Mit welchem Scan-Programm ein anständiges PDF aus einem Buch erstellen?

Computerproll

New member
Themenstarter
Registriert
13 Mai 2007
Beiträge
569
Hallo,

ich würde mir gerne ein ca. 700 seitiges Buch (Ich weiß, ich habe keine Hobbys. :thumbsup: ) einscannen und als eBook verwenden.

Habe leider nur einen normalen Flachbettscanner zu Verfügung und nicht so einen tollen DocuPen. Das Ding kann zwar Dokumenteneinzug, ich möchte aber das Buch nicht zerteilen.

Damit das ganze nicht so groß und leistungshungrig ist, soll die Datei am Ende so klein wie möglich sein. Ich möchte die Seiten deswegen nicht als "Bilder" abspeichern, sondern als "Text", den man auch markieren und kopieren kann, eben ein richtiges PDF. Ich suche deswegen ein Scanprogramm, welches OCR kann.

Mit welchen Programmen, am Besten Freeware, kann ich das einigermaßen anständig hinbekommen?

Funktioniert das Ganze auch irgenwie mit einer Microsoft Office Suite?

Vielen Dank und schöne Grüße!
 
finereader ist ausgezeichnet. kostet aber geld. Mir fällt auch keine einzige gute Freeware ein.

PS: nein, Du möchtest bestimmt mit einem Flachbrettscanner kein 700-Seiten-Buch in ein pdf umwandeln. Und mit einem Doku-Pen möchtest Du das garantiert nicht :rolleyes:
 
programm

guten morgen,

ich nutze dieses programm:

Lexmark Productivity Studio

dies ist sehrr gut und hat mir schon viel geholfen- eventuell hilft es dir ja weiter.

gruss herman
 

Anhänge

  • Aufzeichnen.JPG
    Aufzeichnen.JPG
    67 KB · Aufrufe: 47
www.4digitalbooks.com. (dank iPhone kein "copy&paste" mehr möglich)

Diese Firma hat/macht alles für Google...

Aber im ernst... Du wirst Dir doch kein Buch auf einem Flachbett-Scanner einscannen?!

Forsche erst mal,ob es nicht bereits als ebook gibt (und den Grund warum nicht)
:D
 
[quote='Computerproll',index.php?page=Thread&postID=467798#post467798]ich würde mir gerne ein ca. 700 seitiges Buch (Ich weiß, ich habe keine Hobbys. :thumbsup: ) einscannen und als eBook verwenden.[/quote]Nicht dein Ernst oder? 8o :D
Ich würde mich eher umhören, ob es das Buch nicht schon irgendwo in digitaler Form gibt.

Wenn du es aber trotzdem einscannen und per OCR erkennen lassen willst, musst du es danach aber trotzdem nochmal komplett überarbeiten/lesen, um die ganzen Fehler auszumerzen. Es schleichen sich immer gerne welche ein, vor allem dann, wenn die Auflösung beim scannen zu niedrig ist, die Druckqualität nicht die beste oder das Buch nicht plan auf dem Scanner auflag.

Ich rate dir: Lass es, damit hast du keine Freude.
Du könntest dich höchstens umhören, ob nicht irgendeine Firma diesen Service anbietet. Aber aufgrund des Copyrights wird es eher schwierig...

Eine Alternative zum Scannen wäre fotografieren. Das klappt inzwischen auch schon sehr gut und mit einer dafür geeigneten Kamera ist das vielleicht sogar einfacher. Manche Kameras haben bereits einen eigenen Modus dafür, um Texte + Visitenkarten abzufotografieren und später umzuwandeln.
 
Erstmal Danke an alle für die Antworten.

@senorcoconut:
Ich habe mir heute mal die Testversion von Finereader installiert. Leider ist das ganze aber auf 50 Seiten und 15 Tage beschränkt.

@HermHoll:
Funktioniert ein Lexmark Programm an einem Samsung Scanner?

@techno:
Geiles Teil. Damit könnte ich mir alle Fachbücher super schnell digitalisieren.

@phil83:
Die Idee mit der Digitalkamera finde ich gut, stelle mir aber das ganze ein wenig schwierig vor. Wie sorge ich für eine helle, gleichmäßige und weiße Beleuchtung. Ein Stativ hätte ich zwar da, das ganze Justieren und Ausrichten ist bestimmt auch kompliziert.

