Ocz Vertex2 umtauschen & welche Ersatz?

.Sun

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Ich habe mitlerweile nur noch 144 Punkte (von ehemals ~400) bei AsSSD. Ich habe den Händler angeschrieben und einen identischen Tausch (34nm) erbeten. Ich gehe davon aus, dass diese nicht geliefert werden kann.

Ich gedenke als nächstes eine Intel zu testen.
60-120GB, evtl nehm ich auch 2x 60GB da mir die 120er Vertex2 schon immer viel zu groß ist. Mehr als Os und Messenger hab ich nie drauf gehabt. Dann bekommt mein R61 auch mal einen Boost :D

Ist es noch möglich 34nm zu bekommen (neu) oder muss ich auf 24nm umsteigen? Sind die Nachteile sehr groß? Weiß nur, dass die weniger Zyklen aushalten.
http://geizhals.at/deutschland/?cat=hdssd&xf=1035_Intel~252_122880~2028_131072~257_SATA+II#xf_top
Mit Sata2, 120GB im Filter bekomme ich 3 (bzw. 2+retail) angeboten. Welche nimmt man denn da?
Oder doch eine ganz andere?

gruß
 
Vielleicht benchmarkst du zu viel :D das mögen die Sandforce-Controller nicht. Ist dein OS TRIM-fähig, d.h. nutzt du Windows 7? Wenn nein, mach doch mal ein Secure Erase und installiere alles neu. Die 34nm-OCZ Vertex 2 Extended mit alter Firmware sind an sich eigentlich zuverlässig, die Probleme treten wohl gehäuft bei den aktuellen FW-Versionen mit 25nm-SSDs auf.

Lies doch mal die SMART-Daten mit der OCZ-Toolbox aus.

EDIT: Zur Umtauschaktion: OCZ tauscht AFAIK nur in SSDs mit anderem, schnelleren 25nm-Speicher um.

@TE: Was ist denn mit der Intel 320 80GB, wenn dir die 120GB zu groß ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nene, ich habe grade mit Truecrypt meine Systempartiton verschlüsselt und wollte mal sehen wie sich das auf die Performance auswirkt. Da aber auch alle anderen Partitionen von diesen Werten betroffen sind gehe ich daovn aus, dass es an der SSD selber liegt.

Zwischenablage02.jpg

W7, selbstredend ;)
 
Never Crypt a SSD!!!!!

Man man man ;) Dafür sollte man dich schlagen ;)
 
Du kannst bei OCZ die Vertex 2 umtauschen in eine mit 34nm
EDIT: Zur Umtauschaktion: OCZ tauscht AFAIK nur in SSDs mit anderem, schnelleren 25nm-Speicher um.

Beides falsch, die ersten 25nm SSDs hatten weniger Kapazität als die gleichen mit 32nm Flash, sprich von 64 Gbyte hatte die dann nur 55 nutzbar anstatt 60.
Das liegt daran, dass die 25nm 64Gbit Flashchips mehr Zellen als Reserve vorhalten als die 32Gbit 25nm Chips.
Deswegen kann man, wenn man betroffen ist, seine 25nm SSD mit 64Gbit Chips gegen eine 25nm SSD mit 32Gbit Chips tauschen.
Betroffen sind wohl aber nur 60 und 120 GByte Versionen.


Never Crypt a SSD!!!!!

Man man man ;) Dafür sollte man dich schlagen ;)

Auch das finde ich Quark, sofern man genug Leistung oder einen Prozessor mit AESNI hat.
Man sollte natürlich eine Lösung wählen, die Trim erhält. Unter Windows macht das soweit ich weiß Truecrypt unter gewissen Bedingungen (Systempartitionverschlüsseln, bei Containern geht es nicht glaub ich) unter Linux wäre eCryptFS oder EncFS zu wählen.
Man sollte aber vorsichtig sein: "Gut" verschlüsselte Daten sind fast gar nicht komprimierbar, wie jeder weiß nutzt der Sandforcecontroller aber eben genau diese Technik. Da ist klar, dass die Performance in Benchmarks wesentlich beschissener ausfallen wird, aber wichtig ist doch die Alltagsleistung.

Ich persönlich glaube langsam aber sicher, dass der Sandforce Controller doch nicht die super Lösung ist, für die ihn anfangs alle hielten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall ist deine SSD in einem sehr guten Zustand, überhaupt keine Abnutzung.
 
