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Nerothos
Nein, da machst du leider einen Denkfehler. Die Übertragungsrate wird nämlich vom Front Side Bus (FSB) limitiert. Beim T400/T500 mit einem Bustakt von 266MHz lassen sich nämlich maximal 8,5GB/s an Daten über den Bus schicken.
Das ist gerade die Datenrate, die ein einzelnes DDR3-1066 Modul im Idealfall schafft.
Im Normalfall wirst du somit keine Leistungssteigerung beobachten können, da diese verschwindend gering ist.
Diese Beschränkung ist übrigens der Grund, warum Intel mit der neuesten CPU-Generation den FSB abgeschafft hat, und den Speichercontroller in die CPU integriert hat. AMD macht das auch schon länger so.
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d1zZy
Die Begrenzung liegt in der 32bit-Architektur.
In einem 32bit Betriebssystem besteht jede Speicheradresse aus einer 32bit langen Binärzahl. Es stehen dir also genau 2^32 verschiedene Speicheradressen zur Verfügung. Jede Speicheradresse zeigt auf ein Byte an Daten. Du kannst also genau 2^32 * 1 Byte = 4GB an Daten adressieren.
Es ist allerding so, dass nicht nur dein Arbeitsspeicher adressiert werden muss, sondern auch der Grafiksspeicher und alle anderen Speicherregister, die sich irgendwo auf deiner Hardware befinden.
Deshalb bleiben dir am Schluss nicht mehr die vollen 4GB an adressierbarem Speicher für deinen Arbeitsspeicher.
Soweit zur qualitativen Erklärung. Warum gerade 2,46GB verbleiben, würde mich selbst interessieren. Ich befürchte fast, dass der Arbeitsspeicher, den sich die Intel/ATI-GraKas vom Hauptspeicher klauen, doppelt adressiert wird, d.h. einmal als Arbeitsspeicher und einmal als Grafikspeicher. Sicher bin ich mir hier jedoch nicht, wenn jemand mehr weiß nur raus damit!
Die einfachste Lösung ist somit ein 64bit Betriebssystem. Hier stehen theoretisch 2^64 Speicheradressen, also mehr als genug zur Verfügung. Alle aktuellen Prozessoren können auch mit 64bit langen Speicheradressen umgehen.