[quote='senorcoconut',index.php?page=Thread&postID=467811#post467811]PS: nein, Du möchtest bestimmt mit einem Flachbrettscanner kein 700-Seiten-Buch in ein pdf umwandeln. Und mit einem Doku-Pen möchtest Du das garantiert nicht :rolleyes:[/quote]

[quote='techno',index.php?page=Thread&postID=467819#post467819]Aber im ernst... Du wirst Dir doch kein Buch auf einem Flachbett-Scanner einscannen?!

Forsche erst mal,ob es nicht bereits als ebook gibt (und den Grund warum nicht)[/quote]

[quote='phil83',index.php?page=Thread&postID=467891#post467891]Nicht dein Ernst oder? 8o :D
Ich würde mich eher umhören, ob es das Buch nicht schon irgendwo in digitaler Form gibt.[/quote]

:D
Wie gesagt keine Hobbys!

Also als eBook gibt es das Buch sicherlich auch, aber bestimmt nur vom Verlag und das dann für das selbe Geld als wie für das gedruckte Werk.

Ich habe mal mit dem Programm "Office Document Scanning", welches Microsoft Office 2003 beilliegt begonnen. Schlicht und einfach das Programm, aber es funktioniert recht gut. Auch OCR Erkennung klappt einigermaßen gut.

Zurzeit bin ich bei 400 Seiten. Dafür habe ich ca. 4h gebraucht. Ich habe echt nichts Besseres zu tun ...

Schöne Grüße!
 
700 Seiten, da bist Du eine Weile beschäftigt. Mit einem Docupen dauert es etwa 4x so lange wie mit einem normalen Scanner und das bei schlechtere Qualität. Der Flachbettscanner muss also genügen.

ABER

Klein wird das PDF nicht, jedenfalls nicht nach der mir bekannten Methode. Bilder scannen, daraus ein PDF machen und anschließend OCR-Erkennung vom Acrobat drüberlaufen lassen. Das PDF wird dadurch nicht etwa kleiner sondern größer, denn es kommen ja Informationen hinzu, und nicht wenige. Dein 700-Seiten-PDF dürfte etwa 350MB groß werden, wenn Du jede Seite einzeln scannst, wenn Du zwei Seiten gleichzeitig scannst halbiert sich natürlich die Anzahl der Bilder und damit die Dateigröße.

Du könntest falls die OCR-Erkennung sauber gearbeitet hat anschließend den Text in ein Word-Dokument kopieren und daraus nochmals ein PDF machen, dann hast Du Deine geringe Dateigröße.
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=468118#post468118]Mit einem Docupen dauert es etwa 4x so lange wie mit einem normalen Scanner und das bei schlechtere Qualität. Der Flachbettscanner muss also genügen.[/quote]

Ich hätte eigentlich gedacht mit so einem Docupen würde es schneller gehen, aber 4 mal Länger - Ohje, muss man da im schneckentempo drüberziehen? Die schlechtere Bildqualität, wollte ich eigentlich mit der Schnelligkeit kompensieren ...

Ich hatte schon vor, doppelseitig zu scannen, aber mein A4 Scanner ist zu klein.

Zurzeit brauchen die Dateien (Im TIFF-Format, glaube ich) ca. 20MB pro 100 Seiten, bei einer Auflösung von 150dpi und 8bit schwarzweis. Ich muss das ganze mal über einen virtuellen PDF Drucker (Kennt jemand einen mit bester Qualität, Freeware?) jagen und schauen, wie groß das ca. wird.

Notfalls verzichte ich auf OCR, hauptsache ein Dokument (PDF, DOC), welches ich mit dem Pen markieren kann.

Schöne Grüße!
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=468118#post468118]Das PDF wird dadurch nicht etwa kleiner sondern größer, denn es kommen ja Informationen hinzu, und nicht wenige. Dein 700-Seiten-PDF dürfte etwa 350MB groß werden, [/quote]Falsch. Ist wie Vektor vs. Bitmap (was es im Grunde ja ist).
Wenn keine Bilder im Text sind und per OCR alles erkannt wurde, dürften es so ca. 5 MB sein, schätze ich. Vielleicht auch etwas mehr. Der Sinn von OCR ist ja, dass man keine Bilder sondern bearbeitbare Texte hat. Eine txt mit umgerechnet 700 Seiten ist ja auch nur ein paar wenige MB groß.