Beides falsch, die ersten 25nm SSDs hatten weniger Kapazität als die gleichen mit 32nm Flash, sprich von 64 Gbyte hatte die dann nur 55 nutzbar anstatt 60.
Das liegt daran, dass die 25nm 64Gbit Flashchips mehr Zellen als Reserve vorhalten als die 32Gbit 25nm Chips.
Deswegen kann man, wenn man betroffen ist, seine 25nm SSD mit 64Gbit Chips gegen eine 25nm SSD mit 32Gbit Chips tauschen.
Betroffen sind wohl aber nur 60 und 120 GByte Versionen.




Auch das finde ich Quark, sofern man genug Leistung oder einen Prozessor mit AESNI hat.
Man sollte natürlich eine Lösung wählen, die Trim erhält. Unter Windows macht das soweit ich weiß Truecrypt unter gewissen Bedingungen (Systempartitionverschlüsseln, bei Containern geht es nicht glaub ich) unter Linux wäre eCryptFS oder EncFS zu wählen.
Man sollte aber vorsichtig sein: "Gut" verschlüsselte Daten sind fast gar nicht komprimierbar, wie jeder weiß nutzt der Sandforcecontroller aber eben genau diese Technik. Da ist klar, dass die Performance in Benchmarks wesentlich beschissener ausfallen wird, aber wichtig ist doch die Alltagsleistung.

Ich persönlich glaube langsam aber sicher, dass der Sandforce Controller doch nicht die super Lösung ist, für die ihn anfangs alle hielten.

Da sachste es: WENN man Trim hat.

Ich red heir nicht über den allg. Performanceverlust den man durch Crypt hat (außer man hat AESNI oder PadLock) .. Trim geht _GAR NICHT_ auf Crypt. Selbst die GarbageCollection funzt auf Crypt nicht mehr zuverlässig.

Ergo hast du auf dauer IMMER recht heftigen Verlust, die Platte wird immer langsamer.
 
Tja, da muss man halt abwägen, wie wichtig einem seine Daten sind ;). Das Nachfolgenotebook meines X60 (wohl ein MBA) wird SSD haben und komplett verschlüsselt sein :).
 
Wieso komplett?

was bringt es dir C: oder / zu verschlüsseln?

Außer man benutzt illegale Software ;)

Ich selber bin ein großer .. sehr großer Verfechter der Datensicherheit .. habe in meinem Haushalt ca 12TB komplett verschlüsselt .. nur WARUM / oder C:? Den Sinn musst du mir mal erklären :)
 
Ich dachte SSDs könnten selber, direkt auf der Platte, verschlüsseln? Ganz ohne Hostbelastung und so?
 
Noe, hat man nicht. Meine Vertex2-SSD laeuft mit dmcrypt und ist nicht merklich langsamer geworden. Zum einen greift natuerlich weiterhin die normale Garbage-Collection der SSD, zum andern kann man ja einfach etwas Platz unpartitioniert lassen und dem Controller der SSD mehr Luft zum atmen lassen.

WAS man natuerlich nicht machen sollte ist im zuge der Verschluesselung die Platte einmal voll schreiben lassen. Das ist zwar aus Krypto-Sicht sinniger (iirc macht es auch der Debian-Installer deshalb so), weil man zB. den Fuellstand der Platte verbergen kann. Das ist halt alles die Frage von "was will ich mit dem Verschluesseln erreichen" - geht es darum das ich mir keine Gedanken machen muss wenn das Geraet geklaut wird, oder geht es darum NSA und Co abzuwehren...

Und danke an Evil das er den "25nm ist unbrauchbare scheisse" Mythos schon kommentiert hat :)

Und ich persoenlich finde die Sandforce-Controller immer noch gut :-)
 
Wieso komplett?

was bringt es dir C: oder / zu verschlüsseln?

Außer man benutzt illegale Software ;)

Ich selber bin ein großer .. sehr großer Verfechter der Datensicherheit .. habe in meinem Haushalt ca 12TB komplett verschlüsselt .. nur WARUM / oder C:? Den Sinn musst du mir mal erklären :)

Ganz einfach. Wenn man auf der sicheren Seite sein will. Daten die in /tmp liegen. Systemweite VPN-Configs mit private keys/Zertifikaten unter /etc/woauchimmer. Swap. Wenn man alles verschluesselt braucht man sich nicht ueber komische Software und deren Speichergewohnheiten gedanken machen...

Ich dachte SSDs könnten selber, direkt auf der Platte, verschlüsseln? Ganz ohne Hostbelastung und so?

Ja, fuer die Funktion "beim Secure Erase ist einfach alles sofort 'weg'". Gegen das Auslesen der SSD durch einen Dieb hilft es genau nichts.
 
An sich ist es für mich erstmal eine Spielerei. Aber ich habe tatsächlich ein Vpn eingerichtet für das man kein Pw braucht (Fritz allé).
Da das X200 auch mein Unterwegs Book ist, ist die Verschlüsselung eine zusätzliche Sicherheit. An Verfolgungswahn leiden tu ich nicht ;)

Das sichere Überschreiben habe ich nicht gemacht, grade wegen der hohen Belastung.

AESNI
Das hab ich bei Truecrypt auch schon irgendwo gelesen...
Ach das Hardwarebeschleunigte Crypten.
Und wieso genau sollte man einen Prozessor brauchen, der das unterstützt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sachste es: WENN man Trim hat.

Ich red heir nicht über den allg. Performanceverlust den man durch Crypt hat (außer man hat AESNI oder PadLock) .. Trim geht _GAR NICHT_ auf Crypt. Selbst die GarbageCollection funzt auf Crypt nicht mehr zuverlässig.

Ergo hast du auf dauer IMMER recht heftigen Verlust, die Platte wird immer langsamer.

Wie IronEagle sagte, man sollte einen Teil unpartitioniert lassen, damit GC arbeiten kann. Langsamer wird sie so oder so, hab ich vor kurzem gelesen, da kann man trotz Trim etc. nichts dran drehen. (Ob's stimmt weiß ich nicht, Erfahrungsgemäß in Benchmarks ja.)

WAS man natuerlich nicht machen sollte ist im zuge der Verschluesselung die Platte einmal voll schreiben lassen. Das ist zwar aus Krypto-Sicht sinniger (iirc macht es auch der Debian-Installer deshalb so), weil man zB. den Fuellstand der Platte verbergen kann. Das ist halt alles die Frage von "was will ich mit dem Verschluesseln erreichen" - geht es darum das ich mir keine Gedanken machen muss wenn das Geraet geklaut wird, oder geht es darum NSA und Co abzuwehren...
Das dient denke ich v.a. dazu alte Daten zu entsorgen, die da noch rumfliegen (ohne einen expliziten Eintrag im Dateisystem bzw. ohne Dateisystem wenn nur schnell formatiert wurde). Ist aber bei einer SSD recht unsinnig, da man eh keinen "Sector" einzeln ansprechen kann (wegen Wear Leveling) und man das daher sowieso nicht 100% sagen kann was nun wie,wo gelöscht ist. Ich finde es auch eher wichtig, dass eben der 0815 Dieb nicht deine Daten in die Hände bekommt - für mich ist das eigentlich der Hauptgrund - und der dürfte schon an einer recht einfachen Verschlüsselung scheitern und lieber die SSD/HDD formatieren.


AESNI
Das hab ich bei Truecrypt auch schon irgendwo gelesen...
Ach das Hardwarebeschleunigte Crypten.
Und wieso genau sollte man einen Prozessor brauchen, der das unterstützt?

Brauchen tut man das gar nicht - es bringt dir aber eben enormen Speed beim crypten/decrypten ohne dass du damit groß Rechenlast verursachst. (Prozessoren mit AESNI haben spezielle dedizierte Einheiten zur schnellen Berechnung von Sachen für AES usw.)

Aber ganz ehrlich: Sche*ss auf Benchmarks. Wichtig ist was "real" gefühlt bei dir ankommt. Ich gurk hier gerade wieder mit HDD rum weil meine Vertex 2 im Umtausch ist - 1) Der Energieverbrauch ist ne gute Ecke höher, 2) Bootzeit mal meeeeega lang 3) Ratter Ratter Klick Klack :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Grad mal geschaut - mein X200 mit der Vertex 2 schafft nach jetzt 1014 Betriebstunden und 576GB Host writes ausm Stand grad 249 MB/sec schreibend, 262 MB/sec lesend auf die unverschluesselte Partition, also sehr dicht an den maximalangaben (ich gehe mal davon aus das bonnie++ gut komprimierbare Daten verwendet. Auf der mit dmcrypt verschluesselten Partition sind es 60 MB / sec schreibend, 92 MB / sec lesend. Da bremst dann die CPU, und auch das grad auf der Kiste einiges anderes los war.


Davon ab - solange ich nicht im normalen Betrieb merke ob die SSD jetzt 100, 200 oder 300 MB / sec hinbekommt: es ist mir so egal :) Der Kick kommt primaer durch die Zugriffszeiten und den lautlosen Betrieb. In der Praxis merke ich keinen nennenswerten Unterschied zwischen der verschluesselten und der unverschluesselten Partition, der einzige Grund dafuer das ich letztere habe ist das ich durchaus einige Gigabyte nicht schuetzenswerte Daten pro Woche hin und herschiebe, und da nehm ich halt die Partition wo Trim funktioniert.
 
