Neue Modell F Tastaturen

ibmthink

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Sicherlich für einige Buckling Spring Fans hier interessant - Fans des Modell F haben es geschafft eine Kleinserienproduktion von Modell F Tastaturen auf die Beine zu stellen:
IBM Model F wird ab 325 US-Dollar erneut produziert - Computerbase

Bestellen kann man die hier: http://www.modelfkeyboards.com/

Kosten allerdings auch einen guten Batzen: 325 - 375 $ werden für eine Tastatur fällig, und da es Modell F und nicht Modell M Tastaturen sind ist das Layout mindestens "gewöhnungsbedürftig" aus heutiger Sicht.
 
Stolzer Preis, aber Keyboards mit mechanischen (guten) Schalten kosten eben... Und bei so einer besonderen Anfertigung muss man halt mit solchen Summen kalkulieren, wenn man keinen Verlust machen will.

Aber was ist am Layout gewöhnungsbedürftig? Hab so auf die schnelle nichts besonderes entdeckt. Keine F-Reihe und ggf. kein Num-Block konnte ich erkennen. Einzige Besonderheit wohl die auf Wunsch verschobene rechte Shift für eine Fn-Taste.
 
Was ist denn an dieser Tastatur so besonders? Ganz ohne F-Tasten tu' ich mich schwer, und das Layout ist auch nicht unbedingt meins.
Da hat die Model M zu viele Vorteile! :D
 
Die Modell F nutzt deutlich mehr Metall für das Gehäuse, sodass sie noch stabiler und ein noch besseres Tippgefühl als die Modell M bietet.

F-Tasten kann man sich anscheinen auch auf den Numblock legen lassen bei der F77 Version.
 
Kein Mensch gibt 325 EUR für eine Tastatur aus.

Das halte ich für eine gewagte Aussage. Es gibt genügend Leute, die täglich 8h+ an der Tastatur sitzen. Eine mechanische Tastatur kann schon 200 EUR kosten. Dazu noch eine Portion Nostalgie, dann zahlt man auch die 325 EUR.

Sag das mal den Käufern des Optimus Keyboard für 1500 USD...

Grüße

Fabian
 
Ich frag mich ja immer wie manch einer so flott zu dem Urteil kommt, dass teure Eingabegeräte schwachsinnig sind. Betrachtet man mal wie viele Stunden man bei steter Benutzung über viele Jahre hinweg mit dem Teil verbringt, dann erscheint mir eine 300 € Tastatur für die meisten Anwender deutlich sinnvoller als eine 300 € Grafikkarte, bei deren Preis wohl die wenigsten auch nur mit der Wimper zucken würden.
Die Zielgruppe der Tastaturen wird aber sicherlich selber noch auf original Model F/M getippt haben. Da verlässt man aus Nostalgie natürlich rationale Pfade ein wenig. Bin zwar selber noch in den Genuss einer Model M gekommen, aber irgendwann war es mir dann ein zu unpraktisches Gewürge. Da sind mir Windows Taste, Zusatztasten und Beleuchtung den Umstieg auf Cherry MX Blue locker wert gewesen.

Die Buckling Springs sind allerdings eine Zumutung für jeden Kollegen, auch wenn dieser im Nachbarbüro sitzt. Man selber kommt sich beim Tippen allerdings immer vor als machte man gerade besonders wichtige Sachen. Irgendwie verleiht der Ton dem getippten Nachdruck. :D
 
Die Buckling Springs sind allerdings eine Zumutung für jeden Kollegen, auch wenn dieser im Nachbarbüro sitzt. Man selber kommt sich beim Tippen allerdings immer vor als machte man gerade besonders wichtige Sachen. Irgendwie verleiht der Ton dem getippten Nachdruck. :D

*ROFL* Wie wahr, wie wahr... Ich liebe meine Model M, aber die anderen in der Uni im gleichen Raum nicht so ;) Und die fehlende Windows-Taste stört wirklich ziemlich. Bevor ich sie abgebe, will ich mir aber die "perfekte" (für mich) Tastatur selbst bauen. Und da ist noch viel Arbeit und Zeit nötig.
 
*ROFL* Wie wahr, wie wahr... Ich liebe meine Model M, aber die anderen in der Uni im gleichen Raum nicht so ;) Und die fehlende Windows-Taste stört wirklich ziemlich. Bevor ich sie abgebe, will ich mir aber die "perfekte" (für mich) Tastatur selbst bauen. Und da ist noch viel Arbeit und Zeit nötig.

