strange, bei mir geht er :0
Dann halt so:
Feuer zerstört Haus der Mönche
Defekter Kühlschrank löste nach Polizeiangaben Brand in Waldhölzbach aus
Das Haus in der Waldhölzbacher Straße 19 wurde am Sonntagmorgen Opfer der Flammen. Nachbarhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen, die Bewohner evakuiert. Niemand wurde verletzt.
Von SZ-RedakteurinMargit Stark
Waldhölzbach. Mit Hilfe der Feuerwehr bergen Freunde der buddhistischen Mönche ein paar Utensilien, die die Flammen verschont haben. Während die Mitglieder des Löschbezirkes Waldhölzbach Brandwache halten, suchen Polizeiexperten den ganzen Sonntagnachmittag nach Hinweisen auf die Brandursache. Gegen Abend ist klar: Ein Defekt in einem Kühlschrank, der in der Garage in dem Haus in der Waldhölzbacher Straße 19 stand, soll das Feuer ausgelöst haben. Das teilten die Ermittler aus Saarbrücken mit.
Drei Wehren im Einsatz
„Kurz nach halb sechs in der Frühe rückten wir mit zehn Leuten aus“, sagt der Waldhölzbacher Löschbezirksführer Gottfried Geyer. Unterstützung erhielten die Helfer von Kameraden aus Scheiden und Losheim. Da die Flammen aus dem Dach loderten und drohten, auf die Nachbarhäuser überzugreifen, wurden deren Bewohner evakuiert.„Alle blieben unverletzt“, kommentiert Gottfried Geyer die Rettungsaktion, die die Feuerwehrleute mit schweren Atemgerät durchführten. „Zum Glück waren die Mönche zurzeit des Brandes nicht zu Hause“, atmet Gottfried Geyer auf. Doch nach ihrer Rückkehr müssen sie sich eine andere Bleibe suchen. Das Haus sei unbewohnbar – eine Ruine, wie die Waderner Polizei sagt. Sie hatte von Anfang an vermutet, dass der Ausgangspunkt des Brandes in der Garage liege und sich von dort aus nach oben ausgebreitet habe. Mit ihrer Annahme sollte sie Recht behalten. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, darüber gab es am Sonntagabend noch keine Angaben. Fest steht nur, dass auch die beiden Nachbarhäuser in Mitleidenschaft gezogen worden sind.
Derweil kündigt Hausbesitzer Rolf Behles an, die Mönche, die von Waldhölzbach aus Buddhisten in Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg betreuen, bei Freunden unter zu bringen.
„Zunächst einmal muss ich klären, wie viel die Versicherung zahlt.“ Danach will er versuchen, mit den Buddhisten gemeinsam einen Plan zu entwickeln, um das Haus zu sanieren. Vielleicht passiere ein Wunder und man könne das Haus so schnell wie möglich wieder aufbauen.
Waldhölzbachs Ortsvorsteher Manfred Feetzki hat bereits Unterstützung zugesagt. „Wir wollen diesen Menschen helfen, denn sie sind uns ans Herz gewachsen“, meint Manfred Feetzki. < Weiterer Bericht folgt.