Ganz einfach. Wenn man auf der sicheren Seite sein will. Daten die in /tmp liegen. Systemweite VPN-Configs mit private keys/Zertifikaten unter /etc/woauchimmer. Swap. Wenn man alles verschluesselt braucht man sich nicht ueber komische Software und deren Speichergewohnheiten gedanken machen...
Ja, fuer die Funktion "beim Secure Erase ist einfach alles sofort 'weg'". Gegen das Auslesen der SSD durch einen Dieb hilft es genau nichts.

Ich setz ja auf Verschlüsselung von /home (wegen Trim hauptsächlich und wegen Performance) - Ob ein 0815 Dieb überhaupt weiß was Swap ist? Mir geht es da hauptsächlich um Sachen in /home - Schlüssel, Dokumente, etcpp. Configfiles in /etc sind nicht so wichtig. (Gefährlicher sind da Hibernate Abbilder im Swap - da hab ich zwar auch noch nicht gesehen wie jemand was daraus extrahiert .. )

Wieviel % hast du denn unpartitioniert gelassen (würde mich mal interessieren als Erfahrungswert was da gut ist)?

Ich meine gelesen zu haben, das die Vertex 3 das kann mit dem Verschlüsseln per ATA Passwort. Keine Ahnung ob was dran ist.


Grad mal geschaut - mein X200 mit der Vertex 2 schafft nach jetzt 1014 Betriebstunden und 576GB Host writes ausm Stand grad 249 MB/sec schreibend, 262 MB/sec lesend auf die unverschluesselte Partition

Davon ab - solange ich nicht im normalen Betrieb merke ob die SSD jetzt 100, 200 oder 300 MB / sec hinbekommt: es ist mir so egal :) Der Kick kommt primaer durch die Zugriffszeiten und den lautlosen Betrieb..

Kannste eh erden :). Wohin willst 250 mb/s schreiben oder lesen? Dann brauchst du ja nur SSDs im Rechner damit das überhaupt was bringt .. sobald eine HDD im Spiel ist bremst die ja eh auf 100 mb/s. Und von Vertex2 lesend auf die gleiche Vertex2 schreiben halbiert es auch in etwa. (bei mir zumindest.). Ich hab gestern irgendwo sogar gelesen, dass die Zugriffszeiten durch dmcrypt u.U. auch enorm langsamer werden - keine Ahnung ob was dran ist.

Viel wichtiger ist: Powerbutton -> 10 sec warten -> hallo gdm. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz einfach. Wenn man auf der sicheren Seite sein will. Daten die in /tmp liegen. Systemweite VPN-Configs mit private keys/Zertifikaten unter /etc/woauchimmer. Swap. Wenn man alles verschluesselt braucht man sich nicht ueber komische Software und deren Speichergewohnheiten gedanken machen...



Ja, fuer die Funktion "beim Secure Erase ist einfach alles sofort 'weg'". Gegen das Auslesen der SSD durch einen Dieb hilft es genau nichts.


Punkt 1: /tmp/ /var/log kann man durchaus auslagen, dient der Sicherheit, kostet keine Performance!
Punkt 2: Systemweite Configurationen GIBT ES NICHT! Vorallem sowas sicherheitsrelevantes wie ein VPN! In /etc/ liegen _keine_ Sicherheitsrelevanten Config! Die haben in /home zu liegen, welches Selbstredent verschlüsselt ist.
Punkt3: Swapt != /. Wenn du / hast hast du noch lange nicht nen Swap! Swap ist eine eigene Partition! Darüber reden wir gar nicht.
Punkt4: Die komische Software will ich sehen die nicht ansatzweise den standard LFH nutzt und dabei noch relativ Sicherheitsrelevant ist.

/ zu verschlüsseln ist vorgeschobene Paranoia und damit man sagen kann: uuiiii ich hab mein / verschlüsselt.
 
Punkt 2: Systemweite Configurationen GIBT ES NICHT! Vorallem sowas sicherheitsrelevantes wie ein VPN! In /etc/ liegen _keine_ Sicherheitsrelevanten Config! Die haben in /home zu liegen, welches Selbstredent verschlüsselt ist.
Aber in /etc/ssl/certs liegen Zertifikate. Wenn er da eigene hinzufügt ist das schon sinnvoll /etc/ zu crypten. (Aber wenn man weiß, man hat nur /home verschlüsselt, sollte man natürlich versuchen sie dort unterzubringen.).

Anbei: Wir driften total in Linuxdiskussionen ab ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist mir gerade auch aufgefallen :X

Aber vielleicht sieht Sun das es nich an seiner SSD liegt sondern eher an seinem nutzerverhalten ;)

Ne Intel SSD320 ist auch sehr schnieke, wird bei dem nutzerverhalten sich gleich verhalten.
 
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