Um das ganze mit einem Fotoapparat zu realisieren würde ich zuerst das Buch auf den Boden legen. Dann eine Lampe darauf richten (z.B. eine Halogenlampe von etwas weiter weg, damit es gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Als nächstes die Kamera auf ein Stativ montieren, das Stativ über oder neben das Buch stellen, sodass man das Buch gut im Bild hat, wenn man die Kamera nach unten richtet. Als nächstes eine hohe Blendenzahl nehmen (damit die Tiefenschärfe sehr groß ist), soweit hineinzoomen, bis das Buch vollständig das Bild füllt, aber noch nichts abgeschnitten wird. Das hineinzoomen ist wichtig, da im weitwinkligen Modus meist die Ränder verzerrt sind. Belichtungszeit musst du austesten, je nach Beleuchtung dürfte es aber mit einer sehr kurzen Belichtung hinhauen. Ich sage mal 250+. ISO möglichst niedrig (z.B. 50), damit es nicht rauscht. Das würde es später kompliziert machen und OCR erschweren. Blitz deaktivieren. Mit einem den Buchseiten ähnlichem Stück Papier einen manuellen Weißabgleich machen. Schärfe würde ich auch manuell setzen. Kontrast leicht erhöhen, vielleicht auch den schwarz/weiß-Modus nehmen. Dann noch Serienbild mit alle 1 oder 2s auslösen einstellen.

Dann brauchst du nur manuell jede Sekunde umblättern. Die Fotos macht die Kamera automatisch. Nur aufpassen, dass du das buch dabei nicht verrückst oder irgendwelche Gliedmaßen mit im Bild sind. Wenn du so alle Seiten durch hast, kannst du die ganzen 350 Fotos in ein OCR-Programm laden und abarbeiten lassen.

Wenn die Schärfe und Beleuchtung stimmt, dürfte das gut gehen. :thumbup:
 
@Phil83:
Danke für die guten Tipps!

Ein Mann vom Fach, hast wohl schon sehr viel Erfahrung mit Fotografie.

Ich vermute aber, dass meine Kompaktkamera Canon Ixus 40 nicht soviele Einstellungen zulässt.

Aber ich werde das aber mal probieren und ein bisschen experimentieren.

Schöne Grüße!
 
Bei mir an der Uni gibt's Buchscanner, die das ganz normal aufgeschlagene Buch scannen und das Ganze am Ende automatisch in einer PDF-Datei auf dem mitgebrachten USB-Stick (oder Speicherkarte) speichern. Das geht sehr schnell und einfach und ist exakt für den Anwendungsbereich konzipiert, den du hier skizziert hast. Allerdings würde da bei 700 Seiten, also 350 Scans, auch ein recht großes PDF rauskommen, vermute ich mal. Dafür würden dich die 700 Seiten wohl nur eine knappe halbe Stunde kosten...
Gut, das hilft dir jetzt alles erstmal nicht weiter. Will sagen: Erkundige dich doch mal, ob es irgendwo in deiner Nähe (Uni, Copyshop, etc.) einen solchen Buchscanner gibt.

Edit: So ein Teil meinte ich: http://www.walternagel.de/scan-mikrofilmsysteme/buchscanner.html
 
@barnes,

so nen Scanner kenn ich auch, aber macht der auch Texterkennung? Eher nicht? Mann müsste dann die pdr noch "texterkennen"

@Computerproll,

lass dich nicht entmutigen, ich hab mal eins mit nem Canon Lide20 gescannt, dass hatte 2000 Seiten + komplette Texterkennung!

Wenn es einem wichtig ist, dann macht man das eben einfach... Denke mit der Testversion von finereader könnte es klappen. Das Progr. ist wirklich gut. Da war auch glaub mal ne Version auf ner Zeitungs-CD for free. War denke ich die V6. Vielleicht hat einer von euch die CD noch rumliegen und kann Unterstützung geben? ABer wenn du bei 400 Seiten bist, dann hat du es ja bald geschafft ;-)
 
[quote='Serschand',index.php?page=Thread&postID=468152#post468152]dass hatte 2000 Seiten + komplette Texterkennung! [/quote]Aber die Bibel gibt's doch schon als eBook. :D
 
@barnes:
So ein Teil haben wir leider nicht da. Nur einen normalen A3 Scanner, PC und Photoshop oder Paint Shop Pro. Die Dateien liegen dann später als JPGs auf der Platte.
Aber ein 700 Seiten Buch in einer halben Stunde, nicht schlecht. Dauert alleine das Umschlagen der Seiten schon nicht länger?

