Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0

puntohgt2008

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Auf Anregung von Ingo, hab ich den Thread mal umbenannt, war mal "Wie kommt es, das Ihr noch mitten in der Nacht im Forum seid?"

Wie im Topic erwähnt, warum seit Ihr noch so spät hier unterwegs? Ich bin auf Nachtschicht :D

Thx to Kopernikus, Titel "eingedeutscht" :D


Update 2: Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0 21.09.
Update 1: Nachtwache der Irren 20.09

DER Nachtschwärmer-Thread, bzw. das Foren-Nachtcafé Originalname
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Himmel, lebt ihr am euroäischen Amazonas? Heute war die Höchsttemperatur 28° im Schatten, die Regenrinnen sind knochentrocken und meine 4m³ Wasserspeicher auch. Wenn ich Glück hab' regent's in den nächsten Tagen - aber nur "leicht", was ungefähr "gar nicht" bedeutet.
Nö, Münsterland! Was soll man da machen, es gibt da ein Gebiet von Belgien bis nach Danzig, wo es erheblich kälter und nasser ist als überall um uns herum. In Bad Lippspringe gab es schon bis zu 40 l/qm und in den nächsten zwei Tagen sollen noch 15 bis 20 l/qm hinzukommen. Im Moment regnet es auch wieder, nur nicht so heftig.
Temperaturen waren den Tag kaum über 12°C.
 
... in den nächsten zwei Tagen sollen noch 15 bis 20 l/qm hinzukommen ...
Temperaturen waren den Tag kaum über 12°C.
Gestern waren es dann 18 Liter/qm, also in der angekündigten Range.
Bei uns etwa 6 km entfernt sind zwei Unterführungen abgesoffen mit knapp 40 cm Wassertiefe. Und man glaubt es nicht: 2 Deppen sind mit ihren Autos da reingefahren und natürlich "abgesoffen", mit Feuerehreinsatz und so. Hoffen wir mal, dass die Deppen diesen Einsatz selbst bezahlen müssen.
Dort waren es laut Wetterdienst 40 l/qm.
Hier regnet es bereits wieder durchgehend, aber nicht mehr so feste. Dafür haben wir um 10:00 Uhr noch keine 8°C.
Um es positiv zu sehen: Waldbrandgefahr besteht hier nicht mehr! ;)
 
Wir hatte laut wetter.com in den letzten 30 Tagen gerade mal 11 l/qm. Es ist staubtrocken im Garten. Ich habe schon begonnen die ersten Büsche mitzugießen (Johannisbeeren, Brombeeren, etc...). Immer wieder interessant, wie stark das doch bei relativ kurzen Entfernungen regional unterschiedlich sein kann.
 
Bei uns etwa 6 km entfernt sind zwei Unterführungen abgesoffen mit knapp 40 cm Wassertiefe. Und man glaubt es nicht: 2 Deppen sind mit ihren Autos da reingefahren und natürlich "abgesoffen", mit Feuerehreinsatz und so.
Vor etlichen Jahren stand ich mit dem Auto auch mal vor so einer abgesoffenen "Unterführung" (Brücke Kölner Platz in Magdeburg vor dem Umbau). Es standen ein Atuto und eine Straßenbahn im Wasser. Das muß zuckzuck vollgelaufen sein, es war ein Gewitter mit Hagel und zuhause angekommen zeigte der Regenmesser ca. 40 Liter. Der Typ, der da mit dem Auto drin stand ist vermutlich wegen des Hagels da rein gefahren.
 
Bei der einen Unterführung steht sogar eine Ampel, die die Durchfahrt verbietet, wenn die Unterführung wieder einmal mit Regenwasser geflutet ist. Laut technische Betriebe wurden bereits Hochleistungspumpen in Betrieb genommen, um das Regenwasser von diesen beiden Stellen in die Ems oder Emsauen zu pumpen.
Es reicht wohl noch immer nicht.
 
Heute mit meinem Sohn etwas mehr als 180 Liter Wasser aus dem Keller gepumpt, der wieder einmal zuverlässig nach mehr als 30 Liter Regen (es waren genau 38 Liter auf den qm) vollgelaufen ist.
Wir sind darauf eingestellt, aber es ist immer eine Sauarbeit.
Wenn man schon weiß, dass das häufig passiert, kann man dann nicht etwas dagegen machen? 38L/m² ist jetzt ja noch nicht extrem.
Bei meinen Eltern kam es auch eine Weile häufiger vor. Ursache war eine überlaufende Dachrinne - weil Siebe vor den Fallrohren immer mal wieder zu waren. Das Wasser lief dann auf den abschüssigen Weg am Haus entlang, der direkt zur Terrasse führte, von der es dann direkt in den Lichtschacht und von dort durch das Kellerfenster in den Keller lief. Abhilfe 1: Regelmäßig, insbesondere vor großem Regenschauern, die Siebe reinigen. Abhilfe 2: Wir haben das Pflaster der Terrasse aufgenommen und den Sand darunter geschaufelt, begradigt bzw. absichtlich nicht begradigt: Jetzt gibt es ein Gefälle vom Haus weg zum Rasen hin. Pflaster wieder drauf. Seitdem nie wieder vorgekommen.
Was ist es bei euch denn? Kann man Barrieren schaffen? Abdichtungen reparieren? ...?
 
Wir liegen auf einer "Wasserscheide" zwischen Isar und Donau (Holledau zwischen M und IN). Das Regenradar arbeitet hier z.Zt. wie D.Trumps Ansagen: 12.00 bis 40l /std Starkregen, gehe schnell vorher mit dem Hund raus ..... es tröpfelt. Rechtzeitig wieder zurück ....... Termin verschoben. Geht jetzt schon seit Montag so. Bis auf wenige Wetterlagen können wir momentan zusehen, trockenen Fußes, wie es 10km südlich und/oder 10km nördlich schüttet.

Terassenprobleme hatten wir früher, wenn es uns mal doch erwischte. Die Säuberungs-Idee ist bei Baumumgebung witzlos. Mit dem ersten Schauer-Schub wird das Dach geputzt und die Siebe sind wieder zu. Auf der Straßenseite ist es uns wurscht (Hanglage, UG hat Straßenniveau), auf der Terrassenseite habe wir die Dachrinne knapp 2m in den Garten verlängert und offen gelassen, ein Faß darunter gestellt und fertig. Es ist ein L-Bungalow und die Terrasse "in dem L", d.h. bei "falscher" Windrichtung mitten in den Winkel rein kommt ein richtiger Sturzguß gar nicht mehr bis zum Sieb. Der schießt manchmal armdick aus dem offenen Ende über die Regentonne hinaus und ist im Garten gut aufgehoben.

Gerade nachgesehen, noch nicht einmal seit Montag das Faß voll, geht alles nach München oder Ingolstadt :-) . Habe gerade den Regenmesser aus dem Winterquartier geholt und muß den wieder montieren.
 
Das ganze Theater fing mit der Renovierung der Kanalisation vor knapp 25 Jahren an. Es wurden Regenwasser und Schmutzwasser getrennt. Danach war eigentlich alles fein.
Dann wurde ein neues Baugebiet an diese Kanalweg angeschlossen und ab da lief hin und wieder der Keller voll. Das aber nicht regelmäßig und nicht bei allen Anwohner. Eine genaue Regenmenge konnte noch nicht ermittelt werden, aber wenn mehr als 30 l/qm fallen in sehr kurzer Zeit, dann kann es dazu führen.
Eine Möglichkeit, dieses zu verhindern wäre das Aufbuddeln des Anschlusses des Regenwasserkanals und dort ein Rückschlagventil einzubauen. Natürlich alles auf eigene Kosten, da ja beim Ausbau des Kanals keine Fehler gemacht wurden. Der Anschluss liegt bei ca. 2,5 m Tiefe und die Aufzeichnungen der Lage sind nicht so genau wie die Anschlüsse der neuen Rohre. Diese Rohre wurden Anfang der 50er Jahre von den Nachbarn noch in Eigenregie gelegt.
Nach dem diesjährigen Ereignis werden wir den ersten Raum, in den das Wasser immer gelangt, mit einer kleinen Mauer abgrenzen. Mehr als 25 cm werden dort nicht reinlaufen. Die elektrischen Geräte im Vorratsraum stehen bereits auf Paletten. Die Geräte kommen jetzt auf gemauerte Sockel mit einer Höhe von 30 cm Höhe gesetzt und dann muss nur noch diese eine Raum entwässert werden.
Andererseits ist der Keller jetzt wieder sehr schön sauber! ;) :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Endlich Regen .................... (der Boden war schon wieder so weich, daß ich den Stab vom Regenmesser in den Boden stecken konnte und das höchstwertige Schätzinstrument vom Winterschlaf erlösen konnte. Bisher vergessen....)
 
Ich hab heute früh Vilnius verlassen und das Wetter wurde schön. Hab vorhin auch schon am Strand rumgelungert... Wäre meine Kamera nicht tot, wäre es noch schöner.
 
Ich habe gerade gelernt, dass die X1 Tablet Tastatur einfach USB verwendet und es da einen geilen Mod gibt. 😦

Und jetzt hätte ich mir bei Lenovo fast schon um ~25 Euro eine arabische X1 Tablet Tastatur geholt, um das mal auszuprobieren. 🫨

Aber lieber nicht, ich habe zu viele offene Projekte…
 
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