Nachtrag
@verschenk_nix : ein sehr weit außerhalb wohnender Kollege (aus Münchner Sicht) hatte so um 3500qm und wurde als "Landwirtschaft" eingestuft, mit Beitrittspflicht in einigen Verbänden und entspr. Abkassierung ................. (war schon Niederbayern)
Böser Fehler. Insbesondere, aber nicht nur in Bayern.
Aber die sich ungefragt aufnötigenden als Interessensvertreter auftretenden Lobbyisten müssen ja auch von etwas leben. Deshalb heißen die Verbände ja auch Verbände - Weil Du wegen akuten Kopfschmerzen einen Verband brauchst, nachdem deren Abrechnung bei Dir aufgeschlagen ist.
Andere sind noch nicht so ausgefeilt - aber warten wir es ab.
Du kaufst einen Bleistift - und wirst dadurch Zwangsmitglied der Montan-Union. Es ist zwar kein Blei, aber das ändert nichts. Selbst wenn Du argumentierst, daß es Graphit sei, bleibt der Zwang. Du könntest ja eine eigene Graphitkohlenmine betreiben - Es heißt ja deshalb auch Bleistiftmine.
Latzhose bedeutet im Zweifelsfalle obligate Zugehörigkeit zu einer Handwerksinnung. Selbst wenn Du zwei linke Hände hast, denn entscheidend ist letztlich die Latzhose - nicht das handwerkliche Können.
Ganz schlimm wird es, wenn Wildgänse auf deinem Grundstück landen. Dann kommt das Veterinäramt. Wegen der Seuchengesetze. Dann der kostenpflichtige Eintrag des Zuchtverbandes, die Unbedenklichkeitserklärung für die Artenschützer - und letztlich auch hier ebenfalls Vorsicht mit dem Finanzamt. Es könnten ja - zwecks Steueroptimierung - als Wildgänse getarnte Hausgänse einer illegalen Geflügelhaltung sein.
Weiterin - Zum zitierten Problem mit der "Landwirtschaft" - Hätte er wohl sein Grundstück besser ordentlich als "Parteispende" deklariert, dann wäre es nicht nur dauerhaft steuerfrei geblieben, sondern absetzbar gewesen.
Je nachdem, ob er die Spender oder Empfängerseite bevorzugt.