[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=885724#post885724][quote='booster',index.php?page=Thread&postID=885718#post885718]Thunderbird ist sicher nicht schlecht, aber ich persönlich verwalte alles über google mail. Schlankes Interface mit allen Funktionen, die brauche, außerdem von überall zugänglich. [/quote]
Ich habe einen GMail-Account, zahle aber trotzdem lieber für GMX.
Warum? Weil Google schon zu viel über mich weiss.
Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
[quote='booster',index.php?page=Thread&postID=885718#post885718]Was für einen Vorteil mir ein Mail-Client bringen soll (einmal abgesehen von einer lokalen Version der Mails), ist mir einfach nicht so ganz klar.[/quote]
Dieses "abgesehen von" ist verdammt schwerwiegend.
Seien es weisse Flecken in der netzversorgung oder einfach Mails mit megabytegroße Anhängen, die man doch lieber lokal vorhält als sie bei Bedarf jedes Mal runterladen zu müssen.[/quote]Zum ersten Teil: Ja, klar. Ich wollte auch keine - wie soll ich sagen - inhaltliche Wertung vornehmen. Ob man nun seine Daten bei google haben möchte oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich wollte im Wesentlichen zum Ausdruck bringen, dass gmail für meinen Geschmack und mein Nutzerverhalten sehr gut funktioniert. Jedenfalls eine sehr betrachtenswerte Alternative, finde ich.
Für das lokale Vorhalten von Mails gilt grundsätzlich ähnliches: Jeder, wie er will / wie er es benötigt. Anhänge, die ich wirklich brauche, lade ich einmal herunter und habe sie dann lokal. Generell gilt bei mir aber auch: Ich hab's ganz gerne online - so ist Zugriff von überall kein Problem und dank moderner Suchfunktionen ist auch das Auffinden kein Problem. Was weiße Flecken angeht... Jein, würde ich sagen. Zuhause ist die Versorgung nahezu perfekt, an der Uni ebenso und auch unterwegs findet sich immer eine Möglichkeit. Davon abgesehen habe ich ein Smartphone mit Datenpaket. Das alles kombiniert ergibt genug Redundanz für mich.
Ganz davon abgesehen: Gmail gibt es auch offline, wenn man möchte.
@EuleR60: Nun, jedem natürlich seinen Geschmack, aber hast du einen google-Account und gmail einmal getestet? Wenn das "bescheiden bedienbar" ist, weiß ich auch nicht... Schlank, schnell, effizient, erweiterbar, bei Bedarf offline verfügbar, perfekter Spamfilter, verdammt ausfallsicher (ich weiß: Ausfälle gibt es auch bei google, aber ich habe in den ca. fünfeinhalb Jahren, in denen ich gmail schon nutze, maximal 2-3 absolut kurzfristige erlebt).
"Umständliche Nutzung mehrerer Accounts" trifft m.M.n. ebenfalls nicht zu. Ich verwalte via gmail meine Privatadresse (@gmail.com) und mehrere meiner Uni-Adressen (Student und Mitarbeiter, für beides unterschiedliche Adressen). Eingehende Mails an die Uni-Adressen werden an gmail weitergeleitet, dank intelligenten Filtern sofort mit dem richtigen Label versehen (man kann sich das auch vorstellen wie Ordner, wenn man denn möchte, Labels sind aber flexibler) und damit bleibt alles wunderbar übersichtlich. Ausgehende Mails sind ebenfalls kein Problem, denn gmail kann ebenfalls mit Aliasen umgehen. Einfach beim Erstellen der Mail per Dropdown-Liste den gewünschten Absender-Account auswählen und gut is'.
Und - nicht zuletzt - Werbung gibt's auch nicht. Lediglich ein (sehr schmales) Band mit Anzeigen in Textform und selbst das kann man - ganz "legal" über die Accounteinstellungen in google selbst komplett ausblenden.
Es ist übrigens nicht so, als ob ich Outlook und den Donnervogel nicht kennen würde - in meiner Tätigkeit als stud. Hilfskraft mache ich unter anderem den First-Level-Support für IT-Kram - es ist also unabdingbar für mich, TB und Outlook immer mal wieder anzuwerfen, um Leuten zu helfen. Und ich kann aus meiner Sicht ehrlich sagen: Weder der eine noch der andere Client kann irgendetwas, was mich auch nur entfernt dazu bringen würde, einen auch für mich selbst zu benutzen.
[Es gilt natürlich immer noch, was ich weiter oben sagte: Ich rede hier nur von Funktionalität. Mögliche inhaltliche Bedenken gegenüber google völlig außen vor. Das ist wieder eine ganz andere Baustelle.]