Mini-PCI-Express SSD als Systemlaufwerk verwenden?

BachManiac

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Hi!

Ich hab bei meinem T60p noch einen Mini-PCI-Express-Slot frei, welcher für WWAN vorgesehen wäre.

Jetzt gibt es ja von OCZ eine SSD für den Mini-PCI-Express-Slot

Nun die Frage, kann man auch davon booten, sprich, es als Systemlaufwerk benutzen??

Dies sollte ja im Windowsbetrieb einen ordentlichen Schub bringen und man kann für die Daten dennoch die normale große HDD verwenden.
 
cpt. naja, die ssd von intel hat ihre vorteile nunmal wo anders als im sequentiellen schreiben, das ist sowieso nur bedingt wichtig.

dagegen sidn die I/O-leistungen im 4k bereich einfach mal um welten besser.

ich weiß ja nicht was du im desktop hast, schätze aber mal ne sandforce ssd, die kann eben beim windowstest ihre komprimierung der daten vielleicht nicht ausspielen udn schon wird se von der intel abgehängt.
 
Ich grabe diesen Thread jetzt auch noch einmal aus! Gibt es inzwischen Neuigkeiten?
Würde sehr gerne eine 16GB SSD in meinem freien WWAN PCI betreiben und diese als Systemlaufwerk benutzen...
 
keine neuigkeiten bisher. ich erwarte auch keine mehr. inzwischen gibt es msata als offiziellen standard, daher macht es keinen sinn noch echte pcie-ssds für notebooks zu entwickeln.
 
Also gibt es nur die Möglichkeit eine reguläre SATA SSD in den primären Festplatten Slot oder per Ultrabay einzubauen...
Allerdings würde auch geschrieben, dass am Mini PCIe ein USB Signal anliegen würde, warum dann nicht einfach einen relativ großen USB-Stick benutzen?
 
Und was machst du dann mit dem großen USB-Stick? Wohl kaum dein OS davon betreiben, das ist nicht sonderlich performant. Abgesehen davon sind die meisten USB Sticks nicht für die Anzahl der Schreibvorgänge ausgelegt, die bei einem OS anfallen. Zu guter letzt sieht das noch kritisch hinsichlich des Energieverbrauchs aus, da USB geräte zum Teil den Prozessor davon abhalten in die tiefen Schlafzustände zu wechseln. Wenn du die entsprechenden Produkte zur Realisierung über die USb Schnittstelle zusammen hast wirst du feststellen, dass das ganze nicht mehr wirtschaflich ist. ;)
Hier findest du bereits die passenden Geräte, deren mangelnde Verbreitung ist der Beweis, dass es nciht die beste Lösung ist ;)
http://www.hwtools.net/CardReader/MR04R.html
http://www.hwtools.net/CardReader/MR15.html
http://www.hwtools.net/CardReader/MR14.html
http://www.hwtools.net/Adapter/PM3U.html
usw.
 
Da ich gerade eine MiniPCIe SSD hier liegen hatte (für ein X220) hab ich sie mal in mein T61 gesteckt - fehlanzeige, weder im BIOS noch unter Linux wird sie in irgendeiner Form erkannt. Leider, sonst könnte ich SSD+Festplatte+2. Akku fahren, derzeit muss ich mich mit SSD+Festplatte begnügen :(
 
Da ich gerade eine MiniPCIe SSD hier liegen hatte (für ein X220) hab ich sie mal in mein T61 gesteckt - fehlanzeige, weder im BIOS noch unter Linux wird sie in irgendeiner Form erkannt. Leider, sonst könnte ich SSD+Festplatte+2. Akku fahren, derzeit muss ich mich mit SSD+Festplatte begnügen :(
Erstmal willkommen im Forum und ja, bei den T61 (oder X61) funktioniert der Boot von einer mSSD leider noch nicht, auch wen der Slot dafür vorhanden ist.

Sonst hätte ich das auch schon längstens so in mein X61s eingebaut. Aber eine SSD anstatt einer HDD macht aus einem T61 bzw. X61 auch wieder ein enorm windschnittiges Gefährt... ;)
 
ich wage zu bezweifeln, dass du eine pcie-ssd getestet hast, sondern eher eine intel 310, ocz nocti oder adata xm13, von denen keine über ein pcie-interface verfügt und somit unmöglich ohne lötarbeiten im pcie-slot eines t61 nutzbar ist.

p.s.:
wilkommen in unserem "kleinen" forum!
 
hat schon jemand das folgende Produkt gesehen:
http://www.hwtools.net/Adapter/PM362.html
in verbindung mit einem lötkolben und einer msata SSD ergeben sich bei entsprechendem Platz (ich weiss, dass das eher nicht der Fall ist) neue Möglichkeiten.
Kann jemand was zum JMB362 Chip sagen?
Sind Hoffnung darüber zu booten sinnvoll?
Ist zu befürchten, dass ohne ein Eintrag in die Whitelist im Bios ein PCI-E Gerät nicht läuft, hab mich da leider noch ncith mit außeinandergesetzt wie das mit den Einschränkungen durch die Whitelists ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich bezog mich auf Geräte ohne mSATA Slot. Das haben ja nur Geräte der neuesten Generation

bezugnehmend auf den "edit" mein edit:
das bindet die Speicherkarten doch bestimmt über die USB Schnittstelle an, die ein Teil der miniPCI-E Verbindungen sind, an.
mit der obengenannten mit dem Controllerchip und einer HDD/SSD sollte doch eine bessere performance möglich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
falls die whitelist im bios im weg sein sollte, kann man sich bekanntlich helfen. doch, ob das bios das booten von der karte unterstützt? ich vermute mal nicht. booten müsste man dann eben halt von einer der normal angeschlossenen platten oder usb.
 
das bindet die Speicherkarten doch bestimmt über die USB Schnittstelle an, die ein Teil der miniPCI-E Verbindungen sind, an.
mit der obengenannten mit dem Controllerchip und einer HDD/SSD sollte doch eine bessere performance möglich sein.

da der HWTools shop, löblicher weise, die schaltpläne zur verfügung stellt (da kann sich so mancher deutscher hersteller mal ne scheibe von abschneiden), kann man sehen das die controller über die express-lane angebunden sind und die usb tot sind.


die MR14R und MR04R sind gemeint
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schön und gut, aber drin stecken halt immer noch SD-Karten, die bei 4k-I/O totalst einbrechen. Das Problem ist ja noch nicht mal bei hochwertigeren, schnellen USB-Sticks behoben - mein Flash Voyager GT 3.0 / 32GB schafft 135/40 MB/s, hat bei 4K aber IOPS im einstelligen Bereich. Damit sind selbst schlanke XP-VMs elendig lahm. Zu den Sticks mit SSD-Technik braucht man nicht zu greifen, die sind zwar immerhin schon bei einigen hundert bis tausend IOPS, kosten aber mit 3€/GB das dreifache einer anständigen SSD. Und winzige USB-Sticks (die allesamt richtig lahm sind) an einen mPCIe zu klemmen fällt damit auch flach, selbst wenn der PM3U ein 3.0-Interface hätte.

Für nen anderen Zweck, nämlich Backups, hab ich dagegen den MR15 (ohne -R) schon länger im Visier. Für ein Archiv, das nächtlich draufgelöffelt wird und auf das ich idealerweise nie zugreifen muss ist das wohl ideal. Zudem ists eingebaut (unverlierbar, stets verfügbar), von der Systemplatte getrennt (...Sinn eines Backups - wenngleich nur unmountbar, nicht auswerfbar), und dann auch noch billiger als SSD-Speicherplatz, da 32GB-Karten ab 0,6€/GB zu haben sind, Class10 ab 0,8€/GB.

@PM362: Wenn du das hinbekommst von der Größe (Höhe, Länge) her - nur zu. Afaik haben alle mSATA-Karten volle Baulänge. Und der Controller packt auch nur 150 MB/s...immerhin wärs preislich attraktiver als eine CoreStore :rolleyes:
 
da ja nun mittlerweile selbst im MM die 120Gb ssd für 111€ hängen, ist da wohl was wahres dran
 
Hallo Booten beim T60/T61 geht nicht, weil die mini-PCI Karte keinen Controller besitzt. Die wird nämlich vom Mainboard Controller angesteuert.
Die Karte taucht somit nicht in der Boot Liste vom BIOS auf.

Du kannst aber eine Express-Card SSD mit Bootcontroller kaufen. Die gibt es (in der eBucht) recht günstig. Von der ExpressCard kann man booten.Oldtimer
 
Hallo an alle,

die hier gepostet haben. Ich habe mir jetzt mal die Super Talent Core Store MV 32GB MLC SSD bestellt.
Hab vor die in meinen Acer Aspire Revo R3610 zu bauen und als Datenplatte eine Western Digital WD7500BPKT Scorpio Black 750 GB zu benutzen mal gucken ab das Funktioniert
und wie die Leistung so ist. Am Montag werde ich anfangen mit Testen.

Hab leider nirgendwo einen Ordentlichen Test zu der SSD gefunden.

Gruß
 
ich bin mal gespannt, ob der laptop von der booten kann. bin sehr gespannt auf deinen bericht! viel erfolg bei deinem experiment!
 
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