Ich habe mich mittlerweile mit einer "günstigen" Gamertastatur zufrieden gegeben (Razer BlackWidow Ultimate 2013 mit Cherry MX Blue). Bis auf das hässliche Logo (zum Glück recht klein, ein Schriftzug gibt es gar nicht), bin ich eigentlich sehr zufrieden. Der Komfortgewinn ist enorm (Multimedia Tasten, Makro Tasten, Beleuchtung, USB Buchse, Mikro+Kopfhörer Buchsen) und dank guten 1,3 kg hat man auch nicht das Gefühl es mit billigem Plastikschrott zu tun zu haben.
 
Bei mir steht grade wieder die EnduraPro von Unicomp auf dem Tisch. Deren größter Schwachpunkt ist allerdings das Gehäuse, das wirklich nicht so toll verarbeitet ist (obwohl sie vom Tippgefühl wirklich gut ist). Die Modell F klingt schon verlockend...

Mal sehen ob ich vielleicht zur zweiten Welle der Bestellungen das Geld dafür übrig habe. :) Dann würde ich es wagen.
 
Kein Mensch gibt 325 EUR für eine Tastatur aus. Für ein High-End-Smartphone schon, aber nicht für eine Tastatur...

Doch, ich. Und von all dem Zeug, wofür ich Geld zum Fenster rausschmeiße, waren das meine besten Investitionen. Sind halt keine Statussymbole, mit denen man prahlt, sondern eher Hobby- oder Arbeitsgeräte. Witzig, so eine Meinung auf einem Thinkpad Forum zu sehen. ^^

Auf deskthority kann man den Entwicklungsprozess von den Tastaturen mitverfolgen. Allein das rechtfertigt für mich das Geld.
 
Bei mir steht grade wieder die EnduraPro von Unicomp auf dem Tisch. Deren größter Schwachpunkt ist allerdings das Gehäuse, das wirklich nicht so toll verarbeitet ist (obwohl sie vom Tippgefühl wirklich gut ist). Die Modell F klingt schon verlockend...

Mal sehen ob ich vielleicht zur zweiten Welle der Bestellungen das Geld dafür übrig habe. :) Dann würde ich es wagen.

Wobei 225-300 Dollar Aufschlag ggü. den Unicomp-Tastaturen *nur für die bessere Gehäuseverarbeitung* schon ziemlich heftig ist - mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass das Tastaturlayout als solches schlechter ist.
 
Wobei 225-300 Dollar Aufschlag ggü. den Unicomp-Tastaturen *nur für die bessere Gehäuseverarbeitung* schon ziemlich heftig ist - mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass das Tastaturlayout als solches schlechter ist.

Der Typ, der das designed, hat von Gehäuse über PCB bis hin zu den Switches alles selbst gestaltet, Prototypen bauen lassen, und durchprobiert. Der Preis ist eigentlich abgefahren gut und überhaupt nicht mit Unicomp vergleichbar, die, obwohl sie alle Geräte, Patente und sonstige IP haben, es in 3 Jahren nicht geschafft haben, die IBM Model M SSK nachzubauen.

Für mich ist das im Moment zu viel Geld, aber der Preis ist wirklich in Ordnung.
 
Der Typ, der das designed, hat von Gehäuse über PCB bis hin zu den Switches alles selbst gestaltet, Prototypen bauen lassen, und durchprobiert. Der Preis ist eigentlich abgefahren gut und überhaupt nicht mit Unicomp vergleichbar, die, obwohl sie alle Geräte, Patente und sonstige IP haben, es in 3 Jahren nicht geschafft haben, die IBM Model M SSK nachzubauen.

Für mich ist das im Moment zu viel Geld, aber der Preis ist wirklich in Ordnung.

Oh, ich will gar nicht in Frage stellen, dass die 300-400 USD angesichts des Aufwands und der kleinen Serie aus Sicht des Anbieters notwendig und angemessen sind. Und ich finde es auch gut, dass jemand sich die Mühe macht, eine tolle alte Tastatur wiederauferstehen zu lassen.

Ändert aber nichts dran, dass ich als Kunde dasselbe Tippgefühl bei den Unicomp-Tastaturen deutlich günstiger bekomme. Ist insofern aus meiner sicht eben ein absolutes Liebhaberstück.
 
Ändert aber nichts dran, dass ich als Kunde dasselbe Tippgefühl bei den Unicomp-Tastaturen deutlich günstiger bekomme. Ist insofern aus meiner sicht eben ein absolutes Liebhaberstück.
Nicht das Selbe - ein ähnliches Tippgefühl sicher, aber die Unicomp-Tastaturen tippen sich an sich schon etwas anders als die originalen Modell M Tastaturen - und die Modell F waren nochmal etwas anders (= besser). Insofern, für Biuckling-Spring Puristen ist das schon eine besondere Gelegenheit.
 
[OT: ] Ich kann das noch besser: Roter Punkt auf Modell M Tastatur :D
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