklemmt ist.
 
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