@Serschand:
Danke dir für die Unterstützung. Ich bleibe am Ball, wird wohl noch so ca 3h. dauern.

Schöne Grüße!
 
[quote='phil83',index.php?page=Thread&postID=468143#post468143]Falsch. Ist wie Vektor vs. Bitmap (was es im Grunde ja ist).
Wenn keine Bilder im Text sind und per OCR alles erkannt wurde, dürften es so ca. 5 MB sein, schätze ich. Vielleicht auch etwas mehr. Der Sinn von OCR ist ja, dass man keine Bilder sondern bearbeitbare Texte hat. Eine txt mit umgerechnet 700 Seiten ist ja auch nur ein paar wenige MB groß.[/quote]

Was heißt hier falsch? Wie viele Bücher hast Du schon eingescannt und per OCR durchsuchbar gemacht? Ich 2 sowie unzählige Scripte, Handouts und Zeitschriften. Ein Bild bleibt auch beim Konvertieren ins PDF-Format ein Bild, da ändert die OCR-Erkennung nichts dran. Und nein der Sinn von OCR ist nicht ausschließlich dass man Text statt Bild hat, sondern dass der Text im Bild durchsuchbar bzw. editierbar ist.
Zumindest mit dem Acrobat ist mir kein anderer Weg bekannt aus Scans ein PDF zu machen, und mehr habe ich auch nicht geschrieben. Natürlich kann man auch erst die OCR-Daten mit einem entsprechenden Programm (teuer) in eine Textverarbeitung laden und anschließend ein PDF daraus machen, aber eine OCR-Erkennung macht Fehler, und Bilder etc. gehen verloren.
 
Als Freeware PDF-Drucker und insgesamt zur Bearbeitung von PDFs (zusammenfügen, zerschneiden etc, Bilder in pdfs wandlen) kann ich PDFill empfehlen. Ohne Wasserzeichen!
FREE PDF & Image Writer allows you to create PDF or Image from ANY printable windows application including Microsoft® Word, PowerPoint, Excel, Cad, and More.
Free PDF Tools allows you to Merge, Split and Reorder, Encrypt and Decrypt, Rotate and Crop, Reformat, Header and Footer, Watermark by text, Watermark by image, Convert images to PDF, Convert PDF to image, Flatten/Delete/List PDF Form Fields, and Convert Postscript into PDF

Für $ 19,99 auch noch ein PDF-Editor, sonst ist der Texteditor mit Wasserzeichen. Dann holt er die Scans auch direkt ohne den manuellen Zwischenschritt "Bild" vom Scanner.

Grüße,
Cunni
 
Bluebeam PDF Revu ist auch ein sehr mächtiges PDF-Werkzeug und dem Acrobat mindestens gleichwertig.
Vorteil: kostet nur etwa 20 EUR (für Studenten)
Nachteil: kann kein OCR
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=468194#post468194]Wie viele Bücher hast Du schon eingescannt und per OCR durchsuchbar gemacht?[/quote]Ok, dann gehen wir von unterschiedlichen Zielen aus. ;)

Für mich ist das Ziel von OCR, dass ich losgelöst von irgendwelchen (gescannten) Bildern und Grafiken bin und nicht mehr mit irgendwelchen (großen) BMPs/JPGs/TIFFs hantieren muss. Also quasi ein eigenständiges Format, das ohne Bilder auskommt und beliebig formatierbar wäre. Dass der Text dann editierbar und durchsuchbar ist, ist quasi der positive Nebeneffekt. Das Ziel wäre für mich, dass ich als Ergebnis eine Datei habe, die z.B. auch entsteht, wenn ich ein Word-Dokument in das PDF-Format konvertiere. Diese Datei ist klein, enthält nur den reinen Text, kann durchsucht und kopiert werden und hat keine Bilder (sofern im Word-Dokument keine Bilder sind).

Wenn man natürlich eine 1:1-Kopie eines Buches haben will, dass wirklich auch exakt so wie das Original - nur halt am Bildschirm - aussieht und das durchsuchbar und kopierbar ist, dann ist das ja nur irgendwie eine Notlösung für